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Schwindende Wirkung
Kaum noch neue Antibiotika gegen immer mehr resistente Bakterien
Baierbrunn (ots) -
Noch gegen jedes Antibiotikum, das Bakterien abtöten kann, haben die winzigen Krankheitserreger sich erfolgreich zu wehren gelernt - sie sind resistent geworden. Fanden Forscher in der frühen Antibiotika-Ära noch in schneller Folge Ersatz, so scheinen sie jetzt an eine Grenze zu stoßen: Gegen viele Keime fehlen heute Reservemittel. Der Druck ist so groß geworden, dass die Zulassungsbehörden reagieren: „Wir versuchen die Hürden für die Zulassung neuer Antibiotika so niedrig wie möglich zu setzen“, erklärt Professor Thomas Sudhop vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in der „Apotheken Umschau“. Neuentwicklungen bleiben gerade in einem Bereich aus, in dem sie am dringendsten gebraucht werden: gegen die sogenannten gramnegativen Bakterien. Sie bereiten große Probleme in Krankenhäusern, weil sie dort schwer behandelbare Infektionen auslösen. Unter derzeit 51 weltweit getesteten neuen Substanzen richten sich nur zwei gegen diese Erregergruppe. Professor Hartmut Lode, einer der renommiertesten deutschen Infektiologen, ist pessimistisch: „In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden wir nichts bekommen, was die derzeitige Situation wesentlich verbessert.“
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Wenn Obst den Blutzucker treibt

Tipps für Diabetiker, bei denen nach Obstgenuss
der Zucker zu stark steigt
Baierbrunn (ots) -
Etwas Obst zwischendurch ist auch für Diabetiker eine gesunde Sache. Aber sie müssen den Zuckergehalt beachten. „Als Zwischenmahlzeit sollten Sie nicht mehr als zwei Handvoll Früchte auf einmal essen. Das sind zum Beispiel ein großer oder zwei kleine Äpfel“, erklärt Dr. Astrid Tombek von Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine weitere Möglichkeit, Blutzuckerspitzen durch Obst zu vermeiden, ist, es mit Ballaststoffen zu kombinieren, etwa in einem Müsli mit Getreideflocken.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Das unbekannte Virus
Was Schwangere über Ringelröteln wissen sollten
Baierbrunn (ots) -
Dass Röteln und Ringelröteln zwei unterschiedliche Krankheiten sind, überrascht viele Eltern, die erfahren, dass ihr Kind die weniger bekannte und doch nicht seltene Virus-Infektion hat. Gegen Ringelröteln gibt es keinen Impfstoff. Der Ausschlag ist flächig statt punktförmig wie bei Röteln. Mindestens jeder zweite macht die Infektion in seinem Leben einmal, oft auch unbemerkt, durch - und ist danach lebenslang immun. Meistens sind Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betroffen. Häufig stecken sie sich im Kindergarten an, denn infektiös ist die Krankheit, solange der Ausschlag noch nicht zu sehen ist. Sie leiden unter Fieber und grippeähnlichen Beschwerden. „Ringelröteln sind nicht therapierbar. Aber wir können mit Medikamenten das Fieber senken und Schmerzen lindern“, erklärt Dr. med. Hermann Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt aus Düsseldorf im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Bei Kindern heilt die Infektion meistens folgenlos aus.
Problematisch ist es, wenn Schwangere sich anstecken. Dann kann das Ungeborene eine schwere Blutbildungsstörung bekommen. Weiß die werdende Mutter, dass in ihrem Umfeld Ringelröteln aufgetreten sind, sollte sie sich fernhalten und besonders auf ihre Hygiene achten. Es kann nötig sein, einmal pro Woche per Ultraschall die Gesundheit des Kindes zu kontrollieren. Hat es nach zehn Wochen keine Symptome, besteht kein Grund zur Sorge mehr. Ringelröteln sind fast immer harmlos. Wer nicht schwanger ist, braucht sich von kranken Kindern nicht unbedingt fernzuhalten.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Ums Leben laufen
Warum Patienten mit Prostatakrebs sich auf die Beine machen sollten
Baierbrunn (ots) -
Sportliche Männer mit Prostatakrebs leben länger als Sportmuffel mit dieser Diagnose, berichtet die „Apotheken Umschau“. Drei Stunden Sport in der Woche senken das Risiko, an dem Tumor zu sterben, um die Hälfte. Das zeigte sich in einer Studie, für die 2.700 Prostatakrebs-Patienten über 18 Jahre beobachtet wurden. Wer nicht mehr rennen mag, kann auch einen Gang zurück schalten: Bereits eineinhalb Stunden Spazieren gehen jede Woche reicht aus, die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen.
Ausführliche Informationen über den Prostata-Krebs finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Prostatakrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Mehr Senioren sterben an Hautkrebs
Die Sterberate hat sich in 30 Jahren verdreifacht
Baierbrunn (ots) -
Hinweise auf ein malignes Melanom, besser bekannt als schwarzer Hautkrebs, werden bei älteren Menschen zu selten näher untersucht. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Todeszahlen aus England und Deutschland. Die Sterberate bei über 65-Jährigen durch Melanome hat sich demnach in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht. Auch Senioren müssen sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und sorgfältig auf Veränderungen ihrer Haut achten. Auffälligkeiten sollten sie möglichst rasch von einem Hautarzt abklären lassen.
Viele weitere Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Hautkrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zu viele Antibiotika gegen Schnupfen
Gelber Schleim muss nicht für eine Infektion mit Bakterien sprechen
Hamburg (ots) -
In 96 Prozent aller akuten Entzündungen der Nase und ihrer Nebenhöhlen („akute Rhinosinusitis“) sind Viren die Auslöser. Antibiotika sind dann die falsche Therapie, weil sie nur gegen Bakterien wirken. Der Ausfluss von gelbem Schleim kann, muss aber nicht für die Anwesenheit von Bakterien sprechen, wie oft vermutet wird. „Nach der Virus-Infektion kommt es oft zum Einstrom von bestimmten weißen Blutkörperchen in das Nasensekret. Daraus resultiert ein eitriger Ausfluss, der oft als bakteriell missverstanden wird“, erklärt Professor Claus Bachert vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). Er mahnt, bei einer Rhinosinusitis nicht so häufig Antibiotika zu verordnen.
„Antibiotika sollten nur gegeben werden, wenn die Beschwerden entsprechend schwer sind, etwa bei örtlich begrenzten Stirnkopfschmerzen und Fieber“, sagt Bachert. „Auch Komplikationen können durch Antibiotika nicht verhindert werden.“ Die unkritische Anwendung von Antibiotika ist einer der wichtigsten Gründe für die Entwicklung „resistenter“ Krankheitskeime: Sie werden von diesen Medikamenten nicht mehr abgetötet. Abschwellende Nasentropfen und unter Umständen kortisonhaltiges Spray sind die angemessene Behandlung bei einer Rhinosinusitis.
Quelle: Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)

Zu viel Arbeit ist ungesund
Überstunden, Schichtarbeit und flexible Einsatzzeiten machen krank
Baierbrunn (ots) -
Lange Arbeitszeiten fördern Beschwerden wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen oder Herzprobleme. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit 50000 Teilnehmern. Jeder zehnte Teilzeitarbeiter klagt über Schlafstörungen, bei Vollzeitbeschäftigten ist es jeder fünfte. Bei Menschen mit mehr als 60 Arbeitsstunden pro Woche trifft es sogar jeden vierten. Schichtarbeit und flexible Arbeitszeiten verstärken die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zusätzlich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Heilsame Hitze
Warum Fieber nicht in jedem Fall gesenkt werden sollte
Baierbrunn (ots) -
Bei Hausärzten ist Fieber der häufigste Grund, warum Patienten zur Beratung kommen. Dabei ist eine erhöhte Körpertemperatur in den meisten Fällen kein ernsthaftes Problem - sie hat im Gegenteil sogar heilende Wirkungen. „Viele Vorgänge im körpereigenen Immunsystem laufen bei erhöhten Temperaturen effektiver“, erklärt der Fieberforscher Professor Joachim Roth von der Universität Gießen in der „Apotheken Umschau“. Ansonsten gesunde Menschen sollten Fieber nur senken, wenn sie sich sehr unwohl fühlen, Schmerzen haben oder schwer atmen. Geht die Temperatur auf 40 Grad zu, sollte auch ein Arzt konsultiert werden. Je jünger Kinder sind, umso vorsichtiger müssen Eltern allerdings sein. Die exakteste Messung gelingt im Darmausgang. Unter der Zunge zeigt das Thermometer 0,3 bis 0,6 Grad zu wenig an. Noch ungenauer ist die Achselhöhle. Auch Ohrthermometer sind nicht sehr verlässlich. Stirnthermometer sind bei hohem Fieber genau, versagen aber häufig bei mäßig erhöhter Temperatur.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Effektive Hilfe bei Laktoseintoleranz - Studie:
1x-tägliche Laktase-Einnahme verbessert Verdauung

Fast 90% bevorzugen die 1x-tägliche Einnahme
Münster (ots) -
Mehr als 15 Millionen Bundesbürger leiden an Laktoseintoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit). Viele dieser Betroffenen unterstützen ihre Verdauung mit Laktasepräparaten, die bislang stets zu den Mahlzeiten eingenommen werden mussten. Mit dem neuen Präparat Laktase BC (1) ist nun erstmals die 1x-tägliche Laktase-Einnahme möglich - und zwar unabhängig von den Mahlzeiten. Zwei amerikanische Untersuchungen konnten zeigen, dass die neuen Laktasekapseln zahlreiche Verdauungsbeschwerden lindern: In einer unabhängigen Studie (2) berichteten durchschnittlich 83% der 1.400 BC-Anwender von weniger Übelkeit und Krämpfen, Schmerzen, Durchfall und Blähungen. Eine weitere Untersuchung der George Mason University (3), Virginia, ergab, dass fast 90% der mehr als 100 BC-Anwender die 1x-tägliche Laktase-Einnahme gegenüber der separaten Einnahme zu den Mahlzeiten bevorzugte. Mehr zum neuen Laktasepräparat und zahlreiche Services wie beispielsweise den interaktiven Laktoserechner finden Interessierte auf der neuen Website http://www.leben-s-qualität.de
Da heutzutage auch in zahlreichen Fertiglebensmitteln Laktose enthalten ist, müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit oft aufpassen: „Was kann ich essen und was besser nicht?“ Diese „Genussbremse“ kann dauerhaft die Lebensqualität einschränken. Daher wünschen sich viele Betroffene mehr Freiheit und Flexibilität im Ess-Alltag - denn unabhängiger genießen, das bedeutet auch mehr Lebensqualität. Dabei kann auch Laktase BC helfen, weil es erstmals die 1x-tägliche Laktase-Einnahme ermöglicht - und zwar unabhängig von den Mahlzeiten.
Laktase & BC-Probiotika ermöglichen 1x-tägliche Einnahme
Das „BC-Geheimnis“ ist der Lebendwirkstoff Bacillus coagulans: Diese probiotische Bakterienkultur sorgt neben Laktase zusätzlich für die Verdauung von Milchzucker. Kurz gefasst funktioniert das neuartige 2-Phasen-Wirkprinzip wie folgt: Die Laktase in der Kapsel liefert den Soforteffekt und die Bakterien unterstützen die Verwertung von Milchzucker über den Tag. Für den Erfolg der 1x-täglichen Einnahme ist entscheidend, dass die Anwender sich weiterhin milchzuckerkontrolliert ernähren und Laktase BC nach einer Aufbauphase konsequent jeden Morgen einnehmen.
Einzigartiger Service: der interaktive Laktoserechner
Auf der neuen Website www.leben-s-qualität.de finden Betroffene erstmals einen interaktiven Laktoserechner. Nach Eingabe der gängigen, laktosehaltigen Lebensmittel (Milchprodukte) wird die Summe des Milchzuckergehalts ermittelt und kann als PDF ausgedruckt werden. Dies ist wichtig für alle Menschen, die keine oder nur begrenzte Mengen Milchzucker verdauen können. Sie sollten weiter darüber Bescheid wissen, wie viel Laktose in welchen Nahrungsmitteln enthalten ist. So können sie die „Belastungsstärke“ während der Verdauung abschätzen. Dazu bietet die neue Website die passenden Services - kostenlos zum Download oder als Printversion: Einen Einkaufsratgeber, ein Ernährungstagebuch und eine Basisbroschüre zum Thema Laktoseintoleranz. Außerdem stehen Flyer zu Laktase BC zur Verfügung. Wer sich noch im Unklaren darüber ist, ob er an Laktoseintoleranz leidet, der kann einen Schnelltest machen und sich über weitere Nachweismethoden informieren.
(1) Leben´s Laktase BC 3.000 FCC, apothekenexklusiv, rezeptfrei, 30
Kapseln, UVP 14,95 Euro (Hersteller: sanotact GmbH, Münster)
(2) Ingenuity Advisors, 2005: Digestive AdvantageTM LI Proves
Effective for Lactose Intolerance Sufferes.
(3) Ken Alibe M.D., Ph.D, D.Sc.; George Mason University, Manassas
Virginia, 2006: Evaluation of Digestive AdvantageTM LI as a Safe &
Effective Treatment for Lactose Intolerance.
Hinweis: Die Studien 2 & 3 wurden mit dem amerikanischen Präparat „Digestive AdvantageTM LI“ durchgeführt, das in Zusammensetzung und Wirksamkeit dem deutschen Leben´s Laktase BC entspricht.

Mutter-Kind-Kuren: Jetzt Anträge stellen!
Berlin (ots) -
Mutter ist ein „Ganztagsjob“, unbezahlte Überstunden, Nacht- und Wochenendschichten inklusive. Mütter denken an sich selbst zuletzt und sind das ganze Jahr über für die Familie da. Bevor die Kraftreserven aufgebraucht sind, ist es Zeit, auch an die eigene Gesundheit zu denken. Vorsorge ist das beste Mittel, um zu verhindern, dass Dauerbelastungen sich zu chronischen Krankheiten verfestigen.
Die Budgets der Krankenkassen für diese Leistungen sind aktuell nicht ausgeschöpft. Darauf und auf die positiven gesetzlichen Voraussetzungen weist die Gesundheitsservice AWO hin. Geschäftsführerin Anne Hoffmann-Krupatz: „Mutter-Kind-Kuren sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt laut Gesetz nicht.“
Informationen über den Weg zur Kur und Adressen der örtlichen Kurberatungsstelle finden Eltern und Ärzte auf http://gesundheitsservice-awo.de und bei der Kurhotline 01803-344723 (Anruf 9 C/min.)
Anne Hoffmann-Krupatz „Gesundheitlich belastete Eltern sollten gerade jetzt ihre Anträge für eine Kurmaßnahme stellen, wenn sie im Frühling etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Vorsorge ist auch das beste Mittel, um langfristig die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft zu senken.“
Der GesundheitsService AWO weist darauf hin, dass der Anteil der Ausgaben für Mutter- / Vater-Kind-Kuren an den gesamten Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung bei „gerade mal 0,19% liegt“. Deshalb, so Anne Hoffmann-Krupatz, „gibt es keinen Grund zu falscher Bescheidenheit.“
Die 210 Kurberatungsstellen der AWO helfen bei der Antragstellung, der Vorbereitung der Kur in einer der 21 Mutter-Kind-Kliniken der AWO und bei der Nachsorge.


Regelmäßig zum Sehtest: Mit 40 sinkt die Sehkraft
TÜV Rheinland: Autofahrer sollten alle zwei Jahre zum Augen-Check - Fehlsichtigkeit kann zu Halswirbelverspannungen führen
Köln (ots) -
Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht schlecht. Das hat das Kuratorium für Gutes Sehen e.V. (KGS) herausgefunden. Und in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach gaben 2009 rund 20 Prozent der Nicht-Brillenträger und sogar knapp 30 Prozent der Brillenträger zu, dass sie einen Sehtest nach eigener Einschätzung vermutlich nicht bestehen. „Ab dem 40. Lebensjahr lässt die Sehschärfe nach“, weiß Dr. Ulrike Roth. Die TÜV Rheinland-Expertin für Arbeitsmedizin empfiehlt Autofahrern, mindestens alle zwei Jahre einen Sehtest durchzuführen. „Der Mensch nimmt 85 Prozent seiner Informationen mit dem Auge auf. Gerade im Straßenverkehr sind wir auf perfektes Sehen angewiesen. Deshalb sollten wir uns um unsere Sehfähigkeit besonders kümmern - zur Sicherheit aller“, meint Dr. Roth.
Eine der häufigsten Augenerkrankungen ist der Graue Star, der unmerklich entsteht. Die schleichende Eintrübung der Linse führt zu einer diffusen Lichtbrechung, die vor allem nachts fatale Folgen haben kann. Die Anpassungsfähigkeit des Auges an helle und dunkle Umgebungen lässt nach, Kontraste lassen sich schlechter erkennen, Entfernungen schlechter einschätzen. Die Scheinwerfer des Gegenverkehrs blenden. „In Europa ist der Graue Star eine Alterserkrankung. Es ist davon auszugehen, dass fast jeder Mensch mit 65 Jahren eine mehr oder weniger ausgeprägte Linsentrübung hat, in Einzelfällen können aber auch schon 50-Jährige betroffen sein“, weiß Dr. Roth. Daher rät die TÜV Rheinland-Medizinerin allen Autofahrern über 40, mindestens alle drei Jahre einen Augenarzt aufzusuchen. „Nur der Arzt hat die Instrumente und das Know-how, um den Grauen Star, oder andere Augenerkrankungen wie zum Beispiel eine Degeneration der Netzhaut zu erkennen.“
Arbeitnehmer mit Bildschirmarbeitsplätzen haben die Gelegenheit, im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung regelmäßig ihre Sehschärfe überprüfen lassen. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung der Berufsgenossenschaften sieht vor, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen diese Untersuchung regelmäßig anbieten und die Kosten dafür übernehmen. Gutes Sehen ist Grundlage für konzentriertes Arbeiten. „Eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen der Halswirbelsäule ist eine nicht oder falsch korrigierte Fehlsichtigkeit, insbesondere im Nahbereich“, erläutert Dr. Roth.


Steuervorteil mit „grünem Rezept“

Wie nicht erstattungsfähige Arzneimittel
steuerlich geltend gemacht werden können
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig rezeptfreie Medikamente anwendet, sollte sich diese von Arzt auf einem grünen Rezeptformular verordnen lassen und diese sammeln, rät die „Apotheken Umschau“. Mit dem besonderen Rezept dokumentiert der Arzt, dass er das Mittel für medizinisch sinnvoll hält. In diesem Fall lassen sich die Ausgaben steuerlich geltend machen, wenn die „zumutbaren Belastungen“ überschritten werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Diabetiker unterschätzen ihr Infarkt-Risiko
Nur 15 Prozent der Zuckerkranken wissen um ihre hohe Gefährdung
Baierbrunn (ots) -
Mehr Aufklärung über das Herzinfarktrisiko von Diabetikern verlangt Professor Diethelm Tschöpe, Leiter des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeyenhausen. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die Zuckerkranke und Gesunde nach ihrem Wissen über den Herzinfarkt befragte, findet er „beängstigend“: Nur 15 Prozent der Diabetiker wussten, dass sie ein erhöhtes Infarktrisiko haben. „Dabei stirbt die Hälfte aller Diabetiker am Herzinfarkt“, erklärt Tschöpe im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Und weiter: „Allein die Tatsache, dass jemand Diabetiker ist, hebt sein Herzinfarktrisiko auf das eines Patienten, der bereits einen Infarkt hinter sich hat.“ Tschöpe wendet sich auch an die Ärzte, die mehr aufklären müssten: „Arzt-Patienten-Gespräche sollten eine neue Qualität bekommen: weniger Fachchinesisch, mehr Zeit. Damit ließe sich viel erreichen.“
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Zwickendes Zwerchfell
Hilfreiche Tipps gegen Seitenstechen -
auch wenn die Ursache nicht endgültig klar ist
Baierbrunn (ots) -
Vor allem untrainierte Freizeitsportler haben immer wieder damit zu kämpfen: Seitenstechen, das Ziehen und Stechen im Oberbauch, das einem die Lust am Sport verleiden kann. Wie es dazu kommt, ist immer noch nicht endgültig geklärt. Heute halten Mediziner aber nicht mehr Leber und Milz für ursächlich, sondern eher das Zwerchfell, den flachen Muskel zwischen Lunge und Bauch. „Schuld sind vermutlich Verkrampfungen des Zwerchfells“, sagt Professor Klaus-Michael Braumann, Ärztlicher Leiter des Instituts für Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg, in der „Apotheken Umschau“. Dafür spreche, dass bewusste Bauchatmung die Beschwerden lindere und dass Seitenstechen häufiger auftrete, wenn man während des Laufens redet. Vor dem Sport sollte man sich den Bauch nicht zu voll schlagen, denn der Magen als direkter Nachbar des Zwerchfells kann diesen irritieren. Auch blähende Speisen, Müsli und kohlensäurehaltige Getränke sollte man meiden. Beim Sport heißt es dann: langsam anfangen, allmählich steigern und während des Laufens ruhig und gleichmäßig atmen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Durchfall - die fünf größten Irrtümer
Experte warnt: Durchfall ist keine Lappalie
Potsdam (ots) -
Mindestens einmal im Jahr leidet jeder dritte Deutsche unter Durchfall. Gerade in den kalten Monaten treten Magen-Darm-Beschwerden wesentlich häufiger auf als im Frühling oder Sommer. „Es ist erstaunlich, dass sich bis heute einige Irrtümer zum Thema Durchfall halten, die mitunter das Leiden unnötig verlängern oder sogar gefährlich werden können“, sagt Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie in Potsdam. „Durchfall ist keine Lappalie, man sollte ihn immer ernst nehmen. Dies gilt besonders, wenn er längere Zeit anhält oder Risikogruppen, wie Kinder oder ältere Menschen, betrifft.“ Im Zweifelsfall sollte deswegen immer Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden.
Irrtum 1: Durchfall ist eine Erkrankung
Falsch. Denn Durchfall selbst ist keine Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom. Häufige Auslöser dieses Symptoms sind Darminfektionen mit Viren (z.B. Norovirus), Bakterien (z.B. Salmonellen) oder bakteriellen Giftstoffen (Nahrungsmittelvergiftung). Weitere Ursachen können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stress oder Arzneimittel sein.
Irrtum 2: Durchfall kann man nicht vorbeugen
Falsch. Schon einfache Verhaltensregeln helfen, ein Ansteckungsrisiko zu minimieren. Hierzu zählen vor allem das gründliche und regelmäßige Händewaschen und das Meiden von größeren Menschenansammlungen. In der Apotheke gibt es zudem Präparate, die die medizinische Trockenhefe Saccharomyces boulardii enthalten. Ihre Wirkung hat sich gegen akuten Durchfall und bei seiner Vorbeugung bewährt. Die Hefezellen überziehen die Darmschleimhaut wie ein biologischer Schutzfilm und besetzen dabei auch die Andockstellen für krank machende Erreger.
Irrtum 3: Durchfall kann man nicht behandeln
Falsch. Wer Durchfall hat, verliert Elektrolyte (z.B. Natrium, Kalium) und Wasser. Erste Maßnahme bei Durchfall sollte deswegen immer der Ausgleich des Flüssigkeits- und Mineralstoffverlustes sein. Auf eine Flüssigkeitsaufnahme von etwa 1,5 bis 2 Litern pro Tag sollte geachtet werden. Mineralwasser und Kräutertee. Fettarme, klare Brühen, Bananen sowie fertige Elektrolytlösungen aus der Apotheke helfen, den Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust auszugleichen.
Irrtum 4: Bei Durchfall ist ein Arztbesuch nicht nötig
Falsch. Tritt nach zwei Tagen akutem Durchfall keine Besserung ein oder verläuft er ungewöhnlich schwer mit Fieber, Blut im Stuhl und Austrocknung, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Ein umgehender Arztbesuch ist bei erkrankten Kindern und älteren Menschen zu empfehlen. Grund: Beide Risikogruppen sind stärker gefährdet, da ihnen ein Flüssigkeitsverlust stärker zusetzt und Durchfall unter Umständen lebensbedrohlich werden kann.
Irrtum 5: Durchfallmittel sind für Kinder nicht geeignet
Nur bedingt richtig. Die meisten Durchfallmittel sind für Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren nicht zugelassen. Eine Ausnahme bilden hier Präparate mit medizinischer Trockenhefe. Diese sind zur Selbstmedikation bereits bei Kindern ab einem Alter von zwei Jahren geeignet.

Rauchen am Arbeitsplatz:
Passivrauch schädigt Herz-Kreislauf-System

TÜV Rheinland hilft bei Suchtprävention - Krankheitsrisiken
ernst nehmen - Betrieb nichtraucherfreundlich gestalten
Köln (ots) -
Überlastung, unregelmäßige Arbeitszeiten und hoher Termindruck: Gerade in beruflichen Stresssituationen greifen Raucher gerne zum Glimmstängel - nicht selten zum Unmut ihrer nichtrauchenden Kollegen. Konflikte sind vorprogrammiert. Überdies birgt der „blaue Dunst“ am Arbeitsplatz Nachteile für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. „Raucher fallen an ihrem Arbeitsplatz durchschnittlich 30 bis 40 Prozent häufiger durch Krankheit aus“, berichtet Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Außerdem sind sie oft weniger produktiv als ihre nichtrauchenden Kollegen.“ Der Grund: Wer sich täglich die eine oder andere Zigarette gönnt, kommt am Ende des Arbeitstags schnell auf 30 bis 60 Minuten zusätzliche Pause. Gute Gründe für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter bei der Raucherentwöhnung durch gezielte Seminare, wie sie etwa TÜV Rheinland anbietet, zu unterstützen.
Viele unterschätzen die gesundheitlichen Gefahren, die das Passivrauchen am gemeinsamen Arbeitsplatz mit sich bringt. „Passivrauch enthält giftige Substanzen wie Blausäure, Ammoniak und Kohlenmonoxid sowie viele krebserregende Stoffe“, warnt Dr. Ulrike Roth. „Wer ihnen regelmäßig ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Schlaganfallrisiko oder läuft Gefahr, an Herz-Kreislauf-Störungen oder gar Lungenkrebs zu erkranken.“ Allein in Deutschland sterben laut Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums jährlich mehr als 3.300 Nichtraucher an den Folgen des ungewollten Tabakkonsums.
Um solchen Gesundheitsrisiken vorzubeugen, besteht in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Darüber hinaus sieht die Arbeitsstättenverordnung vor, dass Arbeitgeber ihre nicht rauchenden Beschäftigten soweit wie möglich vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch schützen müssen. „Größere Unternehmen können ihren Mitarbeitern beispielsweise Raucherräume zur Verfügung stellen“, sagt Dr. Roth. Kleinere Betriebe gestatten das Rauchen meist auf Balkonen oder vor der Tür. Schwieriger wird der Nichtraucherschutz für Mitarbeiter in Betrieben mit Publikumsverkehr. Denn in vielen Restaurants und Gaststätten besteht beispielsweise nur ein partielles Rauchverbot. Dort können die Arbeitgeber Nichtraucher durch spezielle Lüftungsanlagen, Zusatzpausen oder rauchfreie Sozialräume schützen.

Nicht jede Tablette oder Kapsel soll geschluckt werden
Berlin (ots) - Nicht jede Tablette oder Kapsel soll einfach geschluckt werden. Oft ist die Anwendung fester Arzneiformen komplizierter und bedarf einer Erläuterung durch den Apotheker, etwa wenn Tabletten im Mund zerfallen oder Kapseln zerbissen werden sollen. Rund 3,4 Millionen GKV-Versicherte brauchen rezeptpflichtige Arzneimittel in solchen Darreichungsformen, ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) für das Jahr 2009.
Zerbeißkapseln werden vor allem bei Anzeichen einer akuten Gefäßverengung der Herzkranzgefäße (Angina-pectoris-Anfall) angewendet. Sie sind ein Notfallmedikament, das Patienten immer bei sich führen sollten. „Der Wirkstoff verträgt keine Temperaturen über 25 Grad. Deshalb rate ich meinen Patienten, Zerbeißkapseln nicht direkt am Körper, sondern in einer Außentasche transportieren. Hier werden sie im Notfall auch schneller gefunden“, so Dr. Wolfgang Kircher, Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Nach dem Zerbeißen gelangt der Kapselinhalt über die Mundschleimhaut schnell in die Blutbahn. Die Kapselhülle kann der Patient ausspucken oder verschlucken. Wenn ältere Patienten nicht gut kauen können, können sie die Kapsel auch mit einer Nadel anstechen und den Inhalt in den Mund tropfen.
Andere Tabletten sollen sich unter der Zunge (Sublingualtabletten) oder in der Wangentasche (Bukkaltabletten) langsam auflösen. Auch sie werden u.a. gegen Herzerkrankungen eingesetzt. Diese Tabletten sollten nicht vor dem Schlafengehen angewendet werden, da dann die Gefahr eines versehentlichen Einatmens der Tablette besteht. Nach dem Einlegen können Patienten vorsichtig essen oder trinken. Kircher: „Bitte nicht rauchen, denn Nikotin verengt die Blutgefäße in der Mundhöhle und verzögert so die Aufnahme des Wirkstoffs.“ Schmelztabletten sind dünne Plättchen, die auf die Zunge gelegt werden. Durch den Kontakt mit Speichel zerfallen sie innerhalb weniger Sekunden. Sie werden zum Beispiel bei einigen Präparaten gegen Migräne oder bei Beruhigungsmitteln verwendet. Da sie sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren, dürfen sie erst unmittelbar vor der Anwendung aus der Verpackung entnommen werden.

Fingertest warnt vor Druckgeschwüren
Wie man bei bettlägerigen Menschen frühzeitig
das Wundliegen bemerken kann
Baierbrunn (ots) -
Menschen, die wegen einer schweren Erkrankung das Bett nicht mehr verlassen können, liegen sich nicht selten trotz guter Pflege wund. Das geschieht bevorzugt an Stellen, an denen dicht unter der Haut Knochen liegen, zum Beispiel an den Schulterblättern, dem Po und den Fersen. Sind erst einmal offene Wunden entstanden, ist es häufig sehr aufwendig, sie zum Abheilen zu bringen. Einen auch für Laien durchführbaren Test, die Gefahr für das Entstehen eines Dekubitus, so der Fachbegriff, festzustellen, beschreibt die jüngste Ausgabe des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“: Drücken Sie Ihren Finger kurz in eine gerötete Hautstelle. Verfärbt sie sich weiß, besteht keine Gefahr. Bleibt die Rötung, ist bereits ein Druckgeschwür entstanden. Dann sollte man sich sofort an eine Pflegefachkraft wenden.
Informationen und Tipps zur häuslichen Pflege auch unter http://www.senioren-ratgeber.de/Pfleg.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Seitensprünge gefährden die Gesundheit
Betrüger und Betrogene müssen mit Erkrankungen rechnen
Hamburg (ots) -
Sie wissen, dass Sie’s nicht tun sollten, aber die Versuchung ist manchmal zu groß: „Einer von vier Männern hatte in seiner aktuellen Beziehung schon einen Seitensprung, bei Frauen ist es jede fünfte“, sagt Dr. Ragnar Beer, Psychologe an der Universität Göttingen, im Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ (Ausgabe 12/2010, EVT 10.11.2010). Der Hauptgrund für die mangelnde Treue ist nach den Erkenntnissen des Experten sexuelle Unzufriedenheit in der Partnerschaft. Meistens bleibt es aber nicht beim einen Mal. Oft entwickelt sich eine Monate dauernde Affäre. Mit Folgen - Seitensprünge beeinflussen nicht nur die bestehende Beziehung äußerst negativ - sie sind auch eine massive Bedrohung für die Gesundheit.
Italienische Forscher der Universität Turin haben in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass Männer mit Affären das höchste Risiko für Migräne und Aneurysmen (krankhafte Arterienerweiterungen) tragen - der Stress des Betrügens steigt ihnen zu Kopf. Darum rät eine Studie der US-amerikanischen Colorado State University dringend, Seitensprünge zu beichten. Dadurch werde das Krankheits-Risiko zumindest verringert, heißt es in „Men’s Health“. Die Untreue sorgt häufig auch bei den Betrogenen für gesundheitliche Schäden. So kann die Kenntnis von einem Seitensprung des Partners zu Ängsten und Depressionen führen. „Diese Symptome ähneln den psychischen Störungen nach einem schweren Autounfall“, warnt Dr. Christoph Kröger, Psychologe an der TU Braunschweig, in dem Männer-Lifestylemagazin.
So mag ein Ladykiller in der eigenen Fantasie vielleicht cool sein. Doch laut einer US-Studie an der Universität von Nevada verschafft er sich mit den Seitensprüngen nur äußerst wenige Sympathien bei seinen Mitmenschen. Eine überwältigende Mehrheit von 94 Prozent der Erwachsenen in den westlichen Ländern missbilligt Untreue.

Das Herz mag keine Grippe - Warum eine Erkältung
ein ernsthafter Grund für eine Sportpause ist
Baierbrunn (ots) - Körperliche Betätigung ist ein guter Schutz vor Erkältungen und anderen Infekten, aber leider kein sicherer. Und wer eine Erkältung oder einen Magen-Darm-Infekt erwischt hat, der sollte das Training ruhen lassen und es erst nach drei bis vier beschwerdefreien Tagen wieder aufnehmen. An sich nicht gefährliche Erkältungs- oder Durchfall-Viren finden manchmal den Weg ins Herz und können dort eine auch tödlich verlaufende Herzmuskelentzündung („Myokarditis“) auslösen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Besonders gefährdet sind junge Männer, die trotz ihres Infekts das Training nicht aussetzen. Bis die Herzerkrankung offenbar wird, kann es Tage und Wochen dauern. „Wenn ein junger Mann über Luftnot und Druckschmerzen hinter dem Brustbein klagt und vor Kurzem einen fieberhaften Infekt oder eine Magen-Darm-Grippe überstanden hat, ist das verdächtig“, erklärt Privatdozent Dr. Philipp Stawowy vom Deutschen Herzzentrum Berlin. Liegt dann tatsächlich eine Herzmuskelentzündung vor, benötigt der Patient lange körperliche Schonung und sorgfältige medikamentöse Therapie. Ein halbes Jahr Sportverbot ist dann die Regel. Da ist es doch besser, bei einem Infekt ein oder zwei Wochen auszusetzen.
Ausführliche Informationen über die Myokarditis finden Sie unter http://www.apotheken-umschau.de/Herzmuskelentzuendung.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Sport ist keine Garantie fürs Abnehmen
Stuttgart (ots) - Nur durch die Kombination von mehr Bewegung
und veränderten Essgewohnheiten gehen überschüssige Pfunde weg

Wer überschüssige Pfunde abbauen möchte, sollte nicht allein auf mehr Sport setzen, sondern auch seine Essgewohnheiten ändern. Das Magazin Reader’s Digest zeigt in seiner Oktober-Ausgabe auf, wie man in Form bleiben kann und welche vermeintlichen Irrtümer es beim Thema Fitness gibt. So wären 40 Minuten Bahnenziehen im Schwimmbad nötig, damit ein einziges Stück Pizza nicht den Rettungsring um die Hüften erweitert. Und wer den Salat mit Hühnerbrust aus seiner Energiebilanz tilgen möchte, müsste 50 Minuten auf Inlineskatern durch den Park flitzen. Stephen Colagiuri, Professor für Ernährungsmedizin an der Universität Sydney, rät deshalb: „Mehr Bewegung kombiniert mit einer Veränderung Ihrer Essgewohnheiten ist das Erfolgsrezept.“
Aus Sicht von Experten sind Hungerkuren oder andere Formen der Diät in der Regel wirkungslos. 80 Prozent der Menschen, die eine Diät machen, haben das verlorene Gewicht bald wieder auf den Rippen. Das ergaben Untersuchungen mehrerer US-Universitäten sowie des National Weight Control Registry, einer Einrichtung, die die Gewichtskontrolle erforscht.
Demnach ist der so genante Jo-Jo-Effekt - also das wiederholte Abnehmen gefolgt von erneuter Gewichtszunahme - für den Körper schädlicher als ein einfaches Übergewicht. Zudem warnen Fachleute der Ernährungsbranche davor, dass eine übertriebene Diät leicht dazu führen kann, dass Muskel- und Knochenmasse abgebaut wird und parallel das Risiko steigt, an Diabetes, Osteoporose und Herz-Kreislaufbeschwerden zu erkranken.
„Viele Menschen machen den Fehler zu glauben, sie könnten essen, was sie wollen, solange sie nur Sport treiben“, warnt Scott Williams, Sporttrainer einer Fitness-Studiokette aus Australien, vor einer falschen Grundeinstellung: „Für die meisten Menschen gilt: Zu 60 bis 75 Prozent entscheidet die Ernährung über ihre körperliche Erscheinung.“
Dabei müssen nur wenige Grundregeln beachtet werden: Statt Schlankheitsdrinks sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, die weniger Kalorien als bisher enthält. Wichtig auch: Weder Fett und Eiweiß noch Kohlenhydrate dürfen ganz vom Speiseplan genommen werden, weil der Körper alle drei Nährstoffe benötigt. Entscheidend ist, dass die ausgewogene Ernährung auf lange Sicht durchgehalten wird und parallel Sport getrieben wird. Das sorgt für mehr Muskelmasse, beschleunigt den Stoffwechsel und steigert den Energieverbrauch.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Oktober-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.


Chronische Zahnfleischentzündung:
Risiko für Herz und Hirn
European Centers for Dental Implantology:
Schwer geschädigte Zähne besser frühzeitig entfernen
München (ots) -
Chronische Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis) zerstören nicht nur Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen, sondern erhöhen auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Schwer geschädigte Zähne sollten daher so früh wie möglich entfernt werden, um diese Folgeschäden zu verhindern, raten die Experten der European Centers for Dental Implantology (ECDI) im Vorfeld des Tags der Zahngesundheit am 25. September 2010.
Eine Fülle aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen deutet darauf hin, dass chronische Entzündungen des Zahnbettes (Parodontitis) nicht nur die Zähne und die umgebenden Gewebe zerstören, sondern auch das Risiko von Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen können“, erklärt Dr. Dr. Ralf Kettner vom ECDI-Zentrum Aachen (Praxisgemeinschaft Theaterstraße). Natürlich wird eine Parodontitis zunächst konservativ behandelt. „Schreitet die Entzündung jedoch fort, ist es besser, einen geschädigten Zahn frühzeitig zu entfernen, um den Prozess zu stoppen“, sagt Dr. Bernhard Brinkmann von der Zahnklinik ABC-Bogen, dem ECDI-Zentrum in Hamburg. Denn je stärker die Gewebe um einen Zahn herum zerstört sind, desto aufwändiger gestaltet sich die Versorgung mit konventionellem oder implantatgetragenem Zahnersatz, wenn ein Zahn dann doch gezogen werden muss.
„Werden schwer geschädigte Zähne rechtzeitig entfernt und ist die Entzündung geheilt, können die fehlenden Zähne heute problemlos durch Zahnimplantate ersetzt werden“, betont Brinkmann. Eine (geheilte) Parodontitis ist keine Gegenanzeige für künstliche Zahnwurzeln. „Allerdings sind eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nötig, um ein erneutes Aufflammen der Entzündung zu verhindern“, betont der Hamburger Mund-Kiefer-Gesichtschirurg. „Dann halten die Implantate bei mehr als 95 Prozent der Patienten dauerhaft“.
Wann muss der Zahn raus? Bei einer Parodontitis sollte ein geschädigter Zahn dann gezogen werden wenn:
- sich das Zahnfleisch massiv zurückgezogen hat
- der Kieferknochen angegriffen ist
- der Zahn stark wackelt
- nur noch ein Viertel der Wurzel im Kieferknochen verankert ist
Parodontitis: Parodontalerkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen, sind in Deutschland inzwischen die häufigste Ursache für Zahnverlust. Etwa 20 Prozent der Erwachsenen und 40 Prozent der Senioren leiden unter einer schweren Parodontitis. Ursache sind Bakterien, die sich auf Zahnbelägen ansiedeln und eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) verursachen. Wird diese nicht gestoppt, greift die Entzündung auf den Kieferknochen über. Genetische Faktoren sowie Rauchen und Stoffwechselerkrankungen können diesen Zerstörungsprozess beschleunigen.
ECDI: Unter dem Dach der European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind 17 Zentren aus Deutschland zusammengeschlossen. Weitere Zentren in Österreich und der Schweiz kommen hinzu. Die ECDI stehen für höchste und vor allem für eine geprüfte und transparente Qualität in der Zahn-Implantologie. Die Ärzte der Zentren müssen seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sein und mindestens 3.000 Implantate gesetzt haben. Zusammen setzen sie mehr als 15.000 Implantate pro Jahr. Die Leistungszahlen der Zentren werden jährlich überprüft und veröffentlicht. Die Zentren sind einer leitliniengerechten und wissenschaftlich gesicherten Therapie verpflichtet. Mehr Informationen unter http://www.zahnimplantate.com.


Doppelter Laserstrahl erhält die Potenz
bei der Prostata-Behandlung

Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie ergänzt das Greenlight-Laser-Verfahren durch Evolve-Laser
Heidelberg (ots) -
Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat sich seit über 15 Jahren auf die Behandlung von Prostata-Erkrankungen spezialisiert und gilt international als eine der renommiertesten Privatkliniken im Bereich der schonenden Prostata-Therapien. Das sind Verfahren, die den Patienten so wenig wie möglich belasten, die Behandlungsdauer auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig die Aufenthaltsdauer in der Klinik auf wenige Tage verringern.
Bei der Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung, der so genannten Benignen Prostata-Hyperplasie (BPH) setzt die Klinik neuerdings auf ein besonderes Laserverfahren, das sich vor allem an Patienten mittleren Alters richtet, denen es wichtig ist, auch nach einer Prostata-Behandlung einen vollwertigen Samenerguss zu haben. Das erfordert eine punktgenaue, präzise Laserbehandlung der Prostata, wie sie mit dem so genannten Evolve-Dual-Laser des deutschen Unternehmens Biolitec aus Jena möglich ist.
Der Laser arbeitet im Infrarotbereich und hier mit zwei parallel zu betreibenden Wellenlängen von 1470 und 980 Nanometern (nm). Das hat den Vorteil, dass eine optimale Absorption in Hämoglobin erzielt wird. „Damit erreichen wir eine hohe Ablationsrate bei gleichzeitig guter Hämostase“, erklärt der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster. Im Klartext: das wuchernde Prostata-Gewebe wird rasch und effektiv abgetragen und der aufgestaute Urin kann wieder ungehindert abfließen. Direkt nach der Behandlung fühlt sich der Patient erleichtert und verspürt nicht mehr den ständigen und lästigen Harndrang. „Die gute Hämostase wirkt sich positiv auf den Heilungsprozess aus“, ergänzt Mitgesellschafter der Klinik, der Urologe Dr. Thomas Dill. Es entstehe praktisch kein Blutverlust und das umliegende Gewebe werde geschont.
Der unsichtbare Infrarot-Laserstrahl gelangt durch einen besonders geformten Glasfaser-Lichtleiter an den „Ort des Geschehens“. Dort berührt die abgeflachte Spitze das Gewebe und erreicht so eine noch genauere Gewebeabtragung im Vergleich zu konventionellen Laserbehandlungen. Mit dem Dual-Laser können Strukturen im Innern der Prostata geschont werden, die den Samenerguss ermöglichen. Somit ist erstmals ein Verfahren im Einsatz, bei dem die so genannte retrograde Ejakulation vermieden werden kann. Besonders Männer im mittleren Alter zwischen 40 und 50 Jahren, bei denen unter Umständen noch ein Kinderwunsch besteht, können mit dem Evolve-Dual-Laser neue Hoffnung schöpfen, wenn Sie unter einer gutartigen Prostata-Vergrößerung leiden.
Man sei immer neuen Verfahren gegenüber aufgeschlossen und sehe sich bei vielen Prostata-Behandlungsmethoden als Vorreiter nicht nur in Deutschland sondern auch international. „Da freut es uns umso mehr, dass wir unsere Patienten jetzt auch mit dieser innovativen Technologie „made in Germany“ behandeln können“, so Dr. Thomas Dill. Die neue Behandlungsmethode sei auch für Risiko-Patienten geeignet; es sei keine starke Narkose mehr nötig, und Blut verdünnende Mittel, die diese Patienten oft einnehmen müssen, können kurz nach der Behandlung wieder eingenommen werden.
Mit der neuen Laser-Methode dürfte die Heidelberger Spezialklinik ihre internationale Spitzenposition weiter ausbauen, denn kaum eine medizinische Einrichtung kann auf eine so hohe Patientenzahl und auf eine derart lange Erfahrung verweisen wie die Klinik für Prostata-Therapie. Auch Prostata-Größen über 80 Milliliter stellen keine größeren Probleme dar. Sie lassen sich mit großem Erfolg mit der Greenlight-Laser-Therapie behandeln, ein Verfahren, das in Deutschland bei modernen urologischen Abteilungen zwar fast zum Standard gehört, aber dennoch ein sehr hohes Maß an Erfahrung voraussetzt.
Klinik für Prostata-Therapie GmbH im :medZ, Bergheimer Straße 56a, D-69115 Heidelberg, Tel. 06221-650850, Fax 06221-6508511, E-Mail: Dr.Deuster@prostata-therapie.de, Internet: http://www.prostata-therapie.de.

Küssen schützt vor Infektionen
Hamburg (ots) - Der Sommer ist fast vorbei - und schon beginnt wieder die Erkältungszeit. Doch nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 10/2010, EVT 15.9.2010) gibt es ein ebenso einfaches wie schönes Mittel gegen die lästigen Virus-Infektionen: Küssen. Es wirkt so gut, dass Wissenschaftler den Kuss sogar als eine Art Schluckimpfung betrachten. Denn die im Speichel des Partners enthaltenen Bakterien regen den Aufbau von Antikörpern an und verbessern so die Abwehrkräfte. Zudem schüttet der Körper beim Küssen das Hormon Adrenalin und die Botenstoffe Serotonin und Dopamin aus. Die Stimmungsaufheller bringen den Kreislauf in Schwung und fördern die Durchblutung. Erkältungen haben da kaum noch eine Chance.
Aber ein Kuss kann „Men’s Health“ zufolge noch viel mehr: Knutschen wirkt sogar gegen Falten, heißt es in dem Männer-Lifestylemagazin. Bei einem intensiven Kuss sind nicht nur Zunge und Lippen beteiligt, sondern insgesamt mehr als 30 verschiedene Gesichtsmuskeln. Die vielen Bewegungen straffen die Haut und unterstützen zudem die Gewichtsregulierung: zwei Minuten ausgiebiges Küssen verbrennt rund 15 Kalorien - das sind fast so viele wie beim Krafttraining.

Allergieschutz beginnt im Herbst
Die langfristige, vorbeugende Behandlung
soll nicht in der Pollensaison starten
Baierbrunn (ots) -
Wer seinen Heuschnupfen mit der „Spezifischen Immuntherapie“ (SIT, auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt) in den Griff bekommen will, soll damit nicht während der Pollensaison beginnen. „Das würde den Körper zusätzlich belasten und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöhen“, sagt Dr. Julia Kroth von der Klinik für Dermatologie an der Universität München in der „Apotheken Umschau“. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden, durchgeführt.
Ausführliche Informationen zum Thema Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/Allergie.

Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fußbad gegen Schnupfen
Was Pfarrer Kneipp zur Abwehr einer beginnenden Erkältung empfahl
Baierbrunn (ots) -
Es naht die Jahreszeit, in der Erkältungsviren leichtes Spiel haben. Naturheilkundler empfehlen, ihnen mit einem ansteigenden Fußbad zu begegnen, das auch Kindern gut gefällt, weil es den ganzen Körper durchwärmt. Dr. Miriam Ortiz, Ärztin für Naturheilkunde an der Charité Berlin, erklärt im Apothekenmagazin „BABY und Familie“, wie so ein Fußbad abläuft: Man stellt die Füße in einen Eimer, der bis eine Handbreit unter die Knie mit lauwarmem Wasser gefüllt wird. Langsam heißes Wasser nachschütten, bis die Temperatur bei Kindern etwa 38 Grad erreicht. Erwachsene können bis 45 Grad gehen. Sinnvoll ist, die Temperatur mit einem Badethermometer zu kontrollieren. Das Fußbad soll nicht länger als zehn Minuten dauern und wird mit einem kalten Guss über die Unterschenkel beendet. Als Zusatz in das Wasser eigenen sich Badesalz oder ein paar Tropfen Lavendelöl.

Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Tödliche Hoffnungslosigkeit
Weitaus mehr depressive Männer als Frauen bringen sich um
Baierbrunn (ots) -
Frauen erhalten wesentlich häufiger die Diagnose Depression als Männer - aber die Suizidrate liegt bei Männern dreimal höher. Unter den etwa 9.500 Menschen, die sich jährlich in Deutschland das Leben nehmen, sind rund 7.000 Männer. „Die positive Fähigkeit der Frauen, über ihre Beschwerden zu klagen, ist bei Männern jenseits der 50 meist nur gering entwickelt“, sagt Professor Manfred Wolfersdorf, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, in der „Apotheken Umschau“. Männer stellen lieber körperliche Probleme in den Vordergrund, wenn sie eigentlich seelisch verzweifelt sind: Kopfschmerzen, schnelle Erschöpfbarkeit oder etwa die Symptome einer ebenfalls vorhandenen chronischen Erkrankung. Wenn ein Arzt erkennt, dass eigentlich eine Depression behandelt werden müsste, hören Männer das nicht gern. Sie stecken in der Falle des traditionellen Bildes vom „starken Mann“, das sie dazu verführt, Gefühle zu verschweigen und obendrein daran zu glauben, Probleme allein lösen zu können - ein häufig tödliches Missverständnis.
Mehr Informationen über Depressionen unter http://www.apotheken-umschau.de/Depression.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Unter den Achseln bitte rasiert!
Umfrage: Haarfrei unter den Armen finden beide Geschlechter attraktiv, an den Beinen hauptsächlich die Männer

Baierbrunn (ots) -
Glatte Haut ist in. Wer beim anderen Geschlecht ankommen will, sollte zumindest die Haare in der Achselhöhle entfernen. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der „Apotheken Umschau“. Demnach gefällt es acht von zehn Männern (85,7%) und fast sechs von zehn (59,1%) Frauen, wenn sich das jeweils andere Geschlecht unter den Armen rasiert. Besonders bei jüngeren Frauen ist der Anteil der Liebhaberinnen glatter Haut hoch. Über 80 Prozent (82,4%) der Unter-30-Jährigen geben an, dass es ihnen gefällt, wenn die Achselhöhle bei Männern haarfrei ist. Interessant ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Nur etwas mehr als ein Viertel (27,2 %) aller befragten Frauen finden rasierte Beine bei Männern attraktiv. Die Damen selbst sollten dagegen diese Körperpartien haarfrei halten - einem Großteil (84,5%) der Männer gefallen glatte Frauenbeine.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1982 Befragten ab 14 Jahren, darunter 1017 Frauen und 965 Männer.

Wie ein Peitschenhieb
Warum Berührungen mit Feuerquallen so schmerzhaft sind
und was danach zu tun ist
Baierbrunn (ots) -
Hauptsächlich in der Nordsee, gelegentlich aber auch in der südlichen Ostsee können Schwimmer die „Gelbe Haarqualle“, im Volksmund Feuerqualle genannt, treffen. Berührungen mit ihren kaum sichtbaren Tentakeln empfinden Menschen wie einen Peitschenschlag. Kleine Beutefische lähmt die Qualle mit dieser Waffe. Für Menschen ist sie sehr unangenehm, in der Regel aber ungefährlich. „Die Schmerzen fühlen sich an wie eine Verbrennung, sind aber tatsächlich eine Vergiftung“, erklärt Privatdozent Dr. Thomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin in der „Apotheken Umschau“. Die Schmerzen klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Nur selten kommt es zu allergischen Reaktionen mit Kreislaufproblemen oder sogar einem Kollaps. Quallenopfer tragen oft noch nicht geplatzte Nesselzellen von den Tentakeln auf der Haut. Sie sollen nicht mit Wasser abgespült werden, weil sie dabei meist noch ihr Gift freisetzen. Andreas Klingberg von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rät, die geröteten Hautstellen vorsichtig mit feuchtem Sand zu bedecken und diesen dann behutsam abzuschaben, zum Beispiel mit einer Bankkarte. Danach hilft eine kühlende Salbe oder ein entsprechendes Gel.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bewegung wichtiger als Gene
Auch wer eine Veranlagung zu Übergewicht geerbt hat,
ist nicht zum Dicksein verurteilt
Baierbrunn (ots) -
Fettleibigkeit ist zum Teil erblich bedingt. Jugendliche, die das entsprechende Gen tragen, können ihre Vorbelastung jedoch ausgleichen, wenn sie täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sind, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zu dem Ergebnis kam eine Studie, an der 752 Jugendliche aus neun europäischen Ländern beteiligt waren. Bei 63 Prozent von ihnen fanden die Wissenschaftler ein Gen, das starkes Übergewicht begünstigt. Die Betroffenen hatten im Schnitt auch einen höheren Body-Mass-Index und mehr Körperfett als erblich unbelastete Teenager. Regelmäßige Bewegung hob diesen Unterschied vollständig auf.
Mehr Infos zu diesem Thema unter http://www.apotheken-umschau.de/Uebergewicht.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Rückenschmerzen: Bewegung in den Alltag bringen
TÜV Rheinland: Verhalten im Arbeitsleben ändern
Treppe statt Aufzug benutzen - Beim Telefonieren aufstehen
Köln (ots) -
Volksleiden Rückenschmerzen: Rund 80 Prozent der Bundesbürger haben es im Lauf ihres Lebens im „Kreuz“. „Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann in Deutschland leiden sogar unter chronischen Beschwerden“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Dabei spielen psychische Aspekte wie Stress, Angst, Zwangshaltungen und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. In den seltensten Fällen stecken tatsächlich krankhafte Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle dahinter.“ Menschen, die überwiegend eine sitzende Tätigkeit ausüben, können durch gezielte Einstellungs- und Verhaltensränderungen im Berufsleben so genannte banale Rückenschmerzen vermeiden.
Als entscheidende Vorbeugung empfiehlt TÜV Rheinland-Expertin Dr. Roth, sich im Alltag mehr zu bewegen, um so die Muskeln zu trainieren. Wer häufig vorm Computer sitzt, sollte etwa den Drucker nicht neben dem PC aufstellen. Besser ist es, aufzustehen und die Dokumente zu holen. Gleiches gilt beim Telefonieren: Wenn möglich, nicht sitzen bleiben, sondern sich vom Stuhl erheben und im Raum umhergehen. Auch viele E-Mails an Kollegen im Nachbarzimmer sind häufig überflüssig - lieber hingehen und die Dinge im Gespräch klären. In mehrstöckigen Gebäuden ist es zudem sinnvoll, die Treppe statt den Aufzug zu benutzen.
Obwohl nach Erfahrung der TÜV Rheinland-Ärztin heute bereits viele Arbeitsplätze nach ergonomischen Gesichtpunkten gestaltet sind, kann der Einzelne durch einfache Maßnahmen Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich und Schmerzen in der unteren Wirbelsäule vermeiden. So ist beim Stuhl auf eine individuell einstellbare Rückenlehne und eine leicht nach vorn abfallende Sitzfläche zu achten. Dabei sollte die Lehne nicht fixiert werden, sondern jede Bewegung mitmachen. Dynamisches Sitzen - also häufige Positionswechsel, sich räkeln und strecken - verhindert die einseitige Belastung der Muskulatur.
Beim Kauf von Büromöbeln leisten schließlich Siegel wie „Ergonomie geprüft“ von TÜV Rheinland und das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) gute Dienste.


Strümpfe mit Kompression helfen
Venenleiden - jeden 6. Mann trifft es
Bayreuth (ots) -
Venenleiden sind Frauensache? - Stimmt nicht. Laut der Bonner Venenstudie 2003 von Prof. Rabe ist jeder 6. Mann betroffen. Schweren Beinen, geschwollenen Knöcheln oder Besenreisern sollte man auf den Grund gehen. Wer viel sitzt oder steht, eine erbliche Veranlagung oder die 40 überschritten hat, kann mit Kompressionsstrümpfen seine Beingesundheit fördern.
Viele medizinische Fachhändler bieten kostenlose Venenfunktionsmessungen an. So kann man schnell erfahren, wie es um die Venengesundheit bestellt ist. An den Unterschenkeln werden kleine Sensoren befestigt. Nun streckt und beugt man die Füße mehrmals kräftig unter Anleitung des Fachpersonals. Anschließend misst das Gerät die Wiederauffüllzeit der Venen, die bei etwa 25 Sekunden liegen sollte. Der Test ist keine Diagnose, aber ein erster Fingerzeig. Das ausgedruckte Ergebnis kann mit dem Arzt besprochen werden.
Medizinische Kompressionsstrümpfe helfen ausgeleierten Venen
Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Einen Großteil der Kosten trägt die Krankenkasse.
Für Damen gibt es sogar bunte Kompressionsstrümpfe mit Kristall-Applikationen (z.B. mediven elegance). Herren bevorzugen dezente Varianten, die äußerlich von herkömmlichen Herrenstrümpfen nicht zu unterscheiden sind (z.B. mediven for men). In Strümpfen mit Kompression wirkt die „medi compression“ mit höchster medizinischer Wirkung: Sie bringt die Venen durch den gezielten Kompressionsverlauf in Form und die Blutzirkulation zum Herzen auf Trab. Schwellungen und das Gefühl schwerer Beine klingen ab, bestehende Venenleiden schreiten mit Kompressionsstrümpfen nicht weiter fort.
Ein kostenloser Venen-Ratgeber „Reine Männersache“ kann unter Telefon 0180-5003193 (Festnetz 14, Handy max. 24 ct / Min.), per E-Mail medipost@medi.de oder im Internet unter http://www.medi.de (mit Händlerfinder) bestellt werden.


Privat Versicherte stehen auch im Ausland besser da
Warum Experten Urlaubern aber generell eine Zusatzpolice empfehlen
Baierbrunn (ots) -
Wer privat krankenversichert ist, genießt auch auf Reisen Vorteile gegenüber gesetzlich Versicherten. „In Europa sind Sie grundsätzlich immer krankenversichert“, sagt Stephan Caspary vom Verband der privaten Krankenversicherung, Berlin, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. In allen anderen Ländern der Welt gilt dieser Schutz mindestens einen Monat, je nach Versicherung sogar ein Vierteljahr. Der Privatpatient bezahlt die Arztkosten wie üblich sofort selbst und bekommt das Geld erstattet. Caspary empfiehlt in einigen Fällen trotzdem eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung: „Damit ist der Transport nach Hause gesichert, der nicht von allen Versicherern bezahlt wird.“ Auch um die Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden, kann eine zusätzliche Versicherung sinnvoll sein, denn für Reisekrankenversicherungen gelten sehr niedrige Beitragssätze. Eine private Zusatzversicherung fürs Ausland gibt es schon für 15,- Euro im Jahr für die Familie. Gesetzlich Versicherte sollen sich vor einer Auslandsreise bei ihrer Kasse erkundigen, ob und in welchem Umfang sie an ihrem Urlaubsort versichert sind. Für sie gelten viele Einschränkungen. Eine private Zusatzversicherung empfiehlt sich für sie immer.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“


Impfen schützt vor Brechdurchfall -
Babys schon frühzeitig immunisieren
München (ots) - Kinderkrippe, Kindergarten oder PEKiP - Orte an denen viele Kinder auf engem Raum miteinander Kontakt haben, schaffen perfekte Verbreitungsbedingungen für Erreger wie zum Beispiel Rotaviren. Nach den Sommerferien bringen viele Eltern ihre Kinder zum ersten Mal in eine Kinderbetreuungseinrichtung. Gerade zu Beginn dieses neuen Lebensabschnitts können sich Erkrankungen des Kindes häufen. Bei Kindern bis zu zwei Jahren sind Rotaviren der Hauptauslöser für Brech-Durchfall-Erkrankungen. Mit einer Infektion gehen bis zu 20 Durchfallattacken pro Tag einher. Besonders für kleine Kinder ist der hohe Flüssigkeits- und Nährstoffverlust eine Gefahr, die einen Krankenhausaufenthalt zur Folge haben kann.
Schwere Krankheitsverläufe verhindern
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut weist darauf hin, dass Kinder, die Betreuungseinrichtungen besuchen sollen, besonders von der Impfung gegen Rotaviren profitieren. Eine Schluckimpfung schützt die Kleinen insbesondere vor schweren Krankheitsverläufen, stationäre Behandlungen werden nach einer Studie von GlaxoSmithKline durch die Impfung zu 100% verhindert.
Rotaviren sind hoch ansteckend und werden durch Schmierinfektion übertragen. Rotaviren überleben lange auf Oberflächen, wie zum Beispiel gemeinsam genutztem Spielzeug, Wickeltischen, etc.. Erkrankten Kindern ist der Besuch der Kita, Krippe oder des Kindergartens laut Infektionsschutzgesetz verboten, bis die Symptome mindestens zwei Tage abgeklungen sind. In der Zwischenzeit sollten die kleinen Patienten zu Hause gepflegt werden.
Impfung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung
Je nach Hersteller wird den Kindern der Impfstoff gegen Rotaviren in zwei (bzw. drei) Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen in den Mund geträufelt. Die Impfreihe muss je nach verwendetem Impfstoff bis zur 24. (bzw. 26.) Lebenswoche abgeschlossen sein. Zusätzliche Arzttermine fallen hierfür nicht an, die Immunisierung kann im Rahmen der üblichen kinderärztlichen Untersuchungen bzw. zusammen mit anderen Schutzimpfungen vorgenommen werden. Die Impfung bietet umfassenden Schutz und ist gut verträglich. 88,1 Prozent aller Eltern, die einmal eine Rotavirusinfektion bei Ihren Kindern erlebt haben, würden Ihr Kind im Nachhinein gegen das Rotavirus impfen lassen.


Altersblindheit vermeiden -
Gesundes Sehen bis ins hohe Alter
Bonn (ots) - Die Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Ungünstige Lichtbedingungen erschweren das Erkennen von Ziffern auf dem Geldstück, und das Kleingedruckte auf der Verpackung wird zusehends unleserlich: In der Mitte des Lebens verspüren viele Menschen eine allmählich nachlassende Sehkraft. Wie alle anderen Organe altert auch das Auge und wird für Krankheiten anfällig. Ernsthafte Augenerkrankungen können unbehandelt bis zur Erblindung führen. Die Deutsche Seniorenliga (DSL) rät daher, die Augen ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen.
Sehstörungen im Alter entstehen häufig durch Elastizitätsverlust der Linse, durch Degenerationserscheinungen im Bereich der Netzhaut oder durch einen Überdruck im Auge. Die Altersweitsichtigkeit ist noch die harmloseste Erkrankung. Ihr kann man oft mit einer entsprechenden Brille begegnen. Die häufigste Ursache für den Verlust der Sehkraft sind die altersbedingte Makula-Degeneration, das Glaukom (Grüner Star) und die diabetische Retinopathie. Das Heimtückische an allen drei Erkrankungen ist, dass die Betroffenen jahrelang weder Schmerzen haben noch eine Einschränkung ihres Sehvermögens bemerken. Lässt die Sehkraft dann aber spürbar nach, ist die Augenkrankheit meist weit fortgeschritten und das Augenlicht möglicherweise gefährdet.
„Wird eine solch ernsthafte Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert, kann das Augenlicht in den meisten Fällen gerettet werden,“ erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL. „Gerade für die feuchte Makula-Degeneration, das Glaukom und die diabetische Retinopathie, stehen dank des medizinischen Fortschritts heute wirksame Medikamente und operative Verfahren zur Verfügung“, so Hackler.
Die kostenlose Broschüre „Altersblindheit vermeiden“ zeigt die typischen Anzeichen von Augenerkrankungen im Alter auf und erläutert Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten.
Bestelladresse: DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn; Internet: http://www.altersblindheit-vermeiden.de.

Wein lässt die Nase laufen
Experten raten Allergikern, auf Alkohol möglichst zu verzichten
Baierbrunn (ots) -
Der Genuss von Wein und Bier kann die bei Heuschnupfen und Asthma typischen Beschwerden - Niesen, Fließschnupfen, Husten und Juckreiz - verstärken oder sogar auslösen. Allergiker sollten deshalb auf alkoholische Getränke besser verzichten, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Beschwerden würden aber nicht durch den Alkohol selbst ausgelöst, sondern durch die darin enthaltenen Histamine und Schwefelstoffe. Wer zwei Gläser Wein oder mehr pro Tag trinke, verdoppele sein Risiko für allergische Beschwerden.
Viele Informationen über Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/allergie.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

„Morgens nur mit Wasser erfrischen“
Stuttgart (ots) - Hamburger Dermatologin Prof. Dr. Martina Kerscher gibt im Magazin Reader’s Digest wertvolle Kosmetiktipps für die richtige Hautpflege
Cremes und Lotionen sind nicht nur für die Pflege der menschlichen Haut wichtig, sie können sich auch positiv auf die Stimmung jedes Einzelnen auswirken. „Wenn man eine Creme gerne riecht und auf der Haut hat, kann das die Produktion von Glückshormonen wie Endorphin fördern“, sagt Martina Kerscher, Dermatologin und Leiterin des Studiengangs Kosmetik an der Universität Hamburg. In der Juli-Ausgabe des Magazins Reader’s Digest gibt die Professorin zahlreiche Kosmetiktipps, wie man seine Haut gesund und schön erhalten kann.
Für den Gebrauch von Seifen und Waschsubstanzen gilt das Motto: Weniger ist mehr. „Grundsätzlich stresst jeder Wasserkontakt die Haut. Denn durch Wasser werden wertvolle Lipide, also Fette, aus der Haut gelöst“, erklärt Martina Kerscher. Bei normaler Haut sei es deshalb sinnvoll, „sich nur mit Wasser zu erfrischen“. Menschen mit eher fettiger Haut sollten sie morgens und abends mit Produkten reinigen, „die auch überschüssigen Talg entfernen. Ansonsten genügt Wasser oder ein mildes Reinigungsprodukt“.
Für das Duschen rät die Hautexpertin dazu, Duschgels nur dort gezielt einzusetzen, „wo man sich wirklich reinigungsbedürftig fühlt“. Dabei sollte das Duschmittel den gleichen ph-Wert haben wie die Haut, also leicht sauer sein, weil die schützende Barriere der Haut sonst leicht angegriffen werde. Für den restlichen Körper empfiehlt Kerscher wiederum nur den Einsatz von Wasser.
Bei der Auswahl der Gesichtspflege rät die Dermatologin dazu, täglich eine Creme mit Sonnenschutz zu benutzen, am besten mit mittlerem Lichtschutz zwischen 15 und 20. „Denn die ganzjährige Abwehr der UV-Strahlung ist der wichtigste Schutz gegen Hautalterung.“
Für die Körperpflege räumt Kerscher mit dem Vorurteil auf, man müsse sich nach jedem Duschen oder Waschen eincremen. „Fühlt sich die Haut nach dem Duschen seidig und weich an, ist sie im Gleichgewicht, dann muss man nicht cremen.“ In solchen Fällen sei es richtig, nur jeden zweiten oder dritten Tag eine Creme zu benutzen. „Sobald die Haut aber trocken wirkt, sollte man ihr eine Portion Pflege geben.“
Vor allem bei Frauen über 50 sei der Einsatz von feuchtigkeitsspendenden Cremes ratsam. „Es bieten sich zum Beispiel Cremes mit Vitamin A, Vitamin C oder Polypeptiden an.“ Jüngere Frauen und Männer bräuchten hingegen leichtere Cremes, „die Feuchtigkeit spenden und zum Beispiel mit Vitamin C oder Vitamin E die Haut vor Umwelteinflüssen schützen“.
Im Interview mit dem Magazin Reader’s Digest gibt Martina Kerscher auch wichtige Ratschläge für die richtige Fußpflege, gerade jetzt im Sommer. „Es bietet sich eine Creme an, die Feuchtigkeit speichernde Wirkstoffe wie Harnstoff und Glycerin enthält.“ Wer seine Hornhaut entfernen wolle, sollte dabei vorsichtig sein. „Nicht zu viel wegnehmen, sonst wird sie zu schnell nachproduziert“, betont die Expertin.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Juli-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Gereizte Augen nur kurzfristig selbst behandeln
Berlin (ots) - Zu viel Sonne, starker Wind, gechlortes Wasser im Schwimmbad, allergische Reaktionen auf Pollen - es gibt verschiedene Gründe, warum im Sommer die Augen gerötet sind. Ein gereiztes Auge äußert sich unter anderem durch Juckreiz oder Fremdkörpergefühl, es tränt oder brennt. „Gereizte Augen sollten in der Selbstmedikation nur kurzfristig und mit großer Vorsicht behandelt werden“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Apotheker raten bei gereizten Augen unter anderem zum Arztbesuch, wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage anhalten, die Augen schmerzen oder die Sehleistung vermindert ist. Nur der Augenarzt kann eine vergleichsweise harmlose Bindehautentzündung von Rötungen unterscheiden, die ein Warnsignal für schwerwiegende Augenerkrankungen sind. Bei Kindern unter sechs Jahren sollte grundsätzlich ein Arzt über die Behandlung entscheiden.
Bei einer Bindehautentzündung erweitern sich die Gefäße im Auge und sind als feine rote Linien sichtbar. Rezeptfreie Augentropfen mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen verengen diese Blutgefäße. Sie sollten, wenn überhaupt, nur kurzfristig angewendet werden, denn bei längerem Gebrauch können sie die Schleimhaut des Auges austrocknen. Fink: „Kamillentee oder Kompressen mit Kamillenauszügen gehören auch als Hausmittel nicht ins Auge, denn sie können die Reizung verstärken.“ In leichten Fällen raten Apotheker bei gereizten Augen zum Einsatz künstlicher Tränen.
Werden Augentropfen eingesetzt, sind diese nach dem Öffnen nur vier bis sechs Wochen lang haltbar. Aus hygienischen Gründen sollte jede Tropfflasche nur von einem einzigen Patienten benutzt werden. Augentropfen können kurzfristig die Sicht verschlechtern - Autofahrer sollten das einkalkulieren.

So heilt die Welt -
Bewährte Hausmittel aus fernen Ländern
Hamburg (ots) - Fenchel gegen Verdauungsprobleme, Zwiebelsaft gegen Husten - nicht nur hierzulande werden bewährte Hausmittel seit Generationen weitergegeben. Die Zeitschrit VITAL stellt in ihrer aktuellen Ausgabe (7/2010; EVT: 23. Juni) 22 der weltweit besten Hausmittel vor.
Darunter unter anderem den Ingwertee aus China, den man aus Ingwerpulver oder frischer Ingwerwurzel zubereiten kann. Die darin enthaltenen Gingerole wirken nachgewiesenermaßen wie das Schmerzmittel Acetylsalicylsäure. Doch der Tee hilft nicht nur gegen Kopfschmerzen, sondern auch bei Magen- und Erkältungsbeschwerden.
Gegen Migräneattacken soll ein Tee von den Molukken helfen, der mit Gewürznelken zubereitet wird. Diese enthalten Eugenol, das den Blutfluss verbessert und Schmerzen hemmt.
Sodbrennen wiederum lindert man in Ägypten mit Schwarzkümmel-Öl, das hierzulande in der Apotheke oder dem Reformhaus erhältlich ist. Die darin enthaltenen Phytosterole sowie die Wirkstoffe Thymochinon und Nigellon hemmen außerdem Entzündungen und senken den Blutdruck.
Aus Mexiko stammt ein simples Rezept gegen Muskelverspannungen: Umschläge mit kleingehackten Chilischoten. Darin steckt der Wirkstoff Capsaicin, der die Schmerzweiterleitung mindert, die Durchblutung fördert und wohltuend wärmt.
Wer Karies und Paradontitis vorbeugen will, sollte sich ein an eine Mundspülung mit Zistrose aus Griechenland halten. Eine Studie der Uni Münster belegt außerdem, dass Zistrosenextrakt sogar Grippeviren blockieren kann.
Aus Rumänien stammt ein Rezept gegen Herzschwäche. Dabei wird aus Petersilie, Weißwein und Honig ein Petersilienwein zubereitet. In dem Kraut stecken viele herzgesunde ätherische Öle, Cumarine und das Flavonoid Apigenin, die entwässernd und blutreinigend wirken. Ein ähnliches Rezept kannte hierzulande auch schon Hildegard von Bingen.


Angst um den Arbeitsplatz
Umfrage: Mehr als jeder fünfte Bundesbürger
fürchtet drohende Kündigung
Baierbrunn (ots) -
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen kommt schnell die Angst um den eigenen Arbeitsplatz auf. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Knapp jeder fünfte Deutsche (18,3%) gibt zu, sich gewisse Sorgen um seinen Job zu machen, auch wenn es noch keine konkreten Anzeichen für Stellenabbau im Unternehmen gibt. Weitere 3,8% machen sich große Sorgen, da sie von angekündigtem Stellenabbau betroffen sind, 6,3% sind zur Zeit arbeitslos. 21,9% belastet diese Angst hingegen nicht: sie geben an, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Knapp jeder zwölfte Befragte (8,0%) macht sich keine großen Sorgen, da er „nach einer Kündigung schnell wieder etwas finden würde“.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Bei Urlaub an Impfschutz gegen Zeckenencephalitis (FSME) denken
Marburg (ots) - Fast 90 Prozent der für 2010 geplanten Urlaubsaufenthalte verbringen die Deutschen innerhalb des eigenen Landes oder im europäischen Ausland, wie eine Studie des ADAC zeigt*. Anders als bei Fernreisen sind sich Europa-Urlauber oft wenig bewusst, dass es auch in ihrem Urlaub gesundheitliche Risiken gibt, vor denen sie sich schützen sollten. Gerade in Mittel-, Nord- und Osteuropa ist die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) verbreitet, eine Infektionskrankheit, die beim Stich infizierter Zecken übertragen wird und bei der es zu einer Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns kommen kann. Eine Impfung ist der effektivste Schutz vor dieser potentiell gefährlichen Infektion. Doch nicht nur in Europa ist die FSME verbreitet: Die FSME ist auch in einigen Regionen Süd-Ost-Asiens endemisch, beispielsweise in China und der Mongolei.
Immer mehr Gebiete mit FSME-Risiko in Europa
„Der Trend zur weiteren Ausbreitung der FSME-Risikogebiete in Europa und in Deutschland setzt sich fort“, warnt Dr. Christian Schönfeld vom Tropeninstitut in Berlin. „In Europa haben die Fallzahlen während der letzten 30 Jahre kontinuierlich zugenommen“, berichtet der Experte. Bekannte Risikogebiete in Europa sind neben den südlichen Bundesländern Deutschlands vor allem Regionen in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen und im Baltikum. Weniger bekannt ist, dass man sich mit FSME auch in südlichen Landesteilen in Schweden, Finnland und Norwegen, auf den Inseln Bornholm und Seeland, im Elsass und in Bordeaux in Frankreich sowie in der Schweiz und Norditalien infizieren kann. All diese Gebiet sind besonders bei Deutschen beliebte Urlaubsziele oftmals auch in Verbindung mit einem Zelt- oder Campingurlaub.
In Russland können Zecken eine besonders gefährliche Variante der FSME übertragen, die noch schwerere Erkrankungen auslöst und häufiger zum Tod führt als die europäischen Erreger. Die gute Nachricht, der in Deutschland erhältliche Impfstoff schützt auch vor dieser Variante. „Die Faustregel lautet: Je weiter man nach Osten kommt, desto höher das FSME-Risiko“, so Dr. Schönfeld.
Zecken finden sich nicht nur im Wald, auch auf Wiesen, an Wegrändern, in Parks und Gärten sind die Blutsauger heimisch. Deshalb besteht laut Dr. Schönfeld nicht nur für Wanderer und ausgewiesene Outdoor- und Camping-Fans Infektionsgefahr: „Unabhängig davon, ob ein Kurztrip oder ein Langzeitaufenthalt in der Natur geplant ist, können sich Reisende in Risikogebieten mit dem FSME-Virus infizieren und erkranken. Auch bei einer Durchfahrt durch ein Risikogebiet - mit Pausen im Freien - kann schon die Gefahr einer Infektion bestehen.“
„Wenn man sich gut vorbereitet auf die Reise begeben und nicht erkranken möchte, kommt einzig und allein die vorbeugende Impfung gegen die FSME in Frage“, empfiehlt Dr. Schönfeld. Die Impfung ist umso wichtiger, da es für die Erkrankung, wenn sie einmal ausgebrochen ist, noch immer keine spezifische Behandlungsmöglichkeit gibt.
Eine Grundimpfung gegen die FSME besteht aus drei Injektionen - die ersten beiden erfolgen normalerweise im Abstand von 1-3 Monaten, die dritte nach 9 - 12 Monaten. Wenn es schnell gehen muss, zum Beispiel vor einem geplanten Urlaub, gibt es bei einem der in Deutschland erhältlichen Impfstoffe (Encepur) die Möglichkeit, alle drei Impfungen auch innerhalb von 3 Wochen zu verabreichen, um kurzfristig einen wirksamen Schutz aufzubauen. Dann sollte die Impfung aber nach einem Jahr aufgefrischt werden. Der FSME-Impfstoff, mit dem nach diesem so genannten Schnell-Schema geimpft werden kann, ist gut verträglich und schützt auch vor der gefürchteten fernöstlichen Variante des FSME-Virus.
Weitere Informationen zur FSME und zur vorbeugenden Impfung unter http://www.zeckeninfo.de.
*ADAC Reisemonitor 2010

Wie Zähne und Kiefer unsere Gesundheit beeinflussen
Hamburg (ots) - Wer seine Zähne richtig pflegt, beugt damit gefährlichen Erkrankungen vor. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL in seiner aktuellen Ausgabe (6/10; EVT: 26. Mai) berichtet, zeigen neue Studien, wie eng Kiefer und Körper miteinander verbunden sind.
„Ausgehend von einer Fehlstellung der Kiefer, der Unverträglichkeit von Füllmaterial oder einem vereiterten Zahn können sich mitunter lebensbedrohliche Erkrankungen wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall entwickeln“, warnt Zahnarzt Dr. Wolfgang H. Koch, stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin.
Besonders gefährlich: Paradontitis-Bakterien, die über kleinste Verletzungen der Mundschleimhäute in den Körper wandern und dort bevorzugt Bauchspeicheldrüse und Herz befallen. Problematisch sind vor allem die gefäßverengenden Eigenschaften der Keime. „Die Bakterien setzen sich an den Innenwänden der Blutgefäße fest, rauen sie auf und können so das Herzinfarktrisiko signifikant steigern“, erklärt Experte Koch.
Auch mechanische Probleme verursachen mitunter Beschwerden. Denn schon kleinste Kieferfehlstellungen, winzige Unebenheiten durch Füllungen oder minimale Zahnverschiebungen können zu chronischen Verspannungen im ganzen Körper führen. Experten schätzen, dass etwa sechs Millionen Deutsche unter Ohren-, Kopf- oder Nackenschmerzen, Schwindelanfällen oder anderen Symptomen infolge solcher Fehlbelastungen leiden.
Um Beschwerden schon im Vorfeld abzuwenden, empfehlen Experten eine gute Mundhygiene mit mindestens zweimal Zähneputzen am Tag. Besonders wichtig ist dabei die abendliche Reinigung, da der Körper nachts weniger Speichel produziert und die Zähne dadurch anfälliger sind. Ein halbjähriger Zahnarztbesuch mit professioneller Reinigung gehört ebenfalls zu einer gründlichen Prophylaxe. Wer nachts mit den Zähnen knirscht oder unter knackenden Kiefergelenken leidet, sollte zudem einen Experten aufsuchen. Dank computergestützter Untersuchungsmethoden und Kernspintomographie können die zugrunde liegenden Kieferprobleme heute recht genau diagnostiziert werden.

Schmerz, lass nach: Trainieren ohne lästigen Muskelkater
Hamburg (ots) - Die kalte Jahreszeit ist vorbei und der Frühling lockt mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bezeichnen sich in Deutschland 44 Prozent als Sportmuffel beziehungsweise Antisportler. So manchen Sportmuffel weckt das angenehme Wetter aus seiner sportlichen Winterpause hervor. Drei von vier Gelegenheitssportlern möchten mit Sport etwas für die Gesundheit tun; mindestens ein Drittel trainiert nur für das Aussehen und um abzunehmen oder das Gewicht zu halten. Jeder Sechste hierzulande verspürt aber nach dem Sport Muskelkater, so das Ergebnis der Forsa-Umfrage. Damit für die vielen Gelegenheitssportler bei einem übertriebenen Schnellstart mit Muskelkater die Lust am Sport nicht gleich in Frust umschlägt, sollten diese erst einmal langsam mit dem Training beginnen.
Thomas Jasinski, Sportwissenschaftler bei der TK: „Wer glaubt, dass Muskelkater der Preis für ein wirksames Training ist, liegt falsch. Denn dieser ist aus sportmedizinischer Sicht eine echte Verletzung, bei dem in den Muskelfasern kleine Risse auftreten.“ Die Folge: Durch die Risse dringt Wasser in die Fasern ein und der Muskel schwillt ein bis drei Tage nach dem Sport an. Dies macht sich als Dehnungsschmerz bemerkbar, und der Muskel ist druckempfindlich und kraftlos. Die häufigste Ursache hierfür ist eine Überbeanspruchung der Muskulatur durch beispielsweise ungewohnt lange oder starke körperliche Belastungen.
Gegen die Beschwerden bei Muskelkater helfen Entspannungsbäder oder Saunagänge. Auch leichte Gymnastik, lockeres Jogging sowie entspanntes Radfahren können den betroffenen Muskel weicher machen.
„Wichtig ist, dass man es gerade nach einer längeren Winterpause ohne sportliche Betätigung langsam angeht und die Belastung gut dosiert“, empfiehlt der TK-Experte. Zu Beginn eines jeden Trainings gilt: gut aufwärmen und leichte Dehnübungen - das mindert das Verletzungsrisiko. Einen größeren Trainingserfolg erzielen Sportler mit regelmäßigen und längeren Einheiten, die anfangs weniger intensiv sind. Später kann die sportliche Leistung dann langsam gesteigert werden. „Ideal für den Start nach dem Winter sind Ausdauersportarten wie Joggen, Nordic Walking und Radfahren - damit trainiert sich der Winterspeck am besten weg“, so Jasinski.

Zuckerkrank durch Vitaminmangel?
Baierbrunn (ots) - Wer zu wenig Vitamin D im Blut hat, ist besonders gefährdet, an Diabetes zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ auf seiner Internet-Seite http://www.diabetes-ratgeber.net. Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass ein Mangel an Vitamin D bei Kindern die Zuckerkrankheit fördert. Jetzt haben US-Wissenschaftler herausgefunden, dass auch das Risiko für Diabetes mellitus vom Typ 2 (Alterszucker) deutlich steigt. Mögliche Gründe erläutert der Vitamin-Forscher Professor Armin Zittermann aus Bad Oeynhausen in einem Interview: Vitamin D bewirkt unter anderem, dass das zuckersenkende Hormon Insulin besser wirkt. Außerdem gibt der Experte Tipps, wie man einem Mangel vorbeugt. Weil Vitamin D unter dem Einfluss von UV-B-Strahlen in der Haut gebildet wird, rät Zittermann: Mindestens dreimal wöchentlich 15 bis 20 Minuten an die Sonne gehen - am besten mittags. Dabei Hosenbeine und Ärmel hochkrempeln. Einen Sonnenbrand sollte man aber in jedem Fall vermeiden.
Quelle: „Diabetes Ratgeber“

Erste Hilfe: Einfache Maßnahmen schützen vor Infektionen - TÜV Rheinland: Sicher mit Einmalhandschuhen
Vorsicht bei Glassplittern am Unfallort -
Verbandskasten regelmäßig auf Vollständigkeit prüfen
Köln (ots) -
Viele Ersthelfer befürchten, sich bei einer Hilfeleistung zu infizieren, etwa mit HIV (Humanes Immundefizienz-Virus), Hepatitis B oder C. Oft leisten sie aufgrund dieser Befürchtung keine Erste Hilfe. Jedoch besteht die Gefahr einer Infektion nur bei bestimmten Verletzungen und lässt sich fast immer durch einfache Handlungen vermeiden. „Infizieren kann man sich vor allem durch einen direkten Austausch von Körperflüssigkeiten, also etwa durch eine offene Wunde beim Ersthelfer und Blut des Verletzen“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Um sich zu schützen, sollten Ersthelfer bei der Versorgung blutender und anderer offener Wunden grundsätzlich Einmalhandschuhe tragen“, rät sie. Das gilt insbesondere, wenn der Helfer selbst eine Verletzung an den Händen hat. Daher gehören Einmalhandschuhe zur Standardausrüstung eines Verbandskastens. Wichtig ist in dem Zusammenhang, den Inhalt des Verbandskastens regelmäßig auf Vollständigkeit und den Zustand der einzelnen Utensilien, etwa der Handschuhe, zu überprüfen.
Vorsichtig sollten Ersthelfer im Umgang mit verunreinigten Gegenständen sein, die sie verletzen könnten, etwa mit verschmutzten Werkzeugen, Glassplittern oder medizinischen Instrumenten, die eventuell bereits benutzt wurden. „Bei der Mund-zu-Nase oder Mund-zu-Mund-Beatmung ist die Infektionsgefahr relativ gering, besonders dann, wenn der Verletzte nicht im Gesicht oder Mundraum blutet“, sagt Dr. Roth. „Um sicher zu gehen, kann der Helfer eine Beatmungshilfe, etwa eine Maske oder Einmal-Notbeatmungshilfe, verwenden.“ Falls der Verletzte im Gesicht blutet und der Helfer keine Maske zur Hand hat, sollte er eine erforderliche Herzmassage erst ohne Beatmung durchführen, bis der Rettungswagen eingetroffen ist.
Kommt der Helfer bei einer Erste-Hilfe-Maßnahme trotz aller Vorsicht in Kontakt mit möglicherweise infiziertem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, sollte er intakte Hautstellen gründlich mit Wasser und Seife, anschließend mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel reinigen. Geschädigte Haut sowie Augen und Mundhöhle spült der Helfer erst mit Wasser, dann gegebenenfalls mit einem antiseptischen Präparat und sucht in jedem Fall sofort ein Arzt auf, um einer Infektion vorzubeugen.

Zuckerkrank durch Vitaminmangel?
Baierbrunn (ots) - Wer zu wenig Vitamin D im Blut hat, ist besonders gefährdet, an Diabetes zu erkranken. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ auf seiner Internet-Seite http://www.diabetes-ratgeber.net. Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass ein Mangel an Vitamin D bei Kindern die Zuckerkrankheit fördert. Jetzt haben US-Wissenschaftler herausgefunden, dass auch das Risiko für Diabetes mellitus vom Typ 2 (Alterszucker) deutlich steigt. Mögliche Gründe erläutert der Vitamin-Forscher Professor Armin Zittermann aus Bad Oeynhausen in einem Interview: Vitamin D bewirkt unter anderem, dass das zuckersenkende Hormon Insulin besser wirkt. Außerdem gibt der Experte Tipps, wie man einem Mangel vorbeugt. Weil Vitamin D unter dem Einfluss von UV-B-Strahlen in der Haut gebildet wird, rät Zittermann: Mindestens dreimal wöchentlich 15 bis 20 Minuten an die Sonne gehen - am besten mittags. Dabei Hosenbeine und Ärmel hochkrempeln. Einen Sonnenbrand sollte man aber in jedem Fall vermeiden.
Quelle: „Diabetes Ratgeber“


Matratzen: Gut gestützt im Schlaf - TÜV Rheinland: Schlafunterlage regelmäßig lüften und wenden
Datenbank informiert über geprüfte Hersteller -
Beim Kauf auf TÜV Rheinland LGA-Prüfsiegel achten
Köln (ots) -
Rund ein Drittel des Tages verbringen die meisten Menschen im Bett. Dabei sorgen gute Matratzen für einen erholsamen Schlaf. „Wer beim Kauf auf die TÜV Rheinland LGA-Prüfzeichen ,Mit Sicherheit geprüfte Qualität’, ,Schadstoffgeprüft’ und ,Ergonomischer Liegekomfort’ achtet, ist auf der sicheren Seite“, sagt Martin Globisch, Experte für Materialprüfung bei TÜV Rheinland LGA. Um das Qualitätssiegel zu erhalten, müssen die Matratzen - egal ob Federkern oder Schaumstoff - einen Dauerhaltbarkeitstest mit 150 Kilogramm schweren Rollen heil überstehen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer so geprüften Matratze beträgt sieben bis zehn Jahre.
Dabei ist es wichtig, die Pflegeanleitung des Herstellers zu beachten. Grundsätzlich empfiehlt Globisch, die Matratzen regelmäßig, am besten zweimal pro Jahr, zu lüften und zu wenden. Liegt die Matratze gar direkt auf dem Boden, ist eine „Frischluftkur“ etwa alle zwei Wochen ratsam. Außerdem sollte jede Matratze ein Waschetikett tragen. Dort stehen Hinweise auf Art und Temperatur der Reinigung. „Matratzen mit fest vernähtem Bezug lassen sich mit einem schonenden Schaumreiniger behandeln“, sagt der Materialprüfer. Hier hilft dem Verbraucher ein Blick in die Pflegeanleitung weiter, um die bestmögliche Reinigung zu gewährleisten.
Im Rahmen der Vergabe des Schadstoff-Labels untersuchen die Spezialisten von TÜV Rheinland LGA auch die Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen, darunter die Emission an Formaldehyd, in den Produkten. Die Materialien müssen zudem geruchsunauffällig sein und die strengen Richtwerte für giftige, Krebs erregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Stoffe einhalten. „Allergiker wissen bei diesem Signet, dass sich in der Matratze zwar noch Substanzen, die eine Allergie auslösen, befinden können“, erklärt Dr. Christian Schelle, Schadstoff-Experte bei TÜV Rheinland LGA. „Doch die Wahrscheinlichkeit ist durch die Prüfanforderung zur Erlangung des Schadstoff-Labels deutlich minimiert.“ Im Internet können sich Verbraucher unter http://www.lga.de (à Produktprüfung und -zertifizierung à Schadstoffgeprüfte Produkte / Datenbank à Bauprodukte und Inneneinrichtung à Matratzen) über Matratzenhersteller und deren zertifizierte Produkte informieren. Komfort- und gesundheitsbewusste Schläfer vertrauen darüber hinaus auf das TÜV Rheinland LGA-Ergonomie-Prädikat. Es garantiert, dass die Matratze dort nachgibt, wo schwere Körperteile einsinken, und trotzdem an anderen Stellen - wie dem unteren Rücken - die Wirbelsäule stützt.

Routine sorgt für guten Schlaf
Ein regelmäßiger Tagesablauf stabilisiert die innere Uhr
Baierbrunn (ots) -
Den Kaffee am Morgen immer um acht Uhr, den Tee gegen halb drei und vor den Nachrichten stets einen Spaziergang - Wer seinen Tagesablauf so klar strukturiert, schläft besser, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf israelische Schlafforscher. „Unsere innere Uhr braucht Reize, um zu erfahren, wann draußen Tag und Nacht ist“, bestätigt Professor Jürgen Zulley. Regelmäßige Rituale, betont der Regensburger Schlafexperte, helfen, den biologischen Rhythmus zu stabilisieren.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Steuererleichterung für Pflegebedürftige
Kosten für „haushaltsnahe Dienstleistungen“
sind nun teilweise steuerfrei
Baierbrunn (ots) -
Ab sofort dürfen Pflegebedürftige 20 Prozent der „haushaltsnahen Dienstleistungen“, die ihnen für Reinigungsarbeiten, Pflege oder Betreuung in Rechnung gestellt werden, direkt von der Einkommenssteuerschuld abziehen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium. Die Finanzverwaltung solle diese Steuervergünstigungen einfacher und unbürokratischer handhaben.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Schnelle und wirkungsvolle Hilfe bei Nagelpilz
Oldenburg (ots) - Gepflegte Nägel sind ein Schmuck für jeden Menschen. Doch häufig sind Fuß- und/oder Fingernägel von Pilzen, insbesondere Dermatophyten, befallen. Es wird geschätzt, dass etwa 10 Millionen Deutsche unter einer Nagelpilzerkrankung, auch Onychomykose genannt, leiden. Begünstigt wird diese durch eine vorhergehende Hautpilzerkrankung.
Nagelpilz heilt nie von alleine
Ist ein Nagel von einem Pilz befallen, so erkennt man dies schon früh daran, dass er seinen perlmuttartigen Glanz und seine Transparenz verliert. Später verdickt sich die Nagelplatte, die Nagelränder können einreißen. Unbehandelt kann der Nagelpilz zur völligen Zerstörung der Nagelplatte führen.
Daher sollte bereits bei den ersten Anzeichen mit der Behandlung begonnen werden. Auch, weil eine Pilzerkrankung der Haut nicht von alleine abheilt - und Pilzinfektionen zudem sehr ansteckend sind.
Mittel der Wahl ist ein medizinischer wasserfester Nagellack, der den Wirkstoff Ciclopirox enthält (z.B. Ciclopirox Winthrop® Nagellack; rezeptfrei in Apotheken). Die Anwendung ist leicht: Zunächst wird das befallene Nagelmaterial mit einer Feile entfernt. Dafür sollte man ausschließlich die beiliegenden Einmalfeilen benutzen. Dann wird der Nagel mit einem Alkoholtupfer desinfiziert. Anschließend wird der wasserfeste Lack aufgetragen, der transparent ist und nicht auffällt. Der Vorteil von wasserfestem Lack: Er wird durch Waschen, Duschen, Schweiß etc. nicht abgewaschen und muss daher auch nicht täglich aufgetragen werden. Dadurch ist die Behandlung im Gegensatz zu abwaschbaren Lacken wesentlich preiswerter.

Vom Heißhunger zum Wunschgewicht -
die besten Tipps und Tricks

Münster (ots) - Wer überflüssige Pfunde verlieren will, muss den Tag über weniger Kalorien aufnehmen, als der Körper verbrennt. Doch viele plagt zwischen den Mahlzeiten immer wieder ein Hungergefühl. Ein Trick: Putzen Sie sich zwischendurch die Zähne! Der frische Geschmack verringert die Lust auf Süßes und Fettiges. Das Kauen von frischen Kräutern oder Kaugummi hat die gleiche Wirkung.
Heißhunger muss man nicht unbedingt mit Keksen oder einer Tafel Schokolade stillen. Ersetzen Sie beispielsweise den Schokoriegel durch einen Joghurt oder einen Apfel.
Auch Ayurveda kann helfen: Schluckweise warmes Wasser trinken, das füllt den Magen.
Und führen Sie ein Ernährungstagebuch, um herauszufinden, wo die Ursachen für ihre individuelle Hungerattacken liegen (z.B. Stress, Ärger, unregelmäßige Mahlzeiten) und wie sie in Zukunft zu umgehen sind. Ernährungstagebücher können übrigens kostenlos im Internet (z.B. auf http://www.biolabor.de) abgerufen werden.
Spezial-Tipp: Ganz neu ist ein Kartoffelprotein-Extrakt (Biolabor Slimdesta Kapseln, Drogerien), das 60 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen wird. Es erhöht das Sättigungsgefühl auf natürliche Weise. Man isst automatisch viel weniger und nimmt auf diese Weise langsam aber sicher ab.

Cochrane-Analyse bestätigt: Aspirin stoppt Migräne
Ein Viertel der Patienten schmerzfrei,
die Hälfte mit deutlicher Linderung
Leverkusen (ots) -
Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden an Migräne. Vor allem Frauen sind betroffen. Der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure lindert wirksam und verträglich Migräne-Kopfschmerzen, das hat eine neue wissenschaftliche Auswertung von 13 Studien mit 4.222 Patienten der renommierten britischen Cochrane Collaboration bestätigt.

Migräne trifft vor allem Frauen. Eine neue wissenschaftliche Auswertung zeigt die gute Wirksamkeit und Verträglich des Aspirin Wirkstoffs bei Migräne. Abbildung: Bayer Vital GmbH
Die Einzeldosis von 900 bis 1.000 Milligramm Acetylsalicylsäure führte nach zwei Stunden bei jedem zweiten Patient zu einer deutlichen Schmerzlinderung, jeder vierte war sogar völlig schmerzfrei. Bei Patienten, die bereits nach zwei Stunden eine Schmerzlinderung erfahren hatten, konnte der Kopfschmerz auch weiterhin innerhalb von 24 Stunden und im Vergleich zu Placebo stärker gelindert werden. Im Vergleich mit dem rezeptpflichtigen Migräne-Medikament Sumatriptan (50 Milligramm) war die Wirkung von Aspirin vergleichbar.
Migräne-Begleitsymptome wie Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit verbesserten sich nach der Aspirin-Einnahme ebenfalls und konnten durch die gleichzeitige Gabe von Metoclopramid - einem Medikament gegen Übelkeit - noch stärker reduziert werden.
Die Verträglichkeit von Aspirin in Kombination mit Metoclopramid war im Vergleich zu 100 Milligramm Sumatriptan besser. Unerwünschte Wirkungen unter der Therapie mit Aspirin waren überwiegend leicht und vorübergehender Natur und traten nur 2-3 Prozent häufiger als unter Placebo auf.
Besondere Darreichungsform beschleunigt
Aspirin Migräne enthält pro Brausetablette 500 Milligramm Acetylsalicylsäure. Die Darreichungsform beinhaltet ein spezielles Puffersystem, durch das die Magenpassage des Wirkstoffs beschleunigt werden kann. Das ist wichtig, weil dieser Prozess bei Migränepatienten oft verlangsamt ist. Der Puffer von Aspirin Migräne gleicht dies aus, so dass der Wirkstoff rasch in den Dünndarm und von dort in den Blutkreislauf gelangt. Auf diese Weise wird schnell eine hohe Wirkstoffkonzentration im Blut erreicht. Wichtig ist, zwei Brausetabletten, also 1.000 Milligramm rechtzeitig, am besten direkt mit Einsetzen der Kopfschmerzen bzw. nach dem Abklingen der Seh- und Empfindungsstörungen (Aura), einzunehmen.
Cochrane Collaboration
Die Cochrane Collaboration ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, systematische Auswertungen und Meta-Analysen von qualitativ hochwertigen, randomisierten und kontrollierten Studien zu erarbeiten. Die Analysen gelten bei Ärzten als wegweisend und Orientierungshilfe bei der Therapiewahl.
Über Bayer Vital
Die Bayer Vital GmbH vertreibt in Deutschland die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care und Bayer Schering Pharma. Bayer Vital konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: http://www.bayervital.de.

Gehirn repariert sich selbst
Bisher unbekannte Fähigkeit zur Selbstheilung entdeckt
Baierbrunn (ots) -
Im Gehirngewebe von Schlaganfallpatienten steigt die Zellteilungsrate stark an und es finden sich vermehrt Vorläufer von Nervenzellen - Aktivitäten, die auf die Neubildung von Nervenzellen schließen lassen. Bis vor kurzem glaubte man, das menschliche Gehirn sei dazu nicht in der Lage. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, fanden Wissenschaftler der Universität von Barcelona (Spanien) nun im Gehirngewebe von sieben Patienten nach einem Schlaganfall die Hinweise auf den körpereigenen Reparaturmechanismus. Sie hoffen, mithilfe der Erkenntnisse neue Ansätze für die Therapie des Schlaganfalls zu entwickeln.
Weitere Informationen über den Schlaganfall unter http://www.apotheken-umschau.de/Schlaganfall.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Viele Versicherte erwägen Kassenwechsel
Angekündigte Zusatzbeiträge führen zu massenhaften Anfragen
bei Verbraucherzentralen

Baierbrunn (ots) - Seit erste Krankenkassen angekündigt haben, dass sie Zusatzbeiträge erheben wollen, erleben Verbraucherzentralen einen Ansturm verärgerter Versicherter. „Die Leute wollen wissen, was sie tun sollen“, sagt Kai Vogel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Patientenmagazin „HausArzt“. Viele wollen ihr Recht in Anspruch nehmen, die Kasse zu wechseln. Die Erhebung eines Zusatzbeitrages, dessen Erhöhung, aber auch die Kürzung oder das Streichen einer Prämie bringt ein Sonderkündigungsrecht mit sich. Ausgenommen sind nur Versicherte, die sich für spezielle Wahltarife mit Selbstbeteiligung oder Rückerstattung entschieden haben. Sie sind für drei Jahre an die Kasse gebunden. In anderen Wahltarifen wie „Hausarzt“ oder „integrierte Versorgung“ besteht jedoch das Kündigungsrecht. Wer die Kasse wechselt, muss während der zweimonatigen Kündigungsfrist seinem alten Versicherer den Zusatzbeitrag nicht bezahlen. Vogel rät Versicherten aber auch, Leistungen und Kundenservice der einzelnen Krankenkassen zu vergleichen: „Nicht nur das Finanzielle sollte den Ausschlag geben.“
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

Hochsaison für kleine Vampire: Rotes Kreuz gibt Tipps,
wie man sich vor Zecken schützen kann

Berlin (ots) - Sobald es im Frühjahr wärmer wird, steigt mit den Temperaturen auch die Zeckengefahr. Die lästigen Blutsauger haben den harten Winter unbeschadet überstanden. Von April bis August sind sie fast überall - in Waldgebieten und Stadtparks, auf Spielplätzen und im heimischen Garten. Zecken können lebensbedrohliche Krankheiten auf den Menschen übertragen, darunter die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer in einem Risikogebiet wohnt oder dort Urlaub machen will, kann sich durch eine Impfung vor FSME schützen. Darüber hinaus gibt das Deutsche Rote Kreuz Tipps zur Zecken-Vorsorge.
„Information und Aufklärung über die Risiken und einfache Vorsichtsmassnahmen können schon dazu beitragen, dass der Aufenthalt im Freien ungefährlich bleibt“, sagt Dr. Christiane Haas, Fachberaterin Gesundheit beim Deutschen Roten Kreuz. Insektenschutzmittel allein genügen nicht, um sich die Plagegeister vom Leibe zu halten. „Sie helfen nur bedingt gegen Zecken und verlieren zwei Stunden nach dem Auftragen ihre Wirkung.“
Deshalb rät das DRK: Im Freien nur auf einer Unterlage liegen oder sitzen. Bei der Gartenarbeit oder einem Ausflug ins Grüne geschlossene Schuhe, Socken und langärmelige Oberteile tragen. Das gilt auch für Kinder, wenn sie draußen spielen. Auf heller, einfarbiger Kleidung sind Zecken leichter zu entdecken. Im Wald auf den Wegen bleiben und nicht im hohen Gras oder durch Unterholz gehen. Dort lauern die kleinen Vampire besonders gern.
Ein absolutes Muss: Nach einem Aufenthalt an der frischen Luft den Körper, vor allem dünne, gut durchblutete Hautstellen wie Haaransatz, Achselhöhlen und Kniekehlen, absuchen. Auch Duschen ist ratsam. Hat sich doch eine Zecke festgebissen, sollte diese mit einer Pinzette gerade herausgezogen und die Wunde desinfiziert werden. Wenn unklar ist, ob das Tier richtig entfernt wurde oder wenn Teile der Zecke stecken geblieben sind, den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen. Das Gleiche gilt bei Symptomen wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Fieber.

Rheumatherapie: Apotheker räumen mit Vorurteilen auf
Berlin (ots) - In der Behandlung rheumatischer Erkrankungen gibt es einige Vorurteile. Patienten überschätzen bei Arzneimitteln mit Kortison oder Methotrexat oft die Nebenwirkungen. Die Pharmazeutische Zeitung räumt in ihrer aktuellen Ausgabe mit Klischees auf. „Mein Rat an Patienten: Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen. Fragen Sie lieber Ihren Arzt oder Apotheker“, so Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Mitglied der Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung.
Entgegen des Vorurteils nutzen Arzneimittel mit Kortison und verwandten Substanzen (Corticosteroide) in der Regel mehr als sie schaden. Das gilt besonders bei kurzzeitiger Einnahme und niedrigen Dosierungen. Kortison ist ein körpereigenes Hormon und hemmt Entzündungen. Diese Medikamente sind besonders zu Beginn der Rheumabehandlung geeignet. Sie überbrücken die Zeit, bis die langfristig angewendeten Basismedikamente gegen Rheuma wirksam werden. Nur wenn Kortison langfristig über mehr als drei Monate eingenommen wird, steigt das Risiko für Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose an. In höherer Dosierung kann Kortison die Wundheilung verschlechtern.
Methotrexat ist ein Wirkstoff, der gegen rheumatische Erkrankungen oder Krebsleiden eingesetzt wird - allerdings in unterschiedlichen Dosierungen. Bei hohen Dosierungen können als Nebenwirkung Nierenschäden auftreten. In der Rheumatherapie werden vor allem niedrige Dosierungen eingesetzt. Wenn keine Begleiterkrankungen vorliegen, werden die Nieren dadurch in der Regel nicht geschädigt. Schubert-Zsilavecz: „Der Wirkstoff Methotrexat soll gegen Rheuma in der Regel nur einmal in der Woche eingenommen werden. Einige Patienten nehmen die Tabletten aber aus Versehen jeden Tag ein. Überdosierungen sind dann unvermeidlich. Der Apotheker kann hier individuell aufklären und die Fehlanwendung vermeiden.“

Blähungen über den Wolken
Darmgase dehnen sich durch geringeren Luftdruck aus -
Hilfe fürs Handgepäck
Leverkusen (ots) -
Wenn nicht gerade der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Luftverkehr behindert, ist das Flugzeug als Verkehrsmittel unentbehrlich. Doch für viele Menschen wird der Aufenthalt an Bord zur Qual: Sie leiden unter Blähungen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern - umgeben von anderen Fluggästen - auch besonders unangenehm. Schnelle Hilfe gegen die Beschwerden können rezeptfreie Präparate aus der Apotheke bieten.
Luftdruck beeinflusst Darmgase
Luft im Bauch ist normal: Pro Mahlzeit bilden sich bei der Spaltung der Nahrung etwa 1,5 Liter Darmgase. Die Menge entspricht in etwa der Füllung eines Luftballons. 1,3 Liter davon werden über die Darmschleimhaut ins Blut transportiert und abgeatmet, der Rest verlässt den Körper durch den Darmausgang. Im Flugzeug allerdings ist der Luftdruck geringer als am Boden. Folge: Die Darmgase dehnen sich um 40 Prozent aus, es entstehen vermehrt Blähungen. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits zum Essen rezeptfreie Präparate wie Lefax extra Lemon Fresh einzunehmen. Das Mikrogranulat ist gerade auf Rei-sen praktisch, da es ohne Wasser eingenommen werden kann. Es löst sich schnell im Mund auf und gelangt feinstverteilt in den Darm. Dort löst der Wirkstoff Simeticon die eingeschlossenen Luftbläschen auf und stoppt eine weitere Schaumbildung. Der Wirkstoff wird nicht ins Blut aufgenommen, sondern anschließend unverändert wieder ausgeschieden.
Tipps für einen entspannten Flug
Reisende können zu viel Luft im Bauch vorbeugen, indem sie zum Beispiel blähende Speisen wie Bohnen oder Paprika an Bord vermeiden. Sie sollten auch auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten und auf stilles Wasser oder Fruchtsäfte ausweichen. Bequeme, locker sitzende Kleidung verhindert, dass der Bauch eingeengt wird. Auf Langstreckenflügen empfiehlt es sich, zwischendurch aufzustehen und sich zu bewegen, denn Aktivität hält die Verdauung in Schwung - einem angenehmen Flug mit gutem Bauchgefühl steht nichts mehr im Weg.
Weitere Informationen unter http://www.lefax.de.

Beruhigt abheben
Ein paar Tipps für Flugreisende mit gesundheitlichen Handycaps
Baierbrunn (ots) -
Reisen mit dem Flugzeug können besonders für Menschen mit chronischen Herz- und Lungenkrankheiten problematisch sein. Sie sollten sich vor Reiseantritt unbedingt reise- und flugmedizinisch beraten lassen. „Ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr können Herz- und Lungenkranke durch die Druckverhältnisse in der Kabine gesundheitliche Probleme bekommen“, sagt Professor Uwe Stüben, Leiter des medizinischen Dienstes der Lufthansa in der „Apotheken Umschau“. Passagiere mit akuten Infekten der Lunge oder des HNO-Bereiches sollten gar nicht fliegen. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, soll im Flugzeug seine übliche Dosierung beibehalten. Eine wichtige Ausnahme gibt es aber: Herzkranke sollen kein gefäßerweiterndes Nitrospray verwenden. Es könnte sich so stark auf die Sauerstoffsättigung und den Blutdruck auswirken, dass der Patient bewusstlos wird. Diabetiker, die Insulin spritzen, sollen damit warten, bis „das Essen schon vor Ihnen steht“, rät Lufthansa-Arzt Stüben. Wird der Service nämlich wegen Turbulenzen plötzlich eingestellt, besteht die Gefahr von Unterzucker. Frauen mit unkomplizierter Schwangerschaft dürfen bis zur 36. Woche ohne Einschränkungen fliegen.
Mehr Informationen rund um das Thema Reisen unter http://www.apotheken-umschau.de/Reisen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau

Psychische Erkrankungen:
Steigender Arbeitsdruck belastet immer mehr Beschäftigte
TÜV Rheinland: Druck auf Beschäftigte steigt - Starke Zunahme
der Fehltage - Betriebsarzt erteilt kompetente Beratung
Köln (ots) -
Am 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Anlass genug, um die Krankheiten zu beleuchten, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen: die psychischen Erkrankungen. Nach Angaben des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen nehmen sie seit einigen Jahren sogar gravierend zu. „2008 waren psychische Erkrankungen die zweithäufigste Ursache aller Krankentage“, betont Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Laut der Studie „gesunde Arbeit“ der Initiative neue Qualität der Arbeit, sind ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland von Zeitdruck und Anforderungen im Job außergewöhnlich gestresst. Sie glauben nicht, unter diesen Arbeitsbedingungen bis zum Rentenalter gesund weiterarbeiten zu können.
Als Ursache gilt vor allem der enorme Druck, der durch wachsende und häufig wechselnde Aufgaben, Informationsüberflutung sowie Angst vor Entlassung auf einer großen Anzahl von Arbeitnehmern lastet. „Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter mit einer ständigen Überforderung leben“, erklärt die Arbeitsmedizinerin. In vielen Unternehmen wird der Umgang mit Stress häufig nur als individuelles Problem gesehen. Rund 80 Prozent der Unternehmen wissen gar nicht, wo die Quellen für die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeiter liegen. Hinweise auf das Vorliegen von krankmachenden psychischen Belastungen in Unternehmen können die Zunahme von Arbeitsunfällen, Fehlzeiten und Fluktuation sein. Die Betroffenen fallen häufig durch Leistungsmängel oder ein verändertes Sozialverhalten auf. Sie isolieren sich, wirken gleichgültig und abweisend oder sind leicht reizbar.
„Bemerkt ein Vorgesetzter eine solche Verhaltensänderung, sollte er den Betroffenen auf jeden Fall darauf ansprechen“, sagt Dr. Roth. Kompetenter Ansprechpartner für die weitere Vorgehensweise ist der Betriebsarzt, der sowohl Diagnostik und Therapie einleiten, als auch den Betroffenen zu geeigneten Hilfsangeboten beraten kann. Darüber hinaus kann der Arbeitsmediziner den Arbeitgeber dahingehend informieren, in welcher Form Arbeitsplätze bezüglich psychischer Belastungen zu beurteilen sind. Um weiteren Problemen vorzubeugen, unterstützen Betriebsärzte Arbeitgeber auch mit hilfreichen Maßnahmen zur Reduzierung der psychischen Belastungen.

Warum Schnarchen gefährlich sein kann
Stuttgart (ots) - Magazin Reader’s Digest erklärt in seiner
Mai-Ausgabe, warum es wichtig ist, vermeintlich harmlose Signale
des Körpers genauer untersuchen zu lassen

Manche Menschen leiden unter Völlegefühl, andere haben schiefe Zähne, wieder andere schnarchen, wundern sich über den plötzlichen Ausfall der Augenbrauen oder haben andere vergleichbare Beschwerden, ohne deshalb gleich einen Arzt aufzusuchen. Manchmal ist es aber durchaus ratsam, nach den Ursachen zu suchen, um möglicherweise schlimmere Krankheiten zu verhindern. Das Magazin Reader’s Digest erklärt in seiner Mai-Ausgabe am Beispiel mehrerer Symptome, warum es wichtig ist, sich rechtzeitig um solche Signale des Körpers zu kümmern.
So kann der Ausfall der Augenbrauen darauf hindeuten, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert. Die Folge: Der Stoffwechsel wird langsamer und es besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Glaukome und Demenz. Experten raten deshalb zu einem Bluttest beim Arzt.
Ein Arztbesuch wird auch demjenigen empfohlen, der über Magenverstimmungen klagt oder dauerhaft unter einem Blähbauch leidet. Im ersten Fall kann eine Magenspiegelung helfen, um zu klären, ob sich im mittleren Verdauungstrakt krebsartige Veränderungen entwickelt haben. Im zweiten Fall kann bei Frauen eine dauerhafte Vergrößerung des Bauchraumes darauf hindeuten, dass Eierstockkrebs vorliegt - zumal wenn Symptome wie Beckenschmerzen, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und ein Völlegefühl hinzukommen. Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt wird, liegt die Überlebensrate für die nächsten fünf Jahre bei 85 bis 90 Prozent, in späteren Stadien sinkt sie auf nur noch rund 25 Prozent. Eine Untersuchung der Bauchhöhle auf Zysten, eine Ultraschalluntersuchung sowie ein Bluttest können hier Klärung bringen.
Vorsorge ist auch beim Thema Schnarchen notwendig, weil es ohne Behandlung leicht zu einer Schlafapnoe führen kann. Dabei setzt die Atmung des Betroffenen kurzfristig aus, bis der Schlafende nach Luft schnappt, meist ohne dabei aufzuwachen. Ohne Tiefschlafphasen und infolge des Sauerstoffmangels fühlt er sich ständig erschöpft. Nach Untersuchungen der Britischen Gesellschaft für Schlafapnoe drohen chronischen Schnarchern fünfmal häufiger Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes Typ II, Schlaganfall und erhöhtes Cholesterin. Fachleute raten deshalb zum Arztbesuch, zumal sich Schlafapnoe mit Hilfe eines speziellen Beatmungsgeräts bekämpfen lässt. Daneben sollten die Betroffenen aber auch selbst darauf achten, ihr Gewicht zu reduzieren, das Rauchen aufzugeben und weniger Alkohol zu trinken.
Auch ein anderes Signal des Körpers sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Wenn sich gelbe Flecken um die Augen bilden. Dabei kann es sich um Xanthelasmen handeln, die ein Hinweis auf erhöhte Cholesterinwerte sein können. Überschüssiges Cholesterin im Blut lagert sich an den Gefäßinnenwänden ab und kann zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Experten raten auch hier zu einem Bluttest beim Arzt. Sollten die Blutfettwerte erhöht sein, kann eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten helfen. Wer sich an den Xanthelasmen stört, kann sich diese übrigens mit Laser, Skalpell oder Vereisung entfernen lassen.
In seiner Mai-Ausgabe gibt das Magazin Reader’s Digest darüber hinaus Tipps, welche Gefahren lauern, wenn Menschen schiefe Zähne haben oder unter Plattfüßen leiden, warum Frauen ihren Arzt konsultieren sollten, wenn ihr vaginaler Ausfluss auffällig gefärbt ist, und warum man bei einem kurzzeitigen Sehverlust unbedingt zum Augenarzt gehen sollte.
Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Mai-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

Herz im falschen Takt
Was zu tun ist, wenn der Herzschlag scheinbar grundlos
aus dem Rhythmus kommt
Baierbrunn (ots) -
Schon leichte Herzrhythmusstörungen können manchen Menschen den Angstschweiß auf die Stirn treiben, andere nehmen schwere Unregelmäßigkeiten mit einem Schulterzucken hin. Beides wird dem Ereignis nicht gerecht. Betroffene sollten sicher gehen, warum ihr Herz stolpert, galoppiert oder aus dem Takt gerät. Ohne eine ärztliche Diagnostik können sie nicht wissen, ob es sich um eine harmlose Missempfindung oder einen gefährlichen Defekt handelt. Die meisten Herzrhythmusstörungen kann der Arzt anhand eines EKG schon sicher beurteilen. Harmlose, für die Herzfunktion unbedeutende Formen sind recht häufig, eine Therapie ist dann nicht nötig. Bestimmte Formen können nur mit zusätzlichen Untersuchungen beurteilt werden. Ob behandelt werden muss oder nicht, hänge von drei Faktoren ab, erklärt Professor Gerhard Steinbeck, ärztlicher Direktor am Münchner Universitätsklinikum Großhadern, in der „Apotheken Umschau“: „von der Schwere der Symptome, der Art der Rhythmusstörung und dem Zustand des Herzens.“ Besonders gefährlich sind Taktprobleme, die aus einer bereits vorhandenen Herzkrankheit resultieren, zum Beispiel einem Infarkt, einer Herzschwäche, defekten Klappen, verdickten Kammerwänden oder einer Minderdurchblutung des Herzens. Es gibt zahllose Varianten; den meisten Patienten können die Kardiologen heute effektive Behandlungen anbieten.
Mehr Informationen zum Thema Rhythmusstörungen unter http://www.apotheken-umschau.de/Herzrhythmus-stoerungen/Herzrhythmusstoerungen-Arrhythmien-Diagnose-A050829ANONI013239-4.html.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Ohne Frühstück:
Jedes zweite Kind geht mit Fehlstart in den Tag

Hamburg (ots) - Nur jedes zweite Kind frühstückt morgens gemeinsam mit seiner Familie, jedes sechste Kind isst vor der Schule gar nichts. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage unter Eltern im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). „Das Frühstück liefert die Energie für den Tag. Wenn Kinder darauf verzichten, legen sie einen glatten Fehlstart hin. Ohne Grundlage sind sie in der Schule weniger aufmerksam und können sich schlechter konzentrieren“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz von der TK. „Daher ist es besonders bedenklich, dass ein Drittel der Kinder, die sowieso schon häufig schlapp und müde sind, ohne Frühstück aus dem Haus gehen“, so die TK-Expertin zu den Umfrage-Ergebnissen.
Zeitmangel ist der häufigste Grund, warum Familien auf das morgendliche Ritual verzichten: Jeder dritte Befragte gab an, dass es deswegen bei ihm zu Hause nicht zu einer gemeinsamen Mahlzeit reicht. „Wer mit leerem Magen aus dem Haus geht, den überfällt später am Tag der Heißhunger. Eltern sollten auch bei den Essgewohnheiten Vorbilder sein. Statt mit dem Kaffeebecher in der Hand zur Arbeit zu hetzen, ist ein gemeinsames Frühstück ein wichtiges Familienritual, um den Tag zu beginnen“, sagt die TK-Expertin. Die Umfrage ergab, dass in jeder fünften Familie die Kinder ohne die Eltern frühstücken.
Doch was steht auf dem morgendlichen Speiseplan? Zwei von zehn Kindern trinken nur ein Glas Saft oder Milch. Das ist besser zwar als mit leerem Magen zur Schule zu gehen. „Milch oder Milchprodukte sind gerade für die Jüngeren wichtig, denn sie enthalten Calcium und helfen, Knochen und Zähne zu stärken. Doch bei einem richtigen Frühstück sollten auch Getreideprodukte, frisches Obst oder Gemüse und zum Beispiel Kräuter- oder Früchtetee auf dem Tisch stehen“, erklärt Krotz. Vollkornbrot, magerer Wurstaufschnitt, selbstgemachter Quarkaufstrich mit Kräutern und Müsli mit Nüssen, Früchten und Rosinen sind die besten Energielieferanten für den Tag. So enthalten Haferflocken viele B-Vitamine, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Und Bananen verbessern mit hohem Kaliumgehalt die Konzentration.
Laut der Umfrage hat jedes vierte Kind morgens überhaupt keinen Appetit. „Eltern sollten solche Frühstücksmuffel nicht zum Essen zwingen. In der Woche können sich die Kleinen langsam mit einem Glas Milch, einem Stück Obst oder einem Joghurt an das Frühstück gewöhnen. Am Wochenende kann dann ein bunt gedeckter Tisch dem Nachwuchs Appetit machen. Obstspieße, Gemüsestangen mit Dips oder selbst gebackenes Brot überzeugen auch kleine Essensverweigerer“, rät Ernährungsexpertin Krotz.
Übrigens: Je älter die Kinder sind, umso eher verzichten sie morgens auf ihre erste Mahlzeit. Während nur jeder zehnte Grundschüler mit leerem Magen aus dem Haus geht, ist es bei den 15- bis 18-Jährigen schon jeder vierte. Außerdem scheint der Bildungshintergrund eine Rolle zu spielen: Kinder, deren Eltern die Volks- und Hauptschule besucht haben, essen doppelt so oft kein Frühstück wie ihre Altersgenossen, deren Eltern Abitur oder ein Studium in der Tasche haben.

Überkreuz sprayen schont die Nase
Ein Tipp für Allergiker, um Nasenbluten zu verhindern
Baierbrunn (ots) -
Seit die Pollen fliegen, müssen Allergiker wieder vermehrt zum Spray greifen, um die verstopfte Nase zu befreien. Dabei sollte man möglichst die empfindliche Nasenscheidewand schonen, die mit Nasenbluten reagieren könnte, rät die „Apotheken Umschau“. Und so gelingt es am besten: Man richtet den Sprühstoß auf die seitliche Nasenmuschel. Am besten sprüht man mit der linken Hand ins rechte Nasenloch und umgekehrt.
Wissenswertes über Allergie-Medikamente und die Behandlung von Allergien unter http://www.apotheken-umschau.de/Allergie.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zelle besetzt, Virus zieht weiter
Wie manche Viren ihre rasante Vermehrung perfektionieren
Baierbrunn (ots) -
Manche Viren erkennen bereits befallene Zellen und umgehen diese auf ihrer zielstrebigen Suche nach einer Wirtszelle, in der sie sich vermehren können. Wie ihnen das gelingt, haben nun Forscher der Radboud-Universität Nijmegen (Niederlande) entschlüsselt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Demnach veranlassen die bereits in der Zelle befindlichen Viren diese, ein Erkennungseiweiß an der Zellwand zu bilden. Treffen freie Viren auf diese Substanz, werden sie von ihr weitergeleitet. Das wiederholt sich so lange, bis das Virus schließlich auf eine empfängliche Zelle trifft.
Mehr Infos über Infektionen unter http://www.apotheken-umschau.de/infektion.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Betroffene schweigen oft auch aus Angst vor Jobverlust: Migräne-Experte: „Viele leiden im Stillen!“
München (ots) - Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und weitere Symptome auf der einen Seite und auf der anderen Seite der innere Zwang, doch zur Arbeit gehen zu müssen, um nicht als Drückeberger abgestempelt zu werden oder sogar den Job zu gefährden: So geht es regelmäßig Millionen Migränepatienten in Deutschland. Doch die Rechnung geht nicht auf, mahnt jetzt Neurologe Prof. Dr. Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum und Westdeutschen Kopfschmerzzentrum Essen:
„Aufgrund der noch immer mangelnden Bereitschaft von Nicht-Betroffenen, die Migräne als das zu akzeptieren, was sie ist - nämlich eine tatsächliche Erkrankung mit real empfundenen schlimmen Beschwerden -, verheimlichen viele ihr Leiden. „Stell Dich halt nicht so an“, haben sie so oft gehört, bis sie sich einen anderen Umgang mit ihrer Erkrankung schon von selbst verbieten - und weiter im Stillen leiden. Aus Angst um ihren Job schleppen sie sich mit letzter Kraft an den Arbeitsplatz und versuchen, wenigstens zum Teil ihre Leistung zu erbringen. Große Studien zeigen aber, dass auch bei einer behandelten Migräneattacke die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit um bis zu 50 Prozent reduziert ist.“
Der bekannte Migräneexperte wirbt daher für mehr Akzeptanz der Erkrankung in der Gesellschaft. „Wenn ein Patient mit Migräne trotz starker Beschwerden zur Arbeit geht, ist niemandem geholfen - ihm selbst nicht und auch dem Arbeitgeber oder Kunden nicht“, urteilt Diener. Denn Migräne im Beruf gerät meist zur stunden- oder sogar tagelangen Tortur für die Erkrankten und beeinträchtigt darüber hinaus trotzdem noch das Wirtschaftsleben: Experten schätzen den durch Migräne verursachten jährlichen Schaden für die Volkswirtschaft von über 3 Milliarden Euro nicht nur anhand des tatsächlichen Arbeitsausfalls, sondern auch aufgrund indirekter Verluste durch die Leistungseinschränkung am Arbeitsplatz. Eine effiziente Behandlung der Migräne ist also in erster Linie für die Betroffenen selbst und in zweiter Linie auch für die Gemeinschaft von hohem Wert.
Bewährt hat sich hier die Wirkstoffgruppe der so genannten Triptane. Diese Präparate zielen auf die eigentliche Ursache der Migräne. So kompensieren sie anders als „klassische“ Schmerzmittel ein Ungleichgewicht des Serotonin-Haushalts im Gehirn und verengen schließlich die schmerzhaft erweiterten Blutgefäße in der Hirnhaut auf ihre Normalgröße. Naratriptan weist dabei auch noch eine besonders lang anhaltende Wirkung auf, so dass oft mit nur einer einzigen Tablette alle Migränespezifischen Symptome für die ganze Dauer einer Attacke behandelt werden. Unter dem Markennamen FORMIGRAN® ist der Wirkstoff in der Dosierung von 2,5 mg auch ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.

Bei Heuschnupfen abschwellende Nasensprays
nur kurzfristig anwenden

Berlin (ots) - Bei Heuschnupfen sollten Nasensprays gegen Erkältungsschnupfen wenn überhaupt nur kurzfristig eingesetzt werden. Typisch für Heuschnupfen ist ein Fließschnupfen mit einem fast wasserklaren, dünnflüssigen Sekret. Er tritt häufig saisonal auf und kann je nach Pollenbelastung mehrere Wochen lang andauern. Nasensprays gegen eine verstopfte Nase sollten hingegen nicht länger als maximal eine Woche angewendet werden. Sie wirken zusammenziehend auf die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und dadurch abschwellend. Zudem trocknen sie die Nasenschleimhäute aus und können zur Gewöhnung führen.
„Rezeptfrei heißt nicht harmlos. Im Gegenteil: In der Selbstmedikation lösen Apotheker jeden Tag bundesweit mehr als 300.000 arzneimittelbezogene Probleme. Häufig fragen Kunden nach Präparaten, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, kann auf die unabhängige Information des Apothekers vertrauen“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Für die Selbstmedikation gibt es verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente, mit denen leichtere Formen des Heuschnupfens auch über längere Zeit behandelt werden können.
Tauchen Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auf, sollten sich Betroffene an ihren Arzt wenden. Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene reagieren allergisch auf Pollen.

Zitrone und Quitte helfen gegen Heuschnupfen -
und das ganz natürlich

Schwäbisch Gmünd (ots) - Die Augen tränen, die Nase juckt und läuft - typisch für Heuschnupfen. Für viele wird er jeden Frühling zum Dauerthema: Er mindert die Lebensqualität und oft auch die Leistungsfähigkeit. Eine Kombination aus Quitte und Zitrone hilft - und das ohne chemische Zusatzstoffe. Die Zitronensäure wirkt zusammenziehend und regulierend, dadurch mindert sie unangenehmes Nasenlaufen. Quittenextrakt lindert Reizungen und Entzündungen, stärkt die Schleimhäute und macht sie so resistenter gegen Allergene.
Diese Wirkstoffe sind zusammen im Weleda Heuschnupfenspray (Apotheke) enthalten. Das Spray ist frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, Quitten und Zitronen stammen aus biologisch-dynamischem Anbau.
Im Laufe der ersten ein bis zwei Anwendungswochen baut das Weleda Heuschnupfenspray seine Wirkung auf die Nasenschleimhaut immer besser auf. Deshalb empfiehlt es sich, mit der Therapie bereits vor oder gleich zu Anfang der Allergiesaison zu beginnen.

Ernährungsstudie in Europa zeigt:
Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse
Darmstadt (ots) - Nur jeder 11. Deutsche hält sich an die WHO-Empfehlung und isst 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. In den Niederlanden schafft das bereits jeder 7. Bürger - Zeitmangel und Job sind die Hauptgründe - Nahrungsergänzungsmittel können helfen
Fast jedes Schulkind weiß: Täglich fünf Portionen frisches Obst und Gemüse zu essen, ist gesund. Unter dem Motto „5-a-Day“ („5 am Tag“) empfehlen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) die regelmäßige und ausreichende Ernährung mit frischem Obst und Gemüse. Doch wie halten es die Menschen in Europa mit dieser Vorgabe? In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Research Now im Auftrag von Herbalife unter 5.008 Europäern in fünf Ländern gibt es folgende Antworten:

Aktuelle Ernährungsstudie in Europa zeigt: Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse. Nur jeder 11. Deutsche hält sich an die WHO-Empfehlung und isst 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, in den Niederlanden schafft das bereits jeder 7. Bürger. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Research Now im Auftrag von Herbalife. Quelle: „obs / Herbalife“
Fast jeder fünfte Deutsche (19,6% der Befragten) schafft es überhaupt nicht, 5-mal am Tag frisches Obst oder Gemüse zu essen. Die Hälfte der Deutschen (51,5%) erreicht dieses Ziel höchstens 3-mal in der Woche. Nur jeder 11. Deutsche (8,6%) ernährt sich richtig und nimmt 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu sich. Im Ländervergleich nehmen die Niederländer die Experten-Empfehlungen besonders ernst: Hier schafft jeder Siebte (14,7%) sein „5-a-Day“ täglich sowie 56% mehr als 3-mal in der Woche.
Schlechte Gesellschaft leisten den Deutschen Obst- und Gemüsemuffeln die Spanier: Hier sind es sogar 21,9%, die nie die empfohlenen 5 Portionen Gesundheit am Tag zu sich nehmen. 39,3% der befragten Spanier gaben an, es zumindest bis zu 3-mal in der Woche zu schaffen. Die Hauptgründe für ungesunde Ernährung sind in allen Ländern fast gleich: Der Lebensstil und der Job sind es meistens (41% aller Befragten in Europa), die eine gesündere Ernährung aus Zeitmangel erschweren. Eine gute Möglichkeit bieten hier Nahrungsergänzungsmittel. Sie können dabei helfen, dass jeder sein persönliches „5-a-Day“ schnell und einfach regelmäßig erreicht, auch wenn frisches Obst oder Gemüse gerade nicht greifbar sind.
Über Herbalife:
Herbalife Ltd. (NYSE: HLF) ist ein weltweit tätiges Direktvertriebs-Unternehmen, das Produkte zur Gewichtskontrolle, gezielten Nahrungsergänzung und Körperpflege zur Förderung eines aktiven Lebensstils vertreibt. Die Herbalife Produkte werden über ein Netzwerk von fast 2 Millionen selbständigen Vertriebspartnern in 72 Ländern vertrieben. Das Unternehmen unterstützt die Herbalife Family Foundation und das Casa Herbalife Programm, durch das Kinder und Jugendliche mit gesunder Ernährung versorgt werden. Herbalife International Deutschland GmbH wurde 1991 als 100%ige Tochter der Herbalife International, Inc. gegründet. Seit dem Jahr 2000 ist Darmstadt der Sitz der deutschen Niederlassung. Hier sind derzeit 54 Mitarbeiter, darunter 3 Auszubildende, beschäftigt. Die Herbalife International Deutschland GmbH ist Ansprechpartner für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Weitere Informationen über die Herbalife International Deutschland GmbH finden Sie unter http://www.herbalife.de.


Für Sport ist es nie zu spät

Warum es sich auch für 50-Jährige noch lohnt,
mit dem Sport anzufangen
Baierbrunn (ots) -
Auch wer erst mit 50 anfängt, Sport zu treiben, darf damit rechnen, langfristig davon zu profitieren, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Eine Studie habe gezeigt, dass Männer, die erst mit 50 körperlich aktiv wurden, zehn Jahre später ein ähnlich niedriges Sterberisiko hatten, wie Männer, die schon immer Sport getrieben haben.
Infos darüber, was es vor dem ersten Training zu beachten gilt, gibt es unter http://www.diabetes-ratgeber.net/sport-A090826GOK0Q121730.html.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“

Aufschlussreicher Nackengriff
Wer wissen will, ob ein Kind friert, prüft das am besten am Nacken
Baierbrunn (ots) -
Kleine Kinder sagen nicht: Mama, mir ist zu kalt oder zu warm. Das erschwert den Eltern gerade in der Übergangszeit die Kleiderwahl. „Um sicher zu sein, dass sich meine Kinder wohlfühlen, fasse ich ihnen in den Nacken“, erklärt die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Schwitzen oder frieren sie hier nicht, ist alles okay.“ Gesicht und Hände sind keine so guten „Sensoren“, denn die kühlen bei Kindern auch aus, wenn es ihnen eigentlich warm genug ist.
Weitere hilfreiche Tipps und Videos zum Thema Babypflege unter http://www.baby-und-familie.de/Pflege.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Forscher entdecken Monsterviren
München (ots) - 12. März 2010. „Es wird in Zukunft mit neuen Viren als Seuchenerregern zu rechnen sein“, sagt Hans-Georg Kräusslich, Virologe an der Uni Heidelberg, gegenüber P.M. Magazin. „Welche das sind, lässt sich leider nicht vorhersagen.“
Wie die Gruner+Jahr-Zeitschrift in ihrer April-Ausgabe (ab heute im Handel) berichtet, ist die Armee der Viren groß. Sie schlägt zu, wenn niemand damit rechnet. Rund 4.000 verschiedene Virusarten sind bis heute bekannt und klassifiziert - raffinierte Überlebenskünstler und in der Lage, ihre Struktur so zu verändern, dass ein bisher wirksamer Impfstoff nicht mehr zu ihrer neuen Form passt.
In den letzten Jahren und Monaten haben Wissenschaftler eine Reihe von unbekannten Viren entdeckt, darunter solche, die ihnen Kopfzerbrechen bereiten: Monsterviren von nie gesehener Größe. Auf so ein Riesenvirus stieß zufällig ein Mikrobiologe bei der Untersuchung des Wassers im Kühlturm eines Krankenhauses in Bradford, England. Er fand merkwürdige Mikroben, die er aufgrund ihres ungewöhnlichen Umfangs zunächst für Einzeller hielt. Mit 400 Nanometern waren sie rund 15-mal so groß wie Schnupfenviren und viermal so groß wie die meisten anderen bekannten Viren.
Konserviert in einer Tiefkühlbox wurde der Fund an den Virenspezialisten Didier Raoult an der Universität Marseille geschickt. Der betrachtete die sensationelle Lieferung zunächst unter dem Mikroskop und erblickte eine mit Fasern besetzte Oberfläche. Ein Bakterium, dachte er, da Viren für Lichtmikroskope normalerweise zu klein sind. Anschließend legte Raoult den Erreger unter ein Elektronenmikroskop. Was er jetzt sah, raubte ihm den Atem: ein Riesenvirus.
Das Monstervirus tarnt sich als Bakterie, mimt also eine Mikrobe (englisch: „mimicking microbe“). Dies trug ihm die Bezeichnung „Mimivirus“ ein. Doch der verniedlichende Name täuscht. Vielleicht müssen sich die Virologen bald auch mit Impfstoffen gegen Monsterviren beschäftigen, die bisher nur Amöben befallen.
„Ob diese Erreger gefährlich werden, kann heute noch niemand sagen“, erklärt Matthias Niedrig vom Robert-Koch-Institut in Berlin. Beunruhigend ist jedoch die Tatsache, dass in Patienten, die eine gefährliche Lungenentzündung hatten, Antikörper gegen Mimiviren entdeckt wurden. Also muss es bereits erste Kontakte zwischen Mensch und Monstervirus gegeben haben.

Teure Promillefahrt: Wer eine Krankheit
selbst verschuldet, kann zur Kasse gebeten werden

Wiesbaden (ots) - Ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss oder medizinische Komplikationen durch ein Piercing oder nach einer Schönheits-Operation: Wer eine Krankheit selbst verschuldet, kann von der gesetzlichen Krankenkasse an den Behandlungskosten beteiligt werden. Das bestätigt auch ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Dessau-Roßlau (Aktenzeichen: S 4 KR 38/08). „Ein Autofahrer hatte betrunken einen Unfall verursacht und sich dabei verletzt. Die Richter stimmten zu, dass er einen Teil der medizinischen Folgekosten selbst bezahlen muss“, sagt Svenja Bartmann, Gesundheitsexpertin beim Infocenter der R+V Versicherung.
Entscheidend war, dass der Autofahrer wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs rechtskräftig verurteilt war. „Grundlage hierfür ist Paragraph 52 Absatz 1 des Sozialgesetzbuchs V. Bei Straftaten können die Leistungen ebenso beschränkt werden wie in anderen Fällen von Selbstverschulden“, so R+V-Expertin Bartmann. Wichtig zu wissen: Die Krankenkassen können nicht nur Teile der Behandlungskosten, sondern auch das Krankengeld teilweise oder komplett zurückfordern. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt jedoch vom Einzelfall ab.

Heuschnupfen kommt später
Harter Winter führt zu verspätetem Pollenflug -
Hyposensibilisierung noch möglich
Hamburg (ots) -
Der lange, harte Winter hat für Allergiker auch eine positive Seite: Die Heuschnupfen-Saison, die in den vergangenen Jahren immer früher begann, lässt in diesem Jahr auf sich warten. „Noch haben wir in diesem Jahr keine Patienten mit Heuschnupfen gesehen“, berichtet der Hals-Nasen-Ohrenarzt Arne Weidenfeld vom Asklepios Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Hamburg-Bergedorf: „Durch die frostige Witterung begann der Pollenflug ein bis zwei Wochen später als üblich und durch das nasskalte Wetter fliegen die wenigen vorhandenen Pollen nicht so weit.“
Problematisch werde es wahrscheinlich in einigen Wochen, wenn die verspätete Baumblüte voraussichtlich zeitgleich mit der normalen Gräserblüte auftreten wird. Wer gegen mehrere dieser Pollen allergisch sei, werde es dann besonders schwer haben, so Weidenfeld. Doch die Verspätung biete auch Chancen, betont der Mediziner: „Wer jetzt noch eine Hyposensibilisierungtherapie beginnt, hat eine gute Chance, sein Immunsystem noch rechtzeitig an die Pollen zu gewöhnen. In normalen Jahren wäre es jetzt längst zu spät.“
Detaillierte und aktuelle Informationen zum Pollenflug in den einzelnen Regionen finden Allergiker im Internet, zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst (http://www.dwd.de).

Frühjahrsputz für die Hausapotheke
Medikamente nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums entsorgen
Berlin (ots) -
Einmal im Jahr sollten Verbraucher ihre Hausapotheke überprüfen und dabei unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittelreste entsorgen. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, sollte es nicht mehr angewendet werden. Das gilt auch, wenn es äußerlich einwandfrei erscheint. Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit. Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar. Auf Säften oder Tropfen, die nach Anbruch meist nur wenige Wochen haltbar sind, sollten Verbraucher das Öffnungsdatum notieren. Nach Ablauf der Aufbrauchfrist dürfen diese Medikamente nicht mehr angewendet werden. Auch Verbandstoffe sollten nach Ablauf der Haltbarkeit ersetzt werden. Zum Beispiel könnten sterile Verbandsmittel unsteril werden und an offenen Wunden Infektionen verursachen.
Die Medikamente werden idealerweise im Originalkarton mit Beipackzettel aufbewahrt. „Fehlt der Beipackzettel, können sich Verbraucher beim Apotheker über die richtige Anwendung informieren“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. In die Hausapotheke gehören neben individuell benötigten Medikamenten vor allem Präparate gegen akute Erkrankungen, zum Beispiel gegen Schmerzen oder Durchfall. In den Medizinschrank gehören auch Verbandstoffe wie Mullbinden oder Kompressen sowie ein Fieberthermometer und eine Pinzette. Auch die wichtigsten Adressen und Telefonnummern oder eine Erste-Hilfe-Anleitung sollten nicht fehlen. „Was in eine Hausapotheke gehört, hängt auch von den Lebensumständen und den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Familie mit kleinen Kindern braucht eine andere Hausapotheke als ein sportlicher Single. Die Apotheker hilft gerne bei der Zusammenstellung.“ Eine Checkliste für den Inhalt des Medizinschranks ist unter http://www.abda.de verfügbar.


Endlich Frühling und doch verkühlt?
Jetzt Blasenentzündungen gezielt vorbeugen
Eschborn (ots) -
Der langersehnte Frühling rückt immer näher. Wer aber glaubt, durch die ersten wärmenden Sonnenstrahlen endlich vor Infekten sicher zu sein, ist leider auf dem Holzweg. Durch die vielfältigen Veränderungen ist unser Körper im Frühling besonders belastet. Deshalb ist das Immunsystem jetzt oft nicht stark genug, um Keime abzuwehren. So kann zum Beispiel das erste Sonnenbad auf noch kalten Parkbänken oder Steinen für viele Frauen unangenehme Blasenentzündungen zur Folge haben. Um das zu vermeiden, sollten diese gerade jetzt auf warme Füße und Sitzflächen achten, viel trinken und häufig zur Toilette gehen, um eingedrungene Keime auszuspülen.
Fast vier Millionen Menschen, häufig Frauen, leiden jährlich an zum Teil immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Bei Frauen ist die Harnröhre deutlich kürzer als bei Männern, so dass die Keime einfacher in die Blase gelangen können. Unterkühlung, ein schwaches Immunsystem oder der Östrogenmangel in den Wechseljahren sind weitere Faktoren, die Blasenentzündungen begünstigen. Typische Beschwerden sind häufiger Harndrang und Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen.
Werden die Keime im Urin festgestellt, kommen in der Regel Antibiotika zum Einsatz. Sie wirken jedoch nicht gezielt, sondern greifen auch die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien an. Außerdem steigt mit jeder Einnahme eines Antibiotikums die Anzahl der resistenten Keime in unserem Körper an. Die einstigen Wunderwaffen gegen Bakterien verlieren so zunehmend ihre Wirkung. Eine ebenso wirksame, aber sanfte Alternative ist die Einnahme von Senfölen aus Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel (Apotheke).
Eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg belegt, dass die antibakterielle Wirkung der Senföle in diesen Pflanzen den chemischen Antibiotika ebenbürtig ist (Conrad et al. 2006). Im Gegensatz zu diesen töten die Senföle aber nicht die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien ab. Auch ist für Senföle selbst bei Langzeittherapie bisher keine Resistenzentwicklung bekannt. Sie können über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Personen, die unter chronischen, also immer wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, können diese bewährten Naturstoffe zu Verhinderung eines erneuten Infektes auch vorbeugend anwenden.
Weitere Informationen zur Entstehung, Behandlung und Vorbeugung von Blasenentzündungen bietet die Broschüre „Natürliche Behandlung von Harnwegsinfekten“. Sie kann kostenlos angefordert werden unter service@cgc-pr.com und bei CGC GmbH, Postfach 11 07, 65741 Eschborn. Unter http://www.pflanzliche-antibiotika.de finden Interessenten eine Fülle von Informationen rund um das Thema Blasenentzündungen und den Einsatz von klassischen und alternativen pflanzlichen Antibiotika. Drei Experten beantworten hier außerdem Fragen der Ratsuchenden per E-Mail oder am Telefon. Telefonisch sind die Experten jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer: 06196-7766188 zu erreichen.


Kaffee kontra Knoblauch
Alte Hausrezepte sind durchaus wirksam
gegen die duftigen Folgen der Würzzwiebel
Baierbrunn (ots) -
„Milch trinken, Petersilie essen oder Kaffeebohnen kauen hilft gegen Knoblauchatem.“ Das sagt Dr. Sylvia Krug vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in der „Apotheken Umschau“. Bei hartnäckig schlechtem Atem müsse aber nach den Gründen gesucht werden. Allgemein sei eine gute Mundhygiene wichtig. In neun von zehn Fällen liege die Ursache des Problems direkt im Mund- und Rachenraum.
Wissenswertes zur Mundhygiene unter http://www.apotheken-umschau.de/mund.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Trockene Haut mag kein heißes Wasser
Ein paar Tipps, wie Kälteprobleme der Haut vermieden werden können
Baierbrunn (ots) -
Winterliche Kälte stellt die Haut vor besondere Anforderungen. Sie wird leicht trocken und spröde, juckt und ist rissig. Wer davon betroffen ist, muss alles meiden, was der Haut weiter Fett und Feuchtigkeit entzieht. Baden Sie nicht lange und nicht wärmer als 34 Grad, rät Dr. Nicole Etavard-Gorris, Oldenburg, im Patientenmagazin „HausArzt“. „Oft tun Duschöle gut“, fährt sie fort. „Nach den Duschen einmassieren, kurz noch mal überspülen und einziehen lassen, ohne sich zu fest abzutrocknen.“ Seife sei zu alkalisch. Etavard-Gorris rät zu einer Lotion oder einem Gel im Bereich des pH-Wertes der Haut von etwa 5,5. Auch Thermalwasser-Sprays, und alkoholhaltige Produkte sind ungeeignet. Pflege, die schon beim Auftragen brennt oder Rötungen auslöst, sollen nicht weiter benutzt werden. Und nicht zu viel experimentieren: Jeden Tag ein neues Pröbchen - darauf kann sich die Haut nicht einstellen.

Quelle: Das PatientenMagazin „HausArzt“

Kindsein ist kein Kinderspiel? -
Fast jedes zweite Schulkind in Therapie
Hamburg (ots) - Kindsein ist heutzutage nicht immer ein Kinderspiel. Immer mehr Kinder wachsen mit getrennt lebenden Eltern auf, sie lernen in immer größeren Klassen und absolvieren das Abitur in zwölf Jahren. Verständlich also, dass Eltern ihren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen und sie fördern möchten. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gab fast die Hälfte der befragten Eltern an, dass ihr Kind auch schon einmal therapeutische Unterstützung bekommen hat. Mehr als jedes vierte Kind zwischen sechs und 18 Jahren erhielt Sprachtherapie (Logopädie), fast jedes fünfte Ergotherapie und ebenso viele Kinder waren bei der Krankengymnastik. Mindestens eins von zehn Kindern wurde psychotherapeutisch betreut. Zudem ergab die Umfrage, dass Mädchen deutlich häufiger betroffen sind, nur knapp 40 Prozent der therapierten Kinder waren Jungen.
York Scheller, Psychologe bei der TK zu den Zahlen: „Erfreulicherweise gibt es inzwischen sehr gute Möglichkeiten, Kinder mit Entwicklungsproblemen therapeutisch zu unterstützen. Dass mittlerweile aber fast jedes zweite Schulkind therapieerfahren ist und diese Tendenz sogar zunimmt, ist bemerkenswert. Es wirft die Frage auf, ob wir den Kindern in ihrem Alltag ausreichend Anreize und Raum geben, sich zu entwickeln.“
Ziele von Logopädie und Ergotherapie sind, die Kommunikationsfähigkeit, Bewegung, Wahrnehmung, Koordination und Aufmerksamkeit der Kinder zu schulen. Logopädie ist beispielsweise sinnvoll, wenn es darum geht, Sprachfehlern wie Stottern oder Lis-peln frühzeitig entgegen zu wirken. „Wichtig bleibt neben allen Therapiemöglichkeiten aber immer, dass Eltern und Erzieher die Kinder spielerisch in ihrem Alltag fördern“, so Scheller.
Die TK-Umfrage ergab, dass der Anteil der Kinder, die täglich mehr als zwei Stunden fernsehen, unter Kindern mit Therapieerfahrung größer ist als unter Schülern, die ohne professionelle Hilfestellung groß werden. „Sprechen lernt man nicht vor dem Fernseher. Für die sprachliche - und natürlich auch motorische Entwicklung - ist es wichtig, dass die Kinder sich und ihre Umwelt im richtigen Leben wahrnehmen. Dafür ist der Austausch mit anderen, die soziale Interaktion ganz wesentlich“, so der TK-Psychologe. „Unsere Umfrage zeigt jedoch, dass gerade die Kinder, die heiltherapeutische Hilfe benötigen, seltener mit Freunden spielen als andere.“ In der TK-Umfrage gaben über zehn Prozent ihrer Eltern an, dass ihr Sohn bzw. ihre Tochter sich überhaupt nicht mit Freunden trifft. Weitere 37 Prozent spielen maximal eine Stunde täglich mit anderen Kindern.
„Was für unsere Generation noch selbstverständlich war, sich nach Schule und Hausaufgaben mit Gleichaltrigen zu treffen, gilt heute offensichtlich für immer weniger Kinder. Dabei ist genau dies für sie so wichtig. Das Spielen mit anderen fördert Neugier und Selbstständigkeit. Die Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und nur wenn sie die Chance haben, sich auszutoben, können sie auch am Vormittag die nötige Konzentration für die Schule aufbringen und haben nachts einen gesunden Schlaf.“
Der Psychologe empfiehlt daher, für einen geregelten Tagesablauf zu sorgen, den Kindern ausreichend Gelegenheit zum Spielen und Toben zu geben und gemeinsame Rituale wie eine Gute-Nacht-Geschichte oder einen Spielenachmittag einzuplanen. Damit ist eine gute Basis gegeben, um Sprache, Koordination und Phantasie zu entwickeln.


Nächtlicher Horrortrip

Albträume - wer gefährdet ist und was man dagegen tun kann
Baierbrunn (ots) -
Etwa fünf Prozent der Deutschen durchleiden mindestens einmal alle zwei Wochen einen Albtraum. Unter Menschen, die ein schweres seelisches Trauma erlitten haben, sind es viermal so viele. In ihren Träumen wiederholt sich das Erlebte immer aufs Neue. Auch bei psychisch gesunden und stabilen Menschen spiegeln Albträume tatsächlich erlebte Ängste wider. Wer Gefühle wie Scham, Schuld und Schwäche im Wachzustand vermeidet, setzt sich erheblich unter Stress - und ist gefährdet, die Auseinandersetzung im Schlaf albtraumhaft erleben zu müssen. „Stress macht grundsätzlich schlechten Schlaf - und auch mehr Albträume“, sagt Professor Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, in der „Apotheken Umschau“. Allerdings hänge dies auch von der Veranlagung ab. „Kreative und sensible Menschen sind anfälliger.“
Gegen häufige und belastende Albträume gibt es durchaus Hilfe. Eine einfache Methode hat einen komplizierten Namen: Bild- oder Vorstellungs-Wiederholungs-Therapie (englisch: Imagery-Rehearsal-Therapy IRT). Dabei erfindet der Betroffene für einen erlebten Albtraum ein neues Ende und lässt ihn in dieser Form zwei Wochen lang tagsüber mehrmals im Kopf Revue passieren. Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass dies - eingebettet in eine Verhaltenstherapie - die Albtraumhäufigkeit senkt.
Eine weitere, etwas zeitintensivere Methode ist das „Klarträumen“ oder „luzide Träumen“. Dabei ist sich der Träumende bewusst, dass er träumt - und kann auf den Verlauf des Traums Einfluss nehmen oder ihn beenden. Der Weg dahin führt nach Schredl über regelmäßige Realitätstests. Die Betroffen fragen sich tagsüber fünf- bis zehnmal: „Bin ich wach oder träume ich?“ Dann kontrollieren sie, ob die Umgebung den Gesetzen der realen Wachwelt entspricht. Dieser „Realitätstest“ wird im Laufe der Zeit so zur Gewohnheit, dass er auch im Schlaf praktiziert wird.

Hilfe bei Heuschnupfen & Co - Allergietherapien im Check
Hamburg (ots) - Mehr als 70 Behandlungsmethoden versprechen Allergikern Linderung, doch längst nicht alle halten ihr Versprechen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift VITAL (3/10; EVT: 17. Februar) unterzieht der Wiesbadener Allergieexperte Prof. Ludger Klimek die 20 häufigsten Therapien aus Schul- und Alternativmedizin einem kritischen Check.
Zu den wirksamsten Medikamenten für Allergiker zählen laut Klimek sowohl Antihistaminika als auch Kortison. Die Angst vor Nebenwirkungen sei bei den modernen Kortisonpräparaten unbegründet. „Bei richtiger Anwendung schadet Kortison nicht. Ganz im Gegenteil: Es schützt vor Gewebsschädigung durch die Allergie!“, sagt der Experte.
Während die meisten Allergietherapien auf die Unterdrückung der Symptome setzen, ist die Hyposensibilisierung die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit einer Allergie. Neben der bewährten Kurz- und Langzeitimmunisierung wird in spezialisierten Zentren mittlerweile auch eine Cluster-Immuntherapie durchgeführt. „Dieses neue Verfahren sorgt bereits innerhalb von zwei bis vier Behandlungen für eine Immunisierung“, erklärt der Mediziner. Für Graspollen-Allergiker, die die Spritze fürchten, gibt es eine Lutschtablette zur Hyposensibilisierung: „Die Wirksamkeit der ‘Grastablette’ gilt als erwiesen.“
Andere Methoden empfiehlt Klimek als zusätzliche Maßnahme zur medikamentösen Behandlung. Dazu gehören neben der Akupunktur u.a. die Balneotherapie, die sich die Heilkraft des Wassers zunutze macht, die Phytotherapie, die ausschließlich auf pflanzliche Arzneimittel setzt, aber auch mentales Training durch funktionelle Entspannungsmethoden.
Von einigen alternativen Verfahren wie der Bioresonanztherapie oder der Kinesiologie rät der Experte indes völlig ab. In klinischen Studien hätte man keinerlei Wirkung nachweisen können, die Diagnostik entspräche dem Zufallsprinzip. Auch die Wirksamkeit der Bachblütentherapie sei durch keine Studie zu belegen. Dass manche Alternativ-Behandlungen sogar gefährlich werden können, zeigt die Ozontherapie. „Sie hat keine nachgewiesene Wirksamkeit bei allergischen Atemwegserkrankungen und kann durch ihre schleimhautreizende Wirkung sogar Anfälle mit Atemnot hervorrufen!“, warnt Prof. Klimek
Quelle: VITAL

Leichtes Spiel für Lippenherpes im Winter:
Jeder dritte Erwachsene bekommt die Bläschen
Hamburg (ots) - Frostige Temperaturen, Triefnase und Schnupfen - der Winter schwächt das Immunsystem und dann hat das Lippenherpes-Virus leichtes Spiel. Neun von zehn Menschen hierzulande tragen den Erreger schon in sich, bei jedem dritten Erwachsenen bricht das Virus immer wieder aus. Und besonders in der kalten Jahreszeit nutzt es seine Chance. „Doch auch wer sich einmal infiziert hat, kann mit starken Abwehrkräften einen erneuten Herpes-Ausbruch verhindern“, sagt Dr. Peter Düker, Mediziner bei der Techniker Krankenkasse (TK).
Ein geschwächtes Immunsystem ist ideal für das Herpes-Virus: Es wird aktiv und an Lippen oder Nase entstehen kleine, schmerzhafte Bläschen. „Wer erste Anzeichen wie Kribbeln, Brennen oder Jucken verspürt, kann mit speziellen Cremes oder Pflastern die Symptome bekämpfen“, erklärt Düker. Doch Vorbeugen ist besser als Heilen: Wer sich viel bewegt und gesund ernährt, stärkt die körpereigene Abwehr und macht es dem Herpes-Virus schwerer. Zur kalten Jahreszeit schützen zudem fetthaltige Cremes und Pflegestifte mit UV-Schutz Haut und Lippen.
„Die meisten Menschen infizieren sich schon im Kindesalter mit dem Herpes simplex-Virus Typ I“, erklärt TK-Mediziner Düker. „Krankheit, Stress, UV-Strahlen oder psychische Belastungen führen dann später dazu, dass der Hautauschlag erneut auftritt.“ Lippenherpes ist normalerweise nicht gefährlich, aber unangenehm, schmerzhaft und stark ansteckend. Daher sind Küssen oder das Teilen von Trinkflaschen oder Zahnbürsten in dieser Zeit tabu.
Weitere Informationen, wie man die Abwehrkräfte stärkt, gibt es im Internet unter http://www.tk-online.de in der Rubrik „Medizin und Gesundheit“.


Riskante Chinakräuter
Fernöstliche Pflanzenmedizin mit Pfeifenblume unter Krebsverdacht
Baierbrunn (ots) -
In der traditionellen chinesischen Medizin setzen Therapeuten auch Pflanzen aus der Gattung der Pfeifenblumen ein. Schon länger ist bekannt, dass die darin enthaltene Aristolochiasäure in größeren Mengen Blasen- und Harnleiterkrebs auslösen kann. Nun berichtet die „Apotheken Umschau“, dass Forscher der National Taiwan University dies eindeutig nachweisen konnten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat diese Substanz verboten - nicht jedoch, wenn sie homöopathisch eingesetzt wird, denn dann gelten strenge Grenzen. Gefahr drohe vor allem bei Bestellungen über das Internet, berichtet das Gesundheitsmagazin.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Ab sofort Osteoporose-Risiko bei Onmeda testen
Köln (ots) - Etwa 25 Prozent aller Deutschen über 50 haben Osteoporose - oft, ohne es zu wissen. Vor allem Frauen sind betroffen: Jede dritte Frau nach den Wechseljahren leidet hierzulande am Knochenschwund, wie die Osteoporose auch bezeichnet wird. Häufige Folge der verminderten Knochenfestigkeit sind Brüche, besonders der Wirbelkörper. Wie hoch das individuelle Risiko ist, kann man jetzt mit dem neuen Osteoporose-Risikotest des unabhängigen Gesundheitsportals Onmeda unter http://www.onmeda.de/selbsttests/osteoporose_risikotest.html herausfinden.
Schon wenige Eingaben und Klicks reichen aus: Der Selbsttest fragt die wichtigsten Risikofaktoren ab und gewichtet diese. In der Auswertung erhält der User wichtige Tipps, um dem Knochenschwund erfolgreich entgegenzuwirken. „Mit dem neuen Selbsttest bieten wir den Nutzern die Möglichkeit, in nur wenigen Minuten eine erste Einschätzung darüber zu bekommen, inwieweit die Wahrscheinlichkeit für Osteoporose erhöht ist und welche Maßnahmen ratsam sind“, so Thomas Kresser, Chefredakteur von Onmeda.
Osteoporose bleibt oft lange Zeit unerkannt - meist macht sich diese häufige Erkrankung erst bemerkbar, wenn man sich scheinbar grundlos einen Knochen bricht. Der eigentliche Knochenschwund setzt lange ein, bevor Knochenbrüche oder Beschwerden wie Schmerzen auftreten.
Eine Osteoporose kann im weiteren Verlauf zu anhaltenden Schmerzen führen und schränkt die Bewegungsfähigkeit nicht selten stark ein. Es ist daher wichtig, frühzeitig vorzubeugen: Schon 30 Minuten körperliche Aktivität am Tag reichen aus, um den Knochenaufbau anzuregen. Wer gefährdet ist, Osteoporose zu bekommen, sollte daher besonders auf ausreichend Bewegung achten. Eine gesunde Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D sowie ein ausgeglichener Lebensstil sind ebenso Balsam für die Knochen.
Das Konzept des Osteoporose-Risikotests basiert auf den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien des Dachverbands Osteologie.
Den Test sowie ausführliche Informationen zum Thema Osteoporose bietet Onmeda unter http://www.onmeda.de/krankheiten/osteoporose.html.
Über Onmeda
Onmeda ist mit zuletzt mehr als 19,5 Millionen Seitenaufrufen und knapp 3,3 Millionen Visits pro Monat (IVW-Online-Nutzungsdaten 11/2009) eines der größten deutschsprachigen Gesundheitsportale. Es bietet laienverständliche Inhalte rund um das Themenfeld Medizin & Gesundheit: Onmeda liefert fundierte Informationen über Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbilder, Symptome sowie Diagnose- und Behandlungsverfahren. Zusätzlich informiert Onmeda umfassend zu Themen wie Schwangerschaft, Kinderentwicklung, Ernährung oder Fitness. Die Onmeda-Redaktion setzt sich aus erfahrenen Medizinredakteuren und Ärzten zusammen, die neutral und unabhängig über aktuelle Gesundheitsthemen informieren. Die hohe Qualität von Onmeda spiegelt sich auch in der mehrfachen Zertifizierung des Portals wider (afgis-Qualitätslogo, HONcode). Onmeda gehört zur goFeminin.de GmbH, die mit goFeminin.de die deutschsprachige Website von auFeminin.com, Europas führender Online-Plattform für die weibliche Zielgruppe anbietet. Die Axel Springer AG ist mehrheitlich an auFeminin.com beteiligt.


Zahnstein natürlich entfernen

Neues Hausmittel hilft auf Naturbasis
Bingen (ots) -
Gegen Zahnstein scheint bei manchen Mitmenschen kein Kraut gewachsen: Trotz intensivem Putzen lagert sich der feste, gelbliche Belag immer wieder an den Zähnen an. Wer dann beim Lächeln Zähne zeigt, gerät schnell in den Verdacht, ein „Zahnputzmuffel“ zu sein, zumal Zahnstein häufig von Mundgeruch begleitet wird. Dabei kann hartnäckiger Zahnstein auch andere Ursachen haben, wie die Zusammensetzung des Speichels, erbliche Veranlagung oder eine unregelmäßige Zahnstellung.


theranovis oral entfernt Zahnstein, bekämpft Zahnfleischentzündungen und stoppt Mundgeruch mit rein natürlichen Inhaltsstoffen auf der Basis ätherischer Öle und Kräuterextrakte. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle „obs / theranovis KG“
Zahnstein und die Folgen
Verantwortlich für Zahnstein sind Milliarden von Bakterien, Pilzen und Amöben, die sich im Mund tummeln. Sie lagern sich in Form von Zahnbelägen, auch Plaques genannt, auf den Zähnen, in den Zwischenräumen und den schlecht erreichbaren Zahnfleischtaschen an. Restlos kann man sie auch mit Zahnbürste und Zahnseide nicht entfernen. Bakterien, die im Mund verbleiben, produzieren Faulgase, die man als Mundgeruch wahrnimmt. Nach und nach mineralisieren die Zahnbeläge durch den Speichel und es entsteht Zahnstein. Wird er nicht entfernt, kann es zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zur Parodontitis kommen.Während Karieserkrankungen in Deutschland rückläufig sind, nimmt die Parodontitis zu: Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen, schätzen Experten, sind mehr oder weniger davon betroffen.
Sanft und natürlich entfernen
Zahnstein entfernt normalerweise der Zahnarzt im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen. Einmal pro Jahr wird dies in der Regel von den Krankenkassen bezahlt. Wer zusätzlich etwas für seine Zahngesundheit tun möchte, findet mit theranovis oral jetzt ein wirksames „Hausmittel“ auf Basis rein natürlicher Inhaltsstoffe. Die ätherischen Öle in Kombination mit Kräuterextrakten lösen bei regelmäßiger Anwendung Zahnstein, bekämpfen Zahnfleischentzündungen und stoppen Mundgeruch sofort. Und dies - das ist Zahnärzten besonders wichtig - ohne Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Weitere Informationen und Erfahrungen von Anwendern auf http://www.theranovis.de.

Lange Reise - leichte Beine
Mit Reisestrümpfen entspannt an das Urlaubsziel
Bayreuth (ots) -
Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres - wenn man am Ziel ist. Die Anreise ist oft beschwerlich. Wer mit schweren Beinen und dicken Füßen ankommt, kann mit dem Reisestrumpf medi travel aktiv werden.
Risiko Reisethrombose und Ödembildung
Unterwegs steigt das Risiko einer Reisethrombose und geschwollener Beine und Füße. Das venöse Blut fließt beim stundenlangen Sitzen im abgeknickten Knie und in der Leiste langsamer zum Herzen. Niedriger Luftdruck, geringe Luftfeuchtigkeit im Flieger und Bewegungsmangel können dazu führen, dass sich Blutgerinnsel in den Venen bilden. Lösen sie sich, besteht die Gefahr einer Reisethrombose.
Reisestrumpf medi travel mit ultimate compression technology
Der Kniestrumpf medi travel mit Kompression minimiert das Thromboserisiko und beugt Ödemen vor. medi travel ist mit der ultimate compression technology ausgestattet: An der Fessel ist die exakt dosierte Kompression am stärksten. In Richtung Knie nimmt der Druck des Strumpfes ab. Die Kompression verringert den Venendurchmesser, die innen liegenden Venenklappen schließen wieder und beschleunigen die Blutzirkulation zum Herzen. Mit medi travel erreicht man mit entspannten, schlanken Beinen das Ziel. Die Wirkung ist klinisch getestet (The Lancet, 2001).
Wichtig: Bewegung auf Reisen
Jede Muskelanspannung fördert den Blutrückstrom zum Herzen. Durch einfache Übungen wie Fußkreisen zirkuliert das Blut besser. Diesen Effekt können venengesunde Menschen mit dem Reisestrumpf medi travel intensivieren. Venenpatienten sollten auf Reisen immer ihre verordneten medizinischen Kompressionsstrümpfe tragen (z.B. mediven plus).
Der Reisestrumpf medi travel ist in fünf Größen und zwei Längen in Schwarz und Caramel nur im medizinischen Fachhandel erhältlich. Die richtige Größe bestimmt sich über das Fesselmaß - und nicht über die Schuhgröße. Der Reisekniestrumpf ist atmungsaktiv und wirkt antibakteriell.
Surftipp: http://www.medi.de. Dort zeigt das Strumpfkino, wie die Kompression in den Strumpf kommt. Den kostenlosen Ratgeber „Thromboserisiko - Was tun?“ mit Tipps für venengesundes Reisen gibt es bei medi, Telefon 0180-5003193 (14ct/min) oder E-Mail medipost@medi.de.

Ohne Schlaf durch die Nacht -
Umfrage: Jeder Zweite mit Schlafproblemen
Baierbrunn (ots) - Guter und ausreichender Schlaf ist die Basis um den Tag erfolgreich meistern zu können. Viele Deutsche plagen zumindest gelegentlich Schlafstörungen. Und sie leiden darunter erheblich. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Mehr als jeder Zweite (55,4%) in Deutschland kämpft mit Schlafstörungen. Die Auswirkungen sind ganz unterschiedlich: Die meisten dieser Betroffenen (40,6%) klagen über Probleme beim Einschlafen. Mehr als ein Drittel (36,4 %) gibt an, nicht durchschlafen zu können und nachts häufiger aufzuwachen. Knapp jeder Fünfte (18,6%) wacht morgens zu früh auf. Der Schlafmangel bleibt nicht ohne Wirkung: Knapp ein Fünftel der mit Schlafproblemen Geplagten (19,0%) sagen, sie seien tagsüber müde und unkonzentriert. Jeder Vierte (24,7%) fühlt sich morgens wie zerschlagen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.950 Befragten, darunter 1081 Personen mit Schlafstörungen.

Schokolade - auf die Dosis kommt es an
Eschborn (ots) - Ob dunkel, hell oder weiß: Bei einem Gehalt von durchschnittlich 35 Prozent Fett und bis zu 50 Prozent Zucker ist eine 100 Gramm Tafel Schokolade eine Kalorienbombe mit 550 Kilokalorien. Gegen eine kleine Portion wie ein Stück Schokolade ist jedoch selbst für Diabetiker nichts einzuwenden, berichtet die »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes« in ihrer neuen Ausgabe. Bei einer handelsüblichen 100-Gramm-Tafel Milchschokolade mit 24 Stücken enthält ein Stück gerade einmal 2,3 Gramm Kohlenhydrate. Diese kleine Menge schlägt in der BE-Berechnung kaum zu Buche.
Diät- oder Diabetiker-Schokolade, in der der Zucker durch kalorienhaltige Zuckeraustauschstoffe ersetzt wird, bringen für Diabetiker keine Vorteile. Als ein »teures Ablenkungsmanöver von der eigentlichen Problematik« bezeichnet sie Dr. med. Monika Toeller vom Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut in Düsseldorf. »Zu viel gesättigtes Fett darin erhöht die Blutfette und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das bei Diabetikern ohnehin gegenüber der Normalbevölkerung erhöht ist.«

Erkältungsmedikamente können für Kinder riskant sein
Berlin (ots) - Erkältungsmedikamente mit ätherischen Ölen sind für Kinder nicht immer geeignet. Eukalyptusöl und seine Zubereitungen sollten nicht im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern verwendet werden. Pfefferminzöl darf bei ihnen nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb aufgetragen werden. Es besteht das Risiko eines Krampfs der Atemwege, im Extremfall kann es zu Atemnot kommen. Auch vermeintlich harmlose Erkältungsbäder sind für die Kleinsten nicht immer empfehlenswert. „Was Erwachsenen gut tun, kann Kindern gefährlich werden. Eltern sollten deshalb immer den Beipackzettel lesen oder vor der Anwendung eines Medikaments beim Apotheker nachfragen“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Apotheker informieren gerne über altersgerechte Arzneimittel. Hustenden Kleinkindern helfen zum Beispiel Arzneimittel mit Extrakten aus den Heilpflanzen Thymian oder Efeu.
Auch der schmerzstillende Wirkstoff Paracetamol kann für Kinder gefährlich sein. Bei einer Überdosierung drohen Leberschäden. Paracetamol wird Kindern als Monopräparat gegen Schmerzen oder Fieber gegeben und ist in einigen so genannten „Grippemitteln“ enthalten. Durch die Kombination verschiedener Arzneimittel oder Darreichungsformen, wie Tabletten, Zäpfchen oder Säften, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu unbeabsichtigten Überdosierungen. Bekommt das Kind mehrere Arzneimittel, sollten Eltern darauf achten, dass das Kind nicht versehentlich zu viel Paracetamol einnimmt. Die Gesamtdosis sollte auf das Alter und das Gewicht abgestimmt werden. In der Regel werden 10 bis 15 Milligramm Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes als Einzelgabe, pro Tag höchstens 60 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht gegeben. Ist die mehrfache Gabe eines Schmerzmittels nötig, sollten zwischen den Einnahmen mindestens sechs Stunden liegen.

Ernährung im Winter: Abwechslungsreiche Kost hält fit
TÜV Rheinland rät: auf vitaminreiche Nahrung achten -
Frisches Gemüse stärkt das Immunsystem
Köln (ots) -
Eisige Kälte draußen und überheizte Räume drinnen schwächen leicht die Abwehrkräfte. Doch Halsschmerzen und Schnupfen müssen nicht sein. Ein intaktes Immunsystem ist ein perfekter Schutzwall des Körpers gegen Viren und Bakterien. „Grundlage dafür ist eine gesunde Ernährung“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag lautet die allgemeine Empfehlung. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. So ist der Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt.
Generell erzielt eine dauerhaft gesunde und bewusste Ernährung beachtliche Effekte bei der Krankheitsvorbeugung. Besonders im Winter zählen Vielfalt und Ausgewogenheit: Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. „Da Fertiggerichte meist viel Fett und wenig Nährstoffe enthalten, ist es besser, selbst zu kochen und dabei frische Zutaten zu verwenden“, rät die Arbeitsmedizinerin. Schnell und einfach ist zum Beispiel ein Gemüseeintopf zubereitet. Er wärmt den Körper nicht nur von innen, sondern versorgt ihn auch mit notwendigen Nährstoffen. Wintergemüse wie Wirsing, Grün-, Rot- oder Rosenkohl, Rote Beete oder Pastinaken sind außerdem regelrechte Vitaminbomben. Karotten, Spinat und Brokkoli enthalten überdies viel Provitamin A, das die Schleimhäute schützt. Damit der Körper es aufnehmen kann, sollte ein wenig Fett an die Speisen gegeben werden. Denn: Provitamin A ist fettlöslich und wird zu Vitamin A umgewandelt. Hilfreich bei Erkältungen sind auch Früchte und Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt. „Vitamin C verhindert zwar keine Erkältung, kann aber die Dauer und Schwere mindern“, betont die Expertin. Darum öfter mal zu Kiwis, Zitrusfrüchten, grüner Paprika oder Sauerkraut greifen.
Darüber hinaus bilden Trockenfrüchte wie Datteln, Apfelringe oder Pflaumen einen vollwertigen Knabberspaß. Gleichzeitig sorgen Nüsse - speziell Wal- und Paranüsse - für einen nährstoffreichen Energiekick. Wer zudem rund zwei Liter Wasser, ungesüßte Säfte oder Tee am Tag trinkt, schützt seine Schleimhäute vor dem Austrocknen: Sie wirken als eine erste Barriere gegen Infekte von außen. Viel Alkohol ist jedoch tabu. Dafür erzeugt ein erwärmter Johannisbeer- oder Holundersaft mit Glühpunschgewürz winterliche Stimmung.

Natur pur für das Immunsystem
Königsbrunn (ots) - Es ist das älteste Nahrungsmittel, dennoch ist Colostrum noch wenig bekannt oder geriet in die Vergessenheit. Doch gerade Colostrum oder Biestmilch (wie es noch oft genannt wird) kann eine Alternative zur Grippeimpfung bieten. Die Milch, die in den ersten Stunden nach der Geburt in der Milchdrüse produziert wird, hat die Aufgabe, das noch unausgereifte Immunsystem aufzubauen und das Neugeborene vor Infektionen zu schützen. Die Immunglobuline, Wachstumsfaktoren, antibakterielle Substanzen sowie Vitamine und Mineralstoffe aus dem Rindercolostrum sind für den menschlichen Verzehr nach sorgsamer Aufbereitung geeignet und bieten eine optimale Unterstützung des natürlichen Immunsystems, wie eine in Italien durchgeführte Studie zeigen konnte. Demnach war eine tägliche Colostrumeinnahme hinsichtlich der Erkrankungsrate, -dauer und -schwere 3mal effektiver als die übliche Grippeimpfung. Colostrum bedeutet 100% Natur, ohne Zusätze von Chemie und hilft auf natürliche Weise das Immunsystem zu unterstützen.

Länger arbeiten, fitter bleiben
Gleitend in den Ruhestand gehen hält gesund
Baierbrunn (ots) -
Wer nicht abrupt in Rente geht, sondern zunächst noch in Teilzeit weiterarbeitet, tut seiner Gesundheit Gutes, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das Blatt beruft sich auf eine Studie der Universität von Maryland in College Park (USA). Die Wissenschaftler befragten knapp 13.000 ältere Menschen über mehrere Jahre hinweg regelmäßig zu ihren Lebensumständen. Wer gleitend in den Ruhestand ging, war geistig und körperlich fitter - vorausgesetzt, er konnte in seinem gewohnten Beruf arbeiten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten
Apotheken-Kampagne „Die Winterspiele sind eröffnet“
Berlin (ots) -
Wer friert, sollte auf Alkohol verzichten, denn Glühwein oder Schnaps wärmen nur kurzfristig. Alkohol erweitert die Blutgefäße in der Haut, gleichzeitig zieht der Körper aber das Blut von den inneren Organen ab. Im Extremfall werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, eine Unterkühlung droht. Wintersportler sollten sich deshalb lieber mit alkoholfreien Getränken aufwärmen. Ingwertee etwa fördert die Durchblutung und wärmt durch seine Schärfe. „Bei Unterkühlungen oder Erfrierungen auf keinen Fall Alkohol zu trinken geben! Über die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten sich Wintersportler genau informieren, denn hier passieren aus Unwissenheit leicht Fehler“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Beim Verdacht auf eine Erfrierung sollte sofort der Notarzt gerufen werden.
Eine Unterkühlung zeigt sich unter anderem durch Müdigkeit oder Steifwerden der Arme und Beine. Bei extremer Kälte sind Erfrierungen möglich. Erfrorene Körperstellen sind weiß-grau, später bilden sich Blasen. Ohren, Nase, Zehen oder Finger sind besonders gefährdet. Erfrorene Körperteile dürfen nicht massiert oder mit Schnee abgerieben werden. Das könnte die Gewebeschäden verstärken. Erfrierungen sollten grundsätzlich so langsam wie möglich aufgetaut werden. Die Betroffenen zuerst in Decken einwickeln und etwas Warmes zu trinken geben! Durch eine zu schnelle Erwärmung kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. In vielen Apotheken startet die Kampagne „Die Winterspiele sind eröffnet!“. Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist Co Partner der deutschen Olympiamannschaft und Nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes.

Faltenstraffer lindert auch Migräne
Botulinumtoxin wurde erfolgreich
gegen die Anfallskopfschmerzen getestet
Baierbrunn (ots) -
Dem als Faltenstraffer bekannten Bakteriengift „Botulinumtoxin A“ steht womöglich eine Karriere als Wirkstoff gegen chronische Migräne bevor, berichtet die „Apotheken Umschau“. Zwei Studien mit insgesamt 1.400 Patienten haben gezeigt, dass die Injektion kleiner Mengen der Substanz in Kopf-, Gesichts- und Nackenmuskeln zur deutlichen Besserung des chronischen Leidens führt. Am Ende eines 24-wöchigen Versuchszeitraums haben die Teilnehmer neun schmerzfreie Tage im Monat gewonnen. Dies wurde von Professor Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie berichtet.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Auszeit vom Alltag
Wenn Familie und Beruf krank machen,
kann eine Mutter-Kind-Kur helfen
Baierbrunn (ots) -
Im Jahr 2007 nahmen über 130.000 Mütter und Väter ihr Recht auf eine Mutter-Kind-Kur - die auch eine Vater-Kind-Kur sein kann - auf Kosten ihrer Krankenkasse wahr. Bei mehr als 60 Prozent wurden die Kinder ebenfalls behandelt, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Häufige Gründe für Mutter-Kind-Kuren sind Erschöpfung bis zum Burn-out, Depressionen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlaf- und Essstörungen. Eltern dürfen eine solche Kur alle vier Jahre wahrnehmen, wenn sie medizinisch notwendig ist. Ein Arzt muss für den Kur-Antrag ein Attest ausfüllen, in dem er die Beschwerden beschreibt. Für das Kind muss ein Kinderarzt dies bescheinigen. Im ersten Halbjahr 2009 lehnten die Kassen fast ein Drittel der Anträge ab, bei nahezu der Hälfte der bereits abgelehnten Anträge hatte ein Widerspruch aber Erfolg. Gesetzlich Versicherte müssen einen Eigenanteil von zehn Euro pro Tag plus maximal zehn Euro Fahrtkosten-Anteil bezahlen. Wer ein geringes Einkommen hat, kann sich davon teilweise befreien lassen. Viele Kurkliniken bieten auch schulbegleitenden Unterricht für die Kinder an, so dass Eltern nicht an die Schulferien gebunden sind. In den bundesweit 1.400 Beratungsstellen des Müttergenesungswerkes finden Mütter und Väter kostenlose Beratung zu Voraussetzungen, Erwartungen und Finanzierung der Kur.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Impfen gegen Kokain
Wie versucht wird, Süchtige vor Rückfällen zu schützen
Baierbrunn (ots) -
Forscher aus Houston im US-Bundesstaat Texas haben einen Impfstoff getestet, der Kokain-Anhängige vor Rückfällen schützen soll, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei immerhin 38 Prozent der Suchtpatienten bildeten sich nach der Impfung Antikörper gegen die Droge, so dass diese nicht mehr zu einem Rauschzustand führen konnte. Die Süchtigen bekamen als Impfung Kokain injiziert, das keine berauschende Wirkung mehr besitzt. Da es aber zu klein ist, um vom Immunsystem erkannt zu werden, koppelten die Wissenschaftler es mit größeren Bakterienproteinen. Diese Kombination wird von der Körperabwehr gut erkannt und löst eine Immunantwort aus.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Einmal dick - immer dick?

Eschborn (ots) - Dicke können nicht an Gewicht verlieren. Das behaupten zumindest einige Wissenschaftler, und die vergeblichen Diätversuche mancher Abnehmwilliger scheinen ihnen Recht zu geben. Genuss macht nicht dick, behauptet hingegen die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Große Portionen auch nicht.
Wer immer weniger isst, nimmt nicht automatisch immer mehr ab, denn der Körper lernt sparsam zu sein. Kaum ist die Diät vorbei, kommen die Pfunde rasch zurück, meist mit Zinsen. Für viele ist das der Start in eine Diätenkarriere, die nicht selten in Übergewicht mündet. Stattdessen lieber drei Mal am Tag genießen: Wer sich Zeit für seine Mahlzeiten nimmt, statt sie vor dem Fernseher in sich hineinzustopfen, kann der Versuchung, zwischendurch zu naschen, leichter widerstehen. Unregelmäßiges Futtern macht hingegen tatsächlich dick. Das haben britische Forscher herausgefunden. Mit der richtigen Zusammensetzung darf die Portion auch ruhig recht ansehnlich ausfallen. Das freut das Auge, sorgt für gute Laune beim Essen, und der Körper bekommt alles, was er benötigt.
Statt strenger Diäten, die man nicht lange durchhält, besser einen eigenen Weg finden, auf dem man vielleicht etwas länger unterwegs ist, der aber zum Ziel führt - dabei können nicht zuletzt die Apotheken mit zahlreichen guten Tipps weiterhelfen.

Diabetiker: Bei Unterzucker Traubenzucker
besser als Schokolade

Eschborn (ots) - Schnelle Kohlenhydrate wenden einen drohenden Unterzucker ab. Cola, gesüßte Säfte oder Traubenzucker eignen sich dazu. Von Schokolade oder anderen fetthaltigen Süßigkeiten sollte man hingegen die Finger lassen, rät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2010. Denn das enthaltene Fett bremst die Aufnahme des bei Unterzucker dringend benötigten Zuckers ins Blut.
Allerdings schießt der Blutzucker nach einer Unterzuckerung oft über das Ziel hinaus. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass möglicherweise mehr Kohlenhydrate aufgenommen wurden, als notwendig gewesen wären. Stresshormone, die der Körper während einer Unterzuckerung ausschüttet, sorgen ebenfalls für einen erheblichen Blutzuckeranstieg, den man kaum vermeiden kann. Denn für den Körper ist nur wichtig, dass der Blutzucker steigt, eine Obergrenze sieht er nicht vor. Nach überstandenem Unterzucker ist deshalb eine häufige Kontrolle des Blutzuckers das A und O.
Das kann Diabetikern das Leben retten: Freunde und Familie einweihen! Manchmal bemerken Menschen in der Umgebung viel eher, dass bei einem Diabetiker ein Unterzucker droht, als dieser selbst. Deshalb ist es wichtig, dass sie mit den Symptomen und den Notfallmaßnahmen vertraut gemacht werden.

Zink statt Fettstift
Wie rissige Mundwinkel richtig behandelt werden
Baierbrunn (ots) -
Ein Fettstift kann die Lippen bei kalter und trockener Luft schützen. Wenn Kinder jedoch rissige Mundwinkel haben, ist dies nicht die richtige Behandlung. „Ursache von wunden Mundwinkeln ist nicht zu trockene, sondern im Gegenteil zu feuchte Haut“, sagt Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Besser als Fettstifte eigneten sich daher Zinksalben, die Entzündungen hemmen und die Haut trocknen. Führe auch dies nicht zum Erfolg, sollten die Eltern mit dem Kind zum Arzt gehen. „Rissige Mundwinkel können nämlich auch Anzeichen einer Pilzinfektion sein oder sehr selten auf einen Ernährungsmangel hinweisen“, so der Kinderarzt.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Nur 8 Prozent der Deutschen waschen sich
als Grippeschutz häufig die Hände ... aber 30 Prozent nehmen regelmäßig das unwirksame Vitamin C

Repräsentative Umfrage zum Thema Grippe jetzt in HEALTHY LIVING
Hamburg (ots) -
27. Dezember 2009 - Die Impfung gegen die Schweinegrippe ist vor allem ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie: Dies glauben 71 Prozent der Deutschen. Nur 25 Prozent halten die Impfung für medizinisch sinnvoll. Dies sind Zahlen aus einer repräsentativen Exklusiv-Umfrage, die das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING für seine aktuelle Ausgabe (Heft 1/2010 aktuell im Handel) in Auftrag gab und für die das Institut Gewis im November 1037 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragte.
Auf die Frage „Was tun Sie gegen die Grippe?“ sagten 66 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen, dass sie keine besonderen Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Ansteckung ergreifen. Nur acht Prozent aller Befragten (zehn Prozent der Frauen) waschen sich als wirksamen Grippeschutz häufig die Hände - aber 30 Prozent nehmen regelmäßig das überschätzte und unwirksame Vitamin C.
Für eine Impfung gegen die aktuelle Schweinegrippe A/H1N1 haben sich 23 Prozent entschieden; auch wenn die Zahl der Todesfälle weiter zunimmt, würden sich 63 Prozent nicht impfen lassen. Wenn es ihr Arzt empfehlen würde, würden 27 Prozent der Frauen doch zur Impfung gehen. Nur 12 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen gehen aus Sorge vor einer Grippe-Infektion derzeit nicht ins Kino oder Theater bzw. zu anderen Veranstaltungen. 11 Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer fahren nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
HEALTHY LIVING rät dazu, sich weiter vor allem durch richtiges Händewaschen vor einer Grippe-Ansteckung zu schützen: Es verhindert, dass etwa an Türklinken aufgenommene Viren in die Augenschleimhäute gelangen, wenn wir uns unbewusst ins Gesicht fassen. Mehrmals täglich 30 Sekunden lang mit Seife waschen, bleibt also sehr wichtig!
Warum die Medizin der Seuche gegenüber so machtlos ist und viele weitere Tipps, wie man sich selbst gut vor dem Virus schützen kann, bietet jetzt das große Dossier in der aktuellen Ausgabe von HEALTHY LIVING..

Frauenherzen schlagen anders -
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keine Männersache

Hamburg (ots) - „Männer können alles, Männer kriegen ‘nen Herzinfarkt“, singt Herbert Grönemeyer. Mit anderen Worten: „Herzinfarkt ist Männersache“ - noch immer ist dieser Irrglaube weit verbreitet. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) sind fast 60 Prozent der Befragten der Meinung, dass Männer ein höheres Risiko als Frauen haben, an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen jedoch, dass im Jahr 2008 insgesamt 211.881 Frauen und 151.904 Männer einem Herzinfarkt erlagen oder an Herz-Kreislauf-Versagen starben. Die Wissenschaft erklärt dies damit, dass Frauen aufgrund der Mehrfachbelastung durch Beruf, Haushalt und Familie zunehmend unter einem extrem hohen Druck stehen. Hinzu kommt: „Viele Frauen kommen nicht auf die Idee, dass ihnen ein Infarkt droht“, sagt Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. Denn: Die vermeintlich klassischen Symptome für einen Infarkt wie Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb fehlen oftmals.
Laut der Forsa-Umfrage im Auftrag der TK wissen mehr als die Hälfte der Befragten nicht, dass Männer und Frauen unterschiedliche Symptome zeigen können. Fast jeder Zweite der 18- bis 35-Jährigen ist der Meinung, dass die Symptome eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen gleich sind. Die Folge: Symptome werden häufig nicht ernst genommen oder nicht erkannt, der Arzt zu spät oder gar nicht aufgesucht.
Mit zunehmendem Alter der Befragten nimmt zwar das Bewusstsein zu, dass Frauen andere Symptome zeigen können. Allerdings: Befragt nach den Anzeichen eines Herzinfarktes werden frauentypische Symptome kaum genannt. Die besonderen weiblichen Symptome sind eher untypisch für einen Herzinfarkt und werden deshalb oft fehlgedeutet.
„Frauentypische Symptome beim so genannten „Eva-Infarkt“ können zum Beispiel ungewöhnliche Müdigkeit und Schwäche, anhaltende Schlafstörungen, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen bei körperlicher Belastung, Schmerzen im Oberbauch, am Hals und im Nacken sein“, erläutert Schwormstedt. Nur ein Prozent nennen „Schmerzen im Unterkiefer“, drei Prozent „Müdigkeit und Schlafstörungen“ und vier Prozent „Schmerzen im Oberbauch“ überhaupt als ein mögliches Anzeichen für einen Herzinfarkt. Vermeintlich klassische Symptome wie „Schmerzen im Brustkorb“ werden demgegenüber von fast jedem Zweiten genannt.
Die Anzeichen eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen sind oftmals:
- akut und stark auftretende Schmerzen und Enge in der linken Brustseite, evtl. mit Ausstrahlung in Arme, Rücken, Oberbauch oder Zahn- und Kieferschmerzen
- Angst als Alarmsignal
- Blässe und kalter Schweiß
- Bewusstlosigkeit, Schwächeanfall
Viele Frauen haben auch andere Beschwerden wie:
- plötzliche Übelkeit, häufig mit Erbrechen
- Atemnot
- Schmerzen im Oberbauch
- Rücken- und Nackenschmerzen sowie Kiefer- und Halsschmerzen
- ungewöhnliche Müdigkeit und Schwindel
Die Zeitspanne zwischen dem Auftreten eines Herzinfarktes und der Einlieferung in ein Krankenhaus bestimmt die Überlebenschancen. Treten Symptome auf, muss unverzüglich der Notarzt über den Rettungsdienst unter 112 gerufen werden. Bereits am Telefon sollte man den Verdacht auf einen Herzinfarkt äußern.
Mehr Informationen zum Thema „Herz“ gibt es auch im Internet unter http://www.tk-online.de in der Rubrik „Medizin & Gesundheit“. Interessierte können in der Rubrik „Leistungen & Services“ unter dem Stichwort „Vorsorge & Früherkennen“ testen, wie wahrscheinlich es ist, ob in den nächsten zehn Jahren bei ihnen eine tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankung auftreten kann. Anschließend gibt es Ratschläge, wie man das Risiko selbst aktiv senken kann.
Zum Hintergrund:
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) eine bevölkerungsrepräsentative Befragung zum Thema „Herz“ durchgeführt. Forsa befragte dazu insgesamt 1.013 deutschsprachige Personen ab dem 18. Lebensjahr.

Schwerer Körper, kleineres Hirn
Forscher vermuten, dass Übergewicht den geistigen Abbau begünstigt
Baierbrunn (ots) -
Dicke Menschen haben im Alter weniger Hirnmasse als andere. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh (USA). Diese vermaßen die Gehirne von 94 gesunden Senioren über 70 Jahren. Ergebnis: Die Fettleibigen hatten acht Prozent, Übergewichtige vier Prozent weniger Hirngewebe als Normalgewichtige. Die Forscher vermuten, dass Dicke häufiger eine Demenz entwickeln, weil ihnen im Alter Gehirnreserven fehlen.

Lebensmittel hilft beim Kampf gegen die Schweinegrippe
Jetzt wissenschaftlich bewiesen: Essig-Essenz vernichtet H1N1-Virus
Mainz (ots) -
Eine am Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg durchgeführte Untersuchung hat nachgewiesen, dass SURIG Essig-Essenz die Viren der Schweinegrippe (H1N1 Influenzaviren) inaktiviert. Essig-Essenz kann darum als hochwirksames Flächendesinfektionsmittel eingesetzt werden, das zugleich äußerst preiswert ist. Zudem ist es für Mensch und Umwelt besonders verträglich, denn Essig-Essenz ist ein Lebensmittel.


Essig-Essenz kann als hochwirksames und zugleich äußerst preiswertes Flächendesinfektionsmittel gegen die Schweinegrippeviren eingesetzt werden. Dabei ist es für Mensch und Umwelt besonders verträglich, denn Essig-Essenz ist ein Lebensmittel. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle: „obs/SURIG“
Wegen ihrer kalklösenden und desinfizierenden Eigenschaften wird Essig-Essenz schon lange auch im Haushaltsbereich verwendet. Um zu prüfen, ob das Lebensmittel auch gegen das H1N1-Virus wirksam ist, führte die Universität Marburg wissenschaftliche Tests durch. SURIG Essig-Essenz wurde dabei in sechsprozentiger Verdünnung eingesetzt. Bereits nach kurzer Einwirkzeit waren die Viren inaktiviert!
Die Schweinegrippe verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion. Diese kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, aber auch indirekt über kontaminierte, d.h. mit dem Virus verunreinigte Oberflächen. Wer einer Infektion vorbeugen möchte, kann Flächen und Gegenstände mit Essig-Essenz reinigen und so auf natürliche Weise desinfizieren.
Zur wirksamen Flächendesinfektion im Haushalt oder am Arbeitsplatz wird eine Tasse SURIG Essig-Essenz mit drei Tassen Wasser verdünnt. Mit dieser Lösung wischt man glatte Flächen gründlich ab. Vor dem Trockenreiben sollte die Lösung kurz einwirken.
Wichtig ist diese Behandlung bei allem, was häufig berührt oder in die Hand genommen wird, wie Türgriffe oder Telefonhörer. Auch in Kinderzimmer, Küche und Bad sollte auf Hygiene besonders geachtet werden.
Mit einer Flasche SURIG Essig-Essenz (400 g, ab 1,19 Euro im Lebensmittelhandel) lassen sich preisgünstig fast zwei Liter hochwirksame Desinfektionslösung herstellen.


Grippemittel: Auf Apotheker vertrauen statt auf Werbung
Berlin (ots) - Die Erkältungswelle rollt und die Werbung gegen Erkältungsmedikamente ist allgegenwärtig. „Glauben Sie nicht alles, was Sie in den Werbepausen im Fernsehen oder auf Anzeigen in Illustrierten sehen. Fragen Sie lieber Ihren Apotheker, welche Medikamente er Ihnen individuell empfiehlt“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Rezeptfrei heißt nicht harmlos: Bei etwa jeder fünften Selbstmedikation taucht ein Problem auf.“ Schmerzmittel und Arzneimittel gegen Atemwegserkrankungen führen die Liste der arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) an, so eine Studie der ABDA in mehr als 100 Apotheken. Patienten sollten meist Präparate mit einem Wirkstoff einem Kombinationspräparat vorziehen. Schmidt: „Über Nacht heilt keine Erkältung. Deshalb empfehle ich meinen Patienten, die individuell stärksten Beschwerden mit Präparaten mit je einem einzigen Wirkstoff gezielt zu behandeln und sich ansonsten zu schonen.“
Der schmerzstillende Wirkstoff Paracetamol ist in einigen „Grippemitteln“ enthalten. Er kann in zu hohen Dosierungen die Leber schädigen. „Besonders bei Kindern unbedingt die altersabhängigen Dosierungen einhalten, auch wenn mehrere Kombipräparate mit Paracetamol gleichzeitig gegeben werden“, so Schmidt. Unabhängig vom Wirkstoff und der Packungsgröße gilt: Schmerzmittel sollten ohne ärztliche Empfehlung nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als zehn Tage pro Monat eingenommen werden. Auch bei Arzneimitteln gegen andere Symptome einer Erkältung sind ABP möglich. Zum Beispiel sollten abschwellende Nasentropfen oder -sprays nur kurzfristig eingesetzt werden. Werden sie länger als eine Woche benutzt, können sie die Schleimhäute schädigen und zu einer dauerhaft verstopften Nase führen. Bei Fieber über 39 Grad oder wenn der Husten länger als drei Wochen besteht, empfehlen Apotheker grundsätzlich den Arztbesuch. Schmidt: „Das sind nur einige wenige Beispiele. Ihr Apotheker berät Sie gerne ausführlich.“


Wackelzahn kontrollieren lassen

Wenn der Schmerz nachlässt, ist die Gefahr nicht vorbei
Baierbrunn (ots) -
Zähne, die durch einen Stoß - etwa beim Sport - gelockert wurden, sollten vom Zahnarzt kontrolliert werden, solange sie nicht wieder fest sitzen, rät die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Endodontie (DGEndo). Viele Patienten vergessen den Vorfall, wenn der Schmerz nachlässt. Es könnten aber noch Komplikationen auftreten, so die DGEndo, beispielsweise könne der Zahnnerv absterben. Die betroffenen Zähne sollten aber auch nicht übermäßig geschont werden, weil das Gewebe zur Heilung Funktionsreize brauche.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

H1N1 Cockpit
Neuartiges Instrument von coliquio hilft Ärzten,
im Informationschaos zur Schweinegrippe den Überblick zu behalten
Konstanz (ots) -
Als Arzt wird man in den letzten Wochen mit Nachrichten, Statistiken und Leitlinien zur so genannten Schweinegrippe (H1N1) geradezu überschüttet. Ein ganzes Heer von Experten, Gesundheitsepidemiologen und Politikern macht sich Gedanken über die Pandemie und veröffentlicht Artikel, Leitlinien und Handlungsanweisungen.
Doch für Ärzte ist es oftmals schwer, an diejenigen Informationen zu gelangen, die sie in ihrem konkreten Praxisalltag benötigen. Hierbei unterstützt sie das kostenlose und werbefreie Ärztenetzwerk coliquio fortan noch effizienter:
Schon auf der Startseite finden die Kollegen nun einen Link, der sie zu allen auf coliquio stattfindenden Diskussionen führt. Die Inhalte der Diskussionen werden zudem durch eine neue Funktion, das H1N1 Cockpit, veranschaulicht. Hierbei handelt es sich um eine, auch als Argument Map bezeichnete, graphische Darstellung der vielschichtigen Debatten zum Thema. Diese ermöglicht es den Teilnehmern, alle Kernaussagen mit wenigen Blicken zu erfassen. coliquio nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein, denn bislang wurde dieses aus der Kommunikationswissenschaft stammende Verfahren noch nie in deutschen Medizinerforen verwendet.
Weiterhin kann jeder coliquio-Nutzer seine eigenen Fragen stellen und dabei auf das Wissen von über 17.000 Kolleginnen und Kollegen sämtlicher Fachrichtungen zurückgreifen. Auf die meisten Fragen kann innerhalb von maximal 24 Stunden eine Antwort gefunden werden.
Über coliquio
coliquio ist eines der aktivsten Expertennetzwerke für Ärzte in Europa und zählt bereits über 17.000 Mitglieder. coliquio ist kostenlos und unabhängig und steht für den gezielten und schnellen Austausch von individuellem, medizinischem Erfahrungswissen. Täglich tauschen sich tausende Ärzte zu Erfahrungen, Beobachtungen, und Erkenntnissen aus der unmittelbaren medizinischen Praxis in Form von Beiträgen, Kommentaren, Fragen und Antworten aus. Das in der coliquio-Gemeinschaft vorhandene, über tausende Mitglieder verteilte Wissen wird gebündelt, sichtbar und somit nutzbar gemacht. Somit entsteht ein hochaktueller Wissensschatz, Qualität und Patientensicherheit in der medizinischen Versorgung werden erhöht. Unterstützt wird der Erfahrungsaustausch durch medizinische Fachartikel und Medien, die coliquio mittels intelligenter Suchalgorithmen aus dem Internet zusammenstellt. Das preisgekrönte coliquio-CIRS unterstützt Krankenhäuser durch die anonyme Erfassung kritischer Zwischenfälle bei der Optimierung des klinischen Qualitäts- und Risikomanagements.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.coliquio.


Mit Power und starkem Immunsystem
durch die Weihnachtstage
Untrasried / Allgäu (ots) - Von Weihnachtstorten über Naschereien bis hin zum herzhaften Weihnachtsbraten - in der Weihnachtszeit möchte man schlemmen und sich am liebsten kaum bewegen. Doch das missfällt dem Immunsystem. Es öffnet die Pforten für Erkältungen und grippale Infekte, die sich pünktlich zur kalten Jahreszeit verbreiten. Doch was kann man tun, um gesund die Weihnachtstage und den Jahreswechsel zu genießen?
Das beste Mittel ist ein starkes Immunsystem, das man vor allem durch eine ausgeglichene Ernährung fördert. Natürlich fällt es schwer, auf einen Weihnachtsbraten und die Leckereien zu verzichten. Aber achten Sie darauf, dass Sie Ihren Festschmaus bei niedrigen Temperaturen und kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett garen. So bleibt der natürliche Geschmack erhalten und die Nährstoffe gehen nicht verloren. Auch wenn Sie nicht auf Wein, Bier & Co. verzichten möchten, nehmen Sie täglich mindestens 1,5 Liter antialkoholische Getränke zu sich. Bleiben Sie zudem in Bewegung.
Ein winterlicher Spaziergang von mindestens 30 Minuten fördert Ihr tägliches Wohlbefinden. Ein idealer Begleiter ist außerdem die aus Asien stammende Mangostanfrucht. Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthält sie insbesondere Xanthone, Polysaccharide und leistungsfähige Antioxidantien sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Inhaltsstoffe schützen beispielsweise vor freien Radikalen, fördern den gesunden Stoffwechselprozess, verlangsamen den Alterungsprozess - alles in allem: Sie halten uns gesund und stärken das Immunsystem. In unseren Breiten sind Mangostanfrüchte allerdings schwer zu bekommen, denn trotz ihrer festen und robusten Schale sind sie nicht lange haltbar. Deshalb greift man am besten zu hochwertigen Natursäften, die Mangostan enthalten. Wertvoll ist eine Kombination mit Pflanzen- und Naturstoffen, die ebenso antioxidantien- und vitalstoffreich sind und starke Bioaktivstoffe enthalten. Zudem sollten sie frei von Zuckerzusätzen sein und keine künstlichen Konservierungs- und Farbstoffe aufweisen.

Paracetamol dämpft Impfwirkung
Kinder sollen das Schmerzmittel nicht vorbeugend
gegen Impfreaktionen bekommen
Baierbrunn (ots) -
Das Schmerz- und Fiebermittel Paracetamol kann bei Babys zwar eine Fieberreaktion auf Impfungen mildern. Es kann jedoch auch den Impferfolg schmälern, berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine tschechische Studie. Die Wissenschaftler fanden bei Kindern, die Paracetamol eingenommen hatten, weniger Antikörper - der Impfschutz ist dadurch schwächer. Daher sollten die Kleinen Paracetamol nicht vorbeugend erhalten, sondern nur, wenn Fieber auftritt.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Acht von zehn Angstpatienten hilft Psychotherapie
Köln (ots) - Zähne müssen möglichst früh sorgfältig gepflegt werden. Wenn zugleich die professionelle Pflege durch den Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen wird, halten Zähne oft ein Leben lang. Darauf verwiesen Prof. Dr. Radlanski (Charité Berlin) und Prof. Dr. Jöhren (Universität Witten Herdecke) auf der Online-Pressekonferenz der Initiative proDente e.V. zum Thema „Der Weg zu schönen und gesunden Zähnen“. Wenn Zähne dennoch erkranken, können Patienten sicher sein, eine individuelle Behandlung und Beratung zu genießen. „Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechnikermeister sehr wichtig“, so Dr. Philipp Kohorst (Medizinische Hochschule Hannover). Der Patient hat durch die wohnortnahe Versorgung eine vollständige Transparenz, welche Materialien verwendet werden.
Was viele Menschen nicht wissen: Zähne sind schon im Embryo angelegt. Dementsprechend sind auch auf den ersten Blick zahnlose Babies mit allen Zähnen ausgestattet. Eltern sollten nach dem Durchbruch der ersten Zähne Wert auf zahngesunde Ernährung und regelmäßige Pflege legen. „Für die Eltern muss es normal sein - wie bei einer Inspektion des Autos - regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und die Kinder sollten mitkommen“, fordert Radlanski.
Angst wird erlernt
Fehlt diese Erfahrung oder wird ein negatives Erlebnis gemacht, kann eine Zahnbehandlungsangst entstehen. Kinder können Angst auch erlernen, wenn Eltern ängstlich vor einem Zahnarztbesuch sind. Der Nachwuchs entwickelt dann stellvertretend für Mama oder Papa eine Furcht vor dem Zahnarztbesuch.
Phobie kann psychotherapeutisch überwunden werden
„Vollnarkose macht wenig Sinn“, so vehement plädiert Prof. Dr. Jöhren gegen eine Behandlung unter Vollnarkose. Das eigentliche Problem bleibt bei einer Vollnarkose ungelöst. „Der Patient wird ja nicht weniger ängstlich, weil sie ihn in den Schlaf versetzen“, so Jöhren. Dagegen zeigen Untersuchungen eine Wirksamkeit der psychotherapeutischen Verfahren von 70 - 80 Prozent bei Phobiepatienten.
Angst vor Werkstoffen zumeist unbegründet
Im Vorfeld eines zahnmedizinischen Eingriffes hat der Patient die Qual der Wahl - er muss sich für ein Zahnersatz-Material entscheiden. „Dabei ist die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Zahnarzt und dem zahntechnischen Labor sehr wichtig“, erklärt Dr. Kohorst. „Der Patient erhält die exakte Information, welche Materialien in seiner Mundhöhle verwendet wurden“ führt Kohorst weiter aus. In der hiesigen, modernen Zahntechnik werden ausschließlich Werkstoffe von hoher Qualität verarbeitet.

Risiko für Todesfälle
durch Schweinegrippe angeblich gesunken

Hamburg (ots) - Die Gefährlichkeit des Schweinegrippe-Virus ist nach Angaben der Biotechfirma Replikins deutlich gesunken. Das Risiko für Todesfälle durch H1N1 soll nach einem Höhepunkt im Frühjahr und Frühling inzwischen auf ein nicht mehr epidemisches Maß gefallen sein, meldet das Unternehmen mit Sitz in Boston. Die Infektiösität jedoch sei gestiegen. Als Parameter für Verhalten und Gefährlichkeit von Viren verwendet das Unternehmen den so genannten RC (Replikin Count), mit dem die Fähigkeit des Virus, sich schnell zu vermehren, quantifiziert und beurteilt wird. Dies berichtet der Ärztenachrichtendienstes (änd) heute in Hamburg.
Eine Abnahme dieses Parameters habe bereits das Ende von drei Influenza-Pandemien im letzten Jahrhundert signalisiert, ebenso das Ende des SARS- und des Vogelgrippe-Ausbruchs in den Jahren 2003 und 2008.
Replikons sind in der Genetik Einheiten von Genen, die an einem Stück repliziert werden. Bislang seien zwei Gene identifiziert, worden, von denen das eine mit der Infektiösität, das andere mit der Letalität assoziiert sein soll. Der Parameter RC ist die Zahl der Replikons auf 100 Aminosäuren. Ein Anstieg des RC im einen Gen signalisiert eine Zunahme der Infektiösität, ein Anstieg des RC im anderen Gen eine Zunahme des Risikos für Todesfälle.
Die Biotech-Firma hat bereits Ende September eine Zwischenanalyse zum verminderten Risiko für Todesfälle durch H1N1 erstellt, die inzwischen durch weitere eigene aktuelle Daten, aber auch durch die epidemiologischen Befunde der „Centers of Disease Control and Prevention“ bestätigt worden ist. Noch im April 2009 hatte Replikins vor einer Schweinegrippe-Epidemie gewarnt, da der RC Werte erreicht hatte, die seit der Influenza-Pandemie von 1918 nicht mehr gesehen worden waren.
Die Biotech-Firma des Ehepaars Drs. Samuel und Elenore Bogoch will selbstverständlich auch etwas verkaufen - zum Beispiel eine spezielle Software namens FluForecast®, mit der bereits die Ausbrüche der Vogelgrippe und der Schweinegrippe frühzeitig und korrekt vorhergesagt wurden.
Darüber hinaus hat das Unternehmen eine rein synthetische, oral oder intranasal zu verabreichende Vakzine (Replikins[TM]) gegen H1N1 entwickelt und getestet, die innerhalb von sieben Tagen produziert werden könne und bei Tests mit Hühnern die Ausscheidung des Vogelgrippe-Virus komplett verhindert habe. Daten hierzu sind Mitte November auf einem Influenza-Kongress in Washington präsentiert worden. Die Biotechfirma hat inzwischen angekündigt, speziell für Produktion und Vertrieb des synthetischen Impfstoffs die Firma WorldVaccines[TM] zu gründen.

Karies Volkskrankheit Nr. 1: Kinder in Deutschland putzen zu wenig Zähne 99 Prozent der Deutschen haben Karies
Wurzelkaries bei Erwachsenen immer verbreiteter
Hamburg (ots) -
Jedes zehnte Kind in Deutschland hat mehr als zwei kariöse Zähne. Hauptursache ist die mangelnde Zahnpflege: Jeder dritte Sprössling putzt nur einmal täglich oder noch seltener die Zähne. Welche Folgen die unzureichende Zahnpflege hat, zeigt sich im späteren Erwachsenenalter. Nicht einmal ein Prozent der Deutschen kann mit einem kariesfreien Gebiss glänzen. Karies ist damit noch vor Herz-Kreislauferkrankungen die verkannte Volkskrankheit Nr. 1.
Prophylaxe bei Kindern A und O Eltern nehmen bei der Vermittlung und Kontrolle der richtigen Zahnpflege eine Schlüsselrolle ein. Empfohlen wird, Kindern frühzeitig die Routine anzugewöhnen, nach jedem Essen die Zähne zu putzen. Auch der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt gehört für eine umfassende Vorsorge dazu. Eltern sollten sich nicht darauf verlassen, dass Kinder unter zwölf Jahre regelmäßig in Kindergärten und Schulen untersucht werden. So werden trotz gesetzlichen Auftrags vom Schulzahnarzt durchschnittlich nur ungefähr 70 Prozent der Sprösslinge erreicht. Die Individualprophylaxe beim Hauszahnarzt, auf die Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren einmal jährlich Anspruch haben, ist also unentbehrlich.
Im Rahmen der Individualprophylaxe werden auch die Kosten für die Versiegelung der bleibenden Backenzähne übernommen. Bei knapp jedem dritten Zwölfjährigen bleibt das allerdings aus. Dabei ist wissenschaftlich bestätigt, dass versiegelte Zähne nach vier bis fünf Jahren nur halb so viel Karies aufweisen wie die nicht versiegelten. „Zur konsequenten Mundhygiene sollten daher vier Grundsätze eingehalten werden“, rät Frank Grunwald, Gesundheitsexperte vom Deutschen Ring, und fasst zusammen: „Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, zahnverträgliche Ernährung und systematische Zahnpflege sowie Fluoridierung“. Gründlich gepflegt, könnten Zähne dann bis ins hohe Rentenalter gesund und schön erhalten bleiben. Umfassende Tipps zur gezielten Zahnpflege, Prävention und richtigen Ernährung werden unter http://www.deutscherring.de/RingGesundheitsWelt angeboten.
Erwachsene vermehrt von Wurzelkaries betroffen Voraussetzung ist Kontinuität: Die regelmäßige Zahnpflege kombiniert mit prophylaktischen Maßnahmen sollte auch im Erwachsenenalter beibehalten werden. So ist beispielweise Wurzelkaries mit zunehmendem Alter immer verbreiteter. Das hängt häufig mit dem alters- und entzündungsbedingtem Zahnfleischrückgang zusammen. Dadurch liegt der Zahnhals frei und ist anfälliger für Karies. Bei den 65- bis 74-Jährigen ist Wurzelkaries in den letzten zehn Jahren vermehrt aufgetreten. 1997 war noch jeder fünfte von ihnen betroffen, mittlerweile ist es mehr als jeder dritte.
Aber auch die Zahl der Kronenkariesfälle und der Parodontalerkrankungen nehmen mit dem Alter zu. Besonders lästig: Ist ein Zahn einmal angegriffen, wird er nicht mehr richtig gesund. Er kann höchstens repariert oder ersetzt werden. Doch Präventionsmaßnahmen zahlen sich aus: Verglichen mit anderen chronischen Erkrankungen, verzeichnet die effektive Mundhygiene gerade bei Karies besondere Erfolge.
Tipps zur gezielten Zahnpflege, Prävention und richtigen Ernährung: http://www.deutscherring.de/magazin/gesundheit/gesunde_zae hne/index.do.

Krankheitserregern richtig einheizen
Wie in Zeiten von Grippe oder Durchfall
die Wäsche behandelt werden sollte
Baierbrunn (ots) -
Wenn ein Familienmitglied eine ansteckende Krankheit hat, sollten Kleidung und Bettwäsche bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden, rät Dr. Helmut Mucha, Mikrobiologe beim Textilforschungszentrum Hohenstein Institute in Bönningheim im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Ein unzureichendes Wäschewaschen trage zur Verbreitung von Grippe und Durchfallerkrankungen bei. Kochwäsche sei normalerweise nicht erforderlich. Waschtemperaturen von 40 Grad aber könnten zum Beispiel die hochansteckenden Nonoviren, Auslöser einer schweren Magen-Darm-Infektion, überleben. „Kleidung, Handtücher und Bettwäsche von Kranken würde ich getrennt von der anderen Schmutzwäsche aufbewahren und waschen“, sagt der Hygiene-Experte. Von desinfizierenden Hygienespülern rät er ab. Wichtiger seien allgemeine Hygienemaßnahmen. „Dazu gehört: Die Waschtrommel nicht überladen, und das Flusensieb ab und zu reinigen - dies verbessert die Spülwirkung.“ Die Trommel sollte nach dem Waschgang bei weit geöffneter Tür austrocknen können und der Waschmittelschacht stets gesäubert werden. „So vermeidet man Feuchtigkeit und Brutstätten für Mikroorganismen“, so Mucha.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Aufreger Krankenkasse - Umfrage:
Patienten ärgern sich vor allem über höhere Beiträge
Baierbrunn (ots) - Knapp jeder zweite Deutsche (45,7%) hat sich schon einmal über seine Krankenkasse geärgert. Die meisten ärgerten sich vor allem über höhere Beiträge und bürokratische Hürden. Privatversicherte geben ihren Kassen in diesen Punkten im Schnitt schlechtere Noten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Gesetzlich Versicherte gaben an, sie hätten sich über ihre Kasse geärgert bei größeren Beitragserhöhungen (13,3%), bürokratischen Mitarbeitern (13,6%), zu lange Bearbeitungszeiten (13,0%) oder weil ihnen eine Therapie nicht bezahlt wurde (13,7%). Dagegen monierte fast jeder fünfte befragte Privatversicherte (19,5%) die Erhöhung der Beiträge. Jeder Sechste (16,9%) meinte, die Bearbeitung von Anfragen dauere bei seiner Privaten viel zu lange. Mehr Zufriedenheit herrscht hier indes bei der Therapiewahl: Nur einer von siebzehn (5,8%) Privatpatienten gab als Aufreger eine von seiner Kasse verweigerte Behandlung an.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.014 Bundesbürgern ab 14 Jahren

Wird Krebs durch Folsäuresupplementierung gefördert?
Rosbach (ots) - Berichte über eine mögliche Krebs fördernde Wirkung des B-Vitamins Folsäure sind fragwürdig und beruhen auf einer Datengrundlage, die eine eindeutige Interpretation nicht zulässt. Die Gesellschaft zur Information über Vitalstoffe und Ernährung - GIVE e.V. weist darauf hin, dass die den Berichten (u.a. im Focus) zu Grunde liegende Studie* mit der statistischen Korrelation zwischen Folsäure- und Vitamin-B12-Gaben und Lungenkrebs völlig aus dem Rahmen einer großen Zahl ähnlicher Untersuchungen fällt. Darin wurden bisher fast ausschließlich positive Effekte von Folsäuregaben festgestellt.
Auffällig ist in der zitierten Studie, dass den Teilnehmern neben einer relativ hohen Dosis an Folsäure auch gleichzeitig eine hohe Dosis Vitamin B12 verabreicht worden war. Vor allem aber waren 94 Prozent der an Lungenkrebs erkrankten Studienteilnehmer, die Folsäure eingenommen hatten, Raucher, oder hatten früher geraucht. Daraus zu folgern, „Folsäure erhöht das Krebsrisiko“ ist nach Ansicht der GIVE e.V. mehr als gewagt und außerdem unverantwortlich. Die Autoren der Studie legen selbst Wert darauf, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, die sich auch auf Nichtraucher beziehen müssen. Würde die Einnahme von Folsäure tatsächlich mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen, dann hätte sich dies beispielsweise in den USA schon nach der Einführung von mit Folsäure angereicherten Lebensmitteln seit 1998 bemerkbar machen müssen. Dies ist jedoch nicht der Fall: Im Gegenteil, dort sind Lungenkrebsfälle während der beiden letzten Jahrzehnte deutlich rückläufig. In den ersten fünf Jahren seit der Jahrtausendwende ist in den USA sogar die Gesamtzahl der Krebsneuerkrankungen zurückgegangen.
In Deutschland haben zwischen achtzig rund neunzig Prozent der Bevölkerung Folsäuredefizite. Bestimmten Risikogruppen (Schwangere, Senioren) wird deshalb seit vielen Jahren dringend geraten, ihre Versorgung mit diesem B-Vitamin durch entsprechende Präparate auszugleichen. Besonders bei Schwangeren verringert sich dadurch das Risiko, ein fehlgebildetes Kind zur Welt zu bringen. Nicht nur aus diesem Grund werden in vielen Ländern (z.B. USA, Kanada) bestimmte Lebensmittel wie Mehl mit Folsäure angereichert. In diesen Ländern ist die Zahl der fehlgebildeten Neugeborenen seither zurückgegangen. Folsäuregaben im Rahmen der offiziellen Empfehlungen sind sicher, bisher gibt es keinen Hinweis auf negative Effekte.
*Ebbing M, Bonaa K, Arnese E, et al; Cancer Incidence and Mortality After Treatment with Folic Acid and Vitamin B12. Journal of the American Medical Association (JAMA), 2009;302(19):2119-2126

Höhenluft stärkt das Herz
Je höher man lebt, umso seltener sind Schlaganfall und Herzinfarkt
Baierbrunn (ots) -
Gebirgsklima wirkt günstig auf Herz und Gefäße. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall sinkt pro zusätzlichen 1000 Höhenmetern des Wohnorts um 22 beziehungsweise 12 Prozent, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Zahlen beruhen auf Ergebnissen von Forschern aus Zürich, welche die Krankheitsdaten von 1,64 Millionen Schweizern analysierten und mit ihrem Wohnort in Beziehung gesetzt hatten. Sie führen die positiven Effekte auf die Anpassung des Körpers an die dünnere Höhenluft und die intensivere Sonneneinstrahlung zurück.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Alkohol-Abstinenz ist ein Gesundheitsrisiko
München (ots) - Moderate Alkoholtrinker haben eine höhere Lebenserwartung als strenge Abstinenzler. Das ergeben Dutzende von Studien über den Zusammenhang von Alkoholkonsum und tödlich verlaufenden Herzerkrankungen, wie die GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin) auf ihrer Homepage (http://www.gsaam.de) berichtet. Auch die Gesamtsterblichkeit unter Einschluss aller Todesarten, inklusive Krebs, ist deutlich erniedrigt. Damit korrigieren die „Experten für Gesundes Altern“ die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie hatte im Ernährungsbericht 2008 behauptet: Alkohol hat das größte krebsfördernde Potenzial, und deshalb sollte darauf komplett verzichtet werden. Deshalb erinnert die GSAAM an die Worte von Paracelsus: „Die Dosis macht das Gift“. Wohl bei keiner Substanz gilt das so sehr wie beim Alkohol.
Zweifellos richtig ist: Manifest Alkoholkranke oder Suchtgefährdete sollten komplett auf Alkohol verzichten. Wer aber zu dieser Gruppe nicht gehört - und das sind mehr als 90 Prozent aller Deutschen - hat durch moderaten Alkoholkonsum einen deutlichen gesundheitlichen Nutzen.
Dies gilt insbesondere für den Weinkonsum. Wein blickt auf eine 8.000 Jahre alte Geschichte als eines der ältesten Heilmittel zurück. Mittelalterliche Klöster waren Zentren der Krankenpflege und der Weinproduktion. Die verheerenden Folgen der Alkoholdestillation raubten dem Wein dann seine medizinische Bedeutung.
Ein Umdenken leitete das „Französische Paradoxon“ ein: In Frankreich ist trotz fettreicher Ernährung die Rate tödlicher Herzerkrankungen wesentlich niedriger als in den USA. Besonders Rotwein liefert günstige Effekte. Er enthält spezielle Phytostoffe aus den Schalen und Kernen. Wichtigste Substanz ist das Resveratrol.
Bei einem täglichen Alkoholkonsum von rund 30 bis 50 Gramm - das entspricht etwa zwei Gläsern Wein - liegt das Risiko für tödlich verlaufende Herzerkrankungen gegenüber den Abstinenzlern um etwa 50 Prozent niedriger. Wein-Polyphenole verbessern die Durchblutung, bekämpfen aggressive Sauerstoffmoleküle, schützen vor der Oxidation des LDL-Cholesterins und vor chronisch entzündlichen Prozessen, auch im Gehirn. Das verringert nicht nur das Risiko für Herzinfarkt sondern auch für die Alzheimer Demenz.
Die Rotterdamer Alzheimer Studie, mit rund 8.000 Teilnehmern (die größte prospektive Studie zum Thema Alzheimer) konnte zeigen, dass 1-3 Gläser Wein das Demenzrisiko um mehr als die Hälfte reduzierte. Moderater Alkoholkonsum schützt also nicht nur das Herz sondern auch das Hirn.

Dem Krebs davonlaufen
Männer, die sich regelmäßig sportlich betätigen,
bekommen seltener Krebs
Baierbrunn (ots) -
Bereits eine halbe Stunde Sport pro Tag senkt das Krebsrisiko bei Männern. Das zeigte eine Untersuchung von Wissenschaftlern um Jari Laukkanen von der Universität Kuopio (Finnland), über die die „Apotheken Umschau“ berichtet. An der Studie nahmen 2.560 Männer teil, deren sportliche Aktivitäten ein Jahr lang erfasst wurden. Bei einer Nachuntersuchung 17 Jahre später waren 181 von ihnen an Krebs gestorben. Studienteilnehmer, die regelmäßig Sport trieben, wiesen die geringste Sterblichkeit auf. Am stärksten sank das Risiko für Lungen- und Darmkrebs.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Diabetes-Mütter sollen stillen
Möglicherweise senkt Stillen das Risiko für das Kind,
auch Diabetes zu bekommen
Baierbrunn (ots) -
Mütter mit Typ-1-Diabetes stillen ihre Kinder seltener und hören früh damit auf. Häufiger Grund: Beim Stillen kann es zu Unterzuckerungen kommen. Das sollte aber kein Grund sein, dem Kind die wertvolle Muttermilch vorzuenthalten, sagen Experten und raten sogar, möglichst lange zu stillen, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Denn gestillte Babys werden später seltener übergewichtig, und möglicherweise sinkt sogar ihr Risiko, auch an Diabetes zu erkranken. Deshalb raten Experten, mindestens sechs Monate voll zu stillen und auch noch weiterzumachen, wenn das Baby bereits Beikost bekommt. Um einem Unterzucker vorzubeugen, genügt es, vor dem Stillen ein paar schnell wirkende Kohlenhydrate zu essen.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Blasenentzündung - lästiges Übel in der Winterzeit
Urin-Test und Cranberry-Produkte -
das Erste-Hilfe-Duo aus der Apotheke
Sankt Augustin / Bonn (ots) -
Ob romantische Spaziergänge im verschneiten Park oder sportliche Ski-Urlaube in den Alpen - auch die kalte Jahreszeit hat ihren speziellen Reiz. Doch gerade im Winter können Unterkühlungen, kalte Füße und ungeschützte Nierengegenden zu schmerzhaften Blasenentzündungen führen. Insbesondere Frauen kennen das unangenehme Brennen beim Wasserlassen und häufigen Harndrang. Ob es sich bei den ersten Anzeichen um eine ernsthafte Blasenentzündung handelt, können Betroffene mit dem neuen punctomed Urin-Test der Firma Dolorgiet GmbH & Co. KG einfach selbst überprüfen. Schließt der Test eine Entzündung aus, ist ein Arztbesuch meist nicht nötig. Dann können schon bewährte Hausmittel, wie viel Trinken, Wärme und Cranberry-Produkte helfen, die Selbstheilungskräfte zu fördern. Der Test ist ab sofort in der Apotheke erhältlich.
Kühle Zugluft, nasse Kleidung und Sitzen auf kaltem Untergrund erhöhen das Risiko für Harnwegsinfekte, wie z.B. eine Blasenentzündung. Ist der Unterleib erst einmal unterkühlt und damit weniger durchblutet, haben Bakterien leichtes Spiel, sich auszubreiten. Ständiger Harndrang und brennende Schmerzen beim Wasserlassen sind die Folge. Das kann Betroffenen gerade im Winterurlaub den Spaß verderben.
Tipp: Praktischer Urin-Test verschafft sofort Klarheit
Ob bei den genannten Symptomen ein Arzt aufgesucht werden sollte, können Betroffene jetzt mit dem punctomed Urin-Test einfach zu Hause oder unterwegs direkt abklären. Dieser erste, speziell für Verbraucher entwickelte Selbsttest ist so einfach wie ein Schwangerschaftstest. Nach nur fünf Minuten erhält der Anwender ein zuverlässiges und stabiles Testergebnis, das ihm darüber Auskunft gibt, ob ein durch den Arzt behandlungsbedürftiger Infekt vorliegt. Ist das Testergebnis negativ, reichen bewährte Hausmittel, wie viel Flüssigkeit, Wärme und Cranberry-Produkte meist aus, um wieder fit zu werden. So kann z.B. mit den punctomed Cranberry + Immun-Komplex Filmtabletten die Gesundheit der Blase gefördert werden. Gerade im Winterurlaub sind der Urin-Test und Cranberry-Produkte eine praktische Ergänzung für die Reiseapotheke.
Ein Muss im Winter: mit Cranberry vorbeugen
Damit Bakterien nicht so leicht Einzug halten, sollten besonders Frauen im Winter darauf achten, sich warm zu halten, nasse Kleidung schnell zu wechseln und viel zu trinken. Darüber hinaus kann auch mit der natürlichen Wirkung von Cranberry-Extrakt, wie z.B. mit punctomed Cranberry-Lutschtabletten mit Vitamin C, vorgesorgt werden. Die rote Beere enthält pflanzliche Wirkstoffe, die antioxidativ wirken und die natürliche Abwehrfunktion der Blase stärken können. Dabei bilden sie eine „Schutzschicht“ an der Blasenschleimhaut und verhindern, dass sich dort Krankheitserreger einnisten. Stattdessen „rutschen“ diese ab und werden aus dem Körper „gespült“. So kann die Häufigkeit von Blasenentzündungen reduziert werden. Die punctomed Cranberry-Produkte sind nur in der Apotheke erhältlich.

Erkältungsmittel:
Wirkstoffe können Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen

TÜV Rheinland rät: verkehrssichere Arzneimittel wählen - Packungsbeilage beachten - Medikamente nicht mit Alkohol einnehmen
Köln (ots) -
Herbstzeit ist Erkältungszeit, denn das nasskalte Wetter schwächt die eigenen Abwehrkräfte. Doch anstatt Husten oder Schnupfen gründlich zu Hause zu kurieren, greifen viele Betroffene zu Medikamenten. Was ihnen manchmal nicht bewusst ist: Auch rezeptfreie Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Grippe können die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen. „Scheinbar harmlose Präparate wie Hustensaft oder Nasentropfen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen“, so Dr. Ulrike Roth, leitende Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Gerade am Steuer kann eine schnelle Reaktionsfähigkeit lebensnotwendig sein.“ Daher fragen Kraftfahrer am besten ihren Arzt oder Apotheker nach dem jeweils verkehrssichersten Medikament. „Wer auf die eigene Hausapotheke zurückgreift, sollte vor Fahrtantritt gründlich die Packungsbeilage lesen“, rät die Expertin.
Hustenblocker etwa unterdrücken nicht nur Reizhusten: „Codein mindert auch die Fähigkeit der Augen, sich auf wechselnde Lichtverhältnisse einzustellen“, erklärt Dr. Roth. Das ist besonders gefährlich in der Dämmerung oder wenn Fahrer durch Gegenverkehr geblendet werden. Einige Medikamente machen außerdem müde, Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit lassen deutlich nach. Fatal dabei ist, dass sich manch ein Verkehrsteilnehmer jedoch in der subjektiven Wahrnehmung seiner Reaktionsfähigkeit gar nicht beeinträchtigt fühlt. „Gegen Müdigkeit helfen weder Kaffee noch andere Muntermacher, sondern nur Ruhe und Schlaf“, betont die Arbeitsmedizinerin. Mischkonsum wie die Kombination von Medikamenten mit Alkohol schwächt die Reaktionsfähigkeit ebenfalls erheblich, ganz abgesehen davon, dass man nach dem Genuss von Alkohol die Finger vom Steuer lassen sollte.
Doch nicht nur die Wirkung von Grippe- und Erkältungsmitteln kann für Verkehrsteilnehmer ein Sicherheitsrisiko darstellen. Vorsicht ist auch nach der Einnahme von Schlafmitteln geboten, die am nächsten Morgen oft noch mit Restmüdigkeit nachwirken. Bluthochdruck-Tabletten, Augentropfen, Insulin, Psychopharmaka, Appetitzügler, Präparate gegen Reiseübelkeit oder Muskelverspannungen können ebenfalls die Verkehrstüchtigkeit herabsetzen. „Wer unsicher ist, ob die eingenommenen Medikamente die Leistungsfähigkeit am Lenkrad einschränken, sollte zur Sicherheit besser öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi nutzen“, rät Dr. Roth. Denn die Folgen einer Fahrt unter Medikamenteneinfluss können teuer werden: Ähnlich wie bei Alkoholmissbrauch drohen nach einem verschuldeten Unfall der Verlust des Versicherungsschutzes, Bußgelder und Führerscheinentzug.

Durchschlafen schwer gemacht - Umfrage:
Zwei von drei Männern schnarchen

Baierbrunn (ots) - Erholsam tief und fest schlafen und dann frisch in den Tag starten. Für fast jede/n Zweite/n (44,1%) ist dies nicht so einfach, denn er/sie hat eine/n Partner/in, die/der zumindest ab und zu schnarcht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Fast jede/r fünfte Betroffene (18,5%) gibt an, das Geräusch sei ziemlich oder sogar unerträglich laut. Acht von Zehn (81,5%) halten das Schnarchen des Partners für gerade noch erträglich, so dass sie nur selten davon aufwachten. Insgesamt schnarcht in Deutschland jede zweite Frau (49,8%) zumindest ab und zu, bei den Männern sind es über zwei Drittel (68,8%).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.013 Personen ab 14 Jahren, darunter 976 Männer und 1037 Frauen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bei Brandwunden Bescheid wissen
Eschborn (ots) - Die Haut verbrennen geht ganz schnell - Gefahrenquellen gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit reichlich. Reagiert die Haut nur mit einer kleinflächigen Rötung, kann man selbst weiterbehandeln, so die Neue Apotheken Illustrierte in der Ausgabe vom 15. November 2009.
Doch schon bei Brandblasen wird es heikel: nie aufstechen, raten Rettungssanitäter - wegen der Infektionsgefahr. Die beste Erste-Hilfe-Maßnahme bei Verbrennungen und Verbrühungen lautet nach wie vor: Kühlen, und zwar 20 Minuten lang. Allerdings darf das Wasser nicht eiskalt sein, und auch Eisbeutel sind tabu. Der Wunde bekommt am besten 15 bis 25 Grad Celsius kühles Leitungswasser.
Ob die Kleider vor der Kühlung vom Leib müssen oder nicht, hängt vom Verbrennungstyp ab: Bei Verbrühungen, wie sie zum Beispiel durch heißen Tee entstehen, sollte die nasse Kleidung sofort ausgezogen werden. Bei Verbrennungen hingegen raten Sanitäter, angezogen zu bleiben.
Nach dem Kühlen hilft bei leichten Verbrennungen kleinerer Hautareale ein Brandgel. Große Hautflächen sollten nur locker mit einer sterilen Mullkompresse abgedeckt und dann vom Arzt weiterbehandelt werden. Großes Tabu: der Einsatz von Hausmitteln. Mehl, Butter oder Zahnpasta haben auf einer Brandwunde nichts zu suchen.

Endlich Ruhe für den Darm
Eschborn (ots) - Menschen, die vom Reizdarm-Syndrom betroffen sind, ernähren sich aus Angst vor Beschwerden häufig viel zu einseitig und verzichten zu oft auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 15. November 2009.
Wer glaubt, immer mehr Nahrungsmittel meiden zu müssen, sollte einen Facharzt für den Magen-Darm-Trakt aufsuchen, einen Gastroenterologen. Viele dieser Ärzte führen mit Betroffenen ein Basis-Schonkost-Programm durch: Zunächst wird nur Schonkost gegessen, dann der Speiseplan nach und nach um einzelne Lebensmittel erweitert. So zeigt sich rasch, was man verträgt und was nicht. Dabei stellt sich bei vielen Patienten heraus, dass ihr Darm vollwertige Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln oder Sauermilchprodukte völlig problemlos akzeptiert. Dagegen bereiten Hülsenfrüchte sowie Stein- und Beerenobst vielen Menschen mit Reizdarm Beschwerden.
Neben Arzneimitteln gegen die unterschiedlichen, im Rahmen eines Reizdarms auftretenden Beschwerden, helfen auch Entspannungsmethoden wie Yoga oder Autogenes Training.

Erkältung - Mythen und was wirklich hilft
Eschborn (ots) - Gegen die lästigen Symptome einer Erkältung halten sich hartnäckig zahllose Tipps - auch wenn sie mit der Wahrheit nichts zu tun haben. In der Neuen Apotheken Illustrierten decken Erkältungsexperten die wichtigsten Irrtümer auf.
So schützt eine gerade durchgemachte Erkältung nicht etwa eine Zeitlang vor einer zweiten Infektion, wie vielfach behauptet: »Immun gegen weitere Erkältungen ist man nicht, weil es ja eine große Anzahl von Viren gibt, die sie auslösen«, erklärt Dr. med. Steffen Dommerich, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universität Rostock. Er entkräftet auch den Mythos, Kälte löse eine Erkältung aus: »Es gibt allenfalls indirekte Kälteeinflüsse, weil Kälte die Abwehr schwächen kann«. Und sein Kollege Professor Dr. Ronald Eccles, Erkältungsforscher an der Universität Cardiff, Großbritannien räumt mit der Legende auf, am besten helfe doch ein heißer Grog: »Alkohol ist bei Erkältungskrankheiten nicht zu empfehlen. Er kann zwar durch eine Gefäßerweiterung ein gewisses Wärmegefühl hervorrufen, es wird einem aber nicht wirklich warm, es fühlt sich nur so an«. Im Gegenteil: In Wirklichkeit verliere man Wärme über die vermehrte Durchblutung der Körperoberfläche, gibt Eccles zu bedenken. Weitere Mythen, aber auch Tipps, die wirklich helfen, lesen Sie in der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. November 2009.

Spritzmittel einfach wegpolieren
Mit einem Mikrofasertuch lassen sich Äpfel am effektivsten von Pflanzenschutzmitteln reinigen
Baierbrunn (ots) -
Einheimische Äpfel, werden für den Verkauf im Winter in eine Art Winterschlaf versetzt. Bei Temperaturen von ein bis zwei Grad reduziert sich der Vitamin- und Wasserverlust. Dazu trägt auch eine schützende Wachsschicht auf der Oberfläche bei, in der allerdings auch Pflanzenschutzmittel gelöst sind. Diese lassen sich nur schwer mit Wasser entfernen, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“. Besser ist, den Apfel mit einem Mikrofasertuch abzureiben. Damit entfernt man einen Teil der Wachsschicht. Die Schale zum Verzehr zu erhalten, ist jedenfalls empfehlenswert, denn sie enthält gesunde Substanzen wie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die Obst so wertvoll machen. Außerdem konzentrieren sich die Vitamine direkt unter der Schale.
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

Höheres Schweinegrippe-Risiko bei Vitaminmangel
München (ots) - Impfen oder nicht? Dieses kontroverse Thema wird zurzeit weltweit heftig diskutiert. Zu einer Empfehlung oder Abratung mit hundertprozentiger Überzeugung wird sich im Moment wohl niemand durchringen können.
Für Dr. med. Claudia Hennig, MSc, Vorstandsmitglied der GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti - Aging Medizin), ist die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte durch Vitamin D ein zusätzlicher Ansatzpunk zur Grippeprävention, was auch die internationale Diskussion unter Wissenschaftlern und Präventivmedizinern zurzeit zeigt.
Kanada hat eine staatliche Studie über Schutzmaßnahmen gegen Virenepidemien und konkret gegen die Schweinegrippe bereits vor einiger Zeit auf Vitamin D ausgedehnt. Versuche in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Mäuse mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel eher an Schweinegrippe erkranken als solche mit hoher Vitaminversorgung.
Experten vermuten, dass Millionen Menschen unter einem Mangel an diesem Vitamin leiden. Bereits 2008 wurde an staatliche Gesundheitsstellen in mehreren Ländern appelliert, die zurzeit empfohlene tägliche Dosis deutlich zu erhöhen, besonders für ältere Menschen.
Vitamin D wird durch Bestrahlung mit UVB natürlich erzeugt („Sonnenvitamin“) und kommt in der Nahrung im Wesentlichen in fetten Fischen vor. Der Mangel wird in der Regel umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch draußen verbringt. Das Vitamin hat im menschlichen Körper viele weitergehende Funktionen, nicht nur für den Knochenstoffwechsel oder in der Krebsprophylaxe. Eine Unterversorgung scheint eine Reihe von Erkrankungen zu begünstigen - darunter auch Infektionskrankheiten.
Die GSAAM wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, neben die Reparaturmedizin, die erst nach dem Eintritt von Krankheit und Gebrechen einsetzt, die Präventionsmedizin zu stellen, um Gesundheit zu schützen und möglichst lange zu erhalten. Die mittlerweile mehr als tausend Anti-Aging Ärzte sind auch beim Erkennen von eventuellem Vitaminmangel und der notwendigen Supplementierung die richtigen Ansprechpartner. Motto: Prävention braucht Kompetenz.

Verbrennung nicht zu stark kühlen
Warum mäßig kaltes Wasser und fünf Minuten kühlen reichen
Baierbrunn (ots) -
Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern, rät Dr. Johannes Rubenbauer, Mediziner am Verbrennungszentrum des Klinikums München Bogenhausen, in der „Apotheken Umschau“. Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer. Vor allem Kleinkinder können extrem schnell auskühlen. Es ist auch kein sehr kaltes Wasser nötig. Kühl bis lauwarm sei optimal, sagt der Verbrennungsexperte. Bildet sich eine Brandblase, sollte man diese gut schützen und keinesfalls aufstechen. Solange sie geschlossen ist, hält sie die Wunde sauber. „Brandblasen sind ein wunderbarer Verband“, bestätigt Dr. Rubenbauer.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Nicht zu viel verbieten!
Wie Eltern Kinder mit Neurodermitis
vor einer Außenseiterrolle schützen können
Baierbrunn (ots) -
Das Leben von Kindern mit Neurodermitis dreht sich stark um diese Krankheit. Sie dürfen bestimmte Nahrungsmittel nicht essen, manche dürfen die Katze der Nachbarin nicht streicheln, und ständig braucht die Haut Pflege. Die Kinder merken, dass sie anders sind. Eltern sollten daher aufpassen, dass Ihr Kind nicht auch noch zum Außenseiter wird. „Deswegen ist es ganz wichtig, wirklich nur das zu verbieten, was bei dem Kind Neurodermitis auslöst“, mahnt Professor Dr. med. Werner Aberer, Dermatologe an der Universitätsklinik Graz, Österreich, im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. „Haben die Kleinen eine Allergie gegen Nüsse, dürfen sie natürlich keine Schokolade mit Nüssen essen, aber ein generelles Süßigkeitenverbot muss nicht sein“, betont der Experte. Kinder untereinander seien in der Regel sehr verständnisvoll für die Probleme der Spielkameraden. „Sie nehmen die Freunde so, wie sie sind“, sagt Aberer.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Schweinegrippe: Impf-Kritiker auf dem Rückzug
Köln (ots) - Die Mehrheit der Bundesbürger zeigt sich der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe gegenüber nach wie vor skeptisch. Die Zahl der Verweigerer schrumpft allerdings beständig. Dies zeigt die 12nach12-Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren werden seit dem 20. Oktober 2009 täglich zum Thema Schweinegrippe im YouGov Panel Deutschland befragt. Die Ergebnisse werden täglich auf der Website 12nach12.de veröffentlicht.
Demnach lehnten am 20. Oktober 2009 noch 61 Prozent der befragten Bundesbürger eine Impfung ab. Zwei Wochen später, am 03. November hatte sich dieser Anteil auf 52 Prozent verringert. Vor allem Männer scheinen ihre Meinung der Impfkampagne gegenüber zu überdenken. Noch vor zwei Wochen zeigten sich diese etwas ablehnender gegenüber als Frauen (Männer: 62 Prozent / Frauen: 60 Prozent).
Inzwischen hat sich das Verhältnis umgekehrt: Nur noch 56 Prozent der männlichen Befragten schließen eine Impfung nach wie vor aus, unter den weiblichen Befragten sind es 58 Prozent. Nahezu ein Drittel der Befragten ist unentschlossen.
Zeitgleich stieg die Zahl derjenigen, die eine Impfung in den nächsten Tagen geplant haben. Von Mitte Oktober bis Anfang November stieg die Zahl der Impf-Bereiten von zwölf auf 17 Prozent: 19 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen.
Über die tägliche Befragung YouGov 12nach12:
Die tägliche Befragung „12nach12“ wird von YouGov repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren im YouGov Panel Deutschland durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.12nach12.de.
Über YouGov:
YouGov ist ein 2000 gegründetes, börsennotiertes Marktforschungsinstitut und einer der Pioniere im Einsatz von Online-Erhebungen zur Bereitstellung hochwertiger Daten in den Feldern Markt- und Sozialforschung. In Deutschland wird YouGov durch das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics vertreten.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.yougov.com.

Wenn Gesundes weh tut: Obst kann den Magen reizen
Hamburg (ots) - Jeder sollte täglich mindestens ein halbes Kilo Obst essen, empfehlen Ernährungswissenschaftler. Denn Erdbeeren, Pflaumen oder Äpfel sind gesund. Doch viele Menschen bekommen von Früchten Blähungen, Bauchweh und sogar Durchfall. Schätzungsweise 63.000 Deutsche waren deswegen im letzten Jahr beim Arzt. Ursache ist der vor allem in Obst enthaltene Fruchtzucker. Diesen können Betroffene nicht richtig verarbeiten. „Wer unter Fructoseintoleranz leidet, muss jedoch nicht gänzlich auf Obst verzichten, sondern sollte individuell ausprobieren, welche Sorte er ohne Probleme essen kann“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Nadine Müller von der Techniker Krankenkasse (TK).
Wer glaubt, dass der Fruchtzucker schuld an Völlegefühl oder Bauchschmerzen ist, sollte aufschreiben, was er gegessen hat. TK-Expertin Müller: „Mit einem solchen Ernährungsprotokoll kann man besser nachvollziehen, bei welchen fructosehaltigen Lebensmitteln die Symptome auftreten.“ Fruchtzucker ist vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Aber auch Honig, Marmelade und Süßigkeiten haben einen hohen Anteil. Anschließend sollten Betroffene die entsprechenden Lebensmittel meiden. Ein spezieller Atemtest beim Arzt kann zusätzlich Gewissheit schaffen.
Angst vor Vitaminmangel müssen Betroffene nicht haben. „Statt großer Mengen Früchte sollte bei ihnen mehr gedämpftes oder gedünstetes Gemüse auf dem Teller landen“, rät die TK-Ernährungsexpertin. Normaler Haushaltszucker kann in vielen Fällen auf dem Speiseplan bleiben, da er nur zur Hälfte aus Fructose besteht. Zum Süßen ist auch Traubenzucker eine gute Alternative. Vorsicht ist jedoch bei so genannten Zuckeraustauschstoffen geboten. So wird beispielsweise Sorbit industriell aus Mais- oder Weizenstärke gewonnen und ist besonders häufig in Kaugummis, Fertigsaucen und Ketchup enthalten. Die Stoffe hemmen die Fruchtzuckeraufnahme zusätzlich.
Halten die Symptome trotz fructosearmer Ernährung weiter an, sollte man untersuchen, ob der Körper auch auf andere Lebensmittel empfindlich reagiert. Denn viele Patienten mit Fructoseintoleranz vertragen auch keinen Milchzucker.
Weitere Ernährungstipps und Hinweise für Menschen mit Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) gibt es in der Broschüre „Ernährung“, die kostenlos im Internet unter http://www.tk-online.de heruntergeladen werden kann.

Die Zellen allen Übels

Besonders aggressive Tumor-Stammzellen
offenbar Ursache von Metastasen
Baierbrunn (ots) -
Nur wenige, besonders bösartige Tumor-Stammzellen sind möglicherweise für das Wachsen eines Tumors verantwortlich. „Sie bringen die große Masse an ,harmloseren’ Tumorzellen hervor“, erklärt Professor Andreas Trumpp, Stammzellforscher am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), in der „Apotheken Umschau“. Neue Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe um Trumpp stützen diese Hypothese. Bisher nahmen Wissenschaftler an, jede Tumorzelle sei gleichermaßen fähig, neue Krebszellen und Metastasen zu bilden. Trumpps Erkenntnisse engen den Kreis der Verdächtigen auf Krebszellen mit Stammzell-Eigenschaften ein. Dies ist für die Behandlung der Erkrankung von Bedeutung, denn herkömmliche Chemotherapien greifen Tumor-Stammzellen nicht an. Sie haben zudem starke Nebenwirkungen, weil sie auf die Vernichtung möglichst vieler Zellen ausgerichtet sind. Nun hoffen Forscher auf schonendere Verfahren: „Könnten wir Therapien entwickeln, die an den Tumorstammzellen angreifen, wären wir näher an der Ursache von Krebs und könnten ihn vielleicht sogar langfristig heilen“, sagt Trumpp. Bis Patienten von dem Modell profitieren könnten, sei aber noch wesentlich mehr Forschung nötig.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Immunsystem: So stärkt jeder seine Abwehrkräfte
Hamm (ots) - Die Erkältungszeit hat begonnen. Mit den Tipps aus den Guten-Tag-Apotheken kann man selbst dafür sorgen, gesund zu bleiben
Jetzt sind sie wieder überall: Beim Einkaufen, auf der Straße, im Kino und in der U-Bahn - die Krankheitserreger. Erkältete Mitmenschen husten und niesen, Bakterien und Viren schweben vermehrt in der Atemluft. Doch nicht jeder steckt sich automatisch an. Ein starkes Immunsystem verhindert die Infektion und wird mit den meisten Krankheitserregern schnell fertig. Mit Tipps aus den Guten-Tag-Apotheken kommt jetzt jeder besser durch die Erkältungssaison.
„Guten Tag Rolf, was machen deine Abwehrkräfte?“ Das ist der Slogan aus der neuesten Kampagne Deutschlands großer Vereinigung inhabergeführter Apotheken. Eine Frage, die viele Kunden der rund 300 größten Apotheken Deutschlands, mit einem fröhlichen „Sehr gut“ beantworten können. Denn in den Guten-Tag-Apotheken erhalten sie viele nützliche Tipps, um fit zu bleiben und die Abwehrkräfte zu steigern. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Der Apotheker ist Ratgeber in allen Gesundheitsfragen und gibt jetzt viele Tipps, wie jeder sein Immunsystem aufbauen kann“, sagt Guten-Tag-Apothekerin Daniela Ibrahim-Kaser. „Die Mitarbeiter werden dafür regelmäßig geschult.“
„Starke Abwehrkräfte sind das A und O, um gut durch die Erkältungssaison zu kommen“, so die Guten-Tag-Apothekerin. „Und selbst wenn einen trotzdem ein grippaler Infekt oder eine echte Influenza erwischt, kann ein gutes Immunsystem den Verlauf der Krankheit mildern. Menschen mit guten Abwehrkräften sind meistens schneller wieder fit.“ Wichtig dabei, bereits jetzt dem Körper zu helfen, das Immunsystem aufzubauen. Dies sei ganz einfach. Jeder könne durch ein paar Maßnahmen seinem Körper helfen. Die Mitarbeiter der Guten-Tag-Apotheken haben jetzt die besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte zusammengestellt.
Vor allem Bewegung kann das Immunsystem stärken, bereits regelmäßige Spaziergänge kurbeln den Kreislauf an und fördern die Durchblutung. Besonders wichtig sind jetzt auch warme und trockene Füße - das Schuhwerk sollte an das Wetter angepasst werden. Gestresste Menschen sind besonders anfällig, hier sollte in der Arbeit einfach mal ein Gang heruntergefahren oder auf klassische Entspannungsmethoden zurückgegriffen werden. Auch homöopathische Mittel sind empfehlenswert, die Palette an rezeptfreien Immunstärkern in den Guten-Tag-Apotheken ist breit. Hiermit kann die Abwehr durch meist traditionelle und bewährte Mittel unterstützt werden.
Weitere Tipps und passendes Bildmaterial können unter guten-tag-apotheken@brandpr.de angefordert werden.
Über die Guten-Tag-Apotheken
Die Guten-Tag-Apotheken sind eine Kooperation von rund 300 der größten, inhabergeführten Apotheken Deutschlands. Viele Mitglieder waren bereits vor ihrem Beitritt regionale Marktführer und profitieren nun von den Möglichkeiten eines überregionalen Netzwerkes und des gemeinsamen Markenauftritts. So ermöglicht etwa ein gemeinsamer Einkauf größere Sortimente und mehr Auswahl für den Kunden. Die Guten-Tag-Apotheken setzen auf besondere Kundenfreundlichkeit und Beratungskompetenz durch geschulte Mitarbeiter. Hierfür wurden von den Guten-Tag-Apotheken fortschrittliche E-Learning-Tools geschaffen, die eine effektive und fortlaufende Schulung der Mitarbeiter ermöglichen.
Mehr über die Guten-Tag-Apotheken sowie die Aufnahmekonditionen für Apotheken erfahren Sie im Internet unter http://www.guten-tag-apotheken.de.


Halbe Rolle rückwärts
Wieder Krankengeld-Anspruch für Selbstständige,
die gesetzlich versichert sind
Baierbrunn (ots) -
Geschätzte 1,5 Millionen Bundesbürger, die als Selbstständige, Freiberufler oder Kurzzeitbeschäftigte gesetzlich krankenversichert sind, haben seit August wieder Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag. Die seit Jahresbeginn gültige Regelung, nach der dies nur per Wahltarif möglich war, ist dadurch nach Protesten von Verbraucherschützern wieder gekippt worden. Die „Apotheken Umschau“ nennt das eine „halbe Rolle rückwärts“, denn bis Ende 2008 konnten diese Versicherten gegen einen höheren Beitragssatz auch schon vor der siebten Woche Krankentagegeld beziehen - für Selbständige, die ja keine Lohnfortzahlung kennen, eine wichtige Variante. Dies wurde aber nicht wieder eingeführt und kann jetzt nur teurer als Wahltarif oder Zusatzversicherung abgedeckt werden. Wer für das Krankentagegeld eine individuelle Lösung anstrebt, sollte sich ausführlich beraten lassen und Angebote vergleichen. Die Beitragsunterschiede sind bei gleicher Leistung erheblich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Es geht auch ohne Antibiotika
Mittelohrentzündungen bei Kindern heilen meistens von selbst aus
Baierbrunn (ots) -
Mittelohrentzündungen gehören zu den häufigen Erkrankungen bei Kindern und müssen durchaus ernst genommen werden. In der Regel ist eine Behandlung mit Antibiotika aber nicht nötig. „Bei mehr als 80 Prozent der Kinder heilt die Erkrankung von allein aus“, schreibt der Allgemeinmediziner Dr. Fritz Meyer aus Oettingen im Patientenmagazin „HausArzt“. Schon nach einem Tag hätten acht von zehn Kindern keine Schmerzen mehr. Deren Dauer verkürzen Antibiotika - wenn überhaupt - nur minimal. Die betroffenen Kinder müssen aber sorgfältig beobachtet werden. Steigt das Fieber? Kommen weitere Symptome hinzu? Ist dies der Fall, muss der Arzt entscheiden, ob doch ein Antibiotikum nötig ist. Weil der Körper den Infekt aber meistens selbst besiegt, sollte erst einmal abgewartet werden. Und wenn Kinder wiederholt an Mittelohrentzündungen leiden, gilt es das Umfeld zu erkunden. „Daran ist oft Tabakrauch in der Wohnung schuld. Er macht die Schleimhäute anfälliger für Infektionen“, betont Dr. Meyer. Zu Vorbeugung können Kinder, die häufiger erkranken, auch mit speziellen Ballons trainieren, die mit der Nase aufgeblasen werden. Der so erzeugte Druck öffnet die Verbindungsgänge zwischen Rachen und Mittelohr. Die bessere Belüftung macht das Ohr weniger anfällig für Infektionen.
Quelle: PatientenMagazin „HausArzt“

KV RLP: Nur Durchimpfung gegen saisonale Grippe
und Schweinegrippe macht medizinisch Sinn
Mainz, den 29. September 2009 - Die AOK in Rheinland-Pfalz will in der kommenden Impfsaison 2009/2010 die Kosten für die alljährlich wiederkehrende saisonale Grippeimpfung nicht mehr für alle gesetzlich Krankenversicherte übernehmen. Andere Krankenkassen haben der KV RLP gegenüber signalisiert, dass sie sehr wohl bereit sind die Grippeimpfung für alle ihre Mitglieder zu bezahlen.
In den letzten Jahren war für alle die Grippeimpfung eine freiwillige Leistung der Krankenkassen in Rheinland-Pfalz.
Ausgerechnet in diesem Jahr wird dies federführend von der AOK RLP abgelehnt. Sie wollen die normale Grippeschutzimpfung nur einem bestimmten Personenkreis - wie z.B. chronisch Kranken und Menschen über 62 - zukommen lassen. Andererseits will auch die AOK allen ihren Mitgliedern die Impfung gegen die Schweinegrippe als freiwillige Leistung zukommen lassen. Dieser Widerspruch ist medizinisch nicht nachvollziehbar, zumal gerade in diesem Jahr die Anzahl der Grippekranken so gering wie möglich gehalten werden sollte, um eine Vermischung des saisonalen Grippevirus mit dem Schweinegrippe-Virus zu verhindern.
Die KV RLP kann die Vorgehensweise der AOK RLP nicht akzeptieren und fordert die AOK RLP deshalb auf, auch in diesem Jahr die Kosten für die saisonale Grippeschutzimpfung zu übernehmen. „Die anderen Krankenkassen sind unserer medizinischen Argumentation gefolgt und haben uns zwischenzeitlich signalisiert, weiterhin die Impfung für alle Mitglieder zu bezahlen“, ergänzt der Vorsitzende der KV RLP, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt. „Das Gesundheitsministerium hat gestern versucht, die Krankenkassenverbände davon zu überzeugen, wie wichtig gerade in der kommenden Saison eine gute Durchimpfungsrate ist, bei der AOK wohl ohne Erfolg.“
„Die Komplikations- und die Sterblichkeitsrate bei der saisonalen Influenza sind deutlich höher, als bei der neuen Influenza (Schweinegrippe). Aber gerade in der kommenden Saison ist erstmals das Risiko einer Vermischung der Virenstämme tatsächlich real und die Experten raten eindringlich gegen die saisonale Grippe und die neue Influenza zu impfen!“, kommentiert Dr. Michael Siegert, Vorstandsmitglied der KV RLP.
Würde man jetzt nur die chronisch Kranken und die über 62-jährigen gegen die saisonale Grippe impfen, dann würde genau die für die Schweinegrippe gefährdete Altersgruppe, nämlich die 30 bis 40-jährigen, nicht gegen die normale Grippe geimpft, würden an der normalen Grippe erkranken, und es könnte so sehr leicht zu einer Vermischung mit dem Schweinegrippe-Virus kommen. Die Folge könnte ein neues, weitaus gefährlicheres Virus sein.
Wenn es bei der ablehnenden Haltung der AOK RLP bleibt, ist die KV RLP nicht bereit, ihre Mitglieder aufzufordern, gegen die Schweinegrippe zu impfen. Dies vor dem Hintergrund, dass es nicht nur die Pflicht der Ärztinnen und Ärzte, sondern auch das Selbstverständnis ist, die Menschen nach dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu behandeln.
Die Ärzteschaft der KV RLP ist bereit, alle Menschen in Rheinland-Pfalz gegen die saisonale Grippe zu impfen und gegen die neue Grippe (Schweinegrippe). Alle anderen Lösungen lehnt die KV RLP ab, weil dies zu einer Gefahr für die Menschen im Lande werden kann.

Wirkstoff des Monats: Tilidin und Naloxon
Schmerzantennen im Gehirn blockieren
Berlin (ots) -
Schmerzen sind lebenswichtige Warnsignale für den Körper, die ihm helfen, schädliche Einflüsse zu erkennen und darauf zu reagieren. Bei vielen Erkrankungen und Verletzungen dauern Schmerzen allerdings auch dann an, wenn ihre Ursache längst erkannt wurde. Dann haben sie ihre Schutzfunktion verloren und sollten medikamentös behandelt werden.
Starke bis sehr starke Schmerzen lassen sich effektiv mit Wirkstoffen aus der Klasse der Opioide dämpfen, zu denen auch Tilidin zählt. Tilidin besetzt die Opioidrezeptoren im Gehirn und Rückenmark und verhindert, dass die Schmerzsignale im Gehirn ankommen und verarbeitet werden. Tilidin wird in Deutschland nur in Verbindung mit einem zweiten Wirkstoff, dem Naloxon, verabreicht. Dabei ist das Mischungsverhältnis dieser beiden Arzneistoffe so gewählt, dass Naloxon die Tilidin-Wirkungen neutralisiert, wenn das Medikament in missbräuchlicher Absicht gespritzt oder zu viel davon eingenommen wurde. Durch diese Schutzfunktion der Wirkstoffkombination ist Tilidin das einzige Opioid, das in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelrecht fällt.
Extrem starke Schmerzen kann Tilidin nicht ausreichend lindern. Von den drei möglichen Stufen, die die WHO (World Health Organization) den Schmerzmitteln je nach Stärke zuordnet, wird dieser Wirkstoff zur Stufe 2 gerechnet. Bei wiederholter Einnahme des Wirkstoffs tritt eine Gewöhnung ein und es kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Typische Nebenwirkungen von Tilidin sind Übelkeit, Schwindel und Benommenheit. Wechselwirkungen treten vor allem mit Substanzen auf, die ebenfalls das Gehirn dämpfen. Dazu zählen neben den anderen Opioiden auch Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Alkohol.
Das Originalprodukt aus Tilidin und Naloxon wurde 1978 in Deutschland eingeführt. Im aktuellen 12-Monatswert liegt das gesamte Umsatzvolumen nach Angaben des unabhängigen Marktforschungsinstitutes INSIGHT Health bei 89,2 Mio. Euro. Das erste Generikum wurde 1996 auf den Markt gebracht. Derzeit halten die preisgünstigen Tilidin-Naloxon-Generika einen Marktanteil von rund 75% nach Umsatz.

Power fürs Immunsystem
Wie Frauen ihr Immunsystem stärken können
Hamburg (ots) -
Im Herbst ist die körpereigene Abwehr besonders gefordert. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (10/09; EVT: 23. September) berichtet, gilt dies vor allem für Frauen, da ihr Immunsystem meist stärker reagiert als das von Männern. Glücklicherweise kann man der Körperabwehr nicht nur mit Medikamenten und Vitaminen, sondern schon mit ganz einfachen Dingen auf die Sprünge helfen.
Besonders wichtig für Frauen: ein ausgeglichener Hormonhaushalt. Denn der niedrigere Östrogenspiegel ab Mitte 40 schwächt das Immunsystem und führt zu häufigeren Infekten. Nahrungsmittel, die sogenannte Phytoöstrogene enthalten, können die hormonelle Dysbalance wieder ausgleichen. Dazu gehören unter anderem Sojabohnen, Leinsamen oder Haferflocken.
Überhaupt ist die Ernährung von entscheidender Bedeutung für die Krankheitsabwehr. Schließlich sitzen mehr als 70 Prozent der gesamten Abwehrzellen in der Schleimhaut des Darms. Ballaststoffe in Getreide, Obst und Gemüse unterstützen die gesunde Darmflora, ebenso probiotische Jogurts, Milchprodukte oder Sauerkraut. Diäten dagegen wirken sich negativ auf das Immunsystem aus, da das Hungern Magen und Darm schädigt.
Ausreichend Schlaf ist ebenfalls ein wichtiger Gesundheitsfaktor. Schon nach sechs Tagen Schlafmangel verringert sich die Zahl der Antikörper. Und wer dauerhaft weniger als sechs Stunden täglich schläft, riskiert einen Anstieg des Stress-Hormons Kortisol.
Auch beruflicher oder privater Stress beeinträchtigt die körpereigene Abwehr und wirkt sich negativ auf eine Vielzahl immunologischer Mechanismen aus. Mit Yoga oder Tai-Chi kann man den Belastungen entgegenwirken. Regelmäßiges Tai-Chi etwa sorgt schon nach fünf Monaten für mehr Antikörper und einen erhöhten Immunstatus. Für akute Krisenzeiten empfehlen die Experten Entspannungstechniken wie Tiefenatmung oder Tiefenentspannung nach Jacobson.
Quelle: VITAL

Zahnpflege: Die besten Tipps
Berlin (ots) - Die Mundgesundheit ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden. Kein Wunder, denn die Menschen wissen mehr als jemals zuvor über die richtige Zahnpflege. Trotzdem gibt es immer noch genügend Zahnmuffel. Dabei reichen wenige Minuten am Tag aus, um Karies und Co. den Garaus zu machen. „In kaum einem anderen Bereich ist Vorbeugung so wirkungsvoll wie in der Zahnheilkunde“, sagt Dr. Andi Kison. Der Halitosespezialist ist wissenschaftlicher Berater von One Drop Only®, dem Hersteller hochwertiger Zahnpflegeprodukte. Zum Tag der Zahngesundheit am 25. September fasst Kison die wichtigsten Zahnpflegtipps zusammen:
Tipp 1: Auf die richtigen Putzmittel achten
Täglich mindestens zwei Mal Zähne mit einer weichen Bürste putzen, Zahnzwischenräume reinigen und durch zuckerfreie Mundsprays, Pastillen oder Kaugummis die Speichelbildung anregen, damit zahnschädigende Säuren im Mund erst gar keine Chance haben. Sehr wirkungsvoll: die Reinigung der Zunge mit einem Zungenreiniger.
Tipp 2: Schädliche Bakterien wegschaben
Speise- und Getränkereste verbinden sich auf der Zungenoberfläche mit abgestorbenen Schleimhautzellen zu einem weißlichen Belag, der geruchs- und plaquebildenden Bakterien einen optimalen Nährboden bietet. Über 500 verschiedene Bakterienarten können unsere Mundhöhle bevölkern. Zungenreiniger verhindern, dass der Bakterienbelag zu dick wird. So bleibt der Atem nachhaltig frisch.
Tipp 3: Eine gute Zahnpaste schützt
Auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Zahnpaste sollte eine Fluoridkonzentration von 1.400 bis 1.500 ppm haben. Die Angaben stehen auf der Zahnpastetube. Fluorid schützt den Zahnschmelz und macht ihn hart. Und bei harten Zähnen hat Karies kaum eine Chance.
Weitere Tipps und einen Selbsttest zum Mundgeruch: http://www.OneDropOnly.de
Das Unternehmen One Drop Only - Nur ein Tropfen
Seit fast 60 Jahren ist das Berliner Familienunternehmen bekannt für seine hochwirksamen Mund- und Zahnpflegeprodukte, die bevorzugt aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden. Zahncreme Konzentrat, Mundwasser Konzentrat, Mundspülung und Zungenreiniger - klinisch getestet und mehrfach ausgezeichnet.

Kein Preisunterschied bei den gesetzlichen Krankenkassen
Jeder Dritte nicht informiert
Wallenhorst (ots) -
Bereits seit dem 1. Januar 2009 gilt für die gesetzlichen Krankenkassen gemäß des Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) ein einheitlicher Beitragssatz. Nach nunmehr 9 Monaten ist jedoch einem Drittel der gesetzlich Versicherten noch nicht bekannt, dass damit alle (bzw. fast alle) Krankenkassen für die Versicherten gleichviel kosten.
Dies ergab eine bundesweite Umfrage von Produkt + Markt unter n = 900 gesetzlich Versicherten im Alter von 18 bis 70 Jahren. Bei den bis 30-Jährigen geben sogar 40% an, nicht über das einheitliche Beitragsniveau informiert zu sein.
Dass ein einheitlicher Beitragsatz den Wettbewerb stärken soll, mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Aber das Gesetz sieht die Möglichkeit vor, dass Kassen Prämien ausschütten bzw. Zusatzbeiträge erheben. Hierdurch kann der Preisunterschied zukünftig in Euro und Cent kommuniziert werden statt bisher in zehntel Prozentpunkten.
Spannend bleibt die Frage, wie schnell und mit welcher Wirkung sich die Kenntnis über Zusatzbeiträge bzw. Prämienausschüttungen einzelner Kassen unter den Versicherten verbreiten werden. Einen Zusatzbeitrag für 2009 schließen die meisten Kassen aus und auch hinsichtlich der Auszahlung von Prämien an die Versicherten halten sich bisher die meisten Kassen sehr bedeckt.

Meilenstein der Forschung:
Arthrose kann gestoppt werden
Montreal (Kanada) / Eberbach (Deutschland) (ots) - Arthrose kann gestoppt werden. Das haben neueste Forschungsergebnisse belegt, die auf dem Weltarthrosekongress (Osteoarthritis Research Society International, OARSI) in Montreal am vergangenen Wochenende vorgestellt wurden. Zwei Studien namhafter Institute haben unabhängig voneinander nachgewiesen, dass die natürliche Substanz Fortigel® das Knorpelwachstum in den Gelenken fördert. Damit können Arthrosepatienten und Menschen mit belastungsbedingten Gelenkbeschwerden wie Sportler ihre Beweglichkeit gezielt und wirkungsvoll verbessern.
Fortigel ist in ein spezielles, hochreines Protein, bestehend aus bestimmten bioaktiven Kollagenpeptiden. Es stimuliert gezielt den Zellstoffwechsel des Gelenkknorpels. Somit bildet sich neue Knorpelmasse und macht die Gelenke wieder geschmeidig. Wer Fortigel einnimmt, kann Gelenkverschleiß vorbeugen und dem Abnutzen von Gelenkknorpel, sei es durch Sport, Beruf oder die normale Alterung, gezielt entgegenwirken.
Mit eindrucksvollen Ergebnissen haben zwei aktuelle Studien die Wirksamkeit von Fortigel eindeutig belegt. Das Kieler Collagen Research Institute (CRI) wies in Kooperation mit der Universität Kiel an Knorpelzellen nach, dass Fortigel auf den Knorpel wirkt. Die Substanz sorgt für eine vermehrte Bildung des wichtigen Knorpelbestandteils Aggrekan sowie für den Aufbau von Typ-II-Kollagen, das für den elastischen Gelenkknorpelverbund verantwortlich ist.
Zudem untersuchte die renommierte amerikanische Harvard Medical School in Zusammenarbeit mit dem Tufts Medical Center in Boston, USA, Arthrosepatienten in einer aufwändigen klinischen Studie. Die Patienten wurden in zwei Gruppen behandelt wurden - eine mit Fortigel und eine mit einem Placebo. Kernspintomographie-Aufnahmen zeigten deutlich, wie sich der angegriffene Knorpel der Fortigel-Patienten wieder erholte, wohingegen der Knorpelschwund der Vergleichsgruppe weiter voranschritt.
Dass sich der Knorpelaufbau nachweislich gezielt beeinflussen lässt, eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Behandlung von Arthrose sowie ihrer Vorbeugung. Lindern bisherige Therapiemethoden, wie zum Beispiel Schmerz- oder Rheumamittel, hauptsächlich Beschwerden, die in Folge einer Arthrose und einer damit einhergehenden Entzündung entstehen, bietet Fortigel erstmals die Chance zur Ursachenbehandlung.
Arthrose ist eine Volkskrankheit. Aktuellen Auswertungen des Nationalen Gesundheits-Surveys des Robert-Koch-Instituts in Berlin zufolge leidet allein in Deutschland jeder vierte Erwachsene unter schmerzhaften Gelenkproblemen. Diese Zahlen werden in den kommenden Jahren, so die Prognose von Experten, aufgrund der demographischen Entwicklung rasant ansteigen. Neben den hohen Kosten für das Gesundheitssystem, die durch die Behandlung der Folgeschäden entstehen, bedeutet Arthrose auch einen Verlust von Lebensqualität für eine Vielzahl von Menschen. Mit der nun erwiesenen Wirksamkeit von Fortigel kann diese Entwicklung aufgehalten werden.
Das Unternehmen
Fortigel ist eine Entwicklung der GELITA AG, dem weltweit führenden Hersteller von Kollagen-Hydrolysaten. Der internationale Konzern mit Sitz in Eberbach bei Heidelberg (Deutschland) engagiert sich seit mehr als 25 Jahren in der Erforschung des Effekts von Kollagenpeptiden auf die Gelenkgesundheit. Fortigel wird bereits heute in einigen Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt und bietet ein enormes Potenzial für die Verwendung in funktionellen Lebensmitteln.

Gelenkfeindliches Hormon
Das Fetthormon Leptin steht im Verdacht, Gelenkverschleiß zu fördern
Baierbrunn (ots) -
Jede vierte Gelenkersatz-Operation an der Hüfte und zwei Drittel der künstlichen Kniegelenke sind auf Übergewicht zurückzuführen. Schuld sei aber nicht allein die Überlastung der Gelenke, zitiert das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ Professor Helmut Schatz von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Offenbar spiele auch das im Fettgewebe gebildete Hormon Leptin eine Rolle. In der Gelenkflüssigkeit ist die Leptin-Konzentration noch höher als im Blut. Vermutlich verursacht es eine Entzündung, die den Gelenkknorpel schädigt. Möglicherweise lassen sich aus dieser Erkenntnis neue Medikamente gegen Gelenkverschleiß entwickeln.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Ausschneiden oder wegwerfen?
Kleine Entscheidungshilfe bei angefaultem Obst
Baierbrunn (ots) -
Soll man angefaultes Obst wegwerfen oder nur die schadhafte Stelle rausschneiden? Entscheidend ist der Wassergehalt der Frucht, heißt es in der „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe. In Weintrauben oder Pflaumen etwa mit ihrem hohen Flüssigkeitsanteil könne sich das Gift des Schimmelpilzes weit ausbreiten. Einmal von diesem befallen, sollte es nicht mehr verzehrt werden. Untersuchungen an Äpfeln haben jedoch gezeigt, dass die schädlichen Substanzen sich nur in einem Bereich von ein bis zwei Zentimetern um die schadhafte Stelle verteilen. Bei kleinen braunen Flecken reicht es also, sie großzügig zu entfernen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Flohalarm: Wenn es draußen kühler wird,
verstecken Flöhe sich im Fell des Hundes
und gelangen unbemerkt in die Wohnung
Explosionsartige Vermehrung kann man verhindern
Bonn (ots) -
Ihre braunen Körper sind winzig, aber sie besitzen lange Sprungbeine mit kräftigen Krallen. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Blut. Flöhe! „Hat mein Tier nicht“ - meinen viele Hundehalter. Haben sie aber meist doch, denn Flöhe kennen keine Saison. Der Kontakt zwischen Hund und Floh ist unvermeidlich.

Flöhe haben in der Wohnung nichts verloren und müssen deshalb draußen bleiben. Quelle: „obs / Bundesverband für Tiergesundheit e.V.“
Flöhe mögen es warm. Im Herbst verstecken sie sich gern im Fell des Hundes, nutzen diesen als Taxi und gelangen „under cover“ ins Haus. Dort vermehren sie sich explosionsartig. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier täglich legen, vier Wochen später ist die Nachkommenschaft erwachsen. Zunächst verharren die fertig entwickelten Flöhe im Puppenstadium. Nähert sich ein geeignetes Opfer, katapultieren sie sich selbst aus ihrer Wartestellung heraus und gehen auf Nahrungssuche. Flöhe sind geduldige Jäger. In der (Puppen-) Wartestellung können sie ein halbes Jahr und länger überleben. Das macht die Bekämpfung so schwierig und deshalb sollte es soweit niemals kommen.
Wer sein kuscheliges Sofa in der kalten Jahreszeit nicht mit Flöhen teilen möchte, sollte spätestens jetzt aktiv werden. Es empfiehlt sich, alle im Haushalt lebenden Hunde rechtzeitig zu behandeln. Geeignet zur Bekämpfung ist die Kombination von Präparaten, die sowohl die erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen oder abwehrend wirken. Sollten sich Flöhe in der Wohnung bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch diese in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden. Staubsaugen alleine reicht jedoch nicht aus. Langfristig hilft nur ein ganzjähriger Schutz, um Hund und Wohnung flohfrei zu halten.
Stechen und saugen, das ist der Lebensinhalt der Flöhe. Flohstiche können bei Hunden zu schweren, mehr als nur unangenehmen, allergischen Hautentzündungen führen. Flöhe übertragen auch viele Krankheiten oder andere Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf Mensch und Tier. Deshalb haben Flöhe in der Wohnung nichts verloren und müssen draußen bleiben.
Ausführliche Informationen rund um den Floh sowie Fotos sind veröffentlicht unter http://www.bft-online.de.

Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie bestätigen: Mangostanfrucht stärkt das Immunsystem
Untrasried / Allgäu (ots) - Laut eines aktuellen Beitrags im Journal of Medicinal Food vom 21. August 2009 wurde untersucht, wie ein mangostanhaltiges Produkt auf die Immunfunktion und das Wohlbefinden von gesunden Erwachsenen wirkt. An der Studie nahmen 59 Personen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren teil. Untersucht wurde, inwieweit sich die Immunfunktion gegenüber dem Ausgangswert nach einem 30-Tage-Verbrauch des Mangostan-Produktes verändert hat. Das Ergebnis: Die Mangostanfrucht stärkt das Immunsystem und unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte.
Das Institut für Mangostan & natürliche Antioxidantien kann das Ergebnis der Studie aufgrund eigener Forschungsarbeiten bestätigen, denn die Frucht weist im Vergleich zu anderen Naturalien die höchste antioxidative Wirkung auf. „Wir haben verschiedene Früchte und Gemüsesorten bezüglich ihres ORAC-Wertes untersucht. Oxygen Radical Absorbance Capacity (ORAC) wird durch eine Laboruntersuchung ermittelt. Je höher der Wert ausfällt, desto stärker sind die antioxidativen Eigenschaften der Substanz“, erklärt Dr. med. Regina Huber, Leiterin des Institutes für Mangostan und Fachärztin für Allgemeinmedizin. „Die Mangostanfrucht weist mit 17.000 pro 100g den höchsten Wert auf. Damit gilt die Tropenfrucht als geeigneter Vitalstofflieferant für den menschlichen Körper.“ Kein Wunder, denn die Mangostan ist reich an kraftvollen Xanthonen. Dies sind entscheidende Träger für die positiven gesundheitlichen Wirkungen der Mangostan. „Xanthone bewirken, dass freie Radikale, die verheerende organische Störungen und Krankheiten auslösen, neutralisiert werden und der menschliche Körper somit gesund wird bzw. bleibt“, so Dr. Huber. „Ein Grund, warum unser Institut vor allem die Mangostan erforscht und die Vorzüge dieser Frucht weitergeben möchte.“
Die südostasiatische Frucht ist in Form von flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln in allen deutschsprachigen Ländern erhältlich. „Besonders gesundheitsfördernd ist die Mangostan in Verbindung mit weiteren antioxidantienreichen Früchten wie der Goji-Beere, dem Opunzia-Kaktus und der Acerola-Kirsche“, so Dr. Huber abschließend.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mangostan-institut.com.

Finger weg vom Gerstenkorn
Reiben und Drücken führt zur Keimverschleppung in die Umgebung
Baierbrunn (ots) -
Jucken, Schmerzen, ein geröteter Lidrand, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit und ein tränendes Auge - so äußert sich ein Gerstenkorn. Auch wenn der Knubbel lästig ist, soll er niemals ausgedrückt oder aufgestochen werden, mahnt Dr. Daniel Kook, Oberarzt an der Universitätsaugenklinik München, in der „Apotheken Umschau“. Reiben könnte die Entzündung auf das umliegende Gewebe ausbreiten. Meistens handelt es sich um eine bakterielle Entzündung, die eine Antibiotikabehandlung durch den Augenarzt nötig macht. Oft helfen warme Kompressen und Rotlicht von dreimal 15 Minuten täglich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kranke Haut im Wissenschaftsforum von PHOENIX
Der Fernsehsender PHOENIX strahlt vier Mal im Jahr die Sendung „Das Wissenschaftsforum“ aus dem Gästehaus Petersberg bei Bonn aus. Die Sendung wird moderiert von Frau Nina Ruge und Herrn Ranga Yogeshwar. Bei dem Wissenschaftsforum geht es um drängende Fragen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert aus Sicht der Wissenschaft.
Die nächste Sendung trägt den Arbeitstitel „Haut / Hautkrankheiten“ und wird am Sonntag, den 6. September 2009, um 13.00 Uhr und in Wiederholung um 22.30 Uhr, vom Fernsehsender PHOENIX ausgestrahlt.
Als Talkgäste werden zum Thema Herr Prof. Dr. med. Thomas A. Luger, Präsident der Deutschen Dermatologen-Gesellschaft, Universitätskliniken Münster, Herr Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Zentrum für Psychosomatische Dermatologie, Universitätskliniken Gießen, Frau Dr. med. Tanja Fischer, Haut- und Laserzentrum Potsdam sowie Herr Jürgen Pfeifer, Vorsitzender und Bundesgeschäftsführer vom Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland e.V., Boppard, im Studio sein.
Die Sendung wird im Gästehaus auf dem Petersberg vor ca. 200 geladenen Gästen produziert.
Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte haben in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Heute geht man davon aus, dass etwa sechs Millionen Menschen an Neurodermitis, und auch etwa drei Millionen Menschen an der Schuppenflechte (Psoriasis) leiden. Nimmt man alle allergischen Erkrankungen hinzu, so wird laut einiger Statistiken schon davon gesprochen, dass ein Drittel aller Bundesbürger an diesen Krankheiten leidet.
Dabei gelten alle diese Krankheiten heute noch als unheilbar.
Welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten den Betroffenen heute zur Verfügung stehen, dazu soll die Expertenrunde Stellung nehmen und Auskunft geben.


Apotheker informieren Eltern
über zahngesunde Ernährung
Nach Cola mit dem Zähneputzen warten
Berlin (ots) -
Apotheken informieren Eltern gerne individuell über die zahngesunde Ernährung ihrer Kinder. Als Durstlöscher empfehlen Apotheker Wasser, Früchtetees oder stark verdünnte Saftschorlen. Gesüßte Getränke inklusive Fruchtsaft sollten hingegen die Ausnahme sein. Säuglinge sollten keinen gezuckerten Tee als Einschlafhilfe bekommen. Zur zahngesunden Ernährung gehört auch, dass Eltern ihre Kinder nicht mit Süßigkeiten belohnen oder ablenken. Zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten wie Kekse oder Bonbons können gut durch Obst oder kleine Portionen Käse ersetzt werden. Trinken Kinder oder Erwachsene säurehaltige Getränke wie Cola oder Orangensaft, sollten sie mit dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde warten. Das gilt auch für säurehaltige Lebensmittel wie Essiggurken oder saure Äpfel. Ansonsten kann der durch die Säure leicht angeraute Zahnschmelz durch die Zahnbürste abgeschmirgelt werden. Wartet man mit dem Zähneputzen, können die gelösten Mineralien wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden.
Das Angebot der Apotheken zur Ernährungsberatung wird von Eltern rege genutzt. Bundesweit haben sich mehr als 2.000 Apotheker darauf spezialisiert. Mehr als die Hälfte aller Eltern von Kleinkindern hat sich schon einmal in der Apotheke ausführlich über Ernährungsfragen informiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage bei 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Etwa jede vierte Familie mit Schulkindern hat bereits an einem Apotheker-Vortrag zu einem Ernährungsthema teilgenommen.


HUK-COBURG hilft bei Behandlungsfehlern
Coburg (ots) - Als eine der ersten privaten Krankenversicherungen bietet die HUK-COBURG-Krankenversicherung jetzt Hilfe bei Behandlungsfehlern an. Im Rahmen einer Telefonhotline haben vollversicherte Kunden dabei die Möglichkeit, sich bei konkreten Fragestellungen im Umfeld der Krankenversicherung, wie z.B. bei Behandlungsfehlern oder bei Fragen nach Gewährleistungsansprüchen aus dem Behandlungsvertrag, juristisch beraten zu lassen.
Damit weitet die HUK-COBURG-Krankenversicherung ihr umfangreiches Beratungs- und Serviceangebot weiter aus. Bereits aktuell stellt die HUK-COBURG-Krankenversicherung ihren Versicherungsnehmern umfangreiche medizinische Informationen telefonisch über eine medizinische Hotline und über ein Gesundheitsportal im Internet unter http://www.huk.de zur Verfügung.

So wird Sodbrennen effektiv gelöscht,
wenn „GERD“ im Bauch brennt

Darmstadt (ots) - GERD ist ein echter Pyromane. Ein Quälgeist, der mindestens jedem Zehnten von uns auf den Magen schlägt. GERD zündelt im Magen und in der Speiseröhre. Denn Gerd heißt eigentlich „GastroEsophageal Reflux Disease“. Besser bekannt unter dem Namen seines Hauptsymptoms, dem Sodbrennen.

Testimonial Frau: So wird Sodbrennen effektiv gelöscht, wenn „GERD“ im Bauch brennt. Behandlung von Sodbrennen neu und rezeptfrei mit Omeprazol dura akut von Mylan dura, Darmstadt, Bildquelle, Mylan dura, Quelle: „obs/MYLAN dura GmbH“
Irgendwann hat es vermutlich jeder von uns schon einmal erlebt. Nach sehr süßen oder fetten Speisen, nach dem Genuss von Kaffee, Alkohol oder Tabak produziert unser Magen sauren Verdauungssaft auf Hochtouren. Wenn der dann vom Schließmuskel des Magens nicht mehr zurückgehalten werden kann, steigt uns die Säure in die Speiseröhre und reizt dort die empfindliche Schleimhaut. Wir merken, es brennt: GERD ist da.
Sodbrennen ist nicht nur sehr unangenehm, es kann auch chronisch werden. Dann ist häufig eine dauerhafte Behandlung notwendig. Für die Therapie gelten die so genannten Protonenpumpenhemmer, kurz PPI, als Mittel der ersten Wahl. Sie vermindern sehr effektiv die Produktion der aggressiven Säure und ermöglichen ein schnelles Abheilen der geschädigten Schleimhäute. Bislang waren diese Wirkstoffe rezeptpflichtig. Seit August aber ist der Protonenpumpenhemmer Omeprazol rezeptfrei. Ab sofort kann sich jeder den gut verträglichen Wirkstoff Omeprazol (z.B. Omeprazol dura® akut von Mylan dura, Darmstadt) in der Apotheke holen und GERDs Flammen im Keim ersticken. Ganz ohne medikamentöse Hilfe geht es bei der Therapie von Sodbrennen nicht. Verschiedene ergänzende Maßnahmen können aber unterstützend wirken und ganz allgemein das körperliche Wohlbefinden steigern. Erster Ansatzpunkt ist wie so oft die Ernährung: Ausgewogene, fettarme Ernährung und Gewichtsreduktion gehören ebenso dazu wie das Vermeiden von späten Mahlzeiten. Weniger Alkohol und Tabak hilft auch bei Sodbrennen. Zum Schlafen sollte der Oberkörper durch schrägstellen des Bettes oder durch ein Keilkissen erhöht werden. Sodbrennen ist ein lästiges Übel, das behandelt werden muss. Mit ein bisschen Konsequenz ist es sehr gut in den Griff zu kriegen, gerade mit den neuen rezeptfreien Omeprazol-Präparaten. Denn auf GERD im Bauch können wir gut verzichten.
Patientenservice
Mylan dura bietet als kostenlosen Service für Patienten und Interessierte eine Informationsbroschüre zum Thema Magen-Darm an. Neben der Darstellung des Verdauungsapparates gibt wertvolle Tipps zur Ernährung und zur schonenden Behandlung des Magen-Darm-Traktes. Diese Broschüre kann, wie viele weitere hilfreiche Informationen, kostenlos unter http://www.mylan-dura.de heruntergeladen werden.

Trotz guter Vorsätze: Viele Deutsche essen sich krank
Acht von zehn Deutschen ernähren sich falsch -
Gesundheitsexperten warnen vor chronischen Krankheiten
Hamburg (ots) -
Beim Essen zählt für die Mehrheit der Deutschen vor allem eines: Es muss schnell gehen. Gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Und das, obwohl vielen das unausgewogene Essverhalten sogar bewusst ist: Acht von zehn Deutschen ernähren sich nicht so gesund, wie sie gerne möchten. Zu häufig greifen sie zu kalorienreichen Burgern, Pommes und Co. Die Folge: Chronische Erkrankungen nehmen immer weiter zu. So sind die Fälle sogenannter Typ-2-Diabetes in den letzten 20 Jahren um die Hälfte, auf etwa sechs Millionen Erkrankte, angestiegen. Um über die Gesundheitsrisiken aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring das Präventionsprogramm RingGesundheitsWelt ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch nützliche Tipps u.a. zu zeigen, wie einfach gesunde Ernährung ist.
Bevölkerung wird dicker - Krankheiten nehmen zu
Besonders besorgniserregend: Immer mehr junge Menschen erkranken an der bisher als „Alterszucker“ bekannten Typ-2-Diabetes. Der Grund: Kinder und Jugendliche werden zunehmend dicker. 1,9 Millionen Deutsche im Alter von drei bis 17 Jahren sind laut Robert Koch-Institut übergewichtig. Etwa 800.000 von ihnen leiden sogar an Adipositas (Fettleibigkeit). Vorbild sind dabei die eigenen Eltern, denn insgesamt ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Neben der Verbreitung von Diabetes nehmen deshalb auch erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie Herz- und Gefäßkrankheiten in der Gesellschaft zu.
Schlechtes Essverhalten: Eltern machen es vor
Im Idealfall wird Kindern die Freude an gesundem Essen schon so früh wie möglich vermittelt. Das gelingt aber oft nicht, weil Mahlzeiten immer mehr zur Nebensache werden. Jeder zweite Erwachsene schafft es nur am Wochenende auf seine Ernährung zu achten. Gründe dafür sind Zeitmangel, unregelmäßige Tagesabläufe und das Zurückgreifen auf vermeintlich billige Fertigkost und Fastfood. Viele wollen sich zwar gesund ernähren, wissen aber nicht, wie sich das in ihren hektischen Alltag integrieren lässt. In der Folge essen beispielsweise drei von zehn Deutschen nach eigenen Einschätzungen zu wenig Obst und Gemüse. Dazu kommt ein Mangel an Kochkenntnissen. Kaum verwunderlich also, dass auch dem Nachwuchs das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung fehlt. Bei vielen Jugendlichen gilt das Aufwärmen einer Fertigsuppe mittlerweile sogar schon als selbst kochen.
Gesund essen und gesund bleiben
„Gesundes und schnelles Essen muss nicht zwingend ein Widerspruch sein“, sagt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. „Vielmehr kommt es darauf an, die Mahlzeiten besser zu planen: Wer beispielsweise schon am Abend Essen für den nächsten Tag vorbereitet, kann auch bei stressigen Bürotagen auf Fastfood verzichten“, so Grunwald. Kinder und Jugendliche lassen sich schnell von der eigenen Begeisterung für gutes Essen anstecken, wenn sie selbst einfach in die Zubereitung der Mahlzeiten einbezogen werden. Mit etwas Fantasie und einer Portion Geduld kann man insbesondere die Jüngsten in kleine Zaubereien in der Küche einweihen. So können Kinder selbst ausprobieren, was schmeckt und trotzdem gesund ist.
Der Deutsche Ring bietet auf seiner Internetseite http://www.DeutscherRing.de/RingGesundheitsWelt nützliche Hinweise zu einer gesunden Ernährung an. Interaktive Gesundheits-Checks überprüfen außerdem, wie es um das körperliche Wohl bestellt ist. Schließlich ist es nie zu spät, das Essverhalten umzustellen und damit Krankheiten vorzubeugen. Bei einer gesunden Ernährung sowie regelmäßigem Sport, wird beispielsweise das Risiko einer Diabeteserkrankung um etwa 80 Prozent gesenkt.

Kleiner Stich, große Wirkung
Wie Diabetiker Fehler beim Insulinspritzen vermeiden
Baierbrunn (ots) -
Rund zwei Millionen Diabetiker in Deutschland spritzen sich täglich Insulin. Weil dabei häufig Fehler gemacht werden, die zu Entgleisungen der Blutzuckerwerte führen können, zeigt das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“, worauf es ankommt: So sollte kurz wirkendes Insulin am besten in den Bauch gespritzt werden, langwirkendes in den Oberschenkel oder ins Gesäß. Der Grund: Vom Bauch gelangt Insulin schneller ins Blut, vom Oberschenkel und Gesäß nur langsam. Außerdem empfiehlt es sich, Einstichstelle und Penkanüle bei jeder Injektion zu wechseln. Damit vermeidet man Gewebsveränderungen, die die Aufnahme von Insulin ins Blut behindern. Faustregel: drei Zentimeter Abstand von der letzten Einstichstelle und vom Nabel halten. Auch die Kanülenlänge ist wichtig: In der Regel 8mm, bei Übergewicht dürfen es auch zehn oder zwölf Millimeter sein.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Falsch verstandene Tapferkeit
Warum man trotz Sorge um den Arbeitsplatz
eine Krankheit besser auskurieren sollte
Baierbrunn (ots) -
Wer sich öfter gesundheitlich angeschlagen in die Arbeit schleppt, muss im Endeffekt länger zu Hause bleiben als Kollegen, die ihre Krankheit gleich richtig auskurieren. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie von Ärzten in Dänemark mit 12.000 Teilnehmern. Einer der Hauptgründe für die falsch verstandene Tapferkeit: Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Gepikst - und schon vergessen!
Babys protestieren zwar beim Spritzen gern,
sind aber nicht nachtragend
Baierbrunn (ots) -
Wenn Kleinkinder eine Spritze benötigen, etwa für eine Impfung, leiden die Eltern oft mehr als die Kleinen. Den Piks vergessen Babys nämlich sofort wieder, so die Erfahrung des Kinder- und Jugendarztes Dr. med. Harald Tegtmeyer-Metzdorf aus Lindau. „Erst ab einem Alter von etwa 18 Monaten verschwinden unangenehme Erinnerungen nicht mehr so leicht“, erklärt er im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Vorgesehene Impfungen, die bis zu diesem Zeitpunkt vorgesehen sind, sollten deshalb nicht unnötig hinausgeschoben werden. Sein Rat für Eltern, für die schon das Zuschauen beim Spritzen ein Problem ist: Lieber den Partner mitschicken, denn wenn Mutter oder Vater verkrampft dabeisitzen, überträgt sich das gern aufs Kind.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Verbraucht, leer, erschöpft
Burn-out: Eine Erkrankung ohne klare Konturen
Baierbrunn (ots) -
Der englische Begriff Burn-out - ausbrennen - wird mittlerweile so häufig gebraucht, dass er kaum noch der Übersetzung bedarf - eine Krankheit, die fast jeder kennt. Aber kein Arzt kann sie abrechnen, denn es gibt dafür immer noch keine verbindliche Definition, berichtet die „Apotheken Umschau“. Vor allem die Abgrenzung von der Depression ist auch für Fachleute oft schwierig. „Das Endstadium eines Burn-outs ist von einer schweren Depression im Vollbild nicht mehr zu unterscheiden“, erklärt Professor Matthias Burisch von der Universität Hamburg, und benennt gleichwohl Unterschiede: „Depressive leiden an Unabänderlichem, Ausbrenner kämpfen zunächst um einen Ausweg aus der Falle, in der sie sitzen.“ Für Patienten und Ärzte ist die Situation gleichermaßen unbefriedigend, denn es gibt keine einheitlichen Behandlungsstandards. Dr. Gernot Langs, Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Bad Bramstedt, fordert deshalb, dass Burn-out als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt wird.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fremdgehen, warum nicht?
Umfrage: Jedem Vierten fehlt die Abwechslung
Baierbrunn (ots) -
Fremdgehen belastet jede Partnerschaft extrem. Für viele deutsche Männer ist Fremdgehen aber offenbar kein Tabu. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. So gab mehr als jeder fünfte Mann (22,6%), der in einer festen Beziehung lebt, an, er könnte sich vorstellen fremdzugehen. Allerdings käme diese Alternative für sie nur in Frage, wenn sie mit der sexuellen Beziehung mit ihrer Partnerin unzufrieden seien. Anzeichen für Unzufriedenheit gibt es bei einigen bereits. Jeder Vierte (24,9%) vermisst in seiner Partnerschaft die Abwechslung in im Liebesleben. Ebenso viele Männer (25,9%) würden sich von ihrer Partnerin generell mehr sexuelle Aktivität wünschen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 654 Männern ab 16 Jahren, die zurzeit in einer festen Partnerschaft leben.

Private Krankenversicherung
Wechselbereitschaft deutlich gesunken
Köln (ots) -
Das Interesse der Krankenversicherten an einem Versicherungswechsel ist deutlich zurückgegangen. Nachdem im letzten Frühjahr 23% der privat Krankenvollversicherten sich „ganz sicher“ oder „wahrscheinlich“ vorstellen konnten zu wechseln, hat gemäß der Marktstudie KUBUS PKV 2009 dieses Thema deutlich an Attraktivität verloren. Von den 2.300 Befragten können sich nur noch 16% einen Wechsel der Krankenversicherung vorstellen. „Das ist das gleiche, niedrige Niveau wie aus der Zeit vor der Gesundheitsreform“, so Projektleiter Torben Tietz von MSR Consulting. „Die Wechseloption über die Zwischenstation Basistarif hat somit keine Auswirkung auf die systemische Kundenbindung in der privaten Krankenversicherung“, Tietz weiter. Den „Bodensatz der Wechselbereiten“ machen die attraktiven Zielgruppen aus: die Jüngeren und die noch nicht lange bei einer Krankenkasse Versicherten, sind wechselbereit. Für die Studie KUBUS PKV 2009 wurden Kunden der elf größten privaten Krankenversicherer zur Kundenzufriedenheit, -bindung und Weiterempfehlung befragt. Die Befragungsergebnisse werden im offenen Benchmarking miteinander verglichen. Wer bessere Befragungsergebnisse als der Marktdurchschnitt erreicht, kann das KUBUS Gütesiegel in der Kundenkommunikation verwenden.
Über KUBUS PKV
KUBUS PKV ist eine repräsentative, jährliche Studie, welche die Zufriedenheit von Versicherten der elf größten privaten Krankenversicherer untersucht. Die Kunden werden zu ihrer Zufriedenheit mit den Leistungen der Versicherer befragt: Gesamtzufriedenheit, Preis-Leistungsverhältnis, Betreuung, Produktangebot und die Leistungsfallabwicklung werden im offenen Benchmarking bewertet. Aus der Positionierung des eigenen Unternehmens im Marktvergleich werden konkrete Maßnahmen zur Steigerung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung abgeleitet. Neben den Mehrspartenversicherern werden in KUBUS die Märkte PKV, GKV, Bausparen, Rechtsschutz, KFZ und die Direktversicherer speziell betrachtet. KUBUS steht für KUndenorientiertes Benchmarking von Prozessen zur Unternehmens-Steuerung.
Über MSR Consulting
MSR Consulting: Spezialisten für das Management von Kundenbeziehungen, Vertrieb und Service. Seit knapp 20 Jahren steht MSR Consulting für Managementberatung, Marktforschung und Umsetzung bei Finanzdienstleistern, Automobilherstellern und Industrie-Unternehmen.

Insektengiftallergie: Sicher durch den Sommer
Die neue Initiative Insektengift-
Allergie will Aufmerksamkeit schaffen und informieren
Wedel bei Hamburg (ots) -
Pro Jahr sterben in Europa rund 200 Menschen an den Folgen eines Bienen- oder Wespenstiches. Trotzdem wird die Insektengiftallergie nicht ausreichend ernst genommen - nur etwa jeder fünfte Allergiker sucht Hilfe beim Arzt. Um das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu schärfen, rief der Allergiespezialist ALK-Abelló in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz in Zusammenarbeit mit einem länderübergreifenden medizinischen Beirat die „Initiative Insektengift-Allergie“ ins Leben. Unter dem Motto „Sicher durch den Sommer“ erhalten Betroffene auf der Webseite http://www.initiative-insektengift.de umfassende Informationen über Anzeichen, Vorbeugung, Behandlung und richtiges Verhalten im Notfall sowie Tipps und Hilfestellung.
Ein Bienen- oder Wespenstich ist schmerzhaft und unangenehm. Bis auf eine gerötete Schwellung und Juckreiz haben gesunde Menschen allerdings keine Probleme. Damit das Gift der Hautflügler zu einer ernst zu nehmenden Bedrohung wird, müsste ein gesunder Erwachsener mindestens 100 mal gestochen werden. Bei etwa 2,5 Millionen Deutschen reicht allerdings bereits ein einziger Stich, um lebensgefährlich zu werden. Rund 20 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen eines Bienen- oder Wespenstiches.
80 Prozent aller Allergiker gehen nicht zum Arzt
Trotz der akuten Lebensgefahr wird eine Insektengiftallergie nach wie vor unterschätzt und unzureichend behandelt. „Viel zu wenige Allergiker lassen ihre Beschwerden bei einem Allergie-Experten abklären“, kritisiert Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Wöhrl, Oberarzt an der Allergie-Ambulanz der Universitätsklinik für Dermatologie in Wien. Dabei ist die bei weitem gefährlichste Form der Allergie am besten behandelbar: „So gefährlich eine Insektengiftallergie auch ist, sie ist gleichzeitig jene Allergieform, die durch eine entsprechende Therapie sehr erfolgreich behandelt werden kann.“
Eine Initiative schafft Bewusstsein
Um das Bewusstsein für die Gefahren einer Insektengiftallergie zu stärken, rief der Allergiespezialist ALK-Abelló gemeinsam mit einem medizinischen Beirat - bestehend aus hochrangigen österreichischen, deutschen und schweizer Allergie-Experten - die Initiative Insektengift-Allergie ins Leben. „Unter dem Motto „Sicher durch den Sommer“ geht es bei dieser neuen Initiative darum, den Betroffenen die Gefahren einer allergischen Reaktion durch einen Bienen- oder Wespenstich vor Augen zu führen und gleichzeitig zu zeigen, wie man sich vor den lebensbedrohlichen Folgen einer schweren allergischen Reaktion schützen kann“, beschreibt Wöhrl die Ziele der Kampagne.
Prof. Dr. Bernhard Przybilla, Oberarzt und Allergologe an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilian-Universität in München, betont: „Bei Mastozytose und Insektengiftallergie ist das Risiko für eine lebensbedrohliche Anaphylaxie besonders hoch - etwa 80 Prozent der allergischen Reaktionen sind hier schwer oder sehr schwer, d.h. es kommt zum Allergieschock oder zum Herz-Kreislaufstillstand. Auch diese Patienten können durch spezifische Immuntherapie vor erneuten Reaktionen geschützt werden.“
Der Informationsservice über Behandlungsoptionen
Ein weiteres Ziel der Initiative liegt darin, Allergiker besser über Behandlungsmöglichkeiten und richtiges Verhalten im Notfall zu informieren. Przybilla: „Ein großes Problem ist die Unterversorgung der Insektengiftallergiker, höchstens 10 Prozent erhalten eine leitliniengerechte Behandlung - bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung erschreckend.“ Deshalb wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den nächsten Wochen verstärkt auf diese Schutzmöglichkeit durch die Allergie-Impfung hingewiesen.
Weiterführende Informationen und Bildmaterial erhalten Sie zum Download auch unter http://www.initiative-insektengift.de.

Übergewicht - neue Studie beweist: Kümmel-Papaya-Kombination bringt Fettdepots zum Schmelzen
Hamburg (ots) - Kümmelöl, kombiniert mit Papaya-Extrakt, bringt im Körper eingelagerte Fettdepots messbar zum Schmelzen - ohne Nebenwirkungsrisiko! Bei der Erprobung der Kümmel-Papaya-Kombination (KP-Kapseln, Apotheke) stellte Dr. Werner Spangler, Institut für angewandte Gesundheitspflege in Suderburg (Niedersachsen) fest: Innerhalb von vier Wochen (zwei Kümmel-Papaya-Kapseln täglich) verloren übergewichtige Patienten - teilweise ohne jede Änderung ihres gewohnten Speisezettels - bis zu sechs Kilogramm Depotfett.
Der Hamburger Biochemiker Dr. Ulrich Fritsche zum Doppeleffekt der Kümmel-Papaya-Kombination: „Geholfen ist damit vor allem Personen, die auf dem Boden einer Verstopfung als Sekundärfolge überhöhtes Körpergewicht entwickelten.“

Routine macht das Hirn träge
Warum wir immer neue Herausforderungen brauchen,
um geistig fit zu bleiben
Baierbrunn (ots) -
Um das Gehirn auch im Alter leistungsfähig zu halten, muss es genutzt werden, sich Anforderungen stellen. Das berücksichtigen schon viele Menschen, die einmal etwas von „Gehirnjogging“ gehört haben. Sie sollten aber auch beachten, dass es immer wieder neue Aufgaben sein müssen, denen sich das Hirn zu stellen hat, raten Experten, die sich mit dem lernenden Denkapparat des Menschen beschäftigen. „Immer wenn ein Rätsel oder Spiel zur Routine wird, sollten wir uns neuen Herausforderungen stellen“, rät etwa Dr. Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen-Nürnberg in der „Apotheken Umschau“. Mit Professor Bernd Fischer und Dr. Wolfgang Eisenhauer hat er 1981 eine Trainingsmethode für die grauen Zellen entwickelt. Eine wichtige Erkenntnis: Das Hirn braucht gar keine exotischen Anforderungen. Auch Alltagsaufgaben, wie der Brief an das Finanzamt oder die Planung einer Urlaubsreise sind Beispiele, die uns fit halten. Besonders effektiv ist es, die Anforderungen mit Bewegung, auch kleinster Art, zu kombinieren. Schon das Einkringeln von Aufgaben schalte das Wachheitszentrum ein, erklärt Lehrl. Eine ganze Kettenreaktion folge, die dem Hirn nütze. Und noch ein ermutigender Tipp: Mit dem Hirntraining neu anzufangen dazu ist es nie zu spät.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Krank durchs Wetter
Umfrage: Jeder Dritte klagt über Symptome

Baierbrunn (ots) - Wenn das Wetter sich plötzlich ändert, ist dies für die meisten kein Problem. Fast jeder dritte Deutsche (29,6%) reagiert jedoch mit körperlichen Beschwerden auf plötzliche Wetterveränderungen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau. Von den Betroffenen sagen zwei Drittel (69,5%) ihre Wetterfühligkeit äußere sich vor allem bei Wetterumschwüngen. Jeder Zweite (50,6%) leidet bei schwülwarmem, jeweils jeder Dritte bei nasskaltem (35,6%) Wetter oder großer Hitze (33,0%). Am häufigsten treten bei Wetterempfindlichen Kopfschmerzen (59,2%) auf. Viele leiden unter Müdigkeit (52,8%), Glieder- und Gelenkschmerzen (35,4%) oder Schlafstörungen (28,9%).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.973 Personen ab 14 Jahren, darunter 585 Personen, die eigenen Angaben zufolge wetterempfindlich/wetterfühlig sind.

Schon jetzt: Fit bleiben für die Erkältungszeit!
Bereits im Spätsommer sollten Mütter und Väter beginnen,
das Immunsystem ihrer Kinder für den Herbst zu mobilisieren

Viele Tipps in der aktuellen ELTERN
München (ots) - 12. August 2009 -
Der Sommer geht langsam vorbei, da kommt der erste Schnupfen. Das ist zwar kein Grund zur Sorge, aber ganz schön nervig. Deshalb gibt die Zeitschrift ELTERN in der aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel) Tipps, wie Mütter und Väter die Abwehrkräfte ihrer Kinder schon jetzt wirkungsvoll auf Trab bringen sollten.
Ganz wichtig ist, die Kleinen jeden Tag eine halbe Stunde ins Freie zu schicken - mindestens und wirklich bei jedem Wetter! Das fördert die Durchblutung der Schleimhäute in Atemwegen, Augen und Ohren und macht sie zu einer starken Barriere gegen Krankheitserreger.
Ebenfalls unerlässlich, gerade angesichts der Ausbreitung der Schweinegrippe: Händewaschen verordnen! Nichts legt Viren so wirkungsvoll das Handwerk wie Wasser und Seife; fünfmal täglich reduziert das Erkrankungsrisiko um knapp die Hälfte.
Ergänzend sollten Eltern auf eine ausgewogene Mischkost achten: Sie versorgt das Kind mit allen Nährstoffen, die es braucht. Süßigkeiten bitte nur in Maßen, Fast Food möglichst selten - und Zusätze wie Vitaminpillen nur, wenn sie ein Arzt verordnet.
Stichwort ausreichender Schlaf. Die genaue Verflechtung von Schlaf und Immunsystem ist zwar noch nicht bekannt, fest steht aber: Schlafen stärkt die Abwehrkräfte. Wie viel Schlaf ein Kind braucht, merkt man ihm an. Wer in den Wachphasen gut drauf ist, hat genug geschlummert. Die Faustregeln lauten: elf bis zwölf Stunden Schlaf für Ein- bis Dreijährige; zehn bis elfeinhalb Stunden für Vier- bis Sechsjährige.
Schließlich sollten Eltern Zigarettenrauch unbedingt aus der Wohnung verbannen - passiv rauchende Kinder haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Erkrankungen der Atemwege!

Wie gefährlich ist Gehirn-Doping?
Hamburg (ots) - In letzter Zeit wird immer häufiger ¸ber „Gehirn-Doping“ berichtet. Damit ist gemeint, dass gesunde Menschen ihre Stimmung oder ihr Durchhaltevermögen mit Substanzen verbessern, die eigentlich für Kranke gemacht sind. Zum Beispiel Anti-Depressiva oder Aufputschmittel. Die Ärztin, Psychiaterin und Psychologin Isabella Heuser arbeitet im Auftrag des Bundesforschungsministerium an einer Studie zu diesem Thema. „Die Substanzen sind kein Teufelzeug“, so Heuser im Interview mit der Frauenzeitschrift „FÜR SIE“ (18/09; EVT: 18. August). Das eigentlich Fatale sei nur, dass wir die Nebenwirkungen nicht kennen. „Sollte es irgendwann ganz sicher sein, dass die Einnahme von diesen Medikamenten bei gesunden Menschen wirklich nicht gesundheitsscheidlich ist, dann würde eigentlich nichts dagegen zu sagen.“
Die Vorteile der Mittel: „Gesunde können mit Anti-Depressiva den Alltag besser meistern. Sie werden ruhiger und ausgeglichener“, sagt Heuser, die aber auch vor den Nebenwirkungen wie Übelkeit oder einem veränderten Blutdruck warnt. „Und wir wissen nicht, was ein Langzeitgebrauch dieser Wirkstoffe bei Gesunden auslöst.“ Es bestünde immer die Gefahr, dass man die Mittel täglich nehmen möchte. „Deshalb warne ich davor, sich die Medikamente im Internet oder an der nächsten Straßenecke zu besorgen“, so Heuser.
Quelle: FÜR SIE


Fett macht Appetit
Der Dickmacher animiert auch noch, mehr zu essen
Baierbrunn (ots) -
Wenn wir ein fettes Essen zu uns nehmen, mästen wir damit nicht nur unsere Fett-Depots, sondern regen zusätzlich den Appetit an, berichtet die „Apotheken Umschau“. Fett aktiviere nach Forschungen von US-Medizinern nämlich das Hormon Ghrelin. Dieses löst Hunger aus. Bislang nahm man an, dass seine Ausschüttung durch Fasten stimuliert wird. Die Wissenschaftler stellten im Tierversuch aber fest, dass ein bestimmtes Enzym das Hunger-Hormon in seine aktive Form überführt, wenn Fett in den Magen gelangt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Midlife Crisis programmiert
Umfrage: Die meisten Deutschen rechnen mit Sinnkrise -
Viele zwischen 50 und 59 fühlen sich wie in einer Sackgasse
Baierbrunn (ots) -
Wenn Menschen im mittleren Alter von einer Sinnkrise gepackt werden, steht die Diagnose der Allgemeinheit meist schnell fest: Midlife Crisis. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des „Senioren Ratgebers“ ergab, glaubt ein Großteil der Deutschen, dass die meisten Menschen früher oder später einmal davon betroffen sein werden. Sieben von zehn Befragten (70,6%) sind der festen Überzeugung, dass fast jeder einmal eine solche Krise durchleben müsse. Weiteren Ergebnissen der Umfrage zufolge ist das auch gar nicht so unwahrscheinlich. Männer und Frauen zwischen 50 und 59 räumen überdurchschnittlich oft ein, sich schon häufig nach dem Sinn ihres Lebens gefragt zu haben (Durchschnitt: 44,9%; 50- bis 59-Jährige: 54,0%). Jeder Fünfte von ihnen (20,1%) sagt sogar, er hätte das Gefühl, sein Leben befinde sich gerade in einer Sackgasse.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.992 Befragten ab 14 Jahren, darunter 303 im Alter zwischen 50 und 59 Jahren.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Magenschutz contra Arzneiwirkung
Was tun, wenn Medikamente vermutlich auf den Magen schlagen?
Baierbrunn (ots) -
Wer die Vermutung hegt, dass ihm verordnete Medikamente Magenbeschwerden verursachen, darf nicht eigenmächtig mit einem säurebindenden Mittel gegenhalten, mahnt Apotheker Dr. Martin Allwang im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Als Beispiele nennt er Arzneimittel gegen Osteoporose, Eisenpräparate und manche Antibiotika, die als Nebenwirkung Magenbeschwerden auslösen können. Das in säurebindenden Mitteln enthaltene Aluminium macht diese Arzneimittel unwirksam. In einem solchen Fall muss der Arzt entscheiden, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Jüngere Partnerin als Lebenselixier
Wie sich das Alter des Partners auf die Lebenserwartung auswirkt
Baierbrunn (ots) -
Männer mit einer deutlich jüngeren Partnerin leben länger. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Untersuchungen des Max-Planck-Instituts für demographische Forschung. Männer, die mit einer sieben bis neun Jahre jüngeren Frau verheiratet sind, haben ein um elf Prozent geringeres relatives Sterberisiko als Männer mit einer gleichaltrigen Partnerin. Frauen suchen sich besser einen gleichaltrigen Mann. Mit dem leben sie am längsten. Je jünger ihr Partner, desto geringer ihre Lebenserwartung. In Deutschland ist der Mann im Schnitt drei Jahre älter als die Ehefrau.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


„Schlaganfall-Hilfe-Minis“
geben Reisenden mehr Sicherheit!
Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hilft bei der Reisevorbereitung und bietet kleine Helfer für die Geldbörse an
Gütersloh (ots) -
Bei herrlichem Sommerwetter einfach nur Sonne, Strand und Meer genießen. Davon träumen viele Reiselustige. Der Weg zum Urlaubsort sowie der Aufenthalt sollen entspannt und erholsam sein. Dazu gehört ein Gefühl der Sicherheit. Deshalb hat die Stiftung sogenannte „Schlaganfall-Hilfe-Minis“ entwickelt, die in jede Geldbörse passen. Einen Reisebegleiter, in dem u.a. auch Allergien, Blutgruppe, Medikamente, im Notfall zu verständigende Personen, aber auch wichtige Rufnummern vermerkt werden können. Wer einen Schlaganfall erleidet, nimmt die Symptome oft nicht ernst. Helfenden stellt sich im Notfall die Frage „Was soll ich tun?“. Die Symptom-Checkkarte im Kreditkartenformat hilft in diesen Situationen. Fünf Fragen machen es ganz leicht, einen Schlaganfall schnell zu erkennen und dann richtig zu handeln.


Die „Minis“ der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - mehr Sicherheit, auch im Urlaub, Quelle: „obs/Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“
Bei vielen Schlaganfall-Betroffenen reist die Angst vor einem weiteren Schlaganfall mit. Daher gibt es für sie einen ganz besonderen „Mini“: den „Schlaganfall-Patienten-Pass“. Er beinhaltet alle Erstinformationen, die der Notarzt bzw. Rettungsdienst benötigt: persönliche und medizinische Daten, Medikamente, behandelnder Arzt, aber auch wer im Notfall zu verständigen ist sowie eine Vorsorgevollmacht. Die Ausstellung ist kostenpflichtig.
Der Sonnenschein hebt zwar die Stimmung, birgt aber auch gesundheitliche Risiken. Dr. med. Christian Dohmen, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erklärt: „Im Sommer kommt es insbesondere bei Älteren und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft zu Herz-Rhythmus-Störungen, die zu Schlaganfällen führen können.“ Tritt der Notfall Schlaganfall ein, zählt jede Minute! Denn durch rasches Handeln und einen frühen Therapie-Beginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und Folgeschäden gemindert werden. Daher ist auch und gerade auf Reisen wichtig: Nicht warten - starten und sofort den Notruf 112 auslösen, der in der gesamten EU gilt.
Weitere Tipps der Schlaganfall-Hilfe: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor der Reise unbedingt mit ihrem Hausarzt sprechen. Auf Reisen sollten notwendige Medikamente im Handgepäck verstaut werden und wegen Thrombosegefahr stundenlanges Sitzen ohne Bewegung im Auto, Zug oder Flugzeug vermieden werden.
Ausführliche Informationen zur Reisevorbereitung sowie zur Bestellung der „Schlaganfall-Hilfe-Minis“ finden Sie im Internet: http://www.schlaganfall-hilfe.de oder unter Telefon 01805-093093 (0,14 Euro / Min., Mobilfunk abweichend).


Honorarzuwachs im ersten Quartal 2009
in Rheinland-Pfalz geringer als erwartet
Mainz, den 27. Juli 2009 - Nach Abrechnung des ersten Quartals 2009 nach der Systematik der neuen Honorarreform sind die Ergebnisse teilweise ernüchternd. Der von Bundesebene geschätzte Zuwachs der Honorare in RLP von 8,6 Prozent konnte leider nicht erreicht werden. Im Vergleich zum Jahr 2007 beträgt der Honorarzuwachs 7,7 Prozent; im Vergleich zum vierten Quartal 2008 nur noch 4,8 Prozent. Ein Teil dieses Zuwachses erfolgte jedoch unabhängig von der Honorarreform durch die Einführung der neuen Leistungen Mammographie-Screening und Hautkrebs-Screening sowie durch die Förderung ambulanter Operationen.
Entwicklung nach Haus- und Fachärzten getrennt
Im Vergleich zum Jahr 2007 beträgt der Zuwachs bei den Hausärzten 4,5 Prozent und bei den Fachärzten zwölf Prozent, im Vergleich zum Jahr 2008 beträgt der Zuwachs bei den Hausärzten vier Prozent und bei den Fachärzten fünf Prozent. Die höchsten Honorarzuwächse sind bei den Psychologischen Psychotherapeuten festzustellen; diese liegen über 20 Prozent. Auf der anderen Seite haben insbesondere Neurologen und Psychiater Verluste zu verzeichnen.
Freie Leistungen
Besonders problematisch an der neuen Honorarreform ist die Schätzung für die sogenannten freien Leistungen durch die Kassenärztliche Vereinigung. Dies sind Leistungen die innerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (Budgetierte Zahlung der Krankenkassen je Quartal) zu einem festen Preis ohne Mengenbegrenzung honoriert werden müssen. Regelleistungen werden hingegen nur bis zu einem vorher festgelegten Betrag je Arztpraxis voll vergütet. So wurden im ersten Quartal 2009 von den Hausärzten bei einem Gesamthonorar von 143 Mio. Euro eine Mio. Euro weniger angefordert, als zur Verfügung stand, weil die KV RLP den Abruf der freien Leistungen durch Hausärzte höher eingeschätzt hatte. Bei den Fachärzten wurde bei einem Gesamthonorar von 217 Mio. Euro sieben Mio. Euro zuviel ausbezahlt, weil die KV RLP den Abruf der freien Leistungen niedriger eingeschätzt hatte. Somit wurden sechs Mio. Euro mehr Honorar an Ärzte ausgezahlt als die Krankenkassen der KV RLP zur Verfügung stellen. Hierzu wird ein Ausgleich im jeweiligen Versorgungsbereich in den noch ausstehenden Quartalen in 2009 stattfinden.
Zahlung der Krankenkassen
Die Honorarzuwächse sind in Rheinland-Pfalz auch deswegen geringer ausgefallen, weil im ersten Quartal 2009 rund 20.000 GKV-Versicherte weniger bei den Krankenkassen versichert waren als im ersten Quartal 2007. Außerdem hat ein weiterer Wechsel von Versicherten von der AOK zu IKK Südwest Direkt stattgefunden. Im Durchschnitt zahlt die IKK Südwest Direkt 60,— Euro je Versicherten, die AOK jedoch 92,— Euro. Beide Punkte haben dazu geführt, dass die KV RLP im ersten Quartal 2009 rund sechs Mio. Euro weniger als erwartet von den Krankenkassen erhält.
Eine Übersicht zu den einzelnen Ergebnissen der Fachgruppen finden Sie im Internet unter http://www.kv-rlp.de.
Über die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) mit Sitz in Mainz vertritt die Interessen von rund 7.000 niedergelassenen Vertragsärzten, psychologischen Psychotherapeuten, ermächtigten Krankenhausärzten und angestellten Ärzten in medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Rheinland-Pfalz. Die KV RLP stellt im gesamten Bundesland eine am Bedarf orientierte, gleichmäßige wohnortnahe ambulante medizinische Versorgung sicher und vertritt die Rechte, Pflichten und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen. Darüber hinaus gewährleistet sie die korrekte Abrechnung der Mitgliederhonorare gegenüber den Krankenkassen und die Qualitätssicherung der medizinischen Leistungen. Des Weiteren unterstützt die KV RLP Patienten bei der Suche nach einem geeigneten Arzt oder Psychotherapeuten, bietet Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen und koordiniert den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die KV RLP ist als Einrichtung der ärztlichen und psychotherapeutischen Selbstverwaltung eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mehr Informationen unter http://www.kv-rlp.de.

Gesetzliche Unfallversicherung:
Gehörschutz wirkt nur bei richtiger Benutzung

Berlin (ots) - Gehörschutz wirkt in der Praxis oft nicht so gut, wie es die Herstellerangaben vermuten lassen. Der Grund: Gehörschutz wird meist nicht richtig auf- und eingesetzt. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Berufsgenossenschaft (BG) Metall Nord Süd. Der Bericht steht unter http://www.dguv.de, Webcode d92618 zur Verfügung. Messungen an Kapselgehörschützern und Gehörschutzstöpseln zeigen, dass Betriebe regelmäßig Übungen zum korrekten Benutzen des Gehörschutzes anbieten sollten, um ihre Mitarbeiter optimal zu schützen. Mehr Schutz von vornherein bieten einfach zu verwendende Produkte, wie fertig geformte Gehörschutzstöpsel und Otoplastiken mit regelmäßiger Funktionskontrolle durch den Hersteller.
Im März 2007 trat in Deutschland die Lärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung in Kraft. Sie legt nicht nur fest, dass die maximale Tagesbelastung durch Lärm 85 Dezibel (A) nicht überschreiten darf, sondern sie fordert erstmals auch, dass die dämmende Wirkung des Gehörschutzes hierbei berücksichtigt sein muss, und zwar für jede Person und jede Situation. „Wir wissen aus einer früheren Untersuchung und aus internationalen Studien, dass Gehörschutz in der Praxis oft nur für eine sehr geringe Schalldämmung sorgt“, sagt Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte im BGIA. „Die Dämmwirkung, die der Hersteller angibt, bezieht sich nämlich auf Messungen unter optimalen Laborbedingungen.“ In der Praxis hingegen würde der Gehörschutz oft nicht richtig verwendet. Deshalb gibt es bereits seit längerem Korrekturwerte, um die die Herstellerangaben sich verringern.
Das BGIA hat nun festgestellt, dass die so genannten Praxisabschläge auch heute noch weitestgehend zutreffen. Das Hauptproblem ist nach wie vor die fehlerhafte Verwendung. Führt sie zu dauerhafter Belastung des Gehörs über dem zulässigen Wert von 85 Dezibel (A), droht Lärmschwerhörigkeit. Zwischen den vielen modernen Gehörschutzprodukten muss deshalb genauer unterschieden werden: So ergeben sich für einfach zu handhabende Otoplastiken mit regelmäßiger Funktionskontrolle die niedrigsten Korrekturwerte von drei Dezibel, für Stöpsel, die der Träger vor Gebrauch formen muss, mit neun Dezibel die höchsten. Liedtke: „Nur regelmäßiges Üben kann hier auf
Dauer die Schutzwirkung verbessern. Und: Wo mindestens viermal im Jahr Übungen stattfinden, können die Praxisabschläge entfallen. In besonders lauten Lärmbereichen ermöglichen erst diese Übungen ausreichenden Schutz und damit das Arbeiten.“

Kaffee schützt vor Diabetes
Chinesische Studie: Kaffee und schwarzer Tee schützen,
grüner Tee nicht
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig Kaffee trinkt, erkrankt deutlich seltener an Typ-2-Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das hätten in den letzten Jahren verschiedene Studien gezeigt und sei jetzt durch eine Arbeit aus China bestätigt worden. Dort wurden knapp 37000 Frauen im Abstand von fünf Jahren zu ihrem Kaffee-Konsum befragt. Wer mindestens vier Tassen Kaffee pro Tag trank, hatte ein um 30 Prozent geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Teetrinker erkrankten etwa 14 Prozent seltener - aber nur, wenn sie schwarzen Tee tranken. Grüner Tee reduzierte das Diabetesrisiko nicht. Die genauen Gründe sind nach wie vor unklar.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“


Tolle Knolle Knoblauch
Das aromatische Gewürz ist ein Segen für Herz und Gefäße
Baierbrunn (ots) -
Beeindruckende Werte für den Effekt von Knoblauchextrakt auf Herz und Gefäße kamen bei aktuellen Studien zutage: Die Inhaltsstoffe der Würzknolle senkten den oberen Blutdruckwert im Vergleich zu einem knoblauchfreien Placebo um 16,3 mmHG, berichtet die „Apotheken Umschau“. Je höher der Blutdruck zu Studienbeginn war, umso stärker fiel der Effekt aus. In der Untersuchung einer Moskauer Arbeitsgruppe sank die Menge des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins nach zwölf Wochen um 11,8 Prozent. Der Gehalt an schützendem HDL-Cholesterin steigt dagegen an.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Mit frischem Trinkwasser gegen Kopfschmerzen

„Der aktuelle Gesundheitstipp des Forum Trinkwasser e.V.: Mit frischem Trinkwasser gegen Kopfschmerzen“, Foto: Forum Trinkwasser e.V.
Frankfurt am Main (ots) - Draußen steigen die Temperaturen wieder auf 30 Grad und mehr. Jede Bewegung ist schon zuviel. Hemd oder Bluse beginnen zu kleben. Und dann kommen sie: die Kopfschmerzen. Bei jedem ein bisschen anders: pochend, drückend, stechend. Viele schieben den Schmerz schnell aufs Wetter. Da liegt was in der Luft, ein Gewitter zieht auf, die Ozonwerte. Dabei treten sommerliche Kopfschmerzen oft auf, weil wir zuwenig trinken. Zwar decken wir laut Nationaler Verzehrsstudie II im Durchschnitt unseren täglichen Flüssigkeitsbedarf recht gut. Aber es gibt doch immer wieder „Trinklücken“, die sich im Sommer besonders schnell bemerkbar machen.
Der britische Neurologe Dr. Joseph N. Blau, Kopfschmerz- und Migränemediziner sowie Mitbegründer der City of London Migraine Clinic, fand bereits 2004 heraus, dass Wassermangel häufig Auslöser für Kopfschmerzen ist. Die einfache Empfehlung von Blau und dem Forum Trinkwasser lautet daher: „Trinken Sie einen halben bis ganzen Liter frisches Trinkwasser, wenn der Kopfschmerz kommt.“ Jederzeit und überall in Deutschland in gleichbleibend hoher Qualität verfügbar, ist das Trinkwasser ein idealer und kostengünstiger Durstlöscher.
Blau erklärt, wann Wassermangel zu Kopfschmerzen führen kann: „Ist der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Bekanntermaßen führt Wassermangel zu einer Austrocknung des ganzen Körpers. Symptome dafür sind eine verminderte Urinabgabe und das Gefühl, einen trockenen Mund zu haben.“ Blau stellt die Hypothese auf, dass Wassermangel auch eine „Austrocknung“ des Gehirns zur Folge habe. Dies könne zu Fehlfunktionen in einigen Nervenzellen führen und auch Kopfschmerzen verantworten. In seiner Studie gaben mehr als ein Drittel der befragten Patienten an, dass eine zu geringe Trinkmenge der Auslöser für Kopfschmerzen sein könnte.
Die empfohlene Trinkmenge für Erwachsene liegt bei 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Wer stärker schwitzt oder sich viel bewegt, muss einem nahezu verdreifachten Flüssigkeitsbedarf Rechnung tragen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts kann zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen.
Hinweis: Sollten die Kopfschmerzen nach dem Wassertrinken innerhalb einer halben Stunde nicht verschwunden oder nach drei Stunden nicht merklich besser geworden sein, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zu heiß für die Tabletten
Einige Medikamente können bei andauernder Hitze
zum Problem werden
Baierbrunn (ots) -
Wer regelmäßig Tabletten einnehmen muss, sollte in Phasen anhaltend hoher Temperaturen seinen Arzt fragen, ob die Dosis eventuell angepasst werden sollte, rät die „Apotheken Umschau“. Beispiel blutdrucksenkende Mittel: Sogenannte Diuretika erhöhen die Wasserausscheidung und schwemmen damit auch Mineralien aus. Wer ohnehin schon schwitzt, muss das berücksichtigen. Manche Antidepressiva, Neuroleptika und Parkinsonmittel unterdrücken die Schweißproduktion. „In Hitzeperioden sollte man daher mit dem Arzt besprechen, ob sich die Dosis für eine Zeit verringern lässt“, rät Privatdozent Dr. Rupert Püllen, Geriater und Chefarzt an den Diakonie-Kliniken Frankfurt/Main in dem Gesundheitsmagazin.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bei Blitzschlag vorsorglich ins Krankenhaus
Die Gefahr lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen
ist in den ersten 24 Stunden stark erhöht
Baierbrunn (ots) -
Wenn der Blitz einschlägt und einen Menschen trifft, ist schnelles Handeln lebensrettend. Auch Laienhelfer sollen nicht zögern, Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen. Blitzopfer haben nämlich gute Chancen, das dramatische Geschehen zu überleben. Aber: „Jeder Mensch, den ein Blitz auch nur streift, muss in die Klinik und 24 Stunden überwacht werden“, mahnt Dr. Andreas Koeppel, hausärztlicher Internist und in der Bergwachtbereitschaft München aktiv, im „HausArzt-PatientenMagazin“. So lange bestehe die Gefahr lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen, selbst wenn sich der Betroffene zunächst wohlfühle. Wer draußen von einem Gewitter überrascht wird, sollte rasch einen Ort finden, an dem er nicht den höchsten Punkt bildet. Das bedeutet: im Gebirge bis unter die Baumgrenze absteigen und im Flachland am besten zwischen Bäumen oder Gebäuden Zuflucht suchen. Wichtig ist, zu Baumstämmen, Felsen oder Hauswänden drei bis fünf Meter Abstand zu halten und niemals flach auf den Boden legen, denn selbst das Erdreich leitet Strom. „Am sichersten ist es, sich in die Hocke zu kauern, die Knie zu umfassen und die Füße möglichst eng zusammenzustellen“, empfiehlt der Experte.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“

Volkskrankheit Tinnitus:
Bei plötzlichem Ohrgeräusch sofort zum Arzt
TÜV Rheinland empfiehlt: Akuten Tinnitus schnell behandeln lassen - Dauerhafter Pfeifton hat vielfältige Ursachen
Köln (ots) -
Ständig und überall nervt das Pfeifen im Ohr - ob bei der Arbeit, beim Sport oder zuhause. Das Problem: Keiner außer dem Betroffenen nimmt das Dauergeräusch wahr. Etwa 10 bis 20 Prozent der Deutschen leiden Schätzungen zufolge dauerhaft unter Tinnitus, knapp 40 Prozent stellen zumindest einmal im Leben störende Ohrgeräusche oder den Pfeifton fest. „Der Tinnitus in seiner Gesamtheit ist schwer zu erfassen. Er ist ein Symptom und keine Krankheit an sich“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland.
Besonders wichtig: Tritt das Pfeifen oder Sausen im Ohr plötzlich auf, rät Dr. Roth, den akuten Tinnitus sofort behandeln zu lassen. „Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.“ Unbehandelt können die Ohrgeräusche nach einigen Monaten chronisch werden - und dann lassen sie sich kaum noch vollständig beseitigen.
Die Ursachen von Tinnitus sind vielfältig - ebenso wie die Behandlungsmöglichkeiten. Das macht die Wahl der wirkungsvollsten Therapie und genaue Heilungsprognosen schwierig. Grundsätzlich können die Ohrgeräusche in jedem Alter vorkommen. Die Ursachen reichen von Mittelohrentzündungen über einen Hörsturz bis hin zu äußeren Einflussfaktoren wie Stress - letzterer ja Alltag im Arbeitsleben. „Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sich jeglicher Belastung entziehen muss, um der Gefahr eines Tinnitus vorzubeugen“, erklärt die Expertin. „Allerdings sollten Betroffene übermäßigen Stress vermeiden und sich vor einem dauerhaft hohen Lärmpegel entsprechend schützen.“ Hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht: Er hat ab einer Lautstärke von 80 dB(A) technische Maßnahmen zum Lärmschutz (zum Beispiel eine Dämmung) umzusetzen. Außerdem muss er sich um organisatorische Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter kümmern und ihnen ihren persönlichen Schutz gewährleisten - beispielsweise durch einen geeigneten Gehörschutz.
Zwar führt ein Tinnitus nur in Ausnahmefällen zur Arbeitsunfähigkeit. Aber um die Dauerbelastung, die sich negativ auf das Wohlbefinden des Betroffenen auswirkt, so gering wie möglich zu halten, ist eine nachhaltige ärztliche Betreuung unerlässlich. „Der Patient muss lernen, mit seinen Beschwerden umzugehen und nicht ständig bewusst auf das durchdringende Summen zu hören“, sagt die Arbeitsmedizinerin. Gezielter Stressabbau, etwa durch autogenes Training, kann in vielen Fällen den Heilungsprozess unterstützen.

Jungs mit geschwollenen Brustdrüsen
Keine Sorge, wenn Babys die Brüste anschwellen
Baierbrunn (ots) -
In den ersten Wochen nach der Geburt kommt es bei Säuglingen, und zwar sowohl bei Mädchen wie Jungen, häufig zu einer Schwellung einer oder beider Brüste. Darüber müssen sich die Eltern jedoch keine großen Sorgen machen. „Das liegt daran, dass sich die Hormone im Körper erst noch einspielen müssen“, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Die Brüste seien dann besonders druckempfindlich und die Kleidung könne unangenehm reiben. Dann hilft es, die Brustwarzen mit Watte abzupolstern. „Auf keinen Fall sollten Sie auf den Drüsen herumdrücken“, mahnt er. „Die Schwellung vergeht in der Regel von allein.“
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Bis zu 14 Jahre länger leben
durch vier kleine Verhaltensänderungen
Hamburg (ots) - 14 Jahre länger leben und 65 Prozent aller Krankheiten vermeiden - laut Medizinern kein Problem. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (7/09; EVT: 24. Juni) berichtet, setzen Ärzte zunehmend auf Prävention. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass heutige Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder Krebs vor allem durch den modernen Lebensstil bedingt sind und mit Medizin allein nicht bewältigt werden können.
Tatsächlich zeigt eine über elf Jahre durchgeführte Studie der Universität Cambridge, dass bereits vier einfache Verhaltensänderungen 14 zusätzliche und fitte Lebensjahre schenken können: leichter Sport, Verzicht auf Nikotin, nicht mehr als z.B. sieben kleine Gläser Wein pro Woche, dazu fünfmal am Tag Obst und Gemüse. Wer nur zwei dieser vier Punkte erfüllt, lebt immerhin noch sieben Jahre länger.
Experten empfehlen daher einen gesunden Lebensstil, außerdem die Einhaltung der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen sowie die Beachtung von Gesundheitswerten und Warnsignalen des Körpers. Schließlich gehen Präventionsforscher davon aus, dass 65 Prozent der Krankheiten verhindert oder bekämpft werden können, wenn wir unsere wichtigsten Körperdaten kennen, darunter Body-Mass-Index, Blutdruck, Cholesterin- und Zuckerwerte.
„Es ist nie zu spät“, sagt Dr. Ellis Huber, Vorsitzender des Berufsverbands deutscher Präventologen. „Wer anfängt, gesundheitsbewusster zu handeln, gewinnt im Leben immer dazu.“ Wichtiger Gesundheitsfaktor sei zudem ein „selbstbestimmtes, zufriedenes und erfülltes Leben“. Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit stiegen nachweislich markant an, wenn das „soziale Bindegewebe“ unter Spannung stünde. „Verlässliche Freunde, liebevolle Beziehungen und soziale Geborgenheit schützen die Gesundheit und helfen, Krankheit besser zu überwinden.“
Quelle: VITAL

Gesund schlafen:
Abendspaziergang besser als Schäfchen zählen

Tag des Schlafs am 21. Juni - Gesunde Erholung gut für Immunsystem und Leistungsfähigkeit - Temperatur im Schlafzimmer nicht zu warm
Köln (ots) -
Sie kommen morgens schwer aus dem Bett, sind dauerhaft müde, unkonzentriert und leicht reizbar: Umfragen zufolge leidet in Deutschland fast ein Viertel aller Erwachsenen an Schlafstörungen. Doch nicht die Anzahl der geschlafenen Stunden, sondern auch die Qualität der Nachtruhe spielt beim Grad der Erholung eine große Rolle. „Wer gut schläft, wird positive Auswirkungen auf seine Leistungsfähigkeit und sein Immunsystem feststellen“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Und die meisten können bereits mit wenig Aufwand für eine erholsame Nachtruhe sorgen. Doch Achtung: Wer an hartnäckigen Schlafstörungen leidet, sollte auf jeden Fall einen Arzt um Rat fragen.
Für einen gesunden Schlaf kommt es vor allem auf die richtige Ausstattung an. Ein Bett mit ausreichend großer Liegefläche sowie mit einer guten Matratze und einem flexiblen Lattenrost schaffen die besten Voraussetzungen. Ein Einzelbett sollte mindestens einen Meter, ein Doppelbett 1,80 Meter breit sein und 20 Zentimeter länger als der jeweils größte Schläfer. Punktelastische Matratzen, zum Beispiel aus Latex, Schaumstoff oder mit Taschenfederkern, die das Körpergewicht gleichmäßig verteilen, sorgen zusätzlich für eine angenehme Liegeposition. Generell gilt: Im Schlafzimmer sollte es ein wenig kühler sein als im Rest der Wohnung. „Bei 14 bis 18 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent schläft es sich am besten“, sagt Dr. Roth.
Auch die passende Atmosphäre spielt eine große Rolle. Das Schlafzimmer sollte Entspannung signalisieren und nicht an die Arbeit oder unliebsame Pflichten erinnern. Deswegen haben Computer, Schreibtisch oder Staubsauger und Bügelbrett dort nichts verloren. Auch sollte man nicht unmittelbar bis zum Zubettgehen vor dem Fernseher sitzen. Denn die bewegten Bilder sorgen weniger für Entspannung als vielmehr für Unruhe. „Wer richtig abschalten möchte, sollte lieber einen abendlichen Spaziergang unternehmen“, rät die Expertin. „Der macht müde und lockert die Muskeln.“ Auch ein heißes Bad oder ein Gang in die Sauna haben den gleichen Effekt. Das berühmte Schäfchen zählen hilft dagegen nur bedingt, denn es erfordert zu wenig Konzentration. Besser Rückwärtszählen, leise Musik oder ein Hörbuch auflegen.

Chance und Last des Wissens
Familiärer Brustkrebs:
Warum ein Gentest für betroffene Frauen sinnvoll sein kann
Baierbrunn (ots) -
Bei rund fünf Prozent der Frauen, die an Brustkrebs erkranken, spielen ererbte Gene eine Rolle. Auch beim Eierstockkrebs sind sie mitverantwortlich. „Wenn in einer Familie viele Frauen an Brustkrebs oder Eierstockkrebs erkrankt sind oder bereits als junge Erwachsene einen Tumor in der Brust entwickelten, liegt der Verdacht nahe, dass bestimmte Veränderungen vererbt wurden“, erklärt Professorin Rita Schmutzler von der Universitätsfrauenklinik Köln in der „Apotheken Umschau“. Diesen Frauen empfiehlt sie, sich genauer über ihr Risiko beraten und eventuell durch einen Gentest ihr tatsächliches Risiko ermitteln zu lassen. Stellt sich heraus, dass eine Genmutation BRCA1 oder BRCA2 vorliegt, bedeutet dies, dass diese Frauen einer besonderen Risikogruppe angehören. Grundsätzlich sei ein Test erst nach dem 25. Lebensjahr sinnvoll, weil Brust- und Eierstockkrebs Erkrankungen des Erwachsenenalters sind. Betroffene Frauen sollten ab diesem Alter zur Vorsorge sehr engmaschig untersucht werden. Eine Entfernung der Eierstöcke kommt laut Schmutzler „erst infrage, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist - etwa ab 40 Jahren“. Damit sinke die Gefahr für diesen Krebs „fast auf Null“. Auch für das Brustkrebsrisiko dieser Frauen habe diese Operation Bedeutung: Nach neuen Erkenntnissen sinkt es um die Hälfte.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Graumacher entschlüsselt
Warum das Altern beim Menschen mit dem Ergrauen einhergeht
Baierbrunn (ots) -
Der Stoff, den Frisöre zum Bleichen der Haare verwenden, ist auch der natürliche Grund dafür, dass unser Schopf im Alter ergraut: Wasserstoffperoxid. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher aus Mainz und Bradford (Großbritannien). Die Bleich-Chemikalie entsteht bei Stoffwechselprozessen überall im Körper - auch im Haar. Bei jungen Menschen wird sie rasch wieder abgebaut, bei Älteren kommt der Organismus damit nicht mehr nach.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Walkend durch die Schwangerschaft
Das flotte Gehen mit Stockeinsatz gilt als ideal für werdende Mütter
Baierbrunn (ots) -
Auch mit Babybauch können Frauen etwas für ihre Fitness tun. Nordic Walking, das flotte Gehen mit Stockeinsatz, gelte dabei als ideal, sagt die Sportwissenschaftlerin Sandra Kottkamp im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Selbst Mutter, bildet sie in Bad Wünnenberg Nordic Walking-Trainer aus. „Walken mit Stöcken ist ein sanftes Training, das die Gelenke schont und die Muskulatur kräftigt“, erklärt sie. Schwangere sollte jedoch vermeiden, aus der Puste zu kommen, weil das die Sauerstoffversorgung des Kindes beeinträchtigen könne. „Sie sollten sich beim Walken locker unterhalten können“, so ihr Rat. Auch wenn das Marschieren mit den Stöcken so einfach aussieht, rät sie, es unbedingt mit einem ausgebildeten Trainer zu beginnen. „Mit der falschen Technik bleiben die positiven Effekte aus.“ Wer untrainiert ist, sollte besser ohne Stöcke gehen, das verringert das Verletzungsrisiko.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Große Brüste ganz ohne Silikon und Skalpell -
mit Stammzell-angereichertem Eigenfett

Wien (ots) - Die schonenden Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie lösen invasivere Behandlungsmethoden zusehends ab
Erst kürzlich berichteten Medien, daß die Miss California mit „falschen Brüsten“ zur Miss-Wahl antrat. Mit der Brustvergrößerung ohne Silikon wäre das nicht passiert! Bei dieser neuartigen Methode zur Brustvergrößerung entstehen nämlich weder sichtbare Narben, noch fühlt sich die Brust aufgrund eines implantierten Fremdkörpers unnatürlich an oder sieht unnatürlich aus. Doch nicht nur bei Miss-Wahlen wird Kritik an mit Silikon vergrößerten Brüsten laut.
Galten vor einigen Jahren prallgefüllte unnatürlich aussehende Silikonbrüste noch als Schönheitsideal, ist mittlerweile bei kosmetisch-chirurgischen Eingriffen ein deutlicher Trend zu mehr Natürlichkeit unübersehbar. So wünschen viele Patientinnen moderate Vergrößerungen der Brust und legen besonders Wert darauf, dass die vergrößerte Brust auch „echt“ aussieht.
„Mit Stammzell-angereichertem Eigenfett kann die moderne Medizin den Wunsch vieler Frauen nach einem natürlich aussehenden volleren Dekolleté erfüllen“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Kosmetische Chirurgie und Anti-Aging aus Wien, der seit einigen Jahren als erster Arzt in Europa die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett anbietet.
Zunächst wird Körperfett schonend mit speziellen patentierten Mikrokanülen entnommen. Aus einem Teil des abgesaugten Eigenfettes werden Stammzellen extrahiert und mit dem Rest des Fettes vermengt. Anschließend wird das Stammzell-angereicherte Eigenfett mit dünnen Injektionsnadeln in die Brust injiziert. Aus den implantierten Stammzellen entsteht neues, lebendes Fettgewebe.
Der Eingriff erfolgt innerhalb weniger Stunden unter Lokalanästhesie oder im Dämmerschlaf; die Patientin ist danach voll mobil. Sicherheit des Eingriffs und Dauerhaftigkeit des Ergebnisses belegen klinische Studien aus den USA und Japan.
Weitere Verwendung findet Stammzell-angereichertes Eigenfett in der Ordination Clinic DDr. Heinrich beim natürlichen Body-Forming an Körperregionen wie Po, Hüften, Oberschenkel, Waden sowie zur Dellenkorrektur, und zur Hautverjüngung an Gesicht, Dekolleté und Händen.
Nähere Informationen unter http://www.liposkulptur.at.

Diabetes: Viren unter Verdacht
Bestätigt sich ein neuer Verdacht,
wäre eine Impfung gegen Typ-1-Diabetes möglich
Baierbrunn (ots) -
Britische Forscher sehen Anhaltspunkte dafür, dass Diabetes vom Typ 1 bei einem Teil der Patienten durch Viren ausgelöst wird, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Diese Art der Zuckerkrankheit, bei der die Betroffenen lebenslang auf Insulinspritzen angewiesen sind, wird als Folge einer Fehlreaktion des Immunsystems angesehen, die zum Ausfall der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse führt. Die britischen Wissenschaftler gehen nun dem Verdacht nach, dass das Immunsystem in der Bauchspeicheldrüse eingenistete Enteroviren bekämpft und dabei deren Wirtszellen mit zerstört. Bestätigt sich dieser Zusammenhang, ließe sich der Typ-1-Diabetes möglicherweise durch eine Impfung verhindern.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Vollkornprodukte senken Diabetesrisiko -
aber nicht bei jedem
Eschborn (ots) - Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2-Diabetesrisiko. Allerdings ist das nicht bei jedem so. Ein winziger Unterschied im Erbgut kann bewirken, dass manche Menschen hinsichtlich des Diabetesrisikos keinen Vorteil von Vollkornernährung haben. Das sagt Professor Dr. Dr. Hans-Georg Joost in der aktuellen Ausgabe der »Neue Apotheken Illustrierte extra Diabetes«. Er ist Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke.
In einer Studie seines Instituts konnten Träger einer bestimmten Erbgut-Veränderung ihr Diabetesrisiko um 14 Prozent senken, wenn sie täglich etwa eine Scheibe Vollkornbrot aßen. Bei Personen, die eine andere Variante dieses Gens aufwiesen, trat diese Wirkung nicht auf. »Im Vergleich zu anderen Risikofaktoren wie Übergewicht ist dieser Effekt jedoch relativ klein«, relativierte Joost. Allerdings haben die Wissenschaftler damit erstmalig einen direkten Zusammenhang zwischen einer Erbgutvariante, Vollkorn-Ernährung und dem Erkrankungsrisiko nachgewiesen. »Je öfter das gelingt, desto eher werden wir in der Lage sein, individuelle Ernährungsempfehlungen zu geben«, hofft der Pharmakologe.
»Die generelle Empfehlung, mehr Vollkornprodukte zu verzehren, ist damit aber keineswegs überholt«, warnt Joost. Im Rahmen einer ausgewogenen gesunden Ernährung spielen Vollkornprodukte nach wie vor eine große Rolle.

Wechseljahre: Yoga eröffnet ganz neue Perspektiven
Hamburg (ots) - 14. Mai 2009 - „Wer seine Wirbelsäule beweglich hält, kommt besser durch die Wechseljahre“, sagt Lucia Nirmala Schmidt. Die international bekannte Yoga-Lehrerin, Atemtherapeutin und Gesundheitspädagogin aus Zürich hat speziell für BRIGITTE WOMAN (Heft 06/09 jetzt im Handel) ein Yoga-Programm für die Lebensmitte entwickelt.
Darin kombiniert sie Dehn- und Drehbewegungen für die Wirbelsäule, die im Yoga als Quelle der ewigen Jugend gilt, mit Umkehrhaltungen. „Sie stellen die Welt auf den Kopf und sind dadurch perfekte Anti-Alltags-Haltungen“, sagt Lucia Nirmala Schmidt. Der Effekt ihres „Change-Yoga“: mehr körperliche und geistige Beweglichkeit und größere Offenheit für neue Perspektiven. Und ganz nebenbei bringen die Übungen, die im aktuellen Heft von BRIGITTE WOMAN gezeigt werden, auch noch die Hormone wieder ins Gleichgewicht.

Ohnmächtig an Bord
Häufigster medizinischer Notfall im Flugzeug ist die Ohnmacht
Baierbrunn (ots) -
Nicht die Thrombose, sondern der Ohnmachtsanfall ist die häufigste Komplikation im Flugzeug, berichtet die „Apotheken Umschau“. Mediziner der Bochumer Ruhr-Universität werteten mehr als 10.000 Notfälle aus, die sich zwischen 2002 und 2007 in den Maschinen zweier europäischer Fluglinien ereignet hatten. Mit 53,5 Prozent führen Ohnmachtsanfälle die Liste der Zwischenfälle an. Als Ursachen werden der Druckunterschied im Flugzeug und eine zu niedrige oder zu hohe Temperatur in der Kabine genannt. An zweiter Stelle standen Magen-Darm-Beschwerden (8,9 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Problemen (4,9 Prozent). Nur 0,5 Prozent aller Notfälle betrafen Thrombosen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Warum es immer mehr Zwillinge gibt
Eschborn (ots) - Angelina Jolie und Julia Roberts machen es vor: Zwillinge sind im Trend, auch in Deutschland. Das bestätigt Professor Dr. med. Klaus Diedrich, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universitätsklinik Lübeck, im Gespräch mit der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2009.
Diese Zunahme ist jedoch keine Laune der Natur, sondern liegt an den verschiedenen Verfahren der Reproduktionsmedizin. So sorgt zum Beispiel eine Hormonbehandlung dafür, dass in einem Zyklus mehr als ein Ei heranreift. Mediziner können das per Ultraschall sehen und raten von einer Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt ab. »Manche wünschen sich jedoch bereits seit längerer Zeit ein Kind und lassen es darauf ankommen«, bedauert er. »Sie sind sich aber über die Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft leider nicht im Klaren.«
Auch bei einer sogenannten künstlichen Befruchtung im Reagenzglas kann es zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen, da Mediziner mehrere Eizellen entnehmen. Zwei oder drei Embryonen setzt der Arzt anschließend in die Gebärmutter ein. »In vielen anderen Ländern darf der Arzt einen Embryo auswählen, der die beste Chance hat, sich zu einem Kind zu entwickeln«, erläutert Diedrich. »Hier verbietet das der Gesetzgeber.«

Wenn der Rücken schmerzt
Eschborn (ots) - Jeder zweite Deutsche leidet einmal in seinem Leben unter länger dauernden Rückenschmerzen. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2009. »Meistens liegt es an der Muskulatur, wenn es im Kreuz weh tut«, erklärt Detlev Detjen, Pressesprecher der Aktion Gesunder Rücken e.V. Sie stützt die Wirbelsäule und hält sie in Form. Eine monotone Sitzhaltung, aber auch eine einseitige Belastung schaden ihr.
Mangelt es an stützender Muskulatur, kann eine Bandscheibe aus ihrer ursprünglichen Position rutschen und heftige Schmerzen verursachen. In manchen Fällen können diese zusätzlich in die Beine ausstrahlen oder Taubheitsgefühle hervorrufen. Doch: »Nur in den wenigen Fällen, in denen durch den Bandscheibenvorfall bedingte Lähmungserscheinungen vorliegen, entscheiden wir uns für eine Operation«, erläutert Dr. Heiner Austrup, Chefarzt der Orthopädie am Krankenhaus Winsen. In der Mehrzahl der Fälle bekommt man die Schmerzen durch eine medikamentöse Behandlung gut in den Griff. Hier eignen sich Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol. Eine zeitgleich begonnene Krankengymnastik stärkt die Muskulatur und beugt neuen Bandscheibenvorfällen vor. Bei Verspannungen helfen zudem Massagen, Fangopackungen und Dehnübungen.
»Treiben Sie Sport - aber bitte die Sportart, die Ihnen auch wirklich Spaß macht«, empfiehlt Austrup, damit Rückenbeschwerden erst gar keine Chance bekommen. »Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben.« Und er ergänzt: Nicht immer kommen Rückenschmerzen auch tatsächlich aus dem Rücken, sondern sind Zeichen für Erkrankungen der inneren Organe. »Gehen Sie deshalb auch regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen«, rät der Experte.

Asthmakinder raus aufs Land!
Schon ein kurzer Landaufenthalt verbessert die Lungenfunktion
Baierbrunn (ots) -
Kindern mit Asthma hilft es schon, wenn sie lediglich ein paar Tage fernab der Stadtluft verbringen. Das berichtet das Apothekenmagazin „BABY und Familie“ unter Berufung auf eine Studie von Forschern der West Virginia University School of Medicine (USA). Sie zeigten erstmals, dass saubere Luft die Lungenfunktion von kleinen Asthmatikern verbessert und Entzündungen der Atemwege mindert. Für die Studie verbrachten 37 asthmakranke Kinder eine Woche auf dem Land. Danach ging es ihnen deutlich besser, so die Wissenschaftler.
Quelle: Das Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Auslandsaufenthalte: Vor der Reise an Impfungen denken - Sechs bis acht Wochen vorher zum Arzt gehen
Last-Minute-Impfungen wenig sinnvoll -
Nur gekochte Nahrungsmittel essen
Köln (ots) -
Diphtherie und Tetanus, Gelbfieber, Hepatitis A und B oder Typhus: Wer beruflich oder privat reist, sollte sich rechtzeitig vor Reisebeginn über notwendige Impfungen informieren. „Sechs bis acht Wochen vorher empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt, Betriebsarzt oder zum Gesundheitsamt“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Denn die meisten Impfungen benötigen Tage oder sogar Wochen, bevor ein wirksamer Schutz aufgebaut ist.“ Bei einigen Impfungen - zum Beispiel gegen Tollwut - sind zudem mehrere Spritzen mit einem zeitlichen Mindestabstand notwendig. Von so genannten Last-Minute-Impfungen kurz vor dem Abflug rät die Ärztin ab: „Sie sind nur sinnvoll, wenn eine bereits durchgeführte Impfung aufgefrischt wird.“ Bei allen anderen ist ein wirksamer Schutz womöglich erst nach oder am Ende der Reise vorhanden. Ein weiteres Problem sind eventuelle Nebenwirkungen, die dann unter Umständen im Ausland auftreten - und sich oft nicht sofort von einer ernsthaften Erkrankung unterscheiden lassen.
Welche Impfung für welches Land ratsam ist, weiß der Arzt oder das Gesundheitsamt. Bestimmte Impfungen werden allerdings für viele Reiseziele und teilweise auch für Deutschland empfohlen. Dazu gehören Diphterie und Tetanus, Kinderlähmung und Masern. Darüber hinaus gibt es Pflichtimpfungen für bestimmte Länder - beispielsweise den Schutz gegen Gelbfieber, der für viele tropische Länder vorgeschrieben ist.
Neben der Impfung sollten Reisende zusätzlich darauf achten, was sie essen beziehungsweise wie die Nahrungsmittel zubereitet wurden. Denn die meisten Infektionskeime werden durch Nahrung und Getränke aufgenommen. Grundsätzlich gilt: Speisen und Wasser sollten immer - möglichst frisch - gekocht sein. Früchte sollten nur verzehrt werden, wenn sie sich schälen lassen. Von kalten Speisen sollte man ansonsten lieber die Finger lassen. Hier lässt sich nicht garantieren, dass sie keimfrei sind. Das gilt beispielsweise auch für Speiseeis und Eiswürfel in Getränken. Wer sich daran hält, kann in der Regel das Risiko an Reisedurchfällen, Cholera, Typhus, Shigellenruhr oder einer Salmonelleninfektion zu erkranken, drastisch verringern.

Mit frischem Atem in die Frühlingsdiät
Berlin (ots) - Die Diätsaison hat begonnen. Ob Fasten oder Kalorienzählen: Wer abnimmt, riecht oft unangenehm aus dem Mund. Mundgeruch kann entstehen, wenn der Körper seinen Stoffwechsel umstellt. Mit der richtigen Mundpflege lassen sich die peinlichen Begleiterscheinungen jedoch leicht meistern. Die frischen Helfer auf dem Weg in ein leichteres Leben heißen Zahncreme, Zungenreiniger, Mundwasser und Mundspray.
Auch wer gänzlich auf feste Nahrung verzichtet oder wenig isst, sollte zwei bis drei Mal am Tag die Zähne gründlich reinigen. Anschließend mit einem Zungenreiniger die Bakterien, die sich millionenfach auf dem Zungenrücken tummeln, wegschaben, wenige Striche genügen: zuerst 5mal mit der Bürstenseite die Belege aus den Zungenfurchen lösen, danach mit der Schaberseite die Belege einfach abschaben. Mundwasser rundet das Programm für frischen Atem ab. Ein kräftiger Schluck erreicht auch die kleinsten Winkel im Mund. Und für die kleine Erfrischung zwischendurch: Ein Zisch und schon ist der Atem frisch - Mundspray ist immer und überall griffbereit.
Übrigens: Mundhygiene kann Heißhungerattacken verhindern. Durch den minzigen Geschmack von Zahnpasta oder Mundwasser wird der Heißhunger auf Süßes neutralisiert, haben Ernährungsspezialisten beobachtet. Die Produkte von One Drop Only ® basieren auf rein natürlichen Zusatzstoffen. Minze, Myrrhe, Salbei und andere Kräuter sorgen bei der medizinischen Zahncreme, dem Mundwasser, dem Mundspray und allen anderen Mundhygieneartikeln für lang anhaltende Frische.
Weitere Informationen zum Thema Mundgeruch unter http://www.One-Drop-Only.de.

Weniger Kalorien, besseres Gedächtnis
Zurückhaltung beim Essen scheint die Denkfähigkeit zu verbessern
Baierbrunn (ots) -
Wer sich im Alter beim Essen zurückhält, stärkt sein Gehirn. Darauf deutet eine Studie der Universität Münster hin, über die die „Apotheken Umschau“ berichtet. An der Untersuchung nahmen 50 gesunde Personen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren teil. Ein Drittel von ihnen bekam eine Diät mit 30 Prozent weniger Kalorien als gewöhnlich, ein Drittel 20 Prozent mehr ungesättigte Fettsäuren bei gleichem Kaloriengehalt, und ein Drittel ernährte sich wie zuvor. Nach drei Monaten hatte das Erinnerungsvermögen nur in der Diätgruppe zugenommen - um durchschnittlich 20 Prozent.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Fitte verkraften Schlaganfall besser
Baierbrunn (ots) - Wer sich im Alter körperlich betätigt, bekommt seltener einen Schlaganfall (Apoplex). Doch nicht nur das: Auch die Wahrscheinlichkeit für bleibende Behinderungen ist geringer, wenn es doch einmal zu einem Hirnschlag kommt, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Dänische Forscher befragten 265 Patienten, die erstmals einen Schlaganfall hatten und stellten fest: Bei denjenigen, die vor dem Apoplex am aktivsten waren, nahm der Krankheitsverlauf häufiger eine mildere Form als bei denjenigen, die sich am wenigsten bewegten.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Die Zecken sind wieder da,
und damit auch die Borreliosegefahr!
Durch schnelle Soforthilfe wird das Infektionsrisiko minimiert
Der beste Schutz gegen Borreliose ist die Vermeidung von Zeckenstichen oder das schnelle, professionelle Entfernen der noch immer unterschätzten Blutsauger. Die heimtückische Krankheit Borreliose (durch Zeckenstich übertragbar) hat ähnliche Symptome wie eine normale Grippeerkrankung, und wird deshalb häufig falsch diagnostiziert. Die Folgen der Krankheit können fatal sein und Betroffene mit Lämungserscheinungen bis zur Rollstuhlabhängigkeit bringen.
Auch die zeitliche Verzögerung zwischen Zeckenstich und Krankheitsausbruch, verschleiert den direkten Zusammenhang der Ereignisse. Die für das Erkennen der Krankheit typische „Wanderröte”, zeigt sich nicht bei jedem Zecken-Opfer. Mit der Zeckenbox im Gepäck, wird Betroffenen das schnelle und professionelle Entfernen der gefährlichen Blutsauger ermöglichen, und so das Risiko einer Borrelioseerkrankung minimieren.
Die gefährlichen Erreger befinden sich im Verdauungstrakt der Zecken, und werden normalerweise von der Zecke erst nach einigen Stunden in die Saugwunde abgegeben. Man hat also bei schneller Zeckenentfernung beste Chancen, eine Krankheitsübertragung zu verhindern. Alles drin zur schnellen Selbsthilfe.
Die Zeckenbox, aus stabilem Weißblech, in den Maßen: 98 x 20 x 60 mm, passt perfekt in jede Tasche, Rucksack oder in´s Handschuhfach. Mit dem optimal abgestimmten Inhalt ist erstmals eine Komplettlösung, zum professionellen Einsatz gegen Zeckenstich auf den Markt gekommen. Kernstück des Inhalts ist eine hochwertige Metallpinzette mit feiner, gekrümmter Spitze, mit der auch Zecken in frühen Entwicklungsstadien (Larve, Nymphe) gepackt werden können. Eine Lupenkarte ermöglicht das genaue Positionieren der Pinzette am Zeckenkopf. Ebenfalls dabei sind 4 Alkoholtupfer zur Hautreinigung, 4 Wundpflaster zur Sicherung der Saugwunde gegen das Eindringen von Keimen und 4 beschriftbare Zeckensammeltütchen, in welchen gezogene Zecken für eine Laboruntersuchung deponiert werden können. Ein Kugelschreiber ist natürlich auch an Bord. Sehr sinnvoll ist das zum Set gehörende Laboruntersuchungs-Auftragsformular, mit dem Betroffene die Untersuchung der Zecken auf Borreliose oder FSME in Auftrag geben können.
Durch die PCR-Labor-Untersuchung kann schnell ermittelt werden, ob Zecken mit Borrelien oder den Erreger von FSME belastet sind. Bei positivem Befund, kann der Arzt dann die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Der große Vorteil der Zecken-Laboruntersuchung liegt darin, dass ohne Zeitverlust Borrelienbefall nachgewiesen werden kann. Versucht man den Nachweis der Borreliose durch Blutuntersuchung des Patienten herauszufinden, ist das in der Regel erst nach mehreren Wochen möglich. So verliert man wertvolle Zeit, in welcher bereits eine Behandlung mit Antibiotika hätte stattfinden müssen.
Damit Zeckenopfer bei der Zeckenentfernung alles richtig machen, gibt eine detailreiche Gebrauchsanweisung sämtliche, wichtigen Informationen. Auch über das, was man besser unterlassen sollte (Einsatz von Klebstoff, Nagellack oder Öl), wird darin aufgeklärt. Dazu findet man Infos über Zecken allgemein und über die Krankheiten Borrelliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).
Fazit: Ob Kinder die im Freien spielen, Wanderer, Jäger, Waldarbeiter, Angler, Jogger, Biker, Walker, Naturfreunde, Picknicker oder Sonnenanbeter - jeder sollte die Zeckenbox dabei haben, denn die Ausbreitung verseuchter Zecken nimmt sprunghaft zu. Zudem haben Zecken die Klimaerwärmung auf ihrer Seite. Zunehmend milde Winter sorgen dafür, daß kaum Zecken erfrieren. Stattdessen vermehren sie sich explosionsartig und sind bereits bei Temperaturen um 7 Grad aktiv. Höchste Zeit also die Problematik ernst zu nehmen und sich entsprechend zu wappnen.
Zu kaufen ist die Box direkt beim Hersteller, im Internet oder in der Apotheke. 
Kontaktdaten: Zeckenbox, Bücherweg 2, D-63477 Maintal 3, Tel. 06181-441090, Internet: http://www.zeckenbox.de, Mail: zeckenbox@t-online.de, Im Apothekenhandel unter der PZN-Nummer: 5968999 (Pharmazeutische-Zentral-Nummer).


Kein Umweg über den Hausarzt
Wer Symptome eines Schlaganfalls bemerkt,
soll gleich den Notarzt rufen
Baierbrunn (ots) -
„Zeit ist Hirn“, sagen Schlaganfall-Experten. Der prägnante Satz besagt, dass das Gehirn die besten Chancen hat, einen Schlaganfall („Apoplex“) mit möglichst geringen Spätfolgen zu überstehen, je schneller der Patient entsprechend behandelt wird. „Rufen Sie nicht ihren Hausarzt an. Der ist in der Regel beschäftigt, ruft Sie später zurück oder kommt abends nach seiner Sprechstunde bei Ihnen vorbei. Da vergeht zu viel Zeit“, erklärt Professor Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg in der „Apotheken Umschau“. Er rät, sofort den Rettungsdienst unter der Nummer 112 anzurufen und dem Rettungsteam klarzumachen, dass man in die nächste Stroke Unit gebracht werden möchte. Dieser Begriff hat sich für die Klinikstationen eingebürgert, die auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert sind. Die dortigen Experten können die verschiedenen Formen des Apoplex am sichersten diagnostizieren und die Therapie einleiten - je früher, desto erfolgversprechender.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Walnüsse und Fisch schützen auf unterschiedliche Weise vor Herzkrankheiten, so die kürzlich veröffentlichten Forschungsergebnisse der Universität Loma Linda
Loma Linda, Kalifornien (ots/PRNewswire) - In den jüngst im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Forschungsarbeiten der Universität Loma Linda werden die Wirkungen von Walnüssen und fetthaltigem Fisch beim Kampf gegen Herzkrankheiten verglichen. Dabei zeigt sich, dass Walnüsse bei gesunden Personen den Cholesterinspiegel stärker senken als Fisch, wobei fetthaltiger Fisch seinerseits den Triglycerid-Spiegel senkt. Beides trägt zur Verringerung des Gesamtrisikos für eine Erkrankung der Herzkranzgefässe bei.
„In der Praxis bedeutet die Studie, dass eine einfach zu sich zu nehmende Menge an Walnüssen und fetthaltigem Fisch in der Nahrung sogar bei Gesunden eine bedeutende Abnahme des Cholesterin- und Triglycerid-Spiegels zur Folge hat“, sagte die Hauptautorin der Studie, Dr. Sujatha Rajaram, ausserordentliche Professorin in der Ernährungsabteilung der Fakultät für Gesundheitswesen der Loma Linda University.
Anhand der von der US-amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) herausgegebenen qualifizierten Gesundheitsempfehlung haben die Forscher folgendes herausgefunden: 42 g (ca. 1,5 Unzen) bzw. eine Handvoll ganzer oder ca. drei Esslöffel zerhackter, mit der täglichen Nahrung aufgenommener Walnüsse, senken den Gesamtcholesterin-Spiegel im Vergleich zu einer auf den USDA-Empfehlungen beruhenden Ernährung um 5,4 Prozent und das (schlechte) LDL-Cholesterin um 9,3 Prozent.
Unter Berücksichtigung der Richtlinien der American Heart Association stellten die Wissenschaftler weiterhin fest, dass die zweimalige wöchentliche Einnahme von fetthaltigem Fisch (jeweils etwa 4 Unzen, wie von der AHA für Gesunde ohne Herzkrankheit empfohlen) den Triglycerid-Spiegel um 11,4 Prozent senkt. Darüber hinaus erhöht sie im Vergleich zur Kontrollkost den Spiegel des (guten) HDL-Cholesterins um 4 Prozent, aber auch in leichtem Masse den des (schlechten) LDL-Cholesterins. Bei dem für die Studie eingesetzten Fisch handelte es sich um Lachs.
„Sowohl pflanzliche als auch aus dem Meer stammende Omega-3-Fettsäuren schützen das Herz und da sie offensichtlich die Senkung unterschiedlicher Risikofaktoren bewirken, ist es empfehlenswert, sie beide in die Ernährung zu integrieren“, so Dr. med. PH Joan Sabate, einer der Autoren der Studie und Vorsitzender der Fakultät für Ernährungswissenschaften.
Dr. Rajaram fügte hinzu: „Man sollte Omega-3-Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs (z.B. in Form von Walnüssen) als auch aus dem Meer in die Nahrung aufnehmen. Sollte fetthaltiger Fisch für die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren aus dem Meer nicht in Frage kommen, so kann auf Mikroalgenöl bzw. auf mit DHA angereicherte Eier ausgewichen werden.“
Die ernährungswissenschaftliche Fakultät verfügt über beträchtliche Erfahrung bei der Durchführung streng kontrollierter Ernährungsstudien mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Die vorliegende, mit gesunden Teilnehmern durchgeführte Studie ist die fünfte, in der die Gesundheits- und Ernährungseigenschaften von Walnüssen untersucht werden. Sie unterscheidet sich von den vorangegangenen Studien dadurch, dass sie erstmals überhaupt eine pflanzliche Quelle von Omega-3-Fettsäuren mit einer aus dem Meer stammenden Quelle vergleicht. Die Studienteilnehmer wurden im Rahmen des 24-wöchigen Ernährungsplans nach dem Zufallsprinzip auf die drei achtwöchigen Kostpläne verteilt. Dadurch konnten die Wissenschaftler die Wirkung jeder einzelnen Kost auf alle Teilnehmer miteinander vergleichen.
Loma Linda University ist eine gesundheitswissenschaftliche Universität in Südkalifornien. Sie ist für ihre Forschungsarbeiten im Bereich Ernährung und Lebensführung im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten bekannt. Weitere Informationen zur Universität stehen auf der Website unter http://www.llu.edu zur Verfügung. Zugriff auf das Manuskript im American Journal of Clinical Nutrition erhalten Sie im Internet über die DOI-Referenz 10.3945/ajcn.2009.26736S.

Kühlen - ein paar Minuten sind zu wenig
Die Folgen von Sportverletzungen lassen sich
durch die richtige Erstversorgung mildern
Baierbrunn (ots) -
Dass bei Sportverletzungen Kühlen eine der wichtigsten Maßnahmen ist, beherzigen heute schon viele Sportler. Aber: „Kühlen ist nicht gleich kühlen“, mahnt Dr. Ulrich Kämpfe, Allgemeinmediziner aus Bad Gögging im „HausArzt-Patientenmagazin“. Es reiche nicht, mal eben kurz einen Eisbeutel auf die schmerzende Stelle zu legen. „Um das Gewebe gut zu kühlen, müssen Sie es dem Kältereiz dauerhaft aussetzen“, erklärt er. Seine Empfehlung: 15 bis 20 Minuten kühlen, dann 15 Minuten Pause einlegen und diesen Zyklus mehrmals wiederholen - „bei kleineren Verletzungen ruhig bis zu 24 Stunden, bei schwerwiegenderen, wenn möglich, sogar bis zu 48 Stunden.“ Damit die Kälte die Haut nicht schädigt, sollte man etwas unterlegen, zum Beispiel ein Handtuch. Sportmediziner Kämpfe rät, den Eisbeutel mit einer elastischen Binde straff zu fixieren, um zwei Ziele auf einmal zu erreichen: Kühlen und Komprimieren.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“


Schmerzen im Sprunggelenk

Bandagen stützen und stabilisieren für einen aktiven Alltag
Bayreuth (ots) -
Stechende Schmerzen im Sprunggelenk? Eine Fehlstellung, Verstauchung, Arthrose oder Reizung nach einer Operation kann ursächlich sein. Bandagen für das Sprunggelenk helfen, wieder schmerzfreier durch den Alltag zu gehen.

Sprunggelenkbandagen (z.B. Levamed von medi) stabilisieren, lindern Schmerzen und Schwellungen, Quelle: „obs/medi GmbH & Co. KG“
Wer ist betroffen?
Körperliche Arbeit im Berufsleben belastet Muskulatur und Gelenke. In der Freizeit können Sportarten wie Tennis, Squash und Fußball z.B. die Gefahr einer Bänderzerrung erhöhen. Einfach und wirkungsvoll kann dann die Therapie mit einer Bandage (z.B. Levamed von medi) sein und auch bei chronischen Schmerzen im Fußgelenk helfen.
Schmerzen im Fußgelenk? PECH hilft!
Bei akuten Schmerzen empfiehlt sich die „PECH“ Methode: Pause, Eis, Compression (z.B. mit Levamed), Hochlegen. Bei chronischen Schmerzen (z.B. bei Arthrose) kann eine angemessene Medikation (Gel, Schmerzpräparate) mit dem Arzt abgestimmt werden. Er kann bei Notwendigkeit eine Bandage verschreiben. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt dann maximal 10,— Euro. Sprunggelenkbandagen sind auch ohne Rezept im medizinischen Fachhandel erhältlich.
So wirken und helfen Sprunggelenkbandagen
Die Kompression der Bandage und die seitlich eingearbeiteten Silikonkissen (z.B. Levamed) massieren das Gelenk und fördern die Durchblutung. Blutergüsse und Schwellungen klingen schneller ab, Schmerzen und Spannungsgefühle werden gelindert.
Moderne Sprunggelenkbandagen sind elastisch, luftdurchlässig und einfach zu handhaben. Sie werden wie ein Strumpf angelegt und sind in unterschiedlichen Farben erhältlich (z.B. Levamed in Sand, Schwarz und Silber).
Auch für den Ellenbogen (z.B. Epicomed), das Handgelenk (z.B. Manumed active) oder das Knie (z.B. Genumedi) gibt es im medizinischen Fachhandel die richtigen Bandagen.
Surftipp: http://www.medi.de / Gelenkstabilisierung.
Unter der Hotline 0180-5003193 (14 ct/min) kann die kostenlose DVD „medi - Der Film“ bestellt werden. Er zeigt unterhaltsam, wie medizinische Hilfsmittel (Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe) im Alltag wirken.

Akupunktur lindert Kopfschmerz
Auf die korrekte Position der Nadeln aber kommt es nicht an
Baierbrunn (ots) -
Akupunktur ist eine erfolgversprechende Therapie-Option bei Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung für die Cochrane Collaboration durch die TU München, bei der 33 Studien mit insgesamt 6.736 Teilnehmern ausgewertet wurden. Allerdings zeigte sich, dass die Nadeln nicht den chinesischen Vorschriften entsprechend gesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein, berichtet die „Apotheken Umschau“. Patienten, die mindestens acht Wochen lang zusätzlich zu Medikamenten akupunktiert wurden - egal ob „echt“ oder „falsch“ - litten seltener an Kopfschmerzen als jene, die nur Schmerzmittel erhielten. Bei Migräne waren beide Akupunkturformen der medikamentösen Vorbeugung sogar überlegen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Siesta tut Kindern gut
Schlummern oder Dösen am Mittag bringt Kindern die innere Ruhe
Baierbrunn (ots) -
Unser Biorhythmus hat ein mittägliches Tief, daher ist ein Nickerchen sinnvoll und gesund. „Bei Kindern verhindert es eine Überreizung“, erklärt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Die Kleinen schliefen dann abends sogar besser ein und seien insgesamt ruhiger. Eltern sollten versuchen, ihrem Kind, das sich um die Mittagsruhe drücken möchte, diese schmackhaft zu machen. „Dafür dürfen sie etwas später ins Bett gehen“, rät Busse zum Beispiel. Es reiche auch, wenn das Kind mittags nur etwas döst.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Sommerzeit: Spätaufsteher, vorbeugen!
Wie Sie sich die Zeitumstellung erleichtern können
Baierbrunn (ots) -
Es ist wieder soweit: An diesem Wochenende ist die Nacht von Samstag auf Sonntag eine Stunde kürzer - die Sommerzeit beginnt. „Spätaufsteher haben es jetzt besonders schwer. Der Beginn der Sommerzeit ist für den Körper ein Mini-Jetlag“, sagt Professor Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Universität Regensburg in der „Apotheken Umschau“. Aber es gibt Möglichkeiten vorzubeugen: Zum Beispiel kann man den Samstag bereits eine halbe Stunde und den Sonntag eine ganze Stunde früher beginnen. Montag sollte das Aufstehen dann schon einfacher sein. Tageslicht ist ein natürlicher Wecker. Deshalb: Vorhänge auf, zur Not Licht einschalten. Kreislauf in Schwung bringen: kalte Dusche, Kaffee, schwarzer Tee. Möglichst viel schon am Vortag erledigen: Kleidung bereitlegen, Taschen packen, Brotzeit richten. Besonders wer zu Wochenbeginn doch noch nicht über den Berg ist, soll im Verkehr erhöhte Vorsicht walten lassen. „Am Montag nach der Zeitumstellung kommt es vermehrt zu Autounfällen“, warnt Zulley.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zoll warnt vor immer mehr Arzneifälschungen
aus dem Internet: Wert beschlagnahmter Medikamente steigt auf Rekordniveau

Hohe Dunkelziffer
Berlin (ots) -
Der deutsche Zoll findet immer mehr gefälschte Arzneimittel und warnt deshalb die Verbraucher vor Bestellungen bei dubiosen Internethändlern. Laut Jahresstatistik 2008 der Bundeszollverwaltung betrug der Wert beschlagnahmter Medikamente im vorigen Jahr 9,7 Mio. Euro. 2006 hatten die Fahnder gefälschte Arzneimittel im Wert von 2,5 Mio. Euro gefunden; 2007 waren es schon 8,3 Mio. Euro. Die Dunkelziffer ist nach Expertenansicht um ein Vielfaches höher.
„Wer Medikamente aus zweifelhaften Quellen im Internet bestellt, kauft die Gefahr gesundheitlicher Schäden mit“, warnte Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, jetzt anlässlich der Zolljahrespressekonferenz in Düsseldorf: „Nach wie vor widmen die Zöllnerinnen und Zöllner bei ihren Kontrollen gefälschten Medikamenten ihre besondere Aufmerksamkeit. Aus gutem Grund: Analysen gefälschter Arzneien ergaben oft weit erhöhte Wirkstoffkonzentrationen, in vielen Fällen enthielten diese auch überhaupt keine wirksamen Substanzen.“
„Die Zahlen des Zolls bestätigen, dass das Internet das Einfallstor für den Handel mit gefälschten und nicht zugelassenen Arzneimitteln ist“, erklärte Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Der Gesetzgeber ist gefordert, endlich hart durchzugreifen. Im Gegensatz zu dubiosen Versandhändlern bieten die öffentlichen Apotheken eine sichere und kompetente Arzneimittelversorgung.“

Hoher Zucker schlecht fürs Gedächtnis?
US-Forscher finden verringerte Gedächtnisleistung
bei steigendem Blutzucker
Baierbrunn (ots) -
Wer Gedächtnisproblemen im Alter vorbeugen will, sollte auf gute Blutzuckerwerte achten, rät das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf Ergebnisse einer US-Studie. Forscher der New Yorker Columbia-Universität wiesen nach, dass bei erhöhten Blutzuckerspiegeln bestimmte Hirnbereiche weniger aktiv sind, die für die Gedächtnisleistung wichtig sind. Die Forscher vermuten, dass dies auch erklären könnte, warum regelmäßige Bewegung einem Nachlassen der Hirnleistung entgegenwirkt: Körperliche Aktivität trägt dazu bei, den Blutzucker zu senken.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Blütenstaub und Katzenhaar
Umfrage: Jeder Fünfte leidet in Deutschland unter einer Allergie - Heuschnupfen besonders verbreitet
Baierbrunn (ots) -
Die Augen jucken, die Nase trieft und manchmal wird sogar der Atem knapp - jeder fünfte Bundesbürger ab 14 Jahren (19,5%) leidet unter einer Allergie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Am meisten zu schaffen macht dabei den Frauen und Männern in Deutschland Blütenstaub (6,9%), gefolgt von Hausstaub (3,6%) und Tierhaaren (3,2%). Auch auf bestimmte Nüsse (1,6%) und Obstsorten (1,2%) reagieren viele mit allergischen Reaktionen. Jeder 30. (3,3%) weiß dagegen nicht, wogegen er genau allergisch ist. Wer erkannt hat, dass er auf Blütenpollen reagiert, der muss laut Experten künftig mit zunehmenden Beschwerden rechnen. Professorin Heidrun Behrendt von der Technischen Universität München nannte in der „Apotheken Umschau“ die Erwärmung der Erdatmosphäre und eine erhöhte Schadstoffbelastung als Gründe. Mehr Kohlendioxid in der Luft verstärke nicht nur den Treibhauseffekt, sondern rege viele Pflanzen zu vermehrtem Wachstum und Pollenausstoß an, betonte die Expertin. Gestiegene Temperaturen begünstigten zudem das Vordringen bislang in Deutschland nicht heimischer Pflanzen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.069 Personen ab 14 Jahren


Heuschnupfen: Kein Bett im Kornfeld -
Allergien ernst nehmen
Auslöser frühzeitig erkennen und meiden -
Die Wohnung weitestgehend pollenfrei halten
Köln (ots) -
Ein Picknick im Park oder ein Sonnenbad im Garten - von diesen Dingen können Allergiker oft nur träumen. Denn Pollen von Bäumen, Gräsern und Getreide lösen bei ihnen Niesattacken aus, sorgen für juckende Augen und eine geschwollene Mundschleimhaut. Rund 13 Millionen Deutsche leiden nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes inzwischen an Heuschnupfen. Doch was viele nicht wissen: Ohne Behandlung können Allergien chronisch werden oder sogar Folgeerkrankungen verursachen. „Betroffene sollten ihre Krankheit unbedingt ernst nehmen und früh einen Allergietest machen“, rät Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. „Sonst kann ein so genannter Etagenwechsel dazu führen, dass sich aus einem anfänglichen Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt.“
Für die typischen Symptome sind bestimmte Allergene verantwortlich, die im Immunsystem der Betroffenen eine Überreaktion auslösen. Die meisten antiallergischen Medikamente blockieren die Freisetzung des Hauptbotenstoffs allergischer Reaktionen und mildern dadurch Juckreiz, Rötungen und Niesanfälle. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten: „Sind die Allergene bekannt, können Heuschnupfenpatienten sich in Absprache mit dem behandelnden Arzt einer spezifischen Immuntherapie unterziehen, der Desensibilisierung“, erklärt die Expertin. „Sie programmiert quasi das fehlgeleitete Immunsystem um und stuft die Allergie auslösenden Stoffe wieder als natürlich ein.“
Um die Symptome des Heuschnupfens während der Saison zu mildern, hilft es, die Allergie auslösenden Stoffe so weit wie möglich zu meiden. Dazu können sich Betroffene zum Beispiel am Pollenflugkalender orientieren. Für Autofahrer ist es ratsam, den eigenen Pkw mit einem Innenraumfilter auszustatten, der die Pollen zurückhält. „Um nachts im Bett nicht von Niesanfällen geplagt zu werden, am besten die Kleidung vom Tag nicht im Schlafzimmer liegen lassen und sich vor dem Zubettgehen die Haare waschen“, rät Dr. Roth. Wer außerdem nachts bei geschlossenem Fenster schläft und seine Wäsche nicht im Freien trocknet, hat ebenfalls weniger Beschwerden in der Pollensaison.

Nüsse gegen Bauchfett
Mittelmeerkost plus eine Portion Nüsse erweist sich als besonders gesund
Baierbrunn (ots) - Eine Handvoll Nüsse täglich kann die positive Wirkung einer gesunden Ernährung verstärken, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Das zeigt eine spanische Studie mit 1.200 Erwachsenen, die an einem „metabolischen Syndrom“ litten, einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, schlechten Blutfetten und Diabetes. Unter einer „Mittelmeerdiät“ aus viel Obst und Gemüse, mäßig Fisch, wenig Fleisch und Milchprodukten besserte sich das metabolische Syndrom häufig. Den besten Effekt erzielten Teilnehmer, die zusätzlich 30 Gramm Nüsse pro Tag aßen. Obwohl sie nicht abnahmen, verringerte sich ihr Bauchumfang. Das Bauchfett spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung des metabolischen Syndroms.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Mundgeruch? Ein Fall für den Zahnarzt!
Tipps und Informationen aus der Zahnarztpraxis
Köln (ots) -
„Ein Lebenskünstler beginnt den Tag, indem er etwas Schönes küsst“, hat der Schauspieler Marcello Mastroianni gesagt. Nicht nur schön sollte der Kusspartner sein, möchte man hinzufügen, sondern auch angenehm schmecken und riechen.
Schlechter Atem - ein Thema, das für etwa 35% der Deutschen aktuell ist. Viele glauben, dass die Ursache für Mundgeruch im Magen-Darm-Trakt zu finden ist und versuchen zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Versuch, der meistens scheitern wird, denn Mundgeruch geht in 90% aller Fälle von Bakterien aus, die sich in der Mundhöhle befinden und dort übelriechende Schwefelverbindungen produzieren.
Hausmittel wie Gurgeln mit Teebaumöl, Spülen mit Kamillentee oder Kaffeebohnen kauen bekämpfen das Problem, allerdings ist die Wirkung nur von kurzer Dauer. Die beste Empfehlung: die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis.
„Hier gibt es allerdings gewaltige Unterschiede“, erklärt Sylvia Fresmann, leitende Dentalhygienikerin der goDentis, „nur zweimal im Jahr die Zähne eine halbe Stunde lang reinigen zu lassen ist zu wenig und hat nichts mit moderner Prophylaxe zu tun. Jeder Mensch hat ein persönliches Risiko für eine Parodontitis, das durch eine standardisierte Diagnose und einer daraus resultierenden Risikobewertung regelmäßig bestimmt werden muss.“
Das Prophylaxe-Konzept Scan geht über eine normale professionelle Zahnreinigung hinaus. Auf Basis des individuellen Parodontitis- und Karies-Risikos wird ein persönlicher Zahnpflegefahrplan entwickelt. Erst nach eingehender Diagnose und Bewertung des aktuellen Zustandes von Zähnen und Zahnfleisch entscheiden die Zahnprofis über Art und Umfang der Behandlung. Folgetermine werden exakt auf den individuellen Bedarf des Patienten zugeschnitten. Das Ziel: Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu minimieren und Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund zu erhalten.
Das Ergebnis kann man sehen, schmecken und riechen: saubere Zähne und ein frischer Atem. So wird jeder Kuss zum Genuss!

Schnupfen: Heiß hilft besser
Altes Hausmittel findet wissenschaftliche Bestätigung
Baierbrunn (ots) -
Heiße Getränke haben nun auch den wissenschaftlichen Segen als Helfer bei Erkältungsbeschwerden bekommen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. In einer Studie ließen englische Wissenschaftler Testpersonen heißen Apfel- und Johannisbeersaft trinken. Ergebnis: Sie klagten weniger über Husten, Schniefnase, Niesen, Halsschmerzen und Frösteln als Patienten, die den Saft bei Zimmertemperatur tranken. „Das alte Hausmittel, bei Erkältungen etwas Heißes zu trinken, ist gut begründet“, fasste Studienleiter Prof. Ronald Eccles die Ergebnisse zusammen. Er geht davon aus, dass andere geschmacksintensive Getränke ähnlich wirken, zum Beispiel Gewürztees.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Kurzschläfer sind öfter krank
Zu wenig Schlaf schadet der Immunabwehr
Baierbrunn (ots) -
Wer zu wenig schläft, erkältet sich leichter. Ist der Schlaf auch noch unruhig, steigt das Risiko noch einmal, berichtet die „Apotheken Umschau“. In einer Studie mit 153 Männern an der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh (USA) setzten Forscher diese gezielt Rhinoviren aus, den Erregern von Schnupfen. Teilnehmer, die sich weniger als sieben Stunden Nachtschlaf gönnten, erkrankten dreimal so oft an Husten, Schnupfen und Heiserkeit wie jene, die mindestens acht Stunden lang im Bett waren. Auch die Qualität des Schlafes spielte eine Rolle: Unruhige Schläfer hatten ein fünffach höheres Risiko, sich zu erkälten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Vitamine gegen Altersblindheit
Eschborn (ots) - Wie eine eingebaute Sonnenbrille im Auge. So wirkt der Stoff Lutein, der sich in vielen Obst- und Gemüsesorten befindet. Dies erklärt Professor Dr. Gabriele Lang von der Universitäts-Augenklinik Ulm in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Februar 2009. »Der Körper lagert es zusammen mit einem anderen Stoff, dem Zeaxanthin, in die Netzhaut ein und schützt so vor Schäden, die auf Dauer durch das Sonnenlicht entstehen.«
Die Expertin empfiehlt, fünf bis sechs Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen, um dem Auge genügend Lutein zur Verfügung zu stellen. Es findet sich besonders in dunkelgrünen Salaten und Gemüsen, etwa Grünkohl, Brokkoli, Petersilie und Spinat. Aber nicht jeder schaffe das auch jeden Tag. »Ich empfehle Menschen ab dem 40. Lebensjahr, in deren Familien bereits Fälle von Makuladegeneration aufgetreten sind, ein Präparat, das Lutein enthält«, so Lang. »Einige Produkte bieten zusätzlich auch Vitamin C und E, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Zeaxanthin an. Außerdem tut derjenige, der auf das Rauchen verzichtet, ebenfalls etwas für seine Augen.«
Der Gehalt an Lutein in der Netzhaut nimmt mit dem Alter deutlich ab. Bei Patienten, die unter einer Makuladegeneration leiden, einer Netzhauterkrankung, die langfristig zur Erblindung führt, fehlt dieses Lutein zum Teil vollständig. Bei Personen, die im Rahmen einer Studie über ein Jahr lang täglich Lutein zu sich genommen hatten, nahm der Anteil dieses Stoffes in der Netzhaut wieder zu, und Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit verbesserten sich.

Sicher abnehmen
Eschborn (ots) - Wer abnehmen will, dem helfen langfristige Konzepte mehr als Diät-Schnellschüsse. Auch wenn sie oft eher unspektakulär daherkommen. Statt strenge Verbote auszusprechen, berücksichtigen sie persönliche Vorlieben und Abneigungen. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2009.
Als erfolgreich hat sich zum Beispiel das Konzept der Energiedichte erwiesen. Es setzt auf voluminöse Lebensmittel, die viel Wasser und Ballaststoffe, aber wenig Kalorien enthalten. Indem sie den Magen füllen und dehnen, sättigen sie gut. Der Gewichtsverlust erfolgt zwar langsamer: ein Pfund pro Woche. Dafür droht weniger die Gefahr eines Jojo-Effektes. Professionelle Unterstützung kann helfen, am Ball zu bleiben. Neben speziellen Fachkräften wie Ökotrophologen, Diätassistenten oder Ernährungsmedizinern beraten auch Apotheker in Sachen Ernährung.
Diäten, die innerhalb kurzer Zeit einen hohen Gewichtsverlust versprechen - womöglich ganz ohne Änderung der Lebensgewohnheiten, davon raten Fachleute ab. Vorsicht ist auch angebracht, wenn weniger als 1200 kcal oder weniger als fünf verschiedene Lebensmittel erlaubt sind. Der bei diesen Maßnahmen häufig eintretende Jojoeffekt kann zudem Nebenwirkungen haben: Menschen mit Schwankungen des Gewichts, zum Beispiel durch kurzfristige Radikalkuren, leiden deutlich häufiger unter Bluthochdruck als diejenigen, die ihr Gewicht halten.

Sonnenlicht vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit
Warum im Frühjahr kurze Spaziergänge das Wohlbefinden fördern
Baierbrunn (ots) -
Ein Viertel der Bevölkerung hat in unseren Breiten mit Winter- und Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen. Dr. Dieter Kunz, Chronobiologe und Schlafforscher von der Charité Berlin erinnert uns zur Begründung an unsere evolutionären Wurzeln: „Der Mensch ist auch nur ein Tier“, sagt er im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Auch in unseren Genen schlummert noch die Erinnerung an Winter mit wenig Nahrung, in denen das Überleben davon abhängt, dass der Stoffwechsel gedrosselt wird. Im Frühjahr müssen wir - wie viele Tiere - dann wieder daraus erwachen. Den richtigen Rhythmus gibt die innere Uhr vor, die im Frühjahr aus dem Takt gerät und quasi neu gestellt werden muss. Das fällt besonders schwer, wenn wir diese Phase drinnen auf dem Sofa abwarten. „Gehen Sie lieber morgens und vor Sonnenuntergang ein Stück zu Fuß, und sehen Sie dabei immer mal zum Himmel“, rät Kunz. „Das Licht gibt der inneren Uhr das Signal für Tageslänge und Helligkeit.“
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“


Krank zur Arbeit: „Bazillenschleuder“ im Büro - Bei Erkältungen am Arbeitsplatz Abstand zu Kollegen halten
Große Ansteckungsgefahr bei Augenerkrankungen -
Mit Fieber lieber im Bett bleiben
Köln (ots) -
Gerade aufgestanden, alle Glieder schmerzen, der Hals ist angeschwollen und das Fieberthermometer zeigt bereits 38 Grad Celsius. In diesem Zustand zur Arbeit zu gehen kann riskant sein. „Sind ansteckende Keime im Spiel, sollte man sich auf jeden Fall krankschreiben lassen“, rät Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. Geht man ins Büro, statt den Infekt auszukurieren, ist die Gefahr groß, damit den halben Betrieb lahm zu legen.
Ansteckungsgefahr besteht etwa bei Magen-Darm-Erkrankungen. „Auch mit einer Augenentzündung ist nicht zu spaßen“, betont die Expertin. Oft stecken nämlich hoch ansteckende Erreger hinter dem Tränen der Augen. Bei Ohrenschmerzen sollten Betroffene ebenfalls schnellstmöglich den Arzt aufsuchen, denn nur er kann feststellen, ob es sich um eine beginnende Mittelohrentzündung handelt. „Bei den sonst üblichen Symptomen wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen, die während der kalten Jahreszeit häufiger auftreten, kann man in der Regel arbeiten gehen ohne die eigene Gesundheit zu riskieren“, erklärt die Arbeitsmedizinerin. „Der Betroffene sollte dabei darauf achten, genügend Abstand zu seinen Kollegen zu halten und ihnen nicht die Hand geben, damit er sie nicht mit ansteckt.“ Mit Lutschtabletten oder Nasentropfen aus der Apotheke lässt sich eine Erkältung gut behandeln.
Bei leicht erhöhter Körpertemperatur sollte man allerdings lieber zu Hause bleiben. „Wenn sich aber nach etwa einer Woche immer noch keine Besserung einstellt oder die Beschwerden sogar schlimmer werden, sollte man den Arzt aufsuchen“, rät Dr. Roth. Gleiches gilt bei einer echten Grippe. Sie geht typischerweise mit starken plötzlich eintretenden Beschwerden und hohem Fieber einher - für die Medizinerin eindeutige Signale, das Bett zu hüten. „Nimmt sich der Patient nicht die erforderliche Auszeit, besteht die Gefahr, dass die Grippe, falls sie nicht auskuriert wird, Folgeerkrankungen nach sich zieht“, warnt die Expertin. Und die machen den Betroffenen erst recht zu schaffen.

Quälgeist im Schuh
Wie eingewachsene Zehennägel wieder schmerzfrei werden
Baierbrunn (ots) -
Eingewachsene Zehennägel sind meist durch falschen, zu kurzen Schnitt verursacht. Ohne fachkundige Hilfe können sie zu nachhaltigen Quälgeistern im Schuh werden, die einem das Gehen verleiden. Hilfe leisten vor allem Podologen, das sind nichtärztliche Fußexperten, die häufig eine Kassenzulassung besitzen. Eine altbewährte Methode, den Zehennagel nach dem Schnitt am erneuten Einwachsen zu hindern, ist ein Vlies, das in den Nagelfalz eingelegt wird. „Mit geringem Aufwand bekommt der Nagel so die Möglichkeit, über die kritischen Stellen hinauszuwachsen“, erklärt die Podologin Gisela Schmid-Jäger aus Tirschenreuth in der „Apotheken Umschau“. Je nachdem, wie schnell der Nagel wächst, müsse der Vorgang mehrmals wiederholt werden. „Falls die Behandlung erfolglos bleibt, stehen uns verschiedene Spangentechniken zur Verfügung“, führt die Expertin aus. Die Spangen verringern den Druck auf die Nagelecken. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Maßnahme.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Diät ohne Bewegung kostet Muskelmasse
Ältere übergewichtige Menschen sollen beim Abnehmen
unbedingt auch Sport treiben
Baierbrunn (ots) -
Wer im Alter abnehmen möchte, sollte nicht nur seine Ernährung umstellen, sondern sich gleichzeitig auch mehr bewegen. Nur mit Diät geht Muskelmasse verloren, was im Alter besonders gefährlich ist, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Das wiesen Forschen der Universität von Pittsburgh (USA) nach, die übergewichtige Senioren beobachteten, die über vier Monate entweder Diät hielten, sich regelmäßig bewegten oder beides kombinierten. Nur Diät ließ zwar Pfunde schwinden, aber eben auch die Muskulatur. Mit begleitendem Sport passierte das nicht. Über 70 Prozent der Unfälle von Senioren geht auf Kräfteverfall zurück.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Nie zu spät: Ausdauersport auch mit 50 Jahren
Hamburg (ots) - Leistungssteigerung auch im Alter noch möglich - Bewegung ist Thema des neuen stern GESUND LEBEN -
Ausgabe 1/2009 ab sofort im Handel erhältlich

Um ein guter Ausdauersportler zu werden, muss man nicht als junger Mensch mit dem Training beginnen. Unter den besten Marathonläufern der Altersklasse über 50 Jahre ist sogar jeder zweite ein Späteinsteiger. „Alles was mit Ausdauer zu tun hat, kann ich gut trainieren“, sagt der Talentforscher Billy Sperlich von der Deutschen Sporthochschule Köln in der neuen Ausgabe von stern GESUND LEBEN. „Da sind Steigerungen von bis zu 3.000 Prozent möglich, auch wenn man erst spät anfängt. Ein eindrucksvoller Beleg dafür sind die Ergebnisse des Berlin-Marathons: Im Jahr 1990 lief der Sieger in der Gruppe der über 50-Jährigen bereits nach zwei Stunden und 28 Minuten übers Ziel. Wäre er 1936 bei den Olympischen Spielen gestartet, hätte er mit dieser Leistung die Goldmedaille gewonnen. Kraft lasse sich ähnlich gut trainieren wie die Ausdauer, so Sperlich, Schnelligkeit hingegen nur in Maßen. „Für minimale Fortschritte muss man sehr viel Zeit investieren.“
In technischen Disziplinen wie Turnen oder Fußballspielen sind die Perspektiven für Späteinsteiger deutlich schlechter. „Bei Sportarten, die Koordination erfordern, gilt, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nicht mehr gut“, sagt Achim Conzelmann, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Bern. So haben beispielsweise die besten Tennisspieler, die älter als 50 sind, im Durchschnitt bereits im Alter von neun Jahren angefangen. Das heißt allerdings nicht, dass ein Handballspieler für immer Handball spielen muss, um respektable Leistungen zu bringen. Aber wenn er wechselt, dann am besten zu einem anderen Ballsport. „Je verwandter eine Sportart ist, desto eher werde ich darin Erfolg haben“, so Conzelmann.
Eine schlechte Nachricht für alle Ex-Sportler: Kondition kann nicht gespeichert werden. Es ist für Wiedereinsteiger also unwichtig, ob sie in der Jugend ein Laufwunder waren. „Man kann sich kein Bewegungsguthaben anlegen“, sagt Conzelmann. „Wer eine lange Pause macht, fängt wieder bei Null an.“
Mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift stern GESUND LEBEN: „So kommen Sie in Bewegung: Trainingsprogramme und Tipps für ein neues Lebensgefühl“. Das Magazin ist ab sofort im Zeitschriftenhandel zum Preis von 5,20 Euro erhältlich.

Verschreibungspflicht gibt Sicherheit
Rezeptpflichtige Medikamente sollten nicht eigenmächtig weitergegeben werden
Baierbrunn (ots) -
Aus gutem Grund sind viele Arzneimittel verschreibungspflichtig. In falscher Einschätzung eingesetzt, sind sie nicht nur wirkungslos, sondern können auch unberechenbare, gefährliche Wirkungen haben. Eine Studie am Center for Disease Control in Atlanta (USA) muss auch hierzulande Besorgnis auslösen: Fast 44 Prozent der Befragten tauschten verschreibungspflichtige Mittel gegen Allergien mit anderen aus, und über 42 Prozent gaben Schmerzmedikamente an Bekannte und Verwandte weiter. Selbst Antibiotika werden von fast einem Drittel unkontrolliert eingenommen oder weitergereicht, berichtet die „Apotheken Umschau“. Besonders bedenklich sei, dass gerade Frauen im gebärfähigen Alter sich gern Medikamente aus dem Freundeskreis besorgten. Dass eine solche Erhebung in Deutschland ähnlich ausfallen würde, mag Professor Sebastian Harder, klinischer Pharmakologe an der Universität Frankfurt/Main allerdings nicht glauben. Patienten in den USA gingen leichtfertiger mit Medikamenten um, außerdem erstatteten Krankenversicherungen dort nicht jedes Arzneimittel, erklärt er. Nur bei empfängnisverhütenden Mitteln ließe sich vielleicht in Deutschland ein ähnlicher Trend erkennen. Generell gilt: Verschriebene Medikamente sollen nur in dem damit konkret verbundenen Fall eingesetzt werden. Ähnliche Symptome können völlig andere Gründe haben und nach ganz anderen Medikamenten verlangen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

So einfach ist Gesundheit
Neuer Ratgeber von bene-Arzneimittel
München (ots) -
„Schmerzen und Fieber sanft behandeln“ heißt der ben-u-ron-Gesundheitsratgeber, den die bene-Arzneimittelforschung gemeinsam mit namhaften Experten erarbeitet hat.

ben-u-ron-Gesundheitsratgeber „Schmerzen und Fieber sanft behandeln“. Quelle: „obs/bene-Arzneimittel GmbH“
Eine Impfung gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber wurde bis jetzt nicht erfunden, es sei denn man versteht darunter einen gesunden Lebenswandel. Die leidige Erfahrung zeigt: Beide Symptome begleiten mit unerwünschter Regelmäßigkeit unser Alltagsleben. Das Gleichgewicht gegenüber den äußeren Einflüssen zu finden und bei Bedarf den Symptomen angemessen zu begegnen unterstützt die bene-Arzneimittelforschung mit dem neuen Konzept des ben-u-ron-Gesundheitsratgebers.
Bei der Entwicklung des Ratgebers hat die bene-Arzneimittelforschung völlig neue Wege eingeschlagen: Sie kombiniert auf 16 Seiten erstmals das ABC zum Umgang mit Schmerzen und Fieber mit Tipps von Experten aus Pharmazie, Pädiatrie und Physiotherapie zu einer ganzheitlichen Strategie für den Alltag. Sehr praktisch ist eine Karte zum Heraustrennen mit sechs wirksamen Entspannungsübungen für das Portemonnaie. Die Mindmap, eine Skala mit beschreibenden Worten für den empfundenen Schmerz, unterstützt das Gespräch mit dem Arzt.
Der ben-u-ron-Gesundheitsratgeber „Schmerzen und Fieber sanft behandeln“ ist bei bene-Arzneimittel erhältlich. Unter ratgeber@bene-arzneimittel.de kann er kostenfrei bestellt werden.

Was Venen wirklich wollen
Neu: Kostenloser Ratgeber

Der kostenlose medi Ratgeber „Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf“ bringt auf 100 Seiten wieder Schwung in die Beine von Venenpatienten. Quelle: „obs/medi GmbH & Co. KG“
Bayreuth (ots) - 22 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Volkskrankheit Venenleiden betroffen. Die Erkrankung ist keine Bagatelle. Sie schreitet unbehandelt schleichend fort und erhöht das Risiko, an einer Thrombose oder an einem offenen Bein (Ulcus cruris) zu erkranken.
Venenleiden sind nicht heilbar. Sind die Venenklappen einmal defekt und die Venen erweitert, gibt es kein Zurück. Jeder kann aktiv und mit einfachen Mitteln seine Venengesundheit beeinflussen. Der neue Ratgeber gibt auf rund 100 Seiten viele Informationen zum Thema Venenleiden, einen Selbst-Check zur Früherkennung und zeigt alle Stadien einer Venenerkrankung.
Die Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe (z.B. mediven). Durch ihren Druck verengen sie die Venen und das Blut versackt nicht länger in den Beinen.
Für Venen- und Ödempatienten
„Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf“

Der Ratgeber erklärt die Wirkungsweise von medizinischen Kompressionsstrümpfen, wie sie richtig angelegt und gepflegt werden. Rundgestrickte Kompressionsstrümpfe ohne Naht helfen bei Venenleiden, flachgestrickte Kompressionsstrümpfe mit Naht entstauen Ödeme (z.B. nach Operationen). Gymnastik und Sport aktivieren die Venentätigkeit. Wer dabei medizinische Kompressionsstrümpfe (z.B. mediven active) oder Aktivstrümpfe (z.B. mediven motion) trägt, intensiviert damit diesen positiven Effekt. Medizinische Kompressionsstrümpfe sind echte Individualisten - es gibt sie in feiner, besonders strapazierfähiger oder sportlicher Ausführung (z.B. mediven elegance, mediven plus). Und venengesunde Menschen können ihre Beine auf Reisen oder in der Freizeit mit Aktivstrümpfen (z.B. mediven travel) entlasten und das Risiko einer Reisethrombose minimieren.
Die Lektüre des Ratgebers „Alles Wissenswerte zum Kompressionsstrumpf“ lässt keine Fragen offen. Er kann kostenlos bei medi, Medicusstraße 1, 95448 Bayreuth, Telefon 0180-5003193 (14 ct/min), E-Mail medipost@medi.de bestellt werden. Surftipp: http://www.medi.de.

Nikotinfrei heilt besser
Wer vor einer Operation das Rauchen aufgibt,
erleidet seltener Komplikationen
Baierbrunn (ots) -
Wenn Raucher spätestens vier Wochen vor einer geplanten Operation eine Zigaretten-Entwöhnung beginnen, können sie damit Probleme wie Wundinfektionen oder eine schlechte Wundheilung vermeiden, berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin“. Der schwedische Chirurg David Lindström vom Karolinska-Institut, Stockholm, fand in einer Studie mit 117 Patienten heraus, dass ein Rauchstopp die Komplikationsrate nach operativen Eingriffen halbierte.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“

Selbstgemachte Knetmasse kann Kinder gefährden
Berlin (ots) - Selbstgemachte Knetmasse aus Lebensmitteln sollte kein Alaun enthalten. Im Internet kursieren diverse Anleitungen, um aus Salz, Mehl, Öl und anderen Lebensmitteln Knetmassen für Kinder herzustellen. Teilweise wird diesen Rezepturen Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) zugesetzt, das Verbraucher in Apotheken nachfragen. „Alaun ist eine Chemikalie und hat in Kinderspielzeug nichts zu suchen. Wer Knetmassen selbst herstellen will, sollte sich auf Lebensmittel als Zutaten beschränken“, so Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Grenzwerte für eine gefahrlose orale Aufnahme von Alaun sind nicht definiert. Wenn überhaupt, sollten Kinder nur unter Aufsicht von Erwachsenen mit Alaun-haltigen Knetmassen spielen, damit sie nichts verschlucken.
Alaun ist eine kristalline Substanz, die schwach desinfizierend wirkt und die Knetmasse vor einem Befall mit Mikroorganismen schützen soll. Alaun wirkt zusammenziehend auf Schleimhäute und Haut. Vergiftungsanzeichen können unter anderem Brennen im Mund, Übelkeit, Erbrechen oder Schluckstörungen sein. Besondere Vorsicht ist geboten bei Kindern mit Hauterkrankungen. Nach jedem Kontakt mit Alaun-haltiger Knetmasse sollten die Hände gründlich gewaschen werden.

Warnsignale aus dem Gehirn
Wie man Vorzeichen eines Schlaganfalls erkennt
und sich für später schützt
Baierbrunn (ots) -
Bevor es zu einem schweren Schlaganfall mit bleibenden Schäden kommt, sendet das Gehirn sehr oft kleine Warnsignale. Nur werden diese meistens nicht ernst genommen. Es kann eine nach Minuten wieder vergehende Bewegungsstörung einer Hand oder eines Armes sein, eine ebenso kurze Seh- oder Sprachstörung, ein Taubheitsgefühl oder ein Schwindel. Wer darauf nicht reagiert, verpasst die Chance, dem möglicherweise bevorstehenden größeren Anfall vorzubeugen. In 15 Prozent der Fälle kommt der Schlaganfall im nächsten Jahr, bei 5 Prozent schon in den folgenden zwei Tagen, erklärt Dr. Claus Briesenick, Neurologe in Baldham bei München, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Bei solchen Warnschüssen - Ärzte sprechen von einer TIA, einer vorübergehenden Durchblutungsstörung - sollte man deshalb sofort den Notarzt rufen. Abwarten ist ein Fehler - auch deshalb, weil die Ursache ermittelt und von diesem Zeitpunkt an vorgebeugt werden kann. Selten reicht ein Medikament, häufig wird eine Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten empfohlen, und manchmal kann die Engstelle eines Blutgefäßes operativ beseitigt werden. Herzrhythmusstörungen sind ebenfalls Auslöser einer TIA oder eines Schlaganfalles. Dann ist ihre Behandlung zugleich Vorbeugung.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Übler Pilz - Wie man Streit
wegen Schimmelpilz in Wohnungen vorbeugt
Baierbrunn (ots) - Schimmelpilz in Wohnungen gehört zu den häufigen Streit-Themen zwischen Mietern und Vermietern. Geschädigt sind oft beide: Die Bewohner leben mit einer nicht unerheblichen Gesundheitsgefährdung, dem Besitzer drohen Schäden an seinem Eigentum. Beim Streit um die Verantwortlichkeit sieht Rechtsanwalt Jochen Kern, Spezialist für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, in mehr als 80 Prozent der Fälle die Schuld bei Baumängeln, also auf Seiten des Vermieters, betont er in der „Apotheken Umschau“. Aber auch der Mieter muss sich vergewissern, wie er die Wohnung sachgerecht heizt, lüftet und trocken hält, um Schimmelentstehung zu vermeiden. Vermieter sollten Neumietern das richtige Vorgehen sorgfältig erklären. Gerade stark gedämmte Neubauten etwa benötigen regelmäßiges Stoßlüften. Mieter müssen dem Eigentümer unverzüglich mitteilen, wenn sie Schimmel entdecken. „Der Vermieter wiederum ist dazu verpflichtet, die Ursachen herauszufinden“, betont Kern. Im Streitfall klären in der Regel Sachverständige, bei wem die Verantwortung liegt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Neu: Pflegeberatung rund um die Uhr
AOK: mehr Telefonberatung seit Jahresbeginn
Stuttgart (ots) -
Als erste Kasse bietet die AOK Baden-Württemberg ab Jahresbeginn die Pflegeberatung an und hat dafür die Servicezeiten des AOK-Care-Telefons, unter der Nummer 0180-1050500, auf 24 Stunden täglich verlängert.
„Die neue Pflegeberatung richtet sich an Versicherte und deren Angehörige, die Fragen zum Thema ‘Pflegebedürftigkeit’ haben“, sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg. „Ist beispielsweise ein Elternteil plötzlich auf Pflege angewiesen, geben unsere Experten Tipps, welche Schritte als nächstes zu tun sind. Muss ein Pflegedienst organisiert werden, oder ist ein Hilfsmittel die beste Lösung? Darüber hinaus gibt es Informationen zu Leistungen der Pflegeversicherung wie Pflegestufen, Pflegegeld und Kurzzeitpflege.“
Laut AOK befanden sich in Baden-Württemberg im Jahr 2007 über 120.000 Menschen in ambulanter, teilstationärer oder stationärer Pflege. Dr. Hoberg: „Das sind 8.000 mehr als noch im Jahr 2000. Diese Zahl wird weiter steigen und damit auch der Bedarf zur Pflegeberatung. Da immer mehr Menschen bei Fragen zu medizinischen Themen unser Care-Telefon nutzen, haben wir uns entschieden, dort unsere Pflegeberatung anzusiedeln.“
Die Beratung am Telefon habe den Vorteil, dass sich Experten mit langjähriger Erfahrung im Bereich Pflege ohne Hektik oder Zeitdruck in aller Ruhe um die Bedürfnisse der Versicherten kümmern können. Da die Pflegeberatung auch bei der Suche nach Pflegeheimen oder Pflegediensten helfe, erhielten Versicherte damit alle Informationen unkompliziert aus einer Hand.
Zusätzlich erweitert die AOK Baden-Württemberg die allgemeinen Service-Zeiten des AOK-Care-Telefons auf 24 Stunden. Damit können sich Versicherte ab dem 1.1.2009 rund um die Uhr zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit, medizinischer Fortschritt und Behandlungsmöglichkeiten beraten lassen.
Das AOK-care-Telefon ist unter der Telefonnummer 0180-1050500 zu erreichen. Wer das Internet nutzen möchte und zum Beispiel ein Pflegeheim in seiner Nähe sucht, dem empfiehlt die AOK den Pflegeheimnavigator unter www.aok-bw.de (Bereich „Pflege“ anklicken).
Die AOK Baden-Württemberg versichert 3,7 Millionen Menschen und zahlt fast 9,8 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.
Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet unter http://www.aok-bw.de.

Nuckeln will gelernt sein
Wie junge Mütter wunde Brustwarzen vermeiden
Baierbrunn (ots) -
Wenn frisch gebackene Mütter auf das Stillen mit wunden Brustwarzen reagieren, hat dies meist einen einfachen Grund: Das Kind liegt beim Trinken nicht richtig an. „Um die Haut einer Brustwarze durchzuscheuern, genügen schon zehn Minuten falsches Saugen“, erklärt Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen und Ernährung beim Deutschen Hebammenverband, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Die Brustwarze darf nicht am Gaumen des Kleinen anstoßen, sondern muss weiter hinten im Mund im weichen Gaumen liegen.“ Bevor Mutter und Baby sich eine falsche Technik angewöhnen, sollte die Nachsorgehebamme um Rat gefragt werden. Sie kann zeigen, wie das Baby richtig angelegt wird. Damit sollte die junge Mutter nicht lange warten, denn die Kleinen wollen in 24 Stunden ja immerhin acht- bis 12-mal an die Brust. Geduld ist immer gefragt: In der Regel dauert es drei bis sechs Wochen, bis Mutter und Kind sich dabei aufeinander eingespielt haben.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Leinöl schützt das Herz
Alternative zu Fisch: Das Speiseöl aus Flachssamen
Baierbrunn (ots) -
Eine gute Quelle für herzschützende Omega-3-Fettsäuren ist neben Fisch auch Leinöl, das viel Linolensäure enthält, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das Öl wird aus Leinsamen, dem reifen Samen des Flachs, gewonnen. Forscher der Harvard School of Public Health (USA) untersuchten bei rund 1.800 Herzinfarkt-Patienten und ebenso vielen Kontrollpersonen den Gehalt an Linolensäure im Fettgewebe und bestimmten deren Herzinfarkt-Risiko. Dieses war bei den Teilnehmern mit den höchsten Linolensäure-Werten um 60 Prozent geringer als bei denen mit den niedrigsten Werten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Rauchstopp schützt vor Blasenkrebs
Freiburg (ots) - Ob Zigaretten, Zigarren oder Pfeife: Tabakkonsum schadet nicht nur Lungen, Herz und Kreislauf, sondern kann auch Blasenkrebs auslösen, vor allem, wenn viel und über Jahre geraucht wurde. Wer Silvester mit dem Rauchen aufgehört hat, senkt das Risiko erheblich. Früh erkannt, kann Blasenkrebs oftmals geheilt werden. Der Urologe Professor Arnulf Stenzl von der Universitätsklinik Tübingen rät langjährigen Rauchern deshalb zu einer Früherkennungsuntersuchung.
An Blasenkrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 28.000 Menschen. Ein bösartiger Tumor der Harnblase ist bei Männern der vierthäufigste Krebs und steht bei Frauen an achter Stelle der Krebserkrankungen. (1) Rauchen ist der bedeutendste Risikofaktor. Etwa jeder zweite Fall von Blasenkrebs lässt sich darauf zurückführen. Ob passives Rauchen ebenfalls das Risiko für Blasenkrebs erhöht, ist bisher kaum bekannt. (2)
„Blasenkrebs wird häufig sehr spät diagnostiziert. Ein Grund dafür ist, dass viele die Symptome nicht kennen“, erläutert Stenzl. Blutbeimengungen im Urin sind ein Alarmsignal. Aber auch Schmerzen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang können Zeichen für einen Tumor in der Harnblase sein. „Die Symptome ähneln denen einer Blasenentzündung. Daher besteht die Gefahr, dass die Beschwerden zunächst falsch beurteilt werden und wertvolle Zeit vergeht, bis der Tumor bekämpft wird“, warnt der Tübinger Urologe Stenzl.
Stenzl rät bei Verdacht auf Blasenkrebs dringend dazu, einen Arzt aufzusuchen. „Bei rechtzeitiger Therapie sind die Heilungschancen von Blasenkrebs gut. Wer viele Jahre geraucht hat, sollte bei einem Urologen einen Urintest zur Früherkennung machen.“ Auch die American Urological Association (AUA) empfahl im November 2008 gefährdeten Personen wie Rauchern dringend, verdächtige Symptome abklären zu lassen und ihren Arzt auf das Risiko für Blasenkrebs anzusprechen. Laut AUA ist sich nur jeder Dritte darüber im Klaren, dass Rauchen die Hauptursache für Blasenkrebs ist. (3)

1. Krebs in Deutschland 2003-2004. Häufigkeiten und Trends. 6. überarbeitete Auflage. Robert Koch-Institut (Hrsg) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg). Berlin, 2008.
2. Boffetta P: Scand J Urol Nephrol Suppl. 2008 Sep;(218):45-54.
3. Presseinformation der American Urological Association (AUA) vom 17.11.2008; www.auanet.org (18.12.2009).

Eiskalt erwischt
Wie man die Schwere von Kälteschäden
unterscheidet und sie behandelt
Baierbrunn (ots) -
Menschen, die nur selten sehr tiefe Außentemperaturen erleben, unterschätzen die möglichen Schäden leicht. Sie ziehen sich dann Unterkühlungen und Erfrierungen zu, deren Schwere sie nicht erkennen können. Im harmlosesten Fall verfärbt sich die Haut bei Erfrierungen weißlich, fühlt sich kalt an und prickelt. Dann gilt es, sie behutsam zu erwärmen, etwa mit einer sanften Massage. Ideal: den betroffenen Körperteil in etwa 37 Grad warmem Wasser eine Stunde lang baden, rät die „Apotheken Umschau“. Bei Erfrierungen zweiten Grades wirft die Haut Blasen, die mit Flüssigkeit gefüllt sein können. Bei Gefühlsstörungen und Schmerzen sollte man sofort zum Arzt gehen. Bei drittgradigen Erfrierungen geht Gewebe unter. Dies ist immer ein Fall für den Arzt. Besonders aufmerksam müssen Diabetiker sein. Sie leiden oft schleichend an einer Gefühlsstörung besonders der Füße. Sie spüren Erfrierungen erst zeitlich versetzt oder gar nicht. Sie sollten beim Verdacht auf Unterkühlung auf jeden Fall überwacht werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Krise macht krank
Lebenslange Gesundheitsdelle nach früheren Wirtschaftabschwüngen
Baierbrunn (ots) -
Eine schlechte Wirtschaftslage zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen erhöht dessen Risiko, später im Leben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher der Freiem Universität Amsterdam (Niederlande). Diese verglichen die Gesundheitsdaten von mehr als 6.000 Personen, die zwischen 1873 und 1906 entweder in einer Zeit wirtschaftlicher Rezession oder während eines Aufschwungs geboren worden waren. Zwar seien die damaligen Lebensumstände nicht ohne Weiteres mit den heutigen zu vergleichen, doch zeige die Studie, wie stark die Lebensbedingungen während der frühesten Entwicklung die spätere Krankengeschichte prägen, so die Forscher.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Knackiges gegen Krebs
Neue Hinweise für die vor Krebs schützenden Eigenschafen
von Obst und Gemüse
Baierbrunn (ots) -
Im Pektin, einem Inhaltsstoff von Obst und Gemüse, haben Forscher nun einen weiteren Baustein gefunden, der für die vor Krebs schützenden Eigenschaften dieser Nahrungsmittel verantwortlich sein könnte, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Wissenschaftler des britischen Institute of Food Research in Norwich haben beobachtet, dass sich ein Bestandteil des Pektins an ein Eiweiß bindet, das bei der Krebsentstehung eine Rolle spielt. Dadurch würde der Eiweißbaustein gehemmt. Das könne der Tumorentstehung entgegen wirken, so die Forscher.
Quelle: Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Rund und gesund - Warum ein paar Kilo zu viel
für ein längeres Leben sorgen können
Hamburg (ots) - 66 Prozent aller Männer und 51 Prozent aller Frauen sind in Deutschland übergewichtig oder gar fettsüchtig - Zahlen, die bislang als Alarmsignal galten. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (1/09; EVT: 27. Dezember) berichtet, belegen jedoch zahlreiche Studien, dass Mollige längst nicht so gesundheitsgefährdet sind, wie bislang angenommen.
Wer einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 25 und 30 hat, ist demnach besser gewappnet gegen Krankheiten und hat eine höhere Lebenserwartung als Menschen, die sehr dünn oder extrem dick sind. Grund für den Gesundheitsvorteil bei leichtem Übergewicht: die erhöhte Energiereserve des Organismus. „Vor allem im Alter ab 50 bis 55 scheinen einige Extrapfunde eine Schutzfunktion zu haben“, weiß Professor Dr. Johannes Hebebrand, Gewichtsforscher an der Universitätsklinik Duisburg-Essen.
Eine dauerhafte Gewichtsreduzierung durch Diät hält der Experte ohnehin für wenig erfolgversprechend. Der menschliche Organismus sei genetisch darauf getrimmt, sich vor einem Verlust an Körpergewicht zu schützen. Forscher gehen davon aus, dass das Erbgut etwa 20 bis 30 Prozent des Gewichts steuert. Als nachhaltigster Dickmacher gilt jedoch noch immer ein Lebensstil mit zu viel Kalorien und zu wenig Bewegung. Dass gerade Fitness einen wesentlichen Gesundheitsfaktor darstellt, zeigt eine US-Studie. Danach haben fitte Dicke bis zu einem BMI von knapp 35 eine höhere Lebenserwartung und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als untrainierte dünne Menschen.
Quelle: FÜR SIE

Schlafmittel rechtzeitig einnehmen
Wer erst in der Nacht zur Tablette greift, ist am nächsten Tag müde
Baierbrunn (ots) -
Wer gegen Schlafstörungen ein Schlafmittel verordnet bekommen hat, sollte es rechtzeitig am Abend vor dem Schlafengehen einnehmen, rät die Apothekerin Dr. Luitgard Marschall im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Ein häufiger Fehler sei, das Medikament erst zu nehmen, wenn sich in der Nacht der Schlaf nicht einstellen will. „Dann kann es passieren, dass das Medikament noch am nächsten Tag wirkt und Sie stark beeinträchtigt“, schreibt die Arznei-Expertin. Mehr noch: Damit stört man den Tag-Nacht-Rhythmus, so dass sich die Schlafprobleme noch verstärken.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Teure Behandlungsmängel
Bei Rückenschmerzen zeigen sich viele deutsche Ärzte lernunwillig
Baierbrunn (ots) -
Gegen Rückenschmerzen, eine der häufigsten Beschwerden deutscher Patienten, folgen immer noch viel zu wenig Ärzte modernen, von Experten empfohlenen Behandlungsanleitungen. „Obwohl Röntgenbilder nicht sehr aussagekräftig sind, röntgen Ärzte zu viel und zu früh“, kritisiert Professorin Annette Becker von der Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin der Universität Marburg in der „Apotheken Umschau“. „Außerdem werden zu oft Schmerzmittel gespritzt, obwohl es meistens genügt, die Wirkstoffe als Tabletten zu nehmen.“ Auch Massagen und Krankengymnastik würden zu oft verordnet. „Man muss nur die Schmerzen lindern, damit der Betroffene schnell wieder aktiv werden kann“, betont die Expertin. Eine frühzeitige Schmerztherapie könne sogar verhindern, dass die Schmerzen immer wieder kehren. Sie warnt ihre Kollegen vor Behandlungen, die nur passiv vom Patienten wahrgenommen werden und ihn nicht zur eigenen Aktivität anregen. Rückenschmerzen sind auch ein gewaltiges volkswirtschaftliches Problem. Jede vierte Krankschreibung geht darauf zurück, denn 80 Prozent der Bundesbürger leiden zumindest zeitweise daran, und bei jedem zehnten Patienten sind die Schmerzen bereits chronisch. Bei einer wissenschaftlichen Überprüfung abgerechneter Therapien von 1,5 Millionen Versicherten der Gmünder Ersatzkasse kam heraus, dass allein diese Kasse in einem Jahr 7,7 Millionen Euro für Behandlungen ausgeben musste, die nicht mit den Therapieleitlinien übereinstimmten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Sanft und natürlich gegen Windeldermatitis
Halle (Saale) (ots) - Bei Windeldermatitis vertrauen Eltern auf die Mischung aus Zinkoxid und Nystatin. Jetzt gibt es die bewährte Kombination auch auf Erdnussölbasis. Das ist schonend für die empfindliche Kinderhaut.

Bei einer Windeldermatitis haben sich die Wirkstoffe Nystatin und Zinkoxid bewährt. In Apolind gibt es diese Kombination mit einer sanften und natürlichen Erdnussölbasis. Damit den Kleinen schnell und sanft geholfen werden kann. Jetzt im praktischen Pumpspender. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: „obs/PKH Halle GmbH“
Jedes Kind erlebt in seinem Leben eine Windeldermatitis, so sagt es die Statistik. Aber nicht nur Babys sind davon betroffen, auch inkontinente Menschen und Senioren - kurz jeder der Windeln tragen muss - ist gefährdet.
Es gibt viele Hausmittel gegen Windeldermatitis, zum Beispiel schwarzen Tee, Muttermilch oder Heilwolle. Wenn alle diese Maßnahmen nichts helfen oder sich ein Pilz auf der Haut festgesetzt hat, hilft Apolind Wundbalsam mit Nystatin aus der Apotheke.
Das Arzneimittel, das von einer kleinen Pharmafirma aus Halle (Saale) entwickelt wurde, verwendet als Basis naturreines Erdnussöl. Damit ist es geschmeidiger und kann sanft, ohne Druck und damit auch ohne weitere Schmerzen zu bereiten verstrichen werden. Außerdem wird es im praktischen Pumpspender geliefert, so dass beim Wickeln eine Hand frei bleibt. Eltern von zappeligen Kindern wissen wie schwierig es ist, mit einer Cremetube zu hantieren während der Sohn oder die Tochter versucht vom Wickeltisch zu „entkommen“.
Die bewährte Kombination aus Zinkoxid und Nystatin trocknet zum einen die Haut ab ohne Sie auszutrocknen und fördert zum anderen die Heilung. Erdnussöl pflegt die Haut und hält sie weich und geschmeidig. Pilze brauchen ein feuchtes Milieu. Zinkoxid entzieht der Haut sanft überschüssige Feuchtigkeit und zerstört damit die Lebensgrundlage des Pilzes. Nystatin bekämpft gezielt den Pilz und stellt sicher, dass die Haut der Patienten schnell wieder gesund werden kann.
Eltern und Pfleger berichten, dass eine Besserung oft schon nach einer Nacht sichtbar ist. Apolind Wundbalsam mit Nystatin gibt es in jeder Apotheke.
Apolind Wundbalsam mit Nystatin gibt es in jeder Apotheke oder es kann dort unter der Pharmazentralnummer (PZN) bestellt werden. Apolind gibt es in zwei Packungsgrößen, nämlich mit 50 ml (PZN 5947939) für 11,47 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) oder mit 100 ml (PZN 5947945) für 16,96 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).

Neuer Fruchtbarkeitstest bringt mehr Klarheit
Kinderwunsch - jetzt oder später
Darmstadt (ots) -
Seit kurzem bieten Frauenärzte eine besondere Untersuchung für Frauen an: den FertiCheck. Bei diesem Test wird der aktuelle Status der eigenen Fruchtbarkeit bestimmt. Er richtet sich an alle Frauen, die sich in den nächsten Jahren ein Kind wünschen und rechtzeitig über ihre „Schwangerschaftschancen“ Bescheid wissen möchten. Da die Fruchtbarkeit bereits ab 30 abnimmt, soll der FertiCheck einer möglichen späteren Enttäuschung durch unerfüllten Kinderwunsch vorbeugen. Das Angebot wurde vom Berufsverband für Frauenärzte und dem Biotechnologieunternehmen Merck Serono entwickelt und umfasst eine Blut- und eine Ultraschalluntersuchung.
Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube: Eine Frau könne ohne Weiteres bis 40 schwanger werden. Die Chancen auf eine Schwangerschaft sinken bereits über 30. Tatsächlich fängt also die biologische Uhr früher an zu ticken als allgemein angenommen - und zwar bei jeder Frau unterschiedlich schnell.
Heutzutage sind Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich fast 30 Jahre alt - in den sechziger Jahren bekamen sie mit 23 ihr erstes Kind. Viele Faktoren können dabei eine Rolle spielen: Sollen zunächst Bildung, Karriere, Partnersuche oder finanzielle Absicherung verwirklicht werden, gehen häufig die Jahre ins Land. Viele Frauen sind sich dann über den richtigen Zeitpunkt für den Nachwuchs noch unklar.
Um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden, sollten sie vorsorglich den FertiCheck beim Frauenarzt machen und ihre „individuelle Fruchtbarkeitsreserve“ untersuchen lassen. Der Check, der nicht von der Krankenkasse übernommen wird, bietet den Frauen rechtzeitig Klarheit: Ist mit der Fruchtbarkeit alles in Ordnung, bleibt genügend Zeit für die natürliche Familienplanung. Findet der Frauenarzt dagegen Hinweise auf eine abnehmende Fruchtbarkeit, empfiehlt es sich, den Kinderwunsch möglichst bald anzugehen und sich frühzeitig vom Arzt beraten zu lassen. Auch wenn noch keine Hinweise auf ungewollte Kinderlosigkeit vorliegen, gibt die FertiCheck-Untersuchung so eine wichtige und rechtzeitige Entscheidungshilfe.
Informationsmaterialien zum Thema Fertilitätsreserve sowie zum FertiCheck-Angebot bietet der Berufsverband der Frauenärzte in Kooperation mit Merck Serono an. Sie können unter der Telefonnummer 0800-0466253 kostenlos angefordert werden oder stehen unter http://www.fertinet.de zum Download zur Verfügung.

Geheimnisvoller Hautausschlag
Nesselsucht kommt überraschend,
verschwindet aber auch meist bald wieder
Baierbrunn (ots) -
Der juckende Hautausschlag überfällt besonders Kinder: „Nesselsucht“ heißt es dann, und der Arzt verschreibt ein Antihistaminikum. Auch für die Mediziner unbefriedigend: „Meistens lässt sich trotz Untersuchungen keine klare Ursache für die Nesselsucht feststellen“, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Er weiß aber auch: „So plötzlich, wie der Hautausschlag kommt, verschwindet er in der Regel nach wenigen Tagen wieder.“ Manchmal dauert dies aber auch einige Wochen. Es könne sowohl eine Infektion dahinter stecken als auch eine Allergie. Selbst seelische Auslöser begegnen erfahrenen Kinderärzten immer wieder. „Geduld und ein Antihistaminikum gegen den Juckreiz sind daher fast immer die beste Medizin“, so Busse.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“


Spaß ohne Spange: Bisskids lässt Zähne gerade wachsen
Sanfte kieferorthopädische Vorsorge für Kinder von zwei bis zwölf Jahren bietet eine Alternative zur klassischen Zahnspange
Köln (ots) -
Zahnklammer adé? Ein neuartiges kieferorthopädisches Vorsorgekonzept lässt bei Kleinkindern vom dritten Lebensjahr an die bleibenden Zähne von Anfang an gerade wachsen. Lästige Klammern und festsitzende Apparaturen können in vielen Fällen vermieden werden, wenn die Prävention rechtzeitig beginnt, sagt die Kölner Kieferorthopädin Cordula Hordt. Die Gründerin der einzigen auf kieferorthopädische Vorsorge spezialisierten Fachpraxis in Deutschland hat das Bisskids-Konzept entwickelt. Erste Orientierung gibt ein zuverlässiger Eltern-Kind-Test, der für die Familien kostenfrei auf der Webseite www.bisskids.de bereitsteht.
65 bis 75 Prozent aller Kinder mit Milchgebissen gelten bereits als kieferorthopädische Risikokinder, das belegen aktuelle zahnmedizinische Studien aus dem Jahr 2007. Eltern, die nicht frühzeitig gegensteuern, verlieren wichtige Zeit. „Fehlfunktionen verschwinden nicht von allein. Sie übertragen sich vom Milch- ins Wechselgebiss“, sagt Cordula Hordt.
Zugrunde liegt dem Therapieansatz ein speziell entwickeltes Trainingsprogramm, das kleinkindgerechte Hilfsmittel spielerisch mit individuellen Übungen kombiniert. Die Auswahl der Hilfsmittel reicht von speziellen Schnullern, kieferorthopädisch wirkungsvollen Trainingsgeräten, Übungsmaterial aus der Logopädie und der Frühförderung bis hin zu normalem Kinderspielzeug. „Die Übungen sind nicht nur kindgerecht und mit geringem Aufwand durchzuführen, sie machen den Kindern auch richtig Spaß“, sagt Kieferorthopädin Cordula Hordt.
Die neue Methode Bisskids ist völlig schmerzfrei und auch für Kleinkinder, die Sprach- oder Funktionsstörungen sowie Kieferfehlstellungen aufweisen, eine wirkungsvolle Alternative zur klassischen Zahnspange. Kieferorthopädin Hordt: „Der Einsatz des speziell entwickelten Bisskids®-Programms kann z.B. eine logopädische Behandlung wesentlich verkürzen, oftmals sogar überflüssig machen.“
Das Alter des Kindes, sein Kieferwachstum, die persönliche Funktionsstruktur und individuelle Neigungen bestimmen den persönlichen Übungsplan. Je nach Schweregrad beträgt die Behandlungsdauer zwischen sechs Monaten und 1,5 Jahren. Je jünger die kleinen Patienten sind, desto schneller stellen sich Erfolge ein. Die Kosten der Therapie belaufen sich von ca. 150 bis 900 Euro.
Die neue Methode basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass das Kiefer- und Gesichtswachstum speziell im Kleinkindalter am stärksten ist. Manche Wachstumsprozesse sind bereits im Alter von acht Jahren abgeschlossen - also lange, bevor die konventionelle Kieferorthopädie in Deutschland beginnt. Lippenschluss, Nasenatmung und die korrekte Zungenlage sollten deshalb schon im Kleinkindalter kontrolliert und trainiert werden. Bei vielen Kindern führen Schnuller und Flaschenernährung zu einer Verschiebung der Zungenlage und einer dauerhaften Mundatmung. Eine Fehl- oder gar Unterentwicklung beteiligter Muskeln und Knochen im Mund- und Gesichtsbereich stören aber das gesunde Wachstum. Auf diese Weise können die Kiefer zu klein und schmal bleiben. Sie stellen den bleibenden Zähnen nicht genügend Platz zur Verfügung, um gerade zu wachsen. Wird aber mögliche Fehlentwicklung rechtzeitig erkannt, lässt sich das Kieferwachstum mit sanften Methoden positiv beeinflussen.

Sonnenbrand trotz Wolken
Je höher man zum Wintersport in die Berge geht,
umso wichtiger ist Hautschutz
Baierbrunn (ots) -
Wer denkt bei Wolken und Nebel schon an Schutz vor Sonnenbrand? Und doch ist er nötig, wenn man sich im Schnee vergnügt und umso mehr, je höher es in die Berge hinauf geht, mahnt das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Zwar verschlucken Wolken und Nebel einen Teil der UV-Strahlen. Das wird aber durch den „Spiegeleffekt“ von Schnee und Eis wieder wett gemacht. Auch die winzigen Wassertröpfchen im Nebel können UV-Licht reflektieren. Hinzu kommt, dass die Winterhaut weniger Pigmente enthält und die schützende Hornschicht dünner ist - Gründe genug, ihr mit einem Sonnenschutz zu helfen. Im Winter soll der Lichtschutzfaktor am besten 25 und mehr betragen. Fetthaltige Cremes schützen die Gesichtshaut vor Schäden durch Kälte und trockene Luft. Sonnenmilch und Lotionen sind weniger geeignet, da sie kaum Fett, aber viel Feuchtigkeit enthalten, die in der Kälte zu Erfrierungen führen kann.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Pause für den Gehörgang
Warum und wann Hörgeräte auch einmal abgenommen werden sollen
Baierbrunn (ots) -
Hörgeräte, deren Passstück den Gehörgang vollständig verschließt, dürfen nicht ununterbrochen getragen werden. Im-Ohr- und Hinter-dem-Ohr-Geräte besitzen solche Passstücke. Sie können dazu führen, dass die empfindliche Haut im Gehörgang feucht wird und sich entzündet. „Damit der Gehörgang belüftet wird, sollten die Passstücke regelmäßig herausgenommen werden - etwa vor dem Sport oder vor dem Schlafengehen“, erklärt Professor Friedrich Bootz, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Bonn, in der „Apotheken Umschau“. Bei der so genannten offenen Versorgung, wo ein perforierter Schirm das Röhrchen fixiert, merken manche Patienten nicht einmal, wenn sie das Gerät nachts versehentlich im Ohr lassen, ist die Erfahrung des Experten. Aber: „Vor dem Duschen, Baden und Schwimmen, sollte jedes Hörgerät raus.“
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Ruhig essen gegen den Blähbauch
Eschborn (ots) - „Eine ausgewogene Ernährung mit Mahlzeiten, die in Ruhe zubereitet und verzehrt werden, ist der wichtigste Schritt bei der Behandlung von Völlegefühl und Blähungen.“ Das sagte Dr. Sabine Grunthal, Apothekerin aus Bad Honnef, in einem Exklusivinterview mit der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2008.
Das hilft im Akutfall: „Entschäumende Wirkstoffe wie Simeticon oder Dimeticon, mit der Mahlzeit eingenommen, lassen Gasbläschen im Darm zerfallen und können bereits bei Säuglingen angewendet werden“, erklärte die Apothekerin. Leichtere Beschwerden können mit pflanzlichen Zubereitungen aus der Bitteren Schleifenblume, Fenchel, Anis oder Kümmel gelindert werden. Starke Krämpfe löse man mit Butylscopolamin, so die Expertin. Daneben helfen Wärmflasche oder Kirschkernkissen und lockere Kleidung dem Blähbauch.
Nicht nur moderne, von beruflichem und Freizeitstress geplagte Zeitgenossen der Fast-Food-Generation klagen über Spannungen im Bauch. Auch ältere Menschen mit eingeschränkter Verdauung oder Bewegungsmangel leiden häufig unter dem Kneifen in Magen und Darm.

Beikost muss sein
Mit sieben Monaten brauchen Babys mehr,
als Mutters Brust bieten kann
Baierbrunn (ots) -
Spätestens mit sieben Monaten sollten Babys Beikost erhalten. Mancher Säugling aber findet Mutters Brust so einmalig, dass er die angebotene Kost vom Löffel energisch verweigert. Für die Kleinen ist nun aber die Aufnahme von Eisen wichtig. „Weder Muttermilch noch spezielle Babymilchnahrung enthält genug von diesem Mineralstoff“, sagt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Mit ein paar Tricks gelingt die Umstellung auf den Brei. Busse rät, die Neugier der Kleinen auszunutzen. Füttern am Familientisch, wenn alle anderen auch essen, motiviert, sagt er. Nach Busses Erfahrung löffeln die Verweigerer dann nach einigen Wochen gern ihren Brei. Dauert die Übergangszeit aber doch wesentlich länger, sollte ein Kinderarzt das Blut des Babys untersuchen. Wenn ein Eisenmangel besteht, wird er dann ein Eisenpräparat in Tropfenform verordnen.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Warzen - Kinder mit empfindlicher Haut
haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko

Präventionskampagne Haut: Kinder können vor einer Infektion
mit Warzenviren geschützt werden
Berlin (ots) -
Kinder mit einer empfindlichen Haut haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Warzenviren anzustecken. Darauf weist die Präventionskampagne Haut von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung hin. „Rund 30 Prozent aller Kinder in Deutschland sind heutzutage Atopiker“, sagt Professor Dr. Swen Malte John, Experte der Präventionskampagne Haut. „Das heißt, sie leiden an einer ererbten Überempfindlichkeit der Haut und Schleimhäute.“
Die Infektion mit Warzenviren, den humanen Papillomviren, passiert immer dann, wenn diese Viren durch kleine Verletzungen in die obere Hautschicht gelangen. Sechs Wochen oder auch erst mehrere Monate nach der Infektion verdickt und verhornt sich an der Eintrittsstelle die Haut und bildet Wucherungen.
In den infizierten Hautzellen vermehren sich die Viren und werden an der Oberfläche freigesetzt. Eine direkte Ansteckung kann durch Kontakt mit infizierten Hautschuppen erfolgen. Neben der direkten Ansteckung gibt es auch eine indirekte, beispielsweise in öffentlichen Schwimmbädern, Duschräumen, Sporthallen oder an Griffen und Geländern. Viren überleben dort am längsten, wo es feucht und kalt ist.
„Eine andere Gruppe von Viren, die dem Pockenerreger ähnlich sind, verursachen die so genannten. Dellwarzen. Sie sind mitunter sehr zahlreich und können überall am Körper auftreten“, sagt Professor John. Diese Warzen finden sich fast ausschließlich bei Kindern, besonders bei jenen mit empfindlicher Haut.
„Zum Glück verschwinden circa 80 Prozent der Warzen innerhalb von drei Jahren von selbst,“ so Professor John. „Gerade bei Kindern sollten wir auf den Selbstheilungsprozess des Körpers vertrauen. Ist eine Behandlung notwendig, sollte sie möglichst schonend sein“.
Es ist dennoch ratsam, Kinder vor einer Infektion zu schützen und Hautveränderungen immer von einem Hautarzt begutachten zu lassen, empfiehlt John weiter.
Hier einige Tipps, wie Kinder - neben einer regelmäßigen Hautpflege - vor einer Warzeninfektion geschützt werden können:
- Kinder sollten in Schwimmbädern, Sporthallen, Duschräumen und Hotels immer „Badelatschen“ tragen
- Kinder sollten ihre Füße nach jedem Schwimmbadbesuch desinfizieren und gut abtrocknen
- Eltern sollten die Füße von Kindern immer warm und trocken halten
- Eltern sollten dafür sorgen, dass eine zu große Belastung der Kinderhaut vermieden wird, zum Beispiel durch mechanische Reibung
- Eltern sollten den Bewegungsdrang Ihrer Kinder unterstützen. Viel Bewegung fördert die Durchblutung - besonders der Füße. Wechselbäder können den gleichen Effekt erzielen.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m² Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen unter http://www.2m2-haut.de.

Viele Krampfadern sieht man gar nicht
Welche Beschwerden Anlass für eine Untersuchung
der Beinvenen sein sollten
Baierbrunn (ots) -
Sie arbeiten nach einem genial einfachen Prinzip: Die Venen, die das Blut entgegen der Schwerkraft aus Beinen und Füßen wieder aufwärts zum Herzen und zur Lunge transportieren. Viele kleine Taschenklappen in den Gefäßen öffnen sich in Strömungsrichtung und schließen sich, wenn die Muskelpumpe ihren Druck vermindert. Dadurch verhindern sie, dass das Blut zurückfließt. Aber wenn einige Klappen ihre Spannkraft einbüßen, staut sich das Blut auf längeren Strecken. Die oberflächlichen Venen sind dann als unschöne „Krampfadern“ sichtbar. Nicht alle müssen aus medizinischen Gründen behandelt werden. „Viele von ihnen sieht man gar nicht“, warnt aber der Gefäßchirurg Dr. Peter Heider vor der rein optischen Diagnose im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Oft spürt der Mensch sie nur.“ Müde, schwere Beine am Abend, Juckreiz, Spannungen, Schwellungen - das sind die Alarmzeichen, dass etwas mit den Beinvenen nicht stimmt. Die genaue Untersuchung zeigt dann oft, dass bestimmte Venenabschnitte unter Rückflussstörungen leiden. „Wenn der Patient seine Krampfadern jetzt nicht behandeln lässt, können ihm schlimmere Venenprobleme wie Thrombosen, Hautveränderungen oder gar ein offenes Bein drohen“, warnt Heider.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Homöopathie nun auch für „BETRIEBSKRANKENKASSE MOBIL OIL“ -Versicherte als Kassenleistung
Mainz, 2. Dezember 2008 – Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) hat zum 1. Dezember 2008 mit der BKK Mobil Oil einen weiteren Vertrag zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung nach § 73 c SGB V abgeschlossen. Damit ist es der KV erneut gelungen, die neuen Vertragsmöglichkeiten, die der Gesetzgeber zur Stärkung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen geschaffen hat, zu nutzen. Ab dem 1. Dezember 2008 können nun bestimmte homöopathische Behandlungen über die KV abgerechnet werden, die von den Versicherten der BKK Mobil Oil in Rheinland-Pfalz als Kassenleistung in Anspruch genommen werden.
„Wir nutzen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten konsequent zur Verbesserung der Versorgung der Patienten und zur Verbesserung der Vergütung der Ärzte“, kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der KV RLP Dr. Sigrid Ultes-Kaiser.
Von dem Vertrag profitieren alle Versicherten der BKK Mobil Oil, sofern sie in Rheinland-Pfalz einen Vertragsarzt aufsuchen, der die Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ führt. Weitere Voraussetzung für die teilnehmenden Ärzte ist die Verpflichtung, viermal jährlich an einer fachbezogenen Fortbildung teilzunehmen.
Für die KV RLP ist dies nun der 2. Vertrag nach § 73 c SGB V zum Leistungsspektrum der Homöopathie. Knapp 60 Ärzte in Rheinland Pfalz bieten diese Leistung im Rahmen des Vertrages mit der Gmünder Ersatzkasse bereits seit 2 Jahren für ihre Patienten an.
Seit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz können auch KV´en im Rahmen der besonderen ambulanten Versorgung so genannte Selektivverträge mit den Krankenkassen abschließen. Im Rahmen dieser Sonderverträge stellen die Krankenkassen zusätzliche finanzielle Mittel für bestimmte Leistungen zur Verfügung. Die Vergütung erfolgt deshalb außerhalb der budgetierten Gesamtvergütung.
Homöopathie ist eine Behandlungsmethode der besonderen Therapierichtung, die auf einem Gesamtbild des kranken Menschen beruht. Im Mittelpunkt der Therapie steht deshalb die homöopathische Untersuchung (Anamnese). Die Arzneimittelwahl erfolgt anhand der Ähnlichkeitsregel, die besagt, dass Inhaltsstoffe beim Gesunden dem Krankheitsbild möglichst ähnliche Symptome hervorrufen und deren Gabe in potenzierter (verdünnter) Form erfolgt. Die Anwendung einer homöopathischen Therapie ist grundsätzlich bei solchen Erkrankungsformen indiziert, bei denen eine Heilung oder Linderung durch spezifisches therapeutisches Ansprechen potentiell - auch vor dem Hintergrund noch vorhandener Selbstheilungskräfte - zu erwarten ist. U.a. zur Behandlung chronischer und akuter Erkrankungen.
Mit Ergänzung der Homöopathie (als besondere Behandlungsmethode) um eine qualitative Dimension verfolgen die Vertragspartner das Ziel einer Standardisierung und Normierung der Behandlungsqualität bei gleichzeitiger Verbesserung der Patientenversorgung. Daneben sollen Wirtschaftlichkeit und Effizienz erhöht werden.

Noro-Viren - gut zu wissen
Das Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises informiert
Noro-Viren zählen zu den häufigsten Erregern infektiöser Magen-Darm-Erkrankungen und zeigen einen ausgeprägten saisonalen Gipfel vor allem in den Wintermonaten.
10-50 Stunden nach der Infektion kommt es zu starker Übelkeit, plötzlich einsetzendem Erbrechen, Krämpfen im Bauchraum und zu starken, wässrigen Durchfällen; die Symptome können auch einzeln auftreten. Fieber zählt eher selten zum Krankheitsbild, die meisten Erkrankten fühlen sich jedoch sehr schwach. Die Beschwerden verschwinden nach 12-60 Stunden wieder. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über den direkten Kontakt zu Erkrankten (virushaltiges Erbrochenes oder Stuhl) oder indirekt über verschmutzte Flächen wie Waschbecken, Toiletten und Türgriffe, aber auch über Lebensmittel. Das erklärt die sehr rasche Ausbreitung der Infektion innerhalb von Altenheimen, Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen. Eine Impfung gegen Noro-Viren gibt es leider noch nicht.
Das Infektionsrisiko kann allgemein reduziert werden, indem man den Kontakt zu den Erkrankten meidet und auf eine sorgfältige Handhygiene achtet. Bei der Betreuung von erkrankten Personen in einem Privathaushalt steht eine gute Hand- und Toilettenhygiene sowie regelmäßige Reinigung der Kontaktflächen und personenbezogenen Hygieneartikel und Handtücher im Zentrum der Maßnahmen. Wichtig: Einmalhandschuhe bei der Reinigung von kontaminierten Flächen tragen.
Für die Erkrankten gelten die bei Magen-Darm-Infektionen üblichen medizinischen Empfehlungen. Neben Bettruhe ist auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten zu achten. Bei starken Flüssigkeitsverlusten durch Erbrechen und Durchfall sollte vor allen Dingen bei Kleinkindern, chronisch Kranken und älteren Menschen frühzeitig ein Arzt konsultiert werden. Der Arzt beurteilt, ob der Betroffene sicherheitshalber im Krankenhaus behandelt muss. Das Noro-Virus kann noch ein bis zwei Wochen nach Abklingen der akuten Beschwerden im Stuhl ausgeschieden werden. Auch für diesen Zeitraum auf eine intensive Toiletten- und Handhygiene achten.
Kinder, die eine Betreuungseinrichtung oder Schule besuchen, müssen bereits bei einem Verdacht auf Infektion zu Hause bleiben. Nach Abklingen der Krankheitssymptome dürfen betroffene Kinder erst 48 Stunden nach dem ersten geformten Stuhl oder dem letzten Erbrechen wieder in Kindergarten oder Schule. Weitere Informationen erteilen das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern unter Tel. 06761-82702 sowie die Außenstelle in St. Goar unter Tel. 06741-920018.


Ein neuer Kompressionsstrumpf cremt die Beine ein
Bamberg (ots) - Kompression und Hautpflege in einem - das bieten die innovativen Kompressionsstrümpfe Memory care concept von Ofa Bamberg. Mit Hilfe der Nanotechnologie ist es gelungen, die pflegenden Extrakte der Aloe vera für die Garnherstellung zu nutzen. Der Tragekomfort wird somit verbessert, Juckreiz und Spannungen an den Beinen vermindert.
Unzureichende Durchblutung, mangelnde Nährstoffversorgung und der medizinisch notwendige feste Sitz der Kompressionsstrümpfe sorgen für einen erhöhten Feuchtigkeitsbedarf. Dadurch kann es zu Juckreiz und unangenehmen Spannungsgefühl kommen. Ofa Bamberg, ein fränkisches Unternehmen, das seit mehr als 80 Jahren Kompressionsstrümpfe fertigt, hat erstmals in Deutschland dauerhaft wirkende Funktionstextilien für den Venenschutz plus Hautpflege entwickelt. Die Kompressionsstrümpfe Memory care concept (erhältlich im Sanitätshaus) nutzen die pflegenden Extrakte der Aloe vera. Die hautfreundlichen Stoffe verschmelzen während des Produktionsprozesses mit den Garnen. Eine spezielle Mikroverkapselung sorgt dafür, dass die Pflegewirkung nicht wie bei vielen anderen Funktionstextilien schon nach wenigen Waschgängen verloren geht. Die Mikrokapseln geben ihre Wirkstoffe während der gesamten Lebensdauer der Strümpfe kontrolliert und kontinuierlich ab - auch nach über 100 Wäschen.
So hilft Aloe Vera
Die tropische Heilpflanze wird wegen ihrer pflegenden, anti-oxidativen Wirkung bereits seit vielen Jahren in der Kosmetik eingesetzt. Aloe vera schützt die Haut vor dem Austrocknen. Für den Patient bedeutet diese Innovation ein angenehmeres Tragegefühl. Die damit „angereicherten“ Strümpfe lassen sich zudem weit leichter anziehen. Moderne Kompressionsstrümpfe wie Memory care concept, die heute auch in vielen modischen Farben erhältlich sind, erhöhen auch die sogenannte Compliance der Patienten, also die Therapietreue. Ein wichtiges Argument für Arzt und Patient, denn der beste Strumpf kann nicht helfen, wenn er wegen mangelndem Tragekomforts nicht täglich angezogen wird.
Mehr zur Basistherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen unter http://www.ofa.de.


Bei Gesundheits-Checks kritisch nachfragen!
„Niemand sollte sich in eine unkritische Früherkennungseuphorie treiben lassen“
Hamburg (ots) - 16. November 2008 - Das Angebot an Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheits-Checks wird ständig größer - und unübersichtlicher. „Niemand sollte sich in eine unkritische Früherkennungseuphorie treiben lassen. Denn vieles klingt zwar plausibel, ist aber wissenschaftlich überhaupt nicht ausreichend belegt“, sagt Dr. Eva Bitzer vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung in Hannover im Gespräch mit BRIGITTE WOMAN (Ausgabe 12/2008 jetzt im Handel).
Was von den häufigsten Tests zu halten ist, welche wirklich sinnvoll sind und welche nur Geldschneiderei, hat die Frauenzeitschrift BRIGITTE WOMAN in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengestellt. Einige dieser Untersuchungen, so die Empfehlung der Redaktion, sollte wirklich niemand versäumen. Ein Beispiel dafür ist die Darmspiegelung; sie kann verhindern, dass sich aus Krebsvorstufen Tumore entwickeln. Wichtig ist jedoch, sich genau über alle Vorsorgemöglichkeiten zu informieren und dann zu entscheiden, was für einen persönlich notwendig ist.

Blutzuckermessgeräte: die Qual der Wahl
Eschborn (ots) - Ein wenig unübersichtlich erscheint manchem Diabetiker die Auswahl an Blutzuckermessgeräten. Was sie können und wem was nützt, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2008.
Jeder zweite Diabetiker lässt gelegentlich Messungen ausfallen, da er in der Öffentlichkeit nur ungern misst. Das ergab eine Befragung. Kleine Messgeräte, die sekundenschnell messen, ermöglichen es, die Blutzuckerwerte unauffällig zu überprüfen. Doch die praktischen Winzlinge eignen sich leider nicht für jeden. Besonders Diabetiker mit Sehbehinderungen klagen häufig darüber, dass sie die kleinen Geräte nur mit Mühe bedienen und die Werte nur schlecht ablesen können. Ihnen nützen größere Geräte, die sich besser greifen lassen und eine größere Anzeige besitzen. Blinden Diabetikern helfen Messgeräte, die sich mit Hilfe der Stimme steuern lassen, ihre Blutzuckerwerte selbst zu bestimmen.
Auch das lästige Gefummel mit den Teststreifen lässt sich vermeiden. Systeme, in denen sich mehrere Messstreifen wie in einer Revolvertrommel oder auf einer Scheibe befinden, unterstützen Menschen mit Diabetes, deren Fingerfertigkeit nachgelassen hat. Die Apotheken helfen gern bei der Auswahl eines geeigneten Systems.

Düfte mit Heilkraft
Eschborn (ots) - »Ätherische Öle wirken nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper«, erklärt Rüdiger Fey, psychosomatisch arbeitender Arzt in Köln, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. November 2008. Wissenschaftliche Studien belegen inzwischen zahlreiche Anwendungen. Einige ätherische Öle lassen Entzündungen verschwinden, andere wirken auf das Nervensystem und beruhigen sogar Menschen, die den Duft selbst gar nicht riechen können.
In Erkältungsmedikamenten gehören ätherische Öle längst zum Standard. So sorgen die aromatischen Wirkstoffe aus Pfefferminz-, Kiefernnadel- oder Eukalyptusöl für eine freie Nase und helfen, festsitzenden Schleim zu lösen. In Erkältungssalben verarbeitet lassen sie sich auf Brust und Rücken einreiben oder zum Inhalieren in heißem Wasser auflösen. Doch nicht alle Wirkstoffe eignen sich für jeden. So vertragen Säuglinge und Kleinkinder Menthol und Kampfer nicht. Für sie gibt es deshalb spezielle Präparate. Die Apotheken beraten dazu umfassend.

Hornhaut sanft schmirgeln
Diabetiker sollten künstlichen Bimsstein bevorzugen
Baierbrunn (ots) -
Diabetikern wird immer wieder geraten, besonders aufmerksam zu ihren Füßen zu sein. Verletzen sie sich, kommt es oft zu nachhaltigen Problemen bei der Heilung. Deshalb sollen sie auch beim Entfernen von Hornhaut an den Füßen vorsichtig sein. „Synthetische Bimssteine eignen sich hierzu am besten“, schreibt die Fußpflege-Expertin Susanne Tolksdorf vom Fußnetzwerk Köln im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Künstlicher Bimsstein entfernt die Hornhaut effektiv und nutzt sich beim Reiben ab. Dadurch kann keine Verletzung entstehen. Der härtere, natürliche Bimssteins hat zudem ein hygienisches Problem: Seine Poren setzen sich mit Hautpartikeln zu. Von Hornhautfeilen aus Metall rät Tolksdorf ab, weil sie oft zu scharf sind.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Direkter Weg für Herzpatienten
„Chest pain units“ bieten bei Infarktverdacht die schnellste Hilfe
Baierbrunn (ots) -
Eine neue Strategie, Herzinfarktpatienten besonders schnell und effektiv zu helfen, sind „Chest pain Units“ (CPU, übersetzt: Brustkorbschmerz-Einheiten). Rund 30 deutsche Kliniken haben bereits CPUs eingerichtet. „Das sind zentrale Anlaufstellen für alle Patienten mit anhaltenden Brustschmerzen - ob sie von Angehörigen gebracht werden oder mit dem Rettungsdienst“, erklärt Professor Thomas Münzel, Klinikdirektor an der Universitätsklinik Mainz, in der „Apotheken Umschau“. Sein Haus hat als eine der ersten Kliniken eine solche CPU eingerichtet. Oft, so Münzel, gehe unnötig viel Zeit auf internistischen Notaufnahmen mit diagnostischer Routine verloren. In den USA und England sind CPUs schon länger ein Erfolgsmodell. Einer der wichtigsten Faktoren, einen Herzinfarkt zu überleben, ist nach wie vor, wie schnell eine kompetente Klinik erreicht wird. Dabei hat Deutschland bereits ein hohes Niveau erreicht. Insgesamt erliegen immer weniger Patienten einem Infarkt. Seit dem Jahr 1990 ist die Zahl um ein Drittel gesunken. CPUs sollen diese Entwicklung weiter fördern.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Rettender Zeitgewinn
Ein Krebsmittel könnte bei Schlaganfällen
geschädigte Hirnzellen überleben helfen
Baierbrunn (ots) -
Nach einem Schlaganfall bleiben Ärzten ungefähr drei Stunden, um geschädigte Nervenzellen im Gehirn vor dem Absterben zu bewahren. Mit dem Krebsmittel Bryostatin verlängert sich diese Frist womöglich um viele Stunden, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler am Blanchette Rockefeller Neurosciences Institute in Morgantown (USA) testeten dies in Tierversuchen. Dabei rettete die Substanz Nervenzellen bis zu 24 Stunden nach einem Schlaganfall und regte deren Verknüpfung untereinander an.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Trockene Luft, trockene Augen

Wie Bildschirmnutzer in der Heizperiode Augenreizungen vermeiden
Baierbrunn (ots) -
Wenn Heizkörper die Innenräume aufwärmen, geht dies meist zu Lasten der Luftfeuchtigkeit. Eine Folge: Die Augen brennen und röten sich, weil der Tränenfilm nicht mehr mitkommt. Besonders, wer dann am Bildschirm arbeiten muss, hat damit zu kämpfen. Gegenlicht strengt die Augen dann noch besonders an, heißt es im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Deshalb soll der Monitor nicht vor dem Fenster stehen. Die Höhe ist etwas unterhalb der Augenebene richtig. Kann die Taktfrequenz eingestellt werden, sollte man die höchste wählen. Wohltuend ist es, einmal täglich für zehn Minuten feuchtwarme Kompressen auf die geschlossenen Augen zu legen. Für chronisch trockene Räume sollte die Anschaffung eines Luftbefeuchters erwogen werden.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Blinddarm raus und nichts zu sehen
Wie die „Schlüssellochchirurgie“ in Zukunft
sichtbare Narben vermeiden will
Baierbrunn (ots) -
Weltweit feilen Chirurgen zur Zeit an einer Methode der „Schlüsselloch-Chirurgie“ für den Bauchraum, die keine Narben auf der Körperoberfläche mehr hinterlässt. Den Zugang zur Bauchhöhle finden sie dabei durch den Magen oder die Vagina, berichtet die „Apotheken Umschau“. Auch in Deutschland wird in mehreren Kliniken mit der Methode experimentiert. Als „Chirurgie durch natürliche Öffnungen und Hohlorgane“ (engl.: Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery - NOTES) bezeichnen die Wissenschaftler die Technik, mit der bereits Blinddärme entfernt wurden. Operiert wird durch Endoskopieschläuche mit ferngesteuerten Miniatur-Instrumenten. Für die Chirurgen sichtbar ist das Operationsgebiet über eine Mini-Videokamera, die ebenfalls per Endoskop zum OP-Gebiet gelangt. Wird der Bauchraum über den Magen aufgesucht, geschieht dies wie bei einer Magenspiegelung. Durch einen Schnitt in der Magenwand führt der Operateur die Instrumente in die Bauchhöhle. Bei Frauen sind bereits Operationen über Schnitte in der Vagina durchgeführt worden. Die Operateure berichten über sehr schnelle Heilungsverläufe. Beim Magenzugang besteht aber die Gefahr, dass die aggressive Magensäure in den Bauchraum gelangt. Dies wäre eine schwerwiegende Komplikation. „Der Ansatz befindet sich noch in einem frühen Stadium der Erprobung“, sagt Professor Jürgen Hochberger, Gastroenterologe am St.-Bernward-Krankenhaus in Hildesheim. Auch müssen noch die Instrumente für diese spezielle Anwendung modifiziert werden, da die herkömmlichen Geräte der Schlüssellochchirurgie nicht flexibel genug sind.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Volle Dröhnung
Wie Musik-Lautstärke und Bierkonsum zusammenhängen
Baierbrunn (ots) -
Laute Musik regt Kneipenbesucher zum Trinken an. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie französischer Wissenschaftler der Universität von Lorient. Diese beobachteten dazu die männlichen Gäste in verschiedenen Bars einer Kleinstadt. Zuvor hatten sie mit den Wirten verabredet, unterschiedlich laute Musik zu spielen. Während die Barbesucher bei einer moderaten Lautstärke von 72 Dezibel für ein Bier im Durchschnitt 15 Minuten brauchten, leerten sie bei einem Schallpegel von 88 Dezibel ihr Glas in nur 12 Minuten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Harter Mix aus Milch und Fleisch
Was Knochen von Kindern richtig stark macht
Baierbrunn (ots) -
Milch macht Knochen stark. Noch kräftiger aber werden sie, wenn Kinder zudem täglich gut 100 Gramm Fleisch oder andere eiweißreiche Lebensmittel, etwa Fische, und Hülsenfrüchte, essen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Erkenntnis geht auf eine Arbeit von Forschern der Boston University School of Medicine (USA) zurück. Sie untersuchten 106 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren und beobachteten sie zwölf Jahre lang. Ergebnis: Kinder, die zwei Milchprodukte täglich zu sich nahmen, hatten als Jugendliche 175 Gramm mehr Knochenmasse als diejenigen, die weniger Milchprodukte bekamen. Aßen sie Milch und Fleisch, brachten sie es sogar auf 300 Gramm mehr.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Schlaganfall - die leise Gefahr!
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und SAFE
fordern bessere Risikofaktorenfrüherkennung
Gütersloh (ots) -
Der gestrige Welt-Schlaganfalltag stand ganz im Zeichen des Themas „Little Strokes, Big Trouble“. Denn in den meisten Fällen bleibt der so genannte „kleine“ oder „leise“ Schlaganfall unentdeckt und tritt vermutlich fünf Mal so häufig auf wie der diagnostizierte Schlaganfall. Experten der Welt-Schlaganfall-Organisation (WSO) gehen davon, dass der „leise“ Schlag zu schwerwiegenden, neurologischen Folgeerkrankungen wie Demenz oder Alzheimer führen könnte. „Umso wichtiger ist eine gezielte Risikofaktorenfrüherkennung, um dem Schlaganfall vorzubeugen. Wir hätten viel erreicht, wenn die Schlaganfall-Risikofaktoren, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Herzrhythmusstörungen, weltweit bekannter wären und die Menschen mehr über ihr persönliches Risiko wüssten“, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Der Schlaganfall ist die Ursache Nummer eins für Behinderungen im Erwachsenenalter und der drittgrößte „Killer“ in Europa. Weltweit sterben jährlich 5,7 Millionen Menschen aufgrund oder infolge eines Schlaganfalls. In Europa sind es etwa 650.000. Die Vertreter der europäischen Schlaganfall-Organisation, kurz SAFE, hatten auf dem Welt-Schlaganfall-Kongress im September ein Manifest vorgelegt, das zum Ziel hat, 40 Prozent aller Schlaganfälle zu verhindern und eine bessere Lebensqualität für viele tausend Betroffene zu erreichen. Der Forderungskatalog reicht von der Prävention und Risikofaktorenerkennung über die schnelle Rettungskette und organisierte Versorgung in der Akutphase bis zur geeigneten Rehabilitation und Sekundärprävention.
„Mission und Auftrag von SAFE bestehen darin, einen Beitrag zu leisten, die Zahl der jährlichen Schlaganfälle in Europa zu senken und dafür zu sorgen, dass alle Betroffenen die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Das Bündnis setzt sich dafür ein, dass alle Patienten in Europa mit einem Schlaganfall das Recht auf den Zugang zu einer reibungslosen Versorgungskette haben und dass geeignete Maßnahmen bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden“, erklärt Dr. Markus Wagner, Leiter des Bereichs Prävention der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und seit Oktober 2008 Präsident von SAFE.
Heute besteht die Organisation aus 22 Mitgliedern und ist damit der weltweit größte Zusammenschluss von Patientenorganisationen im Bereich Schlaganfall. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gehörte 2003 zu den Gründungsmitgliedern von SAFE. Weitere Informationen zu SAFE und zum Thema Schlaganfall-Risikofaktoren erhalten Sie unter http://www.schlaganfall-hilfe.de.

Rotwein schützt die Leber
München (ots) - Es klingt paradox, aber vielleicht könnte Rotwein in moderaten Mengen die Leber vor Alkoholschäden bewahren. Bekannt ist, dass dauerhafter und zu großer Alkoholkonsum den Fettstoffwechsel in der Leber verändert. Die sogenannten „Fettleber“ bildet sich. Legt man dann nicht die absolute Bremse bei allen Leberfeinden ein, vor allem Alkohol, kann die Fettleber in einer Zirrhose enden. Dabei gehen immer mehr Leberzellen zu Grunde, bis das lebenswichtige Entgiftungsorgan nicht mehr funktionsfähig ist. Der sekundäre Pflanzenwirkstoff Resveratrol, der direkt unter der Haut von roten Trauben gebildet wird und damit in großen Mengen in Rotwein enthalten ist, könnte diese Entwicklung jedoch abbremsen. Resveratrol moduliert den Fettstoffwechsel in der Leber derart, dass Fett dort nicht mehr angelagert, sondern abgebaut wird, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der University of South Florida.
Der Hintergrund: Alkohol hemmt zwei Moleküle (AMPK und SIRT1), die im Stoffwechsel der Leber für Fettabbau sorgen. Resveratrol wirkt genau umgekehrt: Dieses Polyphenol aktiviert die Moleküle wiederum und schützt damit die Leber vor Alkoholfolgen. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung unter der Leitung von Joanne Ajmo. Die Wissenschaftler teilten dafür eine Anzahl von Mäusen in Gruppen ein. Alle wurden mit einer fettarmen Diät gefüttert. Die erste Gruppe bekam zusätzlich Resveratrol, die zweite Resveratrol plus Alkohol in Form von Ethanol, die dritte nur Ethanol und die vierte bekam als Kontrollgruppe ausschließlich die Diät. Nach Testende stellte sich heraus, dass der Pflanzenstoff die entsprechenden Moleküle aktiviert hatte und einer durch den Alkohol verursachten Fettleber entgegen wirkten. Doch nicht nur das: In Kombination mit Alkohol scheint Resveratrol noch effektiver zu sein.
Dieses Ergebnis soll jedoch kein Freibrief dafür sein, exzessiv Rotwein zu trinken, warnen die Wissenschaftler. Denn Alkohol kann nicht nur die Leber schädigen, sondern auch andere Organe. Wer jedoch gerne moderat trinkt, tut das mit Rotwein vielleicht mit weniger negativen Folgen für die Gesundheit. Besonders reich an Resveratrol sind dunkle Rotweine. Und eine gute Alternative sind Traubensäfte.
Hintergrund GGIP:
Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter dem Leitgedanken „informiert gesünder leben“ versucht die GGIP einen Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit zu leisten.

Kein Honig für Säuglinge
Warum Babys noch auf die an sich gesunde Süße verzichten müssen
Baierbrunn (ots) -
Tee oder Milch mit Honig gesüßt sind beliebte Hausmittel, wenn Kinder erkältet sind. Doch Vorsicht: Kleinkinder müssen im ersten Lebensjahr noch auf Honig verzichten, mahnt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Der Grund: Ihr Magen-Darm-System ist noch nicht ausgereift und damit instabil. In Bienenhonig, aber auch in Ahornsirup und Fenchelhonig, kommen manchmal Spuren des Bakteriums Clostridium botulinum vor. „Bei Säuglingen können bereits kleinere Mengen dieses Erregers den Darm lähmen“, schreibt Busse. Erst für Kinder ab einem Jahr ist der Genuss von Honig ungefährlich. Babyfertignahrung, die Honig enthält, stellt keine Gefahr für Säuglinge dar. Die Hersteller garantieren, dass die Lebensmittel ausreichend erhitzt und dadurch die Bakterien abgetötet werden.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Einlagen müssen zum Schuh passen
Was man beachten muss,
damit orthopädische Korrekturen wirklich nützen
Baierbrunn (ots) -
Orthopädische Einlagen zur Korrektur von Fuß-Fehlstellungen können nur richtig wirken, wenn der Schuh auch dazu passt. Das betont der Orthopädie-Schuhmachermeister Markus Schulz aus Germering. „Ein großer Teil der verordneten Einlagen wird nach meiner Einschätzung nicht getragen, weil die Patienten zum Beispiel nicht die richtigen Schuhe dazu besitzen“, sagt Schulz in der „Apotheken Umschau“. Der Fußabdruck allein sei oft trügerisch und nur ein Teil der Untersuchung. Wer Einlagen bekommt, soll deshalb dem Orthopädieschuhmacher auch die Schuhe zeigen, in denen er sie tragen wird. Schulz: „Keine Einlage hilft, wenn schon der Schuh nicht in Ordnung ist.“
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Hautkrebs-Check für jedermann
Wer die neue kostenlose Vorsorgeuntersuchung vornimmt
und wie sie abläuft
Baierbrunn (ots) -
Seit Juli dieses Jahres steht gesetzlich Krankenversicherten ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein kostenloses Hautkrebs-Screening zu. Bei dem Check wird nach bösartigen Veränderungen wie dem schwarzen Hautkrebs (Melanom) gesucht. Vornehmen kann ihn jeder zertifizierte Hausarzt oder Dermatologe. „Für maximalen Nutzen muss der Arzt den gesamten Körper begutachten: die Fußsohlen und die Haut unter den Kopfhaaren genauso wie die Schleimhaut im Mund und im Genitalbereich“, erklärt Dr. Lothar Schmittdiel im „HausArzt-Patientenmagazin“. Er gehört zu einer Gruppe von Ärzten, die Kollegen für das Hautkrebs-Screening schulen. Schon zum Start des Angebotes im Juli 2008 hatte jeder fünfte Hausarzt die notwendige Fortbildung durchlaufen. Finden sie verdächtige Hautstellen, muss ein Hautarzt diese abklären.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“


Herbstzecken -
Vorsicht beim Waldspaziergang und Pilze sammeln
Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt)
startet Aktionswoche „Herbstzecken bleiben gefährlich“
Frankfurt am Main (ots) -
Der zweite Höhepunkt in der Zeckensaison steht bevor. Er beginnt in der Regel je nach Wetterlage Ende September, Anfang Oktober und dauert bis November. Aus diesem Grund, so sagt Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte, startet der bpt in den Tierarztpraxen die Aktionswoche „Herbstzecken bleiben gefährlich“. Diese dient zur Aufklärung des Hundehalters, z.B. wie er die Übertragung der gefährlichen Krankheiten durch Zecken auf Hunde verhindern kann. Das gilt insbesondere bei Spaziergängen mit Hunden durch Wiesen, Felder und Wälder. Diese sind nicht ohne Gefahr für Mensch und Hund, und zwar dann, wenn sie von Zecken befallen und gestochen werden. Gefährliche Krankheiten, wie die Borreliose oder die Babesiose können die Folge sein. Hierauf weist Dr. Götz ausdrücklich hin. Er empfiehlt deshalb, insbesondere Hunde vor gefährlichen Infektionen, wie der Babesiose, auch Hundemalaria genannt, präventiv durch geeignete Medikamente wirkungsvoll zu schützen.
Waldspaziergänger, Pilzsammler und Hunde besonders gefährdet
Die gefährlichen Vampire lauern bereits an den Wegrändern auf ihr Blutopfer, auf Sträuchern und Grashalmen. Unbemerkt nutzen sie den Moment des Vorbeistreifens, der kurzen Berührung des Halms und schon krallen sie sich an ihre Opfer fest. Wenig später beginnen sie mit ihrer Blutmahlzeit und übertragen dabei häufig die gefährlichen Erreger der Borreliose, der Hundemalaria, der Anaplasmose und der Ehrlichiose sowie FSME-Viren. Während der Mensch nicht an der Hundemalaria erkrankt, kann er sich gegen die Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) - sie verursacht zum Teil schwere Hirnhautentzündungen - durch eine Impfung schützen. Bei Hunden sind die Besitzer trotz Tierliebe leichtsinniger. So wird nur etwa jeder 5. Hund, wie Dr. Götz betont, vor den Zecken und damit vor den gefährlichen Erregern geschützt. Diese Erreger bewirken schwere Infektionskrankheiten. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 3.000 bis 4.000 Hunde an der Hundemalaria. Sie ist eine sehr schwere Infektionskrankheit, die unbehandelt in der Regel tödlich endet.
Absammeln der Zecken - kein sicherer Schutz
Dr. Götz weist ausdrücklich darauf hin, dass das Absammeln der Zecken nach jedem Spaziergang keine sichere Methode ist, um die Übertragung der gefährlichen Erreger zu verhindern. Die jungen Zecken, so sagt er, seien viel zu klein, um im Fell eines Hundes rechtzeitig vor der Erregerübertragung erkannt zu werden. Erst Tage nach dem Beginn der Blutmahlzeit, wenn die Zecken mit Blut voll gesaugt sind und den Hund bereits infiziert haben, würde sie der Hundehalter erkennen und entfernen.
Schutz durch Prävention
In der Aktionswoche kann sich der Hundehalter beim Tierarzt darüber informieren, wie er sein Tier wirkungsvoll gegen Zecken und damit vor den gefährlichen Infektionskrankheiten schützen kann. Hierzu dienen insbesondere Medikamente mit zweifacher Wirkung, die sowohl die Zecken vom Hund abschrecken als auch abtöten. Diese Medikamente werden von allen tiermedizinischen Fachgesellschaften empfohlen und in der Regel als Spot on-Präparate an einem oder mehreren Punkten auf die Haut des Hundes geträufelt. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden über den ganzen Hund und dringen dabei in seine obere Hautschicht ein. Nach vier Wochen muss der Schutz erneuert werden, da durch Hautschuppung die Wirkung in dieser Zeit leicht abnimmt. Der Tierarzt, so Dr. Götz, würde gerne den Hundehalter in der Aktionswoche „Herbstzecken“ beraten, welche Antizeckenmittel für Hunde optimal ist.

Extrabetreuung auf Kasse
Pflegekassen zahlen deutlich mehr
für soziale Zuwendung bei Demenzkranken
Baierbrunn (ots) -
Vorlesen, mit ihnen spazieren gehen, gemeinsam kochen: Demenzkranke brauchen viel Zuwendung, selbst wenn der Bedarf an körperlicher Pflege gering ist. Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ erinnert daran, dass die Pflegeversicherung seit dem 1. Juli 2008 für solche Leistungen deutlich mehr zuschießt: Von 460,— Euro im Jahr ist der Betrag auf 2.400,— Euro vervielfacht worden. Gedacht ist das Geld hauptsächlich für ehrenamtliche Unterstützung. Die Alltagsbegleiter müssen aber entsprechend geschult sein, etwa indem sie einem im jeweiligen Bundesland anerkannten Helferkreis angehören. Solche Angebote gibt es aber noch nicht flächendeckend. Bei der Suche nach qualifizierten Ehrenamtlichen helfen zum Beispiel örtliche Alzheimer-Gesellschaften.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Kalt, kälter - Erkältung?
Erklärungsversuche für das alljährliche Erkältungsschicksal

Der Zusammenhang zwischen Wetter und Erkältung ist nicht zweifelsfrei wissenschaftlich belegt. Kälte und Erkältung stehen aber durchaus in einem Zusammenhang - insbesondere wenn verschiedene Faktoren zusammen kommen. / Die Infografik sowie weiteres Bildmaterial können Sie telefonisch unter 069- 405702 467 oder per E-Mail (Sandra.Dixkes@fleishmaneurope.com) bestellen. Quelle: „obs/Danone GmbH Deutschland“
München (ots) - Die Schmuddelwettersaison kommt langsam auf uns zu: Kalte Temperaturen, Niesel und Regen, Nebel, dann Frost und Schnee. Und zwischendrin immer wieder wärmere Tage, an denen einen die dicken Klamotten plötzlich ins Schwitzen bringen, bevor der nächste Kälteeinbruch droht. Herbst und Winter ist Erkältungszeit - jeder kennt die ersten Anzeichen: Müde und abgeschlagen schleppt man sich durch den Tag und deckt sich in weiser Vorrausicht schon mit Taschentuch & Co. ein. Bis zu drei Jahre seines Lebens verbringt jeder Erwachsene im Schnitt mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Kinder sind sogar fast doppelt so häufig erkältet. Zweite Risikogruppe sind ältere Menschen, die an Erkältungen und Grippeinfektionen häufig besonders heftig erkranken. Warum ereilt uns das Erkältungsschicksal alle Jahre wieder in Herbst und Winter? Zwar heißt es immer wieder, der Zusammenhang zwischen Wetter und Erkältung sei nicht zweifelsfrei wissenschaftlich belegt. Aber die Häufung sowohl von Erkältungen als auch von Grippeerkrankungen zwischen Oktober und März spricht für sich. Und die individuelle „Erkältungsstatistik“ in der Regel auch.
Virus oder Bakterien?
So genannte Rhinoviren sind es meistens, die unsere Abwehrkräfte angreifen. 30 bis 50 Prozent aller Erkältungsfälle werden durch diese nur 20 Nanometer kleinen Viren verursacht. Sie sind mehr als tausend Mal dünner als ein menschliches Haar. Insgesamt gibt es über 200 Erkältungsviren. Weil es Viren sind, ist es auch sinnlos, Antibiotika einzunehmen. Denn Antibiotika bekämpfen vor allem Bakterien. Einfallstor ist meistens die Nase oder die oberen Atemwege. Die Viren breiten sich dann von hier aus und sorgen für weitere Erkältungssymptome. Eine Erkältung ist nicht zu verwechseln mit einer Grippe, die von Influenza-Viren ausgelöst wird. Erkältungen sorgen vor allem für Husten, Schnupfen und Halsschmerzen - eine Grippe ist in der Regel vor allem mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen verbunden.
Erkältungstheorien
Es gibt unterschiedliche Theorieansätze, wie Erkältungen hervorgerufen werden:
Kälte: Kalte Luft oder Nässe bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, um weiteren Körperwärmeverlust zu verhindern. Haut und Schleimhäute werden schlechter durchblutet, die Nase kühlt am schnellsten ab - die lokale Körperabwehr in den Nasenschleimhäuten ist besonders geschwächt. Erreger können sich jetzt hier leichter ansiedeln und schneller vermehren. Außerdem: Der Mensch trägt Erkältungsviren bereits im Körper ohne Symptome zu zeigen. Kälte und Nässe ermöglichen es dem Virus sich zu vermehren.
Trockene Heizungsluft: Ist es draußen kalt, ungemütlich und womöglich auch noch dunkel, dann geht niemand gerne vor die Tür. In beheizten Wohnräumen, Büros, Geschäften, Bussen, Bahnen und Autos ist die Luftfeuchtigkeit besonders niedrig. Das reizt die Schleimhäute der oberen Atemwege und trocknet sie aus. Diese erste Schutzbarriere der körpereigenen Abwehr wird geschwächt. Die Erkältungsgefahr steigt.
Menschenmengen: Sie erleichtern die Übertragung. Die Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Bei kalter und ungemütlicher Witterung rücken die Menschen auch in Innenräumen näher zusammen. Die Übertragung von Viren wird dadurch erleichtert. Gegen diese Theorie spricht, dass unter dieser Voraussetzung auch im Sommer vermehrt Erkältungskrankheiten auftreten müssten - man denke nur an Schwimmbäder, Stadtfeste, Open Air-Veranstaltungen, Festivals, Public Viewing Areas etc..
Wenig Licht und schlechte Stimmung: Im Winter macht vielen der Lichtmangel zu schaffen. Hinzu kommt, dass man weniger Zeit draußen verbringt - da kann schon mal der Winterblues zuschlagen. Eine depressive Verstimmung ist für den Körper Stress und wird genauso verarbeitet: Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet, darunter Cortisol, das die Immunabwehr hemmen kann. Das begünstigt auch Erkältungen. Ist der Cortisolspiegel über einen längeren Zeitraum erhöht, kann das Immunsystem sogar deutlich geschwächt werden.
Alle vier Theorien bieten Erklärungsansätze für die „Erkältungssaison“ in Herbst und Winter und nehmen Einzelaspekte in den Blick. Einzeln betrachtet überzeugen sie nicht hundertprozentig. Gemeinsam können sie aber Überzeugungsarbeit leisten: Viele Menschen zur gleichen Zeit in beheizten Innenräumen mit trockener Luft bieten eine plausible Erklärung für ein erhöhtes Erkältungsrisiko, wenn man zum Beispiel viel mit Bus und Bahn unterwegs ist. Ein andere Kombination: Wechselhaftes Wetter, speziell im Herbst und die damit verbundenen Temperaturschwankungen führen oft zu einem typischen Phänomen: Zieht man sich warm an, fängt man in der warmen Herbstsonne an zu schwitzen. Zieht man sich zu leicht an, ist das Frösteln in der feuchtkalten Herbstluft vorprogrammiert - eine Erkältung lässt gerade bei wechselhaftem Wetter oft nicht lange auf sich warten. Fazit: Kälte und Erkältung stehen durchaus in einem Zusammenhang - insbesondere wenn verschiedene Faktoren zusammen kommen.
Erkältung: Spitze des Eisberges
Häufig sind die Erkältungsviren im Körper, ohne dass die Erkältung ausbricht. Die meisten Infektionen rufen keine Symptome hervor und verschwinden fast unbemerkt wieder. Es gibt vier unterschiedliche Situationen:
1. Man ist geschwächt, aber hat sich noch nicht infiziert.
2. Man hat sich infiziert, aber nicht so schlimm, dass Symptome auftreten.
3. Man kämpft nur mit leichten Symptomen wie Niesen.
4. Die Erkältung erwischt einen mit allen Symptomen. Die ausgebrochene Erkältung ist also nur die Spitze des Eisbergs.
Gute Abwehrkräfte in Herbst und Winter schützen auch vor Erkältung
Die beste Vorsorge gegen Husten, Schnupfen und Co. ist also eine gut funktionierende Körperabwehr. Die „erledigt“ die Erkältungsviren, bevor wir überhaupt etwas bemerken. Besonders anfällig für Infekte sind Kinder, deren Immunsystem noch „in der Ausbildung“ ist, und ältere Menschen. Da mit dem Körper auch das Immunsystem altert und weniger leistungsfähig ist, sollte man es in dieser Lebensphase besonders unterstützen. Wichtig sind ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und genügend Trinken. Mit Actimel kann man die körpereigene Abwehr zusätzlich stärken. Denn mit seiner probiotischen Kultur L.Casei Defensis® steigert es zum Beispiel die Aktivität bestimmter wichtiger Abwehrzellen*. Diese Abwehrzellen sind Teil des menschlichen Immunsystems, das gleichzeitig wichtiger Bestandteil der körpereignen Abwehr ist. So kann man sich mit der Ernährung für die Erkältungszeit abwehrstark machen. Wichtig ist es, Actimel regelmäßig zu verzehren, damit immer genügend der speziellen probiotischen Joghurtkulturen im Darm vorhanden sind. Actimel unterstützt die Abwehrkräfte**. Dies wurde in über 30 wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Speziell zu Erkältungen wurde eine Studie mit älteren Menschen durchgeführt. Untersucht wurde der Einfluss von Actimel auf die Dauer von Winterinfektionen. Ergebnis: Mit Actimel konnte die Dauer von Winterinfektionen um durchschnittlich 20 Prozent reduziert werden***.
Exkurs in die Forschung: Kalte Füße und nasse Haare im Test
Erkältungstheorien schön und gut - aber ist das denn wissenschaftlich nachgewiesen? Es gibt unterschiedliche wissenschaftliche Experimente, die sich zum Ziel gesetzt hatten, herauszufinden ob beispielsweise kalte Füße, nasse Haare oder Frieren tatsächlich eine Erkältung auslösen. Bereits in den 50er Jahren wurde das berühmte Salisbury-Experiment mit drei Gruppen von jeweils sechs Studenten durchgeführt. Die Hypothese lautete, dass Erkältungen vor allem durch Viren im Nasensekret hervorgerufen werden. Eine Gruppe träufelte sich das Nasensekret eines Erkälteten verdünnt in die Nase - Ergebnis: Zwei Erkrankungen. Die zweite Gruppe fror gezielt: Kalte Badewanne, Durchzug und nasse Socken sollten eine Erkältung herbeiführen. Vergebens - kein Student erkrankte. Die dritte Gruppe erhielt das Nasensekret und musste gleichzeitig frieren. Vier Erkrankungen in dieser letzten Gruppe schienen die Theorie nahezulegen, dass Kälte allein noch keine Erkältung macht, sondern die Erkältungsviren die Symptome hervorrufen. Aber Kälte begünstige die Entstehung einer Erkältung. Bei einer Wiederholung des Experiments fiel das Ergebnis aber genau umgekehrt aus. Fazit: Ein Zusammenhang zwischen Frieren und Erkältung konnte nicht nachgewiesen werden.
Viel Mühe für eine Volksweisheit
Auch Folgestudien mit Hunderten von Probanden in den 60er und 70er Jahren konnten keinen Zusammenhang belegen. Erst eine Studie im Jahr 2005 am Common Cold Center in Cardiff brachte eindeutige Ergebnisse: 90 Studenten tauchten ihre Füße 20 Minuten lang in kaltes Wasser. Anschließend beobachtete man, wie viele von ihnen innerhalb der nächsten fünf Tage eine Erkältung bekamen. Ergebnis: Es erkrankten doppelt so viele Studenten wie in der Kontrollgruppe. Endlich konnte ein wissenschaftlicher Nachweis für den Zusammenhang zwischen Kälte und dem Ausbruch einer Erkältung erbracht werden. Wie die kalten Füße und die Erkrankung genau zusammenhängen, ist damit allerdings noch immer nicht aufgeklärt.
Quellen:
* Parra et. al 2004: Journal of Physiological Biochemistry 60: 85-92, durchgeführt an Personen 50+ ** bei täglichem Verzehr im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils *** Turchet et al. 2003: Journal of Nutrition, Health and Ageing 7: 75-77


Kein Kinderspiel - Nebenher laufende Fernseher
stören die kindliche Entwicklung
Baierbrunn (ots) - Ein eingeschalteter Fernseher macht Kleinkinder unkonzentriert. Ein- bis Dreijährige beschäftigen sich weniger lang und intensiv mit ihren Spielsachen, wenn nebenbei die Flimmerkiste läuft. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie an der Universität von Massachusetts (USA). Eltern sollten deshalb darauf achten, die Hintergrundberieselung in Grenzen zu halten, indem sie selbst weniger fernsehen, empfiehlt Dr. Christa Schaff, Vorsitzende des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Schutzimpfungen - wichtige Vorsorgemaßnahme
gerade für ältere Menschen
BAGSO-Vorsitzender ließ sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen

Der BAGSO-Vorsitzende Walter Link unterstützt die Impfberatungswochen in den von der BAGSO als seniorengerecht zertifizierten Apotheken und lässt sich anlässlich der Aktion gegen Grippe und Pneumokokken-bedingte Lungenentzündung impfen. Quelle: „obs/BAGSO e.V.“
Bonn (ots) - Anlässlich der Impfberatungswochen in etwa 900 als seniorengerecht zertifizierten Apotheken ließ sich auch der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Walter Link von einer Ärztin gegen Grippe und Pneumokokken-bedingte Lungenentzündung impfen.
„Diese Vorsorgemöglichkeit wird viel zu selten wahrgenommen. Ich wollte mit gutem Beispiel vorangehen, indem ich mich selbst impfen lasse“, erläuterte der ehemalige Bundestagsabgeordnete sein Engagement. Er wies darauf hin, dass jährlich weit mehr Menschen an den Folgen von Grippe und Lungenentzündung sterben als bei Verkehrsunfällen und die meisten älter als 60 Jahre sind. „Die Beratungswochen, die sehr gut begonnen haben, werden bis März 2009 fortgeführt und sind Teil der Kampagne ‘BAGSO empfiehlt - Impfen lassen’, in deren Rahmen die BAGSO ältere Menschen über für sie wichtige Impfungen aufklärt.“
Die BAGSO hat eine Impfbroschüre erstellen lassen, die kostenlos bei der BAGSO Service Gesellschaft bezogen werden kann. Außerdem sind die Informationen unter http://www.bagso.de zu finden, ebenso die Liste „Seniorengerechte Apotheken - BAGSO empfohlen“.


Steuern sparen wegen Diabetes
Für zuckerkranke Kinder gibt es einen Steuerfreibetrag
Baierbrunn (ots) -
Bei der Einkommenssteuererklärung kann für ein Kind mit Typ-1-Diabetes ein Steuerfreibetrag in Höhe von 3.700,— Euro geltend gemacht werden. Dafür muss das Versorgungsamt dem Kind das „Merkzeichen H“ bescheinigen, das „in der Regel bis zum 16. Lebensjahr gewährt (wird), in Ausnahmefällen auch bis zum vollendeten 18. Lebensjahr“, schreibt der Rechtsanwalt Oliver Ebert, Stuttgart, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Meist werde vom Versorgungsamt gleichzeitig eine befristete Schwerbehinderung festgestellt. Ebert rät aber, die möglichen Nachteile einer anerkannten Behinderung, etwa bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche zu bedenken und dabei auch das Kind mit einzubeziehen.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Aktiv gegen den Bluthochdruck
Eschborn (ots) - Aktiv und gut leben bis ins hohe Alter: Das geht nur ohne Bluthochdruck. Was man dafür tun kann, zeigt Medizinjournalist Max Conradt im Startbeitrag der Serie »Herz & Kreislauf« in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Oktober 2008.
»Außer Medikamenten und einem normalen Lebensstil mit gemischter Kost bin ich viel in Bewegung«, erläutert der Journalist, der selbst das Rentenalter bereits erreicht hat. Montags und donnerstags 1.000 Meter schwimmen, die Hälfte Brust, die andere Hälfte Rücken, dazu mittwochs zwei Stunden Tennis-Doppel und im Sommer samstags eine Stunde Tennis-Einzel gehören zu seinem persönlichen Fitnessprogramm. Außerdem Sauna und Wechselduschen. Vieles davon empfiehlt auch die Deutsche Hochdruckliga: überflüssige Pfunde abspecken, regelmäßige Bewegung, viel Obst und Gemüse, dafür an Kochsalz, Fett und Alkohol sparen. »Meine Bewegung brauche ich inzwischen wie Essen und Trinken«, betont Conradt. »Fehlt sie mir, spüre ich das körperlich, und ich werde grantig. Dadurch steigt der Blutdruck. Dann lieber wieder 1.000 Meter schwimmen.«
Wie wichtig eine gute Blutdruckeinstellung ist, betont auch Professor Dr. Peter Dominiak aus Lübeck. Mit jedem Punkt, den der Wert über die Marke von 120/80 mmHg ansteige, nehme auch das Risiko schwerer Gehirn- und Herzschäden zu, erklärte er. Schon bei einem Blutdruck von 140/90 mmHg sei das Risiko verdoppelt.

Wenn die Hüfte Schnupfen hat
Warum Kinder nach Virusinfekten manchmal humpeln
Baierbrunn (ots) -
Manchmal verspüren Kinder zwischen drei und acht Jahren plötzlich Schmerzen in der Hüfte und beginnen zu humpeln. Besonders wenn ein Kind ein bis zwei Wochen vorher einen Virusinfekt der oberen Luftwege hatte, müsse in solchen Fällen an einen „Hüftschnupfen“ gedacht werden, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Oft ist der Schmerz einseitig, und die Kinder haben weder Fieber noch sonstige Symptome“, beschreibt er das Geschehen. Nach einigen Tagen klinge die Entzündung meist von alleine wieder ab. Die kleinen Patienten bräuchten keine spezielle Behandlung, sollten sich aber schonen. Hüftschmerzen sollten auf jeden Fall vom Kinderarzt untersucht werden, da auch eine rheumatische Erkrankung oder eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes dahinterstecken kann. Den „Hüftschnupfen“ kann eine Ultraschall-Untersuchung erkennen.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Süßstoff macht nicht satt
Zucker löst im Gehirn ein stärkeres Zufriedenheitsgefühl aus
Baierbrunn (ots) -
Der Gaumen kann Zucker und Süßstoff geschmacklich kaum trennen. Das Gehirn dagegen unterscheidet die Süßungsmittel sehr wohl, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das zeige eine Untersuchung an der Universität in San Diego (USA). Offenbar regt Zucker das Belohnungszentrum des Gehirns stärker an als Süßstoff und ruft - anders als dieser - auch ein Sättigungsgefühl hervor.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Bakterielle Lungenentzündung
häufigste Todesursache bei Grippe-Pandemie
Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen
wichtige Vorsorge für Krisenfall
Mühltal (ots) -
Eine Impfung gegen Pneumokokken-Erkrankungen hätte während der Spanischen Grippe vermutlich zahlreichen Menschen das Leben gerettet. Während der bislang schwersten weltweiten Grippe-Welle starben in den Jahren 1918/1919 bis zu 40 Millionen Menschen - ein großer Teil davon durch bakterielle Lungenentzündungen.
Pneumokokken sind die häufigsten Erreger bakterieller Lungenentzündungen. John Brundage vom Armed Forces Health Surveillance Center in den USA und Dennis Shanks vom Malaria-Institut der australischen Streitkräfte schlagen daher in ihrer aktuellen Untersuchung vor, im Rahmen der Vorbereitung für eine Grippe-Pandemie auch mehr Menschen gegen Pneumokokken-Erkrankungen zu impfen und generell den Zugang zu Impfstoffen gegen Pneumokokken-Erkrankungen zu erleichtern. Zusätzlich sollte die Impfung im Krisenfall für weitere Risikogruppen empfohlen werden. Derzeit rät die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin über 60-Jährigen und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sich gegen Pneumokokken-Erkrankungen und jedes Jahr gegen Grippe impfen zu lassen.
Dem Forscherduo zufolge schwächten die Grippe-Viren die Abwehrkräfte der Erkrankten - den Todesstoß versetzten ihnen dann durch Bakterien hervorgerufene Lungenentzündungen. In ihrer Untersuchung sichteten Brundage und Shanks historische Berichte und verglichen sie mit aktuellen Erkenntnissen über das Zusammenspiel der Grippe-Viren mit bakteriellen Erregern. Eine genaue Analyse des Erkrankungsverlaufs der Opfer brachte die Wissenschaftler auf die richtige Spur: Nur ein Bruchteil der Todesfälle ereignete sich in den ersten Tagen nach Erkrankungsbeginn - ein Indiz, das auf eine Grippe als Todesursache hingewiesen hätte. Stattdessen verging durchschnittlich mehr als eine Woche bis die Erkrankten starben. Zunächst hatten Grippe-Viren die Abwehrmechanismen im Nasen-Rachen-Raum zerstört. Danach breiteten sich Pneumokokken und andere Bakterien fast ungehindert im Organismus aus. Besonders Personen mit häufigem Kontakt zu anderen Menschen hatten schlechte Karten. Sie konnten sich leicht sowohl mit Grippe-Viren als auch mit Pneumokokken-Bakterien anstecken. Auch junge Erwachsene - normalerweise durch ein effizient arbeitendes Immunsystem gut gewappnet - starben häufig an der Lungenentzündung.
Vorhandene Pandemie-Pläne ausweiten
Brundage und sein australischer Kollege empfehlen, bestehende Pandemie-Pläne auszuweiten. Neben der leichteren Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Pneumokokken-Erkrankungen setzen sie auf die Isolierung erkrankter Patienten. Zusätzlich sollten gesunde Teile der Bevölkerung gegen Grippe geimpft und an Grippe erkrankte Patienten mit antibakteriellen Medikamenten behandelt werden.

Inspiriert von der Natur
Neue Super-Haftcreme mit natürlichen Kamille- und Bienenharzextrakten tut dem Zahnfleisch gut
Schwalbach am Taunus (ots) -
Das bewährte Vertrauen zu blend-a-dent gibt es jetzt mit Naturgefühl: Die neue Super-Haftcreme NATURIDEE enthält natürliche Extrakte von echter Kamille und Propolis im Aroma. Wer sie bei Dritten Zähnen anwendet, hilft, sein Zahnfleisch angenehm gesund zu halten und schützt es vor Irritationen.
Bewusst leben, mehr sehen und wissen: Ein Spaziergang durch die Natur liefert oft die besten Ideen. Der blend-a-med Forschung ist es nun gelungen, zwei ganz besondere Stoffe für das Wohlbefinden der aktiven Menschen über 50 einzusetzen: Die neue Super-Haftcreme NATURIDEE ist veredelt mit Aroma-Extrakten aus echter Kamille und dem wertvollen Bienenharz Propolis. Sie schützt das Zahnfleisch, hat einen neuen Geschmack und bietet ein sicheres Gefühl - man könnte glatt vergessen, dass man überhaupt Zahnersatz trägt!
Gerade wer zum ersten Mal Dritte Zähne trägt, sollte darauf achten: Weil die „neuen“ Zähne beweglicher sind als ihre natürlichen Vorgänger, kann sich das Zahnfleisch leicht entzünden. Zahnärzte empfehlen hier die Anwendung von Haftcreme.[1] Wenn die Prothese ruhig und sicher sitzt, entstehen schmerzhafte Druckstellen gar nicht erst. So hilft die Super-Haftcreme, das Zahnfleisch gesund zu halten. Es bleibt geschmeidig und ist weniger anfällig für Irritationen. Die natürlichen Extrakte aus Kamille und Propolis verwöhnen und der neue Geschmack verbreitet ein frisches, natürliches Gefühl im Mund.
Von den guten Dingen der Natur angeregt, mit gesundem Zahnfleisch und sicherem Halt: Wenn das nicht beste Gründe sind für mehr Biss im Leben!
Auf jeder Packung und auf der Website http://www.blend-a-dent.de informieren Tipps über die richtige Anwendung und die generelle Pflege der Dritten.
[1] Die am häufigsten empfohlene Haftcreme (46% aller Zahnärzte) heißt: blend-a-dent. Dentist Recommendation Study 2004 EU040708

Junge Diabetiker durch Pubertät herausgefordert
Eschborn (ots) - „Gerade in der Pubertät ist es besonders wichtig, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren.“ Das betont Dr. Nicole Treptau, Diabetologin in der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin des Elisabeth-Krankenhauses Essen in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2008.
Denn während der Pubertät fahren die Hormone Achterbahn. Das bleibt auch beim Insulin nicht ohne Folgen. „Wachstums- und andere Hormone können die Wirkung des injizierten Insulins abschwächen“, erklärt die Expertin weiter. „Da sie in der Pubertät sehr unregelmäßig ausgeschüttet werden, kommt es zu einem ständig wechselnden Insulinbedarf. Das macht es schwierig, den Diabetes unter Kontrolle zu halten.“ Auch die ständig wechselnden Tagesabläufe und Freizeitaktivitäten der Jugendlichen stellen besondere Anforderungen an die Blutzuckereinstellung.
Treptan rät, wie alle Heranwachsenden auch junge Diabetiker über Themen wie Alkohol, Drogen, Liebe oder Sex aufzuklären. Sie benötigen jedoch mehr als die üblichen Standardinformationen. Denn anders als bei Nichtdiabetikern kann bei ihnen ein Partyrausch nicht nur zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen, sondern auch gefährliche Unterzuckerungen zur Folge haben. „Eltern sollten allerdings nicht versuchen, ihren Kindern aus Angst alles zu verbieten, was gefährlich sein kann“, empfiehlt Treptau. „Das führt nur zu Heimlichtuerei und Lügen. Sie sollten trotz aller Bedenken immer auch darauf achten, dass der Diabetes die Freiheit ihres Kindes möglichst wenig einschränkt.“

Angst vor dem Zahnarzt kann man wieder verlernen
Eschborn (ots) - „Die Angst vor einer Zahnarztbehandlung ist erlernt. Man kann sie auch wieder verlernen.“ Das erklärte Professor Dr. Hans-Peter Jöhren vom Therapiezentrum für Zahnbehandlungsangst, Bochum, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2008.
Menschen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, generell unter Vollnarkose zu behandeln, hält der Experte nicht für sinnvoll. „Es sind doch gerade die positiven Erfahrungen während der Behandlung, durch die die Patienten ihre Angst verlieren“, sagt Jöhren. Im Therapiezentrum für Zahnbehandlungsangst arbeitet er eng mit Psychotherapeuten zusammen. Bei der Angstbehandlung setzt er auf einfühlsame Beratungsgespräche, psychotherapeutische Begleitung und eine behutsame Vorbereitung auf die Behandlung.
Schmerz- und Beruhigungsmittel sowie moderne Spritzensysteme nehmen die Angst vor dem Eingriff. Musik oder eine Videobrille, mit der man während der Behandlung einen Film ansehen kann, sorgen für Ablenkung. In Bochum setzt man im Rahmen einer Studie versuchsweise auch Hypnose ein. Durch Suggestion soll eine Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden. Ob sich die Phobie damit langfristig heilen lässt, bleibt abzuwarten. Hilft die Psychotherapie nicht, bleibt die Vollnarkose immer noch als Alternative.

Reine Haut in jedem Alter
Eschborn (ots) - „Pickel und Mitesser sind kein Privileg jugendlicher Haut“, weiß Apothekerin Ursula Kindl aus langjähriger Beratungserfahrung. Was eine unreine reifere Haut wieder schön pflegt, erklärt sie in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2008.
Wer zu unreiner Haut neigt, greift statt zu einer rückfettenden Waschcreme besser zu einem fettfreien Reinigungsgel, rät die Expertin. Es reinigt die Haut auf milde Weise, ohne sie dabei zu stark auszutrocknen. Antibakterielle Zusätze können zudem helfen, die Zahl Pickel-verursachender Keime zu vermindern. Ein Gesichtstonikum nach der Reinigung entfernt letzte Rückstände und erfrischt die Haut. Anschließend unterstützen spezielle Gesichtscremes für den Tag und die Nacht den hauteigenen Fettfilm, sich zu regenerieren. Besondere rückfettende Bestandteile mildern ein Trockenheitsgefühl und sorgen für ein angenehmes Hautgefühl, ohne die feinen Poren zu verstopfen. Auch hier können antimikrobielle Zusätze die Pickelgefahr herabsetzen.
Kompetente Ansprechpartner finden Ratsuchende in den Apotheken. „Als Fachleute auch in Sachen Haut helfen sie gern, eine geeignete Gesichtspflege auszuwählen - nicht nur bei problematischer Haut“, betont die Fachfrau. „Sie raten gegebenenfalls auch von einer unzweckmäßigen Pflege ab. Denn sie wissen: Man muss nicht viel tun, sondern das Richtige.“

Gendefekt im Auge
Häufige Augenkrankheit scheint eine genetische Ursache zu haben
Baierbrunn (ots) -
Ein genetischer Fehler in den Sehzellen im menschlichen Auge ist ein wichtiger Auslöser der „altersabhängigen Makuladegeneration“ (AMD), berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei der AMD ist das zentrale Sehfeld gestört. Bis zu 12 Prozent der über 80-Jährigen leidet daran. Forscher der Würzburger Universitäts-Augenklinik fanden heraus, dass der genetische Defekt die Produktion eines wichtigen Eiweißes unterbindet. Als Folge verlieren die Lichtrezeptoren im zentralen Sichtfeld ihre Fähigkeit zu sehen. Die Erkrankung kann bis zur Erblindung führen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kaffee hält das Herz intakt
Hamburg (ots) - 11. September 2008 - Kaffee ist Deutschlands Wachmacher Nummer Eins und soll sogar vor schlechter Laune und Muskelkater schützen. Neueste Forschungsergebnisse einer amerikanischen Langzeitstudie belegen, dass Kaffeekonsum auch gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen einen Schutz bietet, wie das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe (jetzt im Handel) berichtet. Die Auswertung der Bostoner Studie mit 130.000 Teilnehmern widerlegt damit die jahrelange gültige These, dass Kaffeegenuss riskant fürs Herz sei. Selbst bei erhöhtem Konsum von sechs oder mehr Tassen pro Tag bestehe keine Gefahr. Einen möglichen Grund sehen die Wissenschaftler darin, dass Kaffee die Dehnbarkeit der Arterien verbessert. Allerdings sollte das beliebte Heißgetränk gefiltert getrunken werden.

Gebärmutterhalskrebs: Hysterektomie -
Wenn die Gebärmutter raus muss
Gebärmutterhalskrebs - Birgit R. (39) fühlt sich seit Jahren abgeschlagen, schlapp und müde. Der Grund dafür sind mehrere Myomknoten in ihrer Gebärmutterwand, die zu einer Blutarmut bedingt durch immer wieder auftretende sehr starke Regelblutungen geführt haben. Das Vorhandensein dieser gutartigen Muskeltumore hat die Gebärmutter auf ein Mehrfaches ihrer eigentlichen Größe anwachsen lassen. Da bei Frau R. kein Kinderwunsch mehr be- steht, hat sie sich nach einem umfassenden Beratungsgespräch mit ihrem Gynäkologen dazu entschlossen, eine Hysterektomie - so die medizinische Bezeichnung für eine Gebärmutterentfernung - vornehmen zu lassen. Denn eine langfristige konservative Behandlung z.B. mit Tabletten gibt es bis heute leider nicht.
Vier verschiedene Hysterektomieverfahren stehen heute zur Verfügung: Der Arzt kann die Gebärmutter klassisch über einen Bauchschnitt oder durch die Scheide entfernen. Dank der Entwicklung endoskopischer Techniken - auch Schlüssellochoperationen genannt - lässt sich seit einigen Jahren die Hysterektomie auch durch eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchführen. In manchen Fällen ist es sinnvoll, die Verfahren zu kombinieren. Dann wird die Gebärmutter durch die Scheide entnommen, nachdem der Eingriff durch eine Bauchspiegelung vorbe- reitet wurde. „Welches Verfahren für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss individuell entschieden werden“, so Dr. Frank Piczlewicz, Oberarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Elisabeth-Krankenhaus Essen. „Es richtet sich nach der Art der Erkrankung, der körperlichen Verfassung der Patientin und den zu erwartenden Schwierigkeiten - beispielsweise durch Verwachsungen infolge vorausgegangener Operationen oder Entzündungen.“ Frau R. hat sich nach dem Gespräch mit ihrem Gynäkologen für eine so genannte Laparoskopische Subtotale Hysterektomie - kurz LASH - entschieden. Bei dieser minimal invasiven Methode wird nur der Gebärmutterkörper entnommen, während der Gebärmutterhals intakt bleibt.
Durchs „Schlüsselloch“
Durch winzige Einschnitte - jeweils weniger als einen Zentimeter lang - werden eine Kamera in den Bauchnabel und chirurgische Microinstrumente über die Leisten eingeführt. So kann der erfahrene Chirurg den Gebärmutterkörper sorgfältig vom -hals abtrennen. Einsehen kann er den Bauchraum dabei durch das Endoskop, das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist. „Dank einem technisch hochentwickelten Gerät - dem so genannten Morcellator - gelingt es heute, selbst das Gewebe einer sehr stark vergrößerten Gebärmutter so zu zerteilen, dass es sicher und problemlos in wenigen Minuten abgetragen und dann durch eine der kleinen Öffnungen entfernt werden kann“, erklärt der Gynäkologe. Etwa 60 bis 90 Minuten dauert der Eingriff insgesamt und wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Der Grund dafür: Bei einer Schlüssellochoperation wird Kohlendioxid in die Bauchhöhle eingebracht. Dadurch kann die Zwerchfellatmung der Patientin unter Umständen beeinträchtigt werden. Dr. Piczlewicz: „Die Frauen bleiben nach dem Eingriff nur zwei bis drei Tage bei uns in der Klinik. Im Vergleich dazu: Nach einem Bauchschnitt dauert der Klinikaufenthalt in der Regel etwa eine Woche.“
Schneller wieder fit
Die LASH erscheint aber nicht nur wegen der verkürzten Krankenhausdauer vielen Frauen attraktiver als die anderen Operationsmethoden. Bei einem laparoskopischen Eingriff wird ein größerer Bauchschnitt vermieden und so die Narbenbildung minimiert. „Gerade für Patientinnen, die bereits einmal einen Bauchschnitt - beispielsweise einen Kaiser- schnitt - hatten, oder für Frauen, die keine Kinder geboren haben, ist das Verfahren eine sehr gute Alternative“, erläutert der Gynäkologe aus Essen. „Das Belassen des Gebärmutterhalses ist technisch einfacher und das Trauma für den Körper geringer. Deshalb fühlen sich die Patientinnen in der Regel nach der OP weniger stark beeinträchtigt und sind schneller wieder fit. Das Risiko, dass beim Eingriff andere Organe - wie z.B. die Harnblase - verletzt werden, ist deutlich kleiner und Wundheilungsstörungen treten ebenfalls deutlich weniger auf. Der Erhalt des Gebärmutterhalses hat allerdings zur Folge, dass bei rund 20 Prozent der operierten Frauen weiterhin leichte, zyklische Schmierblutungen auftreten. Anders als bei der Hysterektomie über die Scheide kann es bei der LASH nicht zu einer vaginalen Traumatisierung, Scheidenverkürzung oder Narben im Scheidenstumpf kommen.“ Da bei einer teilweisen Hysterektomie die wesentlichen Bandstrukturen und der Beckenboden erhalten bleiben, erhoffen sich viele Frauen von der LASH außerdem, dass eine Beckenbodensenkung und spätere Harninkontinenz vermieden werden können, sowie ein uneingeschränktes sexuelles Empfinden. Ob die Laparoskopische Subtotale Hysterektomie diese Erwartungen auch langfristig erfüllt, ist derzeit Gegenstand laufender Studien.
Krebsvorsorge
Der Einsatz der LASH ist jedoch nur bei gutartigen Erkrankungen der Gebärmutter möglich. „Hauptindikationen für die OP-Methode sind Schmerzen und Blutungsstörungen, die auf eine Vergrößerung der Gebärmutter durch das Vorhandensein von Myomknoten oder Ein- wachsen der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutterwand zurückzuführen sind“, so Dr. Piczlewicz.
Nachdem man bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei Hysterektomien den Gebärmutterhals überwiegend im Körper beließ, geriet die Methode ab den 1950-er Jahren in Verruf und wurde schließlich nahezu vollkommen aufgegeben. Der Grund: Das häufige Auftreten von Gebärmutterhalskarzinomen nach dem Eingriff. Deshalb wurde bis vor ein paar Jahren bei Hysterektomien der Gebärmutterhals als Krebsprävention routinemäßig mitentfernt. „Man geht heute davon aus, dass bei den damals aufgetretenen Krebserkrankungen bereits zum OP-Zeitpunkt bösartige Zellveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses vorhanden, allerdings nicht erkannt waren“, erklärt Dr. Piczlewicz. „Dank der heute erweiterten Kenntnisse und Möglichkeiten bei der Früherkennung des Gebärmutterhalskarzinoms hat die teilweise Hysterektomie mit ihren vielen Vorteilen wieder an Bedeutung gewonnen. Was jede Frau, die sich für eine LASH entscheidet, aber wissen muss: Regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen bleiben auch nach den Eingriff weiterhin notwendig!“
Birgit R. hat den Eingriff gut überstanden und konnte das Krankenhaus nach zwei Tagen wieder verlassen. Das ist jetzt gut vier Monate her. Die Blutwerte von Frau R. haben sich mittlerweile fast normalisiert und deshalb fühlt sie sich derzeit so fit wie seit Jahren nicht mehr. (EKE 08/2008)


„Notfall! - Was tun, wenn Ihre Arztpraxis,
Zahnarztpraxis oder Apotheke geschlossen ist?“
Gesundheitspartner stellen neues Informationsblatt für Patienten vor
Mainz, 3. September 2008 -
Die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner oder der richtigen Telefonnummer beginnt für Patientinnen und Patienten oft erst im akuten Bedarfsfall. Häufig wissen sie nicht, an wen sie sich außerhalb der Öffnungszeiten ihrer Arzt- oder Zahnarztpraxis wenden sollen, wenn sie medizinische Hilfe benötigen. Unklar ist für Patientinnen und Patienten oft, woher sie sofortige Hilfe in einem lebensbedrohlichen Notfall bekommen und wie sie den Apothekennotdienst erreichen können.
Um den rheinland-pfälzischen Patientinnen und Patienten eine Unterstützung in diesen Fragen zu geben, haben das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP), die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz und die Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz ein Informationsblatt entwickelt, das ab dieser Woche in einer Auflage von 2,5 Millionen Stück landesweit in ärztlichen und zahnärztlichen Praxen sowie in Apotheken ausliegt.
“Viele Menschen, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind, finden sich im Dickicht unterschiedlicher Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten vor allem an den Wochenenden nicht zurecht. Das führt zu vielen zusätzlichen Einsätzen der Rettungsdienste, die vermieden werden könnten“, sagt Gesundheitsministerin Malu Dreyer. Das Faltblatt informiere die Menschen in verständlicher und übersichtlicher Form darüber, wo sie im Bedarfsfall am Wochenende die benötigte medizinische Versorgung finden. Der Flyer trage darüber hinaus dazu bei, die einzelnen Bereitschaftsdienste besser miteinander zu verzahnen und aufeinander abzustimmen, so die Ministerin.
Auch Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV RLP begrüßt die Initiative: „In dem neuen Flyer erfahren die Patienten noch einmal genau, dass der ärztliche Bereitschaftsdienst immer dann der richtige Ansprechpartner ist, wenn sie außerhalb der Öffnungszeiten ihrer Arztpraxis medizinische Hilfe benötigen und kein lebensbedrohlicher Notfall besteht.“
Dr. Jürgen Braun-Himmerich, stellvertretender Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, unterstreicht die Aussage und fügt für die Regelung der zahnärztlichen Versorgung hinzu: „Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz betrachtet die Notfallbehandlung als eine äußerst wichtige Aufgabe. Hierbei kann der Notfallflyer eine gute Hilfe für die Patienten bieten. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz wird auch in Zukunft darauf achten, dass kein Notfallpatient unversorgt bleibt.“
Nachdem der Patient ärztliche oder zahnärztliche Hilfe bekommen hat, ist es wichtig, dass er auch in dringenden Fällen Hilfe aus der Apotheke erhält. „Notfälle sind unberechenbar und so werden immer wieder auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen dringende Medikamente benötigt. Dafür bieten die Apotheken rund um die Uhr ein flächendeckendes Netz notdienstbereiter Apotheken. Die sorgfältige geographische Verteilung berücksichtigt auch ländliche Gebiete und stellt sicher, dass die zurückzulegenden Wege für die Bevölkerung bestimmte Entfernungen nicht überschreiten. Über eine zentrale Rufnummer können sich die Bürger punktgenau und stundenaktuell jeweils die drei nächstgelegenen notdienstbereiten Apotheken ansagen lassen. Dieses System hat sich umfassend bewährt und ist so gut etabliert, dass es aktuell als Modellvorlage für den Aufbau einer bundesweiten Notdienstansage verwendet wird“, erläutert Pharmazierat Dr. Andreas-Georg Kiefer, Präsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz.
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird in Rheinland-Pfalz von der KV RLP organisiert. Patienten wenden sich an ihn, wenn sie außerhalb der Öffnungszeiten ihrer Arztpraxis medizinische Hilfe benötigen und kein lebensbedrohlicher Notfall besteht. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst umfasst in der Regel folgende Zeiten:
Mittwoch ab 14.00 Uhr bis Donnerstag 7.00 Uhr
Samstag ab 7.00 Uhr bis Montag 7.00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen vom Vorabend des Feiertags ab 20.00 Uhr bis zum Folgewerktag 7.00 Uhr.
Informationen über den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erhalten Patienten über den Hinweis auf dem Anrufbeantworter ihres Arztes, über jede andere Arztpraxis in Rheinland-Pfalz, über die örtliche Presse und über das Internetangebot der KV RLP unter http://www.kv-rlp.de.
Zahnärztlicher Notfalldienst
Der Zahnärztliche Notfalldienst wird in Rheinland-Pfalz von den regionalen Bezirkszahnärztekammern unterschiedlich organisiert und umfasst in der Regel folgende Zeiten:
Samstag ab 8.00 Uhr bis Montag 8.00 Uhr
an gesetzlichen Feiertagen ab 8.00 Uhr bis 8.00 Uhr des folgenden Tages
Informationen über den Zahnärztlichen Notfalldienst erhalten Patienten über den Hinweis auf dem Anrufbeantworter ihres Zahnarztes, über jede andere Zahnarztpraxis in der Region, über die örtliche Presse und über die Internetangebote der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz und der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz unter http://www.kzv-rheinlandpfalz.de und http://www.lzk.de.
Apothekennotdienst
Der Apothekennotdienst ist täglich 24 Stunden erreichbar. Der Notdienst wechselt täglich um 8.30 Uhr. Informationen über den Apothekennotdienst erhalten Patienten über den Aushang an jeder Apotheke, über die telefonische Ansage des Apothekennotdienstes, über die örtliche Presse und über das Internetangebot der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz unter http://www.lak-rlp.de. Die Ansage des nächstgelegenen Apothekennotdienstes erhalten Patienten aus dem Festnetz oder Mobilfunknetz. Hierzu wählen sie die Telefonnummer 01805-258825 + die Postleitzahl ihres jeweiligen Standortes.
Notruf
Benötigen Patienten bei einem lebensbedrohlichen medizinischen Notfall oder einem schweren Unfall sofortige Hilfe, rufen sie die 112 an. Die 112 ist eine landesweit eingeführte Notrufnummer, über die 24 Stunden am Tag ein Notruf abgesetzt werden kann. Von allen Festnetz- und Mobiltelefonen wird der Anrufer kostenfrei mit einer rund um die Uhr besetzten Notrufabfragestelle verbunden, die für dessen momentanen Aufenthaltsort zuständig ist. Von hier aus wird er mit der notwendigen Hilfe, z.B. einem Rettungswagen und gegebenenfalls einem Notarzt, versorgt. Die Nummer des Anrufes wird von der integrierten Leitstelle bzw. Rettungsleitstelle aufgezeichnet. Hiermit besteht zur persönlichen Sicherheit des Anrufers eine Rückverfolgungsmöglichkeit des Anrufes.


Läusecape verhindert Läuseplage und Schimmelgefahr
in Schulen
Assendelft, Niederlande (ots/PRNewswire) - Jetzt, da die Schule wieder anfängt, gibt es in vielen Schulen eine Kopflausepidemie
Viele Schulen versuchen, dagegen vorzugehen, indem sie die Jacken der Kinder in Plastiktaschen oder -beutel stopfen, damit die Läuse nicht von einer Jacke zur nächsten wandern. Jedoch sind auch Läusebeutel auf dem Markt, die das Problem nicht lösen, sondern es sogar noch verschlimmern.
Die Läuse und Nissen bleiben im Beutel zurück und können dort zwei Tage überleben, sodass dann eine erneute Verseuchung erfolgt.
Viele Eltern und Schulen sind sich nicht bewusst, dass sie, sobald sie die nassen Jacken in eine Tasche oder in einen Beutel stecken, einen Nährboden für Mikroorganismen schaffen. Werden die Jacken in den Beutel gestopft, ist ihre Belüftung sehr schlecht. Die Jacken werden fast nie gewaschen und Bakterien, Schimmel und Hausstaubmilben können sich noch bequemer vermehren. Dann verursachen diese Mikroorganismen bei den Kindern unangenehme Nebenwirkungen wie Allergien oder asthmatische Erkrankungen.
Die richtige Lösung, um die Verbreitung von Kopfläusen zu verhindern, ist das speziell patentierte Läusecape. Dieses Produkt beugt der Ausbreitung von Läuseepidemien wirksam vor.
Das Läusecape verhindert, dass die Läuse auf dem Kleiderständer von einem Kragen zum nächsten überlaufen und kann Läuseepidemien vorbeugen. Das Läusecape, im Volksmund auch Läusekappe, Licecape, Läusezelt oder Läusehülle genannt, besteht aus Nylon.
Sein glattes Material ist luftdurchlässig und verhindert, dass die Läuse von einem Kragen zum nächsten wandern. Das Läusecape ist unten offen, damit die Jacken lüften können und Mikroorganismen keine Chance haben. Es schützt die Kinder auf diese Weise nicht nur vor Kopfläusen, sondern auch vor unangenehmem Schimmel und Hausstaubmilben, die die Gesundheit stark beeinträchtigen können.
Quellen: http://www.licecape.com und http://www.rivm.nl/milieuportaal.

Abwehrkräfte jederzeit voll auf Trab
Eschborn (ots) - Ob ganz gezielt oder gegen einen unbekannten Eindringling: Die Natur hat den menschlichen Körper mit einem ausgeklügelten Abwehrsystem ausgestattet. Wie es funktioniert und wie man es unterstützen kann, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September 2008 auf vier Spezialseiten.
Nach einer Infektion, aber auch durch eine Impfung angeregt, besitzt das Immunsystem eine Art Fahndungsfoto des Krankheitserregers. Bei einem erneuten Kontakt kann es damit den Übeltäter rasch erkennen und gezielt spezifische Antikörper bilden. Doch manche Eindringlinge verändern regelmäßig ihr Gesicht. Einige schneller, als das Immunsystem Antikörper bilden kann. Die regelmäßig kursierenden Erreger von Erkältungen und von Schnupfen gehören dazu. Hier greift das zweite Standbein des Immunsystems, die unspezifische Abwehr. Impfen kann man gegen die sich schnell wandelnden Krankheitserreger nicht. Wer sich mit Bewegung, Saunagängen und Vitalstoffen fit hält, kann sein Abwehrsystem gegen sie in Schwung bringen.
Daneben man kann versuchen, mit pflanzlichen Heilmitteln die Abwehrkräfte gegen solche Infekte zu steigern. »Dafür gibt es je nach Situation des Patienten eine größere Anzahl von Arzneipflanzen«, sagt Professor Dr. med. Reinhard Saller, Direktor des Instituts für Naturheilkunde der Universität Zürich. Extrakte des Sonnenhuts, Zubereitungen aus der Taigawurzel oder dem Lebensbaum stehen hoch im Kurs. Die Apotheken beraten hierzu gern.

Altern ist keine Krankheit
Eschborn (ots) - »Altern ist unsere längste Lebensphase und keine Krankheit.« Das sagt Professor Dr. Christoph M. Bamberger, Deutschlands erster Lehrstuhlinhaber für Endokrinologie und Stoffwechsel des Alterns, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. September 2008. »Wer aktiv Prävention betreibt statt passiv auf die Reparaturmedizin zu warten, lebt länger glücklich und gesund«, betont er.
Prävention ist eine wichtige Säule, auf der das Prinzip des gesunden Alterns ruht. Bamberger empfiehlt eine gründliche Untersuchung schon ab Vierzig. »Denn wer den Status quo seines Körpers kennt, kann gezielt seinen Lebensstil optimieren.« Ein allgemeingültiges Rezept für ein gesundes langes Leben gibt es zwar nicht. Allerdings kann jeder selbst gezielt beeinflussen, ob er biologisch jung bleibt. Ein Präventionsprogramm müsse immer individuell sein, so der Wissenschaftler. Ein Beispiel: Nur wer tatsächlich erhöhte Cholesterinwerte hat, muss auch seine Ernährung umstellen und möglicherweise Tabletten nehmen.
Auch ohne Arzt kann man sich selbst Gutes tun, indem man mehr Bewegung in sein Leben bringt: eine stramme Runde um den Block gehen, das Fahrrad statt des Autos nehmen. Nur regelmäßig sollte es sein. Mindestens dreimal pro Woche dreißig Minuten moderates Ausdauertraining rät der Experte.

Jeder Vierte treibt häufig Sport,
jeder Zweite am liebsten allein

Berlin (ots) - 29. August 2008 - Ein Viertel der Bundesbürger ist täglich oder fast täglich sportlich aktiv. Dabei sind entgegen dem Vorurteil Ältere aktiver als Jüngere: 20 Prozent der Menschen über 65 Jahren treiben täglich Sport, bei den Menschen unter 30 Jahren sind es 15 Prozent. Weitere 46 Prozent aller Befragten sind mindestens einmal in der Woche beim Sport. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative infas-Umfrage an 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein der Prävention. Die Apotheker werden sich auch in Zukunft verstärkt in der Prävention engagieren“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA.
45 Prozent der Bundesbürger trainieren am liebsten alleine zu Hause oder im Freien. Dies ist besonders bei Älteren beliebt: Jeder Zweite über 65 Jahren gibt an, alleine zu trainieren, bei den Jüngeren unter 30 Jahren nur jeder Vierte. Dennoch schätzen 61 Prozent beim Sport den Kontakt zu anderen Menschen. Fitnessstudios sind bei Jüngeren beliebter als bei Älteren. Jeder fünfte unter 30 Jahren trainiert hier, aber nur jeder zwölfte über 65 Jahren. Als Motivation für Sport stehen bei fast allen Befragten die Krankheitsvorsorge und der Spaß im Vordergrund. Zwei Drittel sucht im Sport zusätzlich einen Ausgleich zum Beruf. Nur etwa jeder zehnte Deutsche nutzt die Bewegung in erster Linie, um an Gewicht zu verlieren oder seine Diät zu unterstützen. Ein Drittel der Befragten gibt an, sich im Beruf körperlich viel zu bewegen, zwei Drittel bewegen sich in ihrer Freizeit viel, unabhängig vom Sport.

„Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke versorgen“
Keine Billiglösungen in Pflege, sozialen und erzieherischen Diensten
Essen (ots) -
Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) begrüßt, dass die Pflegesituationen in Altenheimen verbessert werden soll und die Bundesregierung erstmalig eingesteht, dass der vom DBSH und von vielen Fachverbänden festgestellte Pflegenotstand tatsächlich existiert.
Die Mängel in der Versorgung gerade im sensiblen Bereich der Demenzkranken vorrangig mit kurzfristig ausgebildeten Pflegeassistenten ausgleichen zu wollen zeigt uns aber, dass
- ethischen Prinzipien nur noch in Sonntagsreden eine Berechtigung eingeräumt wird und diese in der Praxis ökonomischen Bedingungen weichen müssen und
- die politisch Verantwortlichen vom Anforderungsprofil in der Betreuung und Pflege Demenzerkrankter keine Ahnung haben, wenn die vorrangige Tätigkeit der Demenzpflege darin bestehen soll zu basteln, vorzulesen oder spazieren zu gehen.
Tatsächlich wird mit den genannten Ausbildungsstunden jedes bekannte Niveau von Fachkräften im sozialen und pflegerischen Bereich unterschritten.
Für den DBSH geht es darum auch weniger um die Frage der Anzahl der Fortbildungsstunden. Vielmehr wollen Politik und Krankenkassen eine möglichst billige Umsetzung der notwendigen Personaleinstellungen im untersten tariflichen Bereich. Während zigtausende qualifizierte Kräfte aus dem Beruf wegen zu niedrigem Einkommen und zu hoher Arbeitsbelastung ausgeschieden sind, sollen jetzt Niedriglohnverhältnisse etabliert werden. Nicht Engagement und Qualifikation werden zum Motiv für den pflegerischen Bereich, sondern der von den Arbeitsagenturen auszuübende Druck auf Erwerbslose.
„Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden“, so der Vorsitzende des DBSH, Michael Leinenbach. „Hier wird ein Tor aufgemacht für Billiglösungen in allen Feldern auch der Sozialen Arbeit. Bereits heute lässt sich aufgrund niedriger Bezahlung kaum noch qualifiziertes Personal etwa in der Behindertenarbeit oder der Kindertagesbetreuung finden. Ein Arbeitsmarkt der Zukunft wird systematisch vor die Wand gefahren.“
Weitere Informationen unter http://www.dbsh.de/html/stellungnahmendbsh.html.

Nur wenige gehen zum Hautkrebs-Check -
Umfrage: Männer nachlässiger als Frauen

Seit 1. Juli kostenlose Vorsorgeuntersuchung ab 35
Baierbrunn (ots) -
Obwohl die Zahl der Hautkrebsfälle kontinuierlich ansteigt, scheinen die Deutschen die Gefahr noch immer zu unterschätzen. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau zufolge war nur jeder fünfte Deutsche (21,8%) schon einmal zur Hautkrebsfrüherkennung beim Hautarzt. Männer sind dabei besonders nachlässig: Während sich bei den Frauen immerhin schon fast drei von zehn (27,3%) haben durchchecken lassen, befanden es bislang nur 16 Prozent der Männer für nötig, ihre Haut kontrollieren zu lassen. Dabei kann eine regelmäßige Kontrolle Leben retten: Hautkrebs ist, wenn er früh erkannt wird, zu fast 100 Prozent heilbar. Gesundheitsexperten hoffen jetzt, dass durch die neue Hautkrebsvorsorgeregelung bald mehr Menschen zum Arzt gehen, um sich durchchecken zu lassen: Seit 1. Juli 2008 hat jeder gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage der Apotheken Umschau, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2010 Personen ab 14 Jahren, darunter 1037 Frauen und 973 Männer.

Frauen haben Schwäche für Süßigkeiten,
aber leben gesünder
Berlin (ots) - 27. August 2008 - Frauen führen einen gesünderen Lebensstil als Männer. Neun von zehn Frauen geben an, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Sie essen mehr Obst und Gemüse, mehr Vollkorn- und Milchprodukte, aber weniger Fleisch und Fast Food als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage an 3.370 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
Das Klischee von der Naschkatze stimmt allerdings: Ein Viertel der Frauen isst täglich Schokolade oder andere Süßigkeiten. Aber auch bei den Männern sind es immerhin noch 17 Prozent. Über die gesunde Ernährung hinaus tun Frauen einiges für die Krankheitsvermeidung: 86 Prozent achten darauf, wenig Alkohol zu trinken, 19 Prozent der Frauen besuchen Präventionskurse. Etwa gleich aktiv sind die Männer und Frauen, was Bewegung, die Vermeidung von Stress und das Nichtrauchen angeht. In der Meinungsumfrage wurde nach den krankheitsvorbeugenden Maßnahmen der letzten vier Wochen gefragt. „Gesunde Ernährung kann vielen Krankheiten vorbeugen. Die Apotheker werden sich auch in Zukunft verstärkt in der Prävention engagieren“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA.

Silikon-Brüste turnen nicht nur George Clooney ab
Immer mehr Männer laufen vor Silikon davon
Wien (ots) -
Kürzlich verließ der bekannte Schauspieler George Clooney seine Freundin wegen ihrer Silikon-Brustvergrößerung. Viele Männer denken ähnlich: Silikon ist nicht sexy!
„Beim Sex hüpften ihre Silikonbrüste wie Gummibälle, sodass ich lachen musste...“ so äußern sich viele Männer über die Silikonbrüste ihrer Freundinnen. Silikonimplantate haben aber - abgesehen davon, dass sie eher Heiterkeit als sonst etwas erregen - schwerwiegende Nachteile: Neben häufigen Schmerzen in kühlem Wasser verursachen sie sichtbare Operationsnarben und leiern die Brust aus - operative Straffungen mit Implantattausch werden nötig.
Bei der zurzeit beworbenen Hyaluronsäure-Methode wird Hyaluronsäure durch kleine Einschnitte in nussgroßen, als Verhärtungen fühlbaren Depots in die Brüste injiziert. Neuerliche Einspritzungen hinterlassen zusätzliche Narben. Die Kosten sind beträchtlich: Übliche 200 ml pro Seite kosten ca. 14.000,— Euro zuzüglich Honoraren und Gebühren. Wer will schon alle 2 Jahre soviel ausgeben?
Eine Alternative bietet die Neue Kosmetische Chirurgie, die Patientinnen aus der ganzen Welt zu DDr. Heinrich nach Wien führt und ihnen Plastik und Silikon erspart: „Die Brustvergrößerung mit Stammzellangereichertem Eigenfett ermöglicht vielen Frauen die Erfüllung des Wunsches nach einem volleren Dekolleté, ohne Operationsnarben, implantierte Fremdkörper und eine Vollnarkose in Kauf nehmen zu müssen“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Ästhetische Medizin und Anti-Aging aus Wien, der diese Methoden als erster Mediziner Europas anbietet.
Bei der Brustvergrößerung mit Stammzellangereichertem Eigenfett wird zunächst Körperfett schonend abgesaugt. Nach der Stammzellanreicherung wird es unter örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf in die Brüste injiziert, ohne dass Narben entstehen. Die so um 1 bis 2 Körbchengrößen vergrößerten Brüste sehen in jeder Position und in Bewegung natürlich aus, da sich aus den Stammzellen lebendes Fettgewebe bildet. Haltbarkeit und Unbedenklichkeit der Methode wurde in klinischen Studien aus Japan und den USA klargestellt. Informationen unter http://www.neuekosmetischechirurgie.com.

Wer Kinder hat, lebt länger
Norwegische Studie nahm Lebenserwartung von Eltern unter die Lupe
Baierbrunn (ots) -
Nachwuchs verlängert das Leben. Das zeigte die Auswertung der Lebensläufe von 1,5 Millionen Norwegern im Alter zwischen 45 und 68 Jahren durch Wissenschaftler der Universitäten London und Oslo. In dieser Altersgruppe konnten 60.000 Todesfälle analysiert werden. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, hatten Mütter von zwei Kindern ein halb so hohes Sterberisiko wie kinderlose Frauen. Bei Vätern lag es um 35 Prozent niedriger als bei Männern ohne Kinder.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Exotische Früchte
Keine tägliche Alternative
München (ots) -
Das Angebot an exotischen Früchten aus den entferntesten Winkeln der Erde boomt. Denn die Nachfrage an Kumquat, Granatapfel, Goji- und Acai-Beeren und vielen anderen steigt. Ursache dafür sind nicht nur die für europäische Gaumen aufregend neuen, exotischen Aromen dieser „Superfrüchte“. Ihr weiterer Pluspunkt: Sie enthalten nämlich auch eine Menge an Antioxidantien. Diese Biostoffe können die Zellen schützen und sind dadurch ein natürlicher Präventionsfaktor gegen vorzeitige Alterung und viele Krankheiten bis hin zu Krebs. Deshalb greifen immer mehr Gesundheitsbewusste zu den Superfrüchten. Und meinen, mit einer Obstmahlzeit der Exoten ihrem Körper etwas ganz besonders Gutes zu tun, - und zwar so gut, dass auf anderes, heimisches Obst und Gemüse verzichtet werden kann.
Doch dabei erliegen sie einem gefährlichen Trugschluss. Denn die von Ernährungsexperten empfohlenen 5-pro-Tag Obst- und Gemüsemahlzeiten sollte man nicht ausschließlich durch exotische Früchte ersetzten. Gerade die Vielfalt an den Inhaltsstoffen der verschiedenen Sorten sorgt für eine besonders gesunde Balance von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen, Fettsäuren und Ballaststoffen. Superfrüchte sind dafür keine gleichwertige Alternative - vor allem wenn man sie, wie meistens üblich, nur auf eine Sorte und eine Mahlzeit beschränkt. Selbstverständlich darf man sie genießen, aber in Hinblick auf die Gesundheit zusätzlich viel anderes Obst und Gemüse essen.
Hintergrund GGIP:
Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter dem Leitgedanken „informiert gesünder leben“ versucht die GGIP einen Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit zu leisten.


Leben ohne Pillen
Wege aus der Medikamentensucht
Hamburg (ots) -
Rund eine Million Frauen in Deutschland sind medikamentenabhängig. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (9/08; EVT: 20. August) berichtet, geraten die meisten von ihnen über dämpfende Medikamente wie Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmittel in die Suchtspirale. In jüngster Zeit sei allerdings auch die Menge der verschriebenen Psychostimulanzien stark angestiegen.
Dass zwei Drittel aller Medikamentenabhängigen weiblich sind, hat verschiedene Gründe. „Frauen werden durch die zunehmende Doppelbelastung in Familie und Beruf, als alleinerziehende Mutter oder durch finanzielle Probleme überfordert“, sagt Christoph von der Goltz, Suchtforscher am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim. Das Risiko einer Abhängigkeit ist laut Studien ebenfalls vergrößert, wenn Frauen vor dem 16. Lebensjahr Gewalt oder andere Traumata erfahren haben. Vermutet wird zudem, dass Frauen vermehrt unter einem spezifischen Gen-Defekt leiden, der es ihnen schwerer macht, seelische Krisen zu bewältigen.
Um einem sukzessiven und von den Betroffenen meist nicht registrierten Abrutschen in die Abhängigkeit vorzubeugen, empfehlen Experten bei Schlaf-, Schmerz- und Beruhigungsmitteln die sogenannte 4K-Regel: „Klare Indikation“, „Kleine Dosen“, „Kurze Anwendungsdauer“ und „Kein abruptes Absetzen“. Letzteres ist besonders wichtig, da sonst schwere Nebenwirkungen entstehen können. Von einem Entzug auf eigene Faust muss aus dem gleichen Grund dringend abgeraten werden. Stattdessen sollte das Reduzieren oder Absetzen der Medikamente immer mit ärztlicher Begleitung erfolgen.
Spezielle Therapieeinrichtungen für Medikamentensucht gibt es derzeit noch wenig. Für betroffene Frauen hat sich jedoch die Betreuung in Tageskliniken bewährt, die die Patientinnen abends wieder verlassen können. „Wenn die Behandlung in den Alltag integriert werden kann, verringert sich auch das Rückfallrisiko“, weiß Suchtforscher von der Goltz. Optimale Behandlungsmethode ist derzeit die kognitive Verhaltenstherapie: Etwa 50 Prozent der Patientinnen werden dadurch geheilt, in 35 Prozent der Fälle wird eine Verringerung der Medikamentendosis erreicht.
Quelle: VITAL

Verstopfte Babynase
Wie Eltern dem Säugling wieder Luft verschaffen können
Baierbrunn (ots) -
Die Nasengänge eines Babys sind oft sehr eng. Da in ihnen die Atemluft gereinigt wird, bildet sich auch ohne Infekt schnell Sekret, das die Nase verstopft. „Am besten helfen Sie mit Kochsalznasentropfen, die Sie ruhig regelmäßig anwenden können“, rät der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Nasenhöhlen werden dadurch gereinigt und die Schleimhäute befeuchtet. „Danach säubern Sie die Nase innen mit etwas zusammengedrehter Watte“, so der Kinderarzt weiter. „Nur wenn das nicht reicht, etwa bei einem starken Infekt, sollten Sie für wenige Tage abschwellende Nasentropfen anwenden.“
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Allergie-Weltmeister im Vormarsch
Ambrosia: Keine andere Pflanze setzt so starke Pollenallergene frei
Baierbrunn (ots) -
Das stetige Vordringen des „Beifußblättrigen Traubenkrauts“ (botanisch: Ambrosia artemisifolia) droht die Leidenszeit von Allergikern bis weit in den Herbst hinein zu verlängern. Die noch spät im Jahr blühende Pflanze setzt das weltweit stärkste Pollenallergen frei, berichtet die „Apotheken Umschau“. In Nordamerika, der Heimat der Ambrosia, reagieren drei Viertel aller Pollenallergiker auf die Pflanze. Im Südosten Frankreichs und im Norden Italiens ist sie schon so verbreitet, dass zwölf Prozent der Bevölkerung darauf allergisch reagieren. In Deutschland sind die größten Bestände in den südlichen Bundesländern bekannt. Der Ambrosiaexperte Dr. Uwe Starfinger vom Julius-Kühne-Institut in Braunschweig befürchtet „erhebliche Mehrkosten für das Gesundheitswesen“, wenn nicht aktiv gegen die Ausbreitung vorgegangen wird. Dazu müssten Länder und Gemeinden das Problem ernster nehmen. „Das wirksamste Mittel gegen den Eindringling ist, ihn samt Wurzel auszureißen“, erklärt Starfinger. Ambrosia ähnelt dem einheimischen Beifuß. Dieser hat aber weißfilzige Blattunterseiten, bei Ambrosia sind sie grün.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

2007: Krankheiten des Herz- / Kreislaufsystems
weiterhin häufigste Todesursache

Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verstarben nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 827.155 Personen (391.139 Männer und 436.016 Frauen). Dies waren 5.528 Sterbefälle und damit 0,7% mehr als im Jahr 2006.
Die häufigste Todesursache war wie auch schon in den Vorjahren eine Erkrankung des Herz- / Kreislaufsystems. Dadurch wurde bei über 43% der Verstorbenen (150.472 Männer und 208.211 Frauen) der Tod ausgelöst. Hieran starben insbesondere ältere Menschen: Über 91% der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt. Da Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, starben diese entsprechend häufiger an einer Herz- / Kreislauferkrankung. An einem Herzinfarkt, der zur Gruppe der Herz-/Kreislauferkrankungen gehört, verstarben 61.040 Personen, davon waren 55% Männer (33.435 Verstorbene) und 45% Frauen (27.605 Verstorbene).
Über ein Viertel aller Gestorbenen (113.405 Männer und 98.360 Frauen) erlag im Jahr 2007 einem Krebsleiden, der zweithäufigsten Todesursache. Bei den Männern hatten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane (36.312 Verstorbene) und der Atmungsorgane (30.702 Verstorbene) in diesem Bereich die größte Bedeutung. Bei den verstorbenen Frauen dominierten die bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane mit 31.880 Sterbefällen, gefolgt von bösartigen Neubildungen der Brustdrüse mit 16.780 Sterbefällen.
3,7% aller Todesfälle sind auf eine nichtnatürliche Todesursache (Verletzungen und Vergiftungen) zurückzuführen. Hieran starben 30 650 Personen (19.082 Männer und 11.568 Frauen). Von den 9.402 Personen, die im Jahr 2007 freiwillig aus dem Leben schieden, waren 75% Männer und 25% Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter der Suizidenten betrug 53,5 Jahre bei Männern und 59,7 Jahre bei den Frauen.
Im langfristigen Vergleich ist die Sterblichkeit seit 1990 in allen Bundesländern gesunken. Die altersstandardisierte Sterbeziffer sank um 32% auf 766,7 Gestorbene je 100.000 Einwohner. In Sachsen-Anhalt wurde 2007 mit 862,7 Gestorbenen je 100.000 Einwohner die höchste, in Baden-Württemberg mit 687,0 die niedrigste Sterblichkeit festgestellt.

Nicht jeder verträgt Milch!
Eine neue Internetseite bietet Betroffenen Informationen
rund um das Thema Milchzuckerunverträglichkeit
Münster (ots) -
In Deutschland ist für circa 10 - 15% der Bevölkerung Milch keine Wohltat, sondern der Auslöser von Unwohlsein, Bauchschmerzen und Durchfall. Sie leiden unter einer Lactoseintoleranz, auch bekannt als Milchzuckerunverträglichkeit. Ursache dafür ist ein Lactasemangel, der dazu führt, dass Milchzucker unverdaut bleibt. Lactase ist das Enzym, das den Milchzucker (Lactose) verdaut.
Informationen rund um das Thema Milchzuckerunverträglichkeit bietet nun die Internetseite http://www.leben-s.de. Dort werden ausführlich die Ursachen von Verdauungsbeschwerden, sowie die verschiedenen Arten und Folgen eines Lactasemangels erläutert. Des Weiteren werden verschiedene Testmethoden vorgestellt, die einen Mangel an Lactase aufdecken können. Ein Lactasemangel-Selbsttest bietet auf Basis einer spezifischen Fragenauswahl eine erste Einschätzung, ob eine Milchzuckerunverträglichkeit vorliegt. Für Betroffene bietet die Seite weiterhin eine Einkaufshilfe zum Ausdrucken und Mitnehmen. Dort ist der Milchzuckergehalt gängiger Lebensmittel aufgeführt. Mit Hilfe dieser Übersicht erkennen die Betroffenen die Lebensmittel, die für sie unverträglich sind und können somit die Einkäufe mit ihren Bedürfnissen abstimmen.
Bei einer Lactoseintoleranz muss aber nicht gänzlich auf Milchprodukte verzichtet werden. Durch die Einnahme von Lactase-Produkten wird von außen das körpereigene Enzym zugeführt, das zur Verdauung von Milchzucker benötigt wird. Entsprechende Präparate sind freiverkäuflich in Drogerien und Apotheken erhältlich. Diese machen eine strenge Diät entbehrlich und bewahren Betroffene vor einem knochenschädigenden Kalziummangel, der durch die Meidung von Milch und Milchprodukten leicht entstehen kann. Auch auf Urlaubsreisen oder bei einem Restaurantbesuch kann die Milchzuckerunverträglichkeit eine große Belastung sein, da die Mahlzeiten nicht selbst zubereitet werden und viele Lebensmittel versteckt Milchzucker enthalten. Durch die Einnahme von Lactase-Präparaten können die Betroffenen das Essen wieder unbeschwert genießen.
Die wichtigsten Informationen, die auf der Internetseite

http://www.leben-s.de
zu finden sind, stehen dort auch in Form einer Broschüre der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. zum kostenlosen Download bereit.

Tausend-Grad-Hölle am Grill
Warum jährlich rund 500 Freizeit-Griller auf der Intensivstation landen
Baierbrunn (ots) -
Kaum jemand, der zum Grillabend Benzin oder Spiritus als Brandbeschleuniger mitnimmt, ahnt, welches Inferno er damit entfachen kann. Die flüssigen Stoffe vermischen sich schon bei niedrigen Temperaturen mit der Luft und breiten sich meterweit auf dem Boden um den Grill aus. Dieses Gemisch explodiert dann mit einer mehr als 1.000 Grad heißen Feuerwand. Wer in diesem Moment in der Nähe des Grills steht, hat keine Chance: Verbrannt wird, was nicht von Kleidung geschützt ist: Gesicht, Dekolleté, Arme und Beine. Das sind Körperbereiche, die auch mit aufwendigen Operationen nur schwer wiederherzustellen sind, erklärt Dr. Andreas Goritz in der „Apotheken Umschau“. Er beschäftigt sich an der medizinischen Hochschule Hannover wissenschaftlich mit Brandverletzungen durch Grillunfälle. „Brandunfälle können Leben verändern. Wenn Sie schwere Brandwunden erlitten haben, sind Sie lebenslang gezeichnet.“ Zum Anzünden sind nur feste Grillanzünder sicher. Auch Grillpasten sind nicht zu empfehlen. Sie können ebenfalls ein unsichtbares Gasgemisch mit der Luft bilden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Nichtrauchen steckt an
Hört ein Partner auf, folgt mit großer Wahrscheinlichkeit der andere
Baierbrunn (ots) -
Ob jemand zu rauchen aufhört, hängt stark von Vorbildern im sozialen Umfeld ab, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. US-Forscher untersuchten das Rauchverhalten von mehr als 5.000 Personen. Dabei zeigte sich: Bei Eheleuten liegt die Wahrscheinlichkeit bei 63 Prozent, dass ein Partner zu rauchen aufhört, wenn der andere es vorgemacht hat. Lässt ein Freund das Rauchen, beträgt diese Chance 36 Prozent und bei Arbeitskollegen 34 Prozent.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Nasse Badekleidung schnell wechseln
Berlin (ots) - Um einer Blasenentzündung vorzubeugen, sollte nach dem Baden die nasse Badekleidung so schnell wie möglich gegen trockene ausgetauscht werden. Trocknet die nasse Kleidung auf der Haut, entsteht durch die Verdunstung Kälte. Diese belastet die Harnblase, Harnwegsinfektionen durch Bakterien können die Folge sein. Frauen erkranken häufiger an einer Blasenentzündung, unter anderem weil ihre Harnröhre kürzer ist. Die Entzündung äußert sich durch ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen und vermehrten Harndrang. „Die Behandlung eines Harnwegsinfekts gehört in die Hand eines Arztes, er kann zum Beispiel Antibiotika verordnen. Unbehandelt kann der Infekt bis in die Nieren aufsteigen“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Ein Alarmzeichen ist, wenn der Harn durch Blut rot gefärbt ist.“ Unterstützend sollten Patienten viel trinken, um die Keime aus der Blase und den Harnwegen auszuspülen. Dazu sind spezielle Blasen- und Nierentees aus der Apotheke besonders geeignet.

Pigmentflecken
Ab wann wird’s gefährlich?
München (ots) -
Jetzt im Spätsommer kommt manchmal die Reue, wenn man die Haut eben doch nicht genug gegen Sonne geschützt hat. Man ist womöglich am Strand eingeschlafen und hat deshalb zu lange in der Sonne gelegen. Oder besonders Empfindliche mit heller Haut haben sich unter einem schattigen Baum oder beim ausgiebigen Schnorcheln die Schultern verbrannt. Denn UV-Strahlen durchdringen sogar, wenn auch gering, Baumschatten und den obersten Bereich unter der Wasseroberfläche. Der Sonnenbrand ist nun zwar abgeheilt, doch ein gewisses Unbehagen bleibt. Immerhin sterben rund 3.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Dabei ist er, früh erkannt, heilbar. Deshalb sollte man jetzt einen Haut-Check durchführen. Seit dem 1. Juli zahlen die Krankenkassen alle zwei Jahre eine entsprechende Untersuchung beim Hautarzt. Denn ob es sich bei einem Pigmentmal um Hautkrebs handelt oder nicht, kann nur der Hautarzt feststellen. Allerdings gibt es Auffälligkeiten, bei denen Sie möglichst bald den Arzt aufsuchen sollten. Die Dermatologin Dr. Tatjana Pavicic nennt die sechs Alarmzeichen:
1. Flecken, die unregelmäßig rund oder oval sind, also asymmetrisch
2. Pigmentmale mit unscharfen Begrenzungen und fransigen Rändern
3. Leberflecke, die deutlich dunkler sind als andere, plötzlich die Farbe wechseln oder mehrere Farbtöne haben.
4. Muttermale mit mehr als zwei Millimetern Durchmesser oder Male, die wachsen
5. Muttermale, die plötzlich dicker werden bzw. knotig werden
6. Dunkle Verfärbungen an der Fußsohle oder unter dem Nagel, Nagelablösungen und Nagelwallentzündungen können ebenfalls Anzeichen von Hautkrebs sein.
Hintergrund GGIP:
Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter dem Leitgedanken „informiert gesünder leben“ versucht die GGIP einen Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit zu leisten.

Gesund beginnt im Mund - aber bitte mit Spucke!
München (ots) - Ein Special der GGIP in Kooperation
mit der Wrigley GmbH

Am 25. September 2008 findet in Deutschland zum 18. Mal der Tag der Zahngesundheit statt. Ziel des Aktionstages ist es, breite Bevölkerungsschichten darüber zu informieren, wie man durch die richtige Pflege in jedem Alter Zahn- und Munderkrankungen vorbeugen kann. Die Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. unterstützt diese Initiative von Zahnärzten, Krankenkassen und dem öffentlichen Gesundheitsdienst gemeinsam mit der Wrigley GmbH.
„Gesund beginnt im Mund - aber bitte mit Spucke“ - lautet das diesjährige Motto zum Tag der Zahngesundheit. Wenn einem buchstäblich „die Spucke“ weg bleibt, kann das fatale Folgen haben, denn Speichel ist eines der wichtigsten Schutzsysteme des menschlichen Körpers. Speziell für die Gesunderhaltung von Mundhöhle, Zahnfleisch und Zähnen ist Speichel ein wahres Lebenselixier. Der regelmäßige Speichelfluss hält die Mundhöhle feucht und hilft, die Ansiedlung von Krankheitserregern zu verhindern. Wird über einen längeren Zeitraum zu wenig Speichel produziert, kann Mundtrockenheit (Xerostomie) entstehen. Somit ist genügend „Spucke“ in jeder Lebensphase entscheidend für die Mundgesundheit - vom Kleinkind bis ins hohe Alter.
Aber worin liegen die Ursachen, wenn die Speicheldrüsen weniger als die durchschnittliche Menge von 0,5 bis 0,7 Liter pro Tag produzieren? Rheumatische Erkrankungen können ebenso dafür verantwortlich sein wie die Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel. Darüber hinaus kann Mundtrockenheit auch durch Stress sowie Nikotingenuss verursacht werden.
Es ist besonders wichtig, nach jedem Essen und Trinken den Speichelfluss zu aktivieren, weil Bakterien den in der Nahrung enthaltenen Zucker zu Säuren abbauen. Wenn diese Säuren die Zahnoberfläche angreifen und ihr notwendige Mineralstoffe entziehen, kann Karies entstehen. Speichel hilft das Kariesrisiko zu minimieren. Er umspült und reinigt die Zähne und puffert aggressive Nahrungssäuren ab. Zudem enthält der Speichel wichtige mineralische Bestandteile, wie zum Beispiel Kalzium und Phosphat, die der Zahnschmelz zu seiner Härtung braucht.
Um den Speichel im Fluss zu halten und somit Karies vorzubeugen, gibt es ein einfaches und vielfach erprobtes Rezept: Kauen Sie regelmäßig einen zuckerfreien Zahnpflegekaugummi wie zum Beispiel den neuen Wrigley’s Extra Zitrone Limette. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kaugummikauen zusätzlich zum zweimal täglichen Zähneputzen hilft, das Kariesrisiko um bis zu 40% zu reduzieren. Denn Kaugummikauen stimuliert den Speichelfluss bis um das Zehnfache! Übrigens ist stimulierter Speichel, der zum Beispiel durch Kauen oder Lutschen angeregt wurde, im Vergleich zum Ruhespeichel besonders reich an Mineralstoffen. Deshalb empfehlen Ärzte und Zahnärzte, mehrmals täglich für jeweils 20 Minuten zuckerfreien Zahnpflegekaugummi zu kauen. „Insbesondere nach dem Essen oder Trinken tagsüber, wenn keine Möglichkeit zum Zähneputzen besteht, sind spezielle Zahnpflegekaugummis aus medizinischer Sicht sehr zu empfehlen.“, so Professor Joachim Klimek von der Universität Gießen.
Hintergrund GGIP:
Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter dem Leitgedanken „informiert gesünder leben“ versucht die GGIP einen Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit zu leisten.

Babys Hitzeschutz
An heißen Tagen brauchen Kleinkinder mehr Flüssigkeit
Baierbrunn (ots) -
Knallt draußen die Sonne, brauchen Babys je nach Alter zwischen 0,2 und 0,5 Liter mehr Flüssigkeit. Nur so kann ihr Körper Wärme regulieren, heißt es im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die zusätzliche Trinkmenge sollte aber nicht nur aus Wasser bestehen, zitiert die Zeitschrift Dr. Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: „Zu viel Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu Krampfanfällen führen.“ Eltern sollten den Durst ihres Säuglings über Muttermilch bzw. Flaschennahrung sowie Tee stillen.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Junge Männer verunglücken am häufigsten beim Sport
Hohe Verletzungsgefahr bei Fußball und Handball
für Sprunggelenke und Knie
Hamburg (ots) -
Berlin und Hamburg, 12. August 2008 Rund 2,8 Millionen Männer verunglücken pro Jahr durch einen Unfall in Heim und Freizeit. Am stärksten gefährdet sind junge Männer zwischen 15 und 24 Jahren: Im dieser Altersgruppe verunglücken 111 von tausend Personen. Auch die 25- bis 34-Jährigen haben mit 86 Unfallopfern auf 1.000 Männer überproportional viele Unfälle: der Bundesdurchschnitt liegt pro Jahr bei etwa 65 Unfallopfern auf 1.000 Menschen. Darauf weisen der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin.
Sport als ein Unfallschwerpunkt
„Junge Männer probieren sich auf vielerlei Weise aus, messen ihre Kräfte und sind dabei sehr risikobereit“, interpretiert Siegfried Brockmann, Leiter des Kompetenzzentrums Sicherheit im Alltag beim GDV, diese Zahlen. „Sport ist in dem Alter einer der Unfallschwerpunkte“, so Brockmann. Ganz vorn dabei: körperbetonte Ballsportarten wie Fußball oder Handball. Lädiert werden in beiden Sportarten vor allem Knie und Sprunggelenke, aber auch - und das oft mit schwerwiegenden Folgen - der Kopf. Beim Handball sind Verletzungen der Hände und Schultern zusätzliche Risiken. Die Verletzungen reichen von Prellungen über Knochenbrüche bis hin zu ausgeschlagenen Zähnen.
Aufwärmen und Dehnen mindern Verletzungsgefahren
„Dehnen, Kräftigen und Mobilisieren verbessern die Beweglichkeit der Muskeln und senken die Unfallgefahr,“ rät Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin und ehrenamtliche Sporttrainerin. Schon einfache Übungen wie Balancieren, Wadendehnen, Kniegelenksbeuger oder auf den Fersen gehen bewirkten viel, so Woelk. Trainer von Kinder und Jugendmannschaften sollten ihre Schützlinge auf die Verletzungsgefahren hinweisen und auf eine saubere Technik achten: Schlechte Technik und fehlende Koordination begünstigen Unfälle.
Private Unfallversicherung Bei Unfällen in der Freizeit, und dazu zählen Sport-Unfälle, gibt es kein Geld von der gesetzlichen Unfallversicherung. Wer regelmäßig Sport treibt, ist daher gut beraten, sich rechtzeitig um eine private Unfallversicherung zu kümmern. Zu ihren Leistungen nach einem Unfall zählen unter anderem bei dauerhaften Beeinträchtigungen eine Kapitalleistung oder eine Unfallrente so wie Tagegelder für die Zeit der Genesung. Damit können beispielsweise der behindertengerechte Umbau der Wohnung finanziert oder Einkommenseinbußen kompensiert werden.

Betäubung ohne Taubheitsgefühl
Ein Stoff aus der Chilischote könnte Schmerzblocker
angenehmer machen
Baierbrunn (ots) -
Die Spritze beim Zahnarzt hinterlässt oft für Stunden ein taubes Gefühl, da lokale Betäubungsmittel neben den Schmerzfühlern auch die Tastsensoren blockieren. Mit Capsaicin aus der Chilischote, so berichtet die „Apotheken Umschau“, wollen Forscher der Harvard Medical School (USA) das Problem lösen: Kombiniert mit dem Naturstoff, könnten Betäubungsmittel in Zukunft den Schmerz allein ausschalten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Stichfreier Sommer
Moskitostiche am besten immer gleich kühlen
Baierbrunn (ots) -
Die Mär, dass Menschen mit „süßem“ Blut häufiger gestochen werden, hört Hausarzt Dr. Alfred Haug aus Bremen oft. „Das Gerücht hält sich hartnäckig, beruht aber nicht auf Tatsachen“. Wie er im aktuellen „HausArzt-Patientenmagazin“ erläutert, reagieren die Insekten auf Schweiß, wenn dieser eine bestimmte Mischung aus Milchsäuren, Fettsäuren und Ammoniak aufweist. Das beste Mittel gegen Insektenstiche sei nach wie vor die Vorbeugung: Geeignet sind dazu instektenabweisende Mittel, die auf die Haut aufgetragen werden - immer nach der Sonnencreme, sowie das Tragen von dichten Socken, hellen, langen Oberteilen und Hosen. Ist man dennoch gestochen worden, dämmt sofortiges Kühlen unter kaltem Wasser, mit Eis oder Eisbeutel (nie direkt auf die Haut) Juckreiz und Entzündung ein. Sollten sich allergische Hautreaktionen einstellen, helfen Antihistaminika. Damit Kinder Stiche nicht aufkratzen, empfiehlt Dr. Alfred Haug Eltern, ein Pflaster auf die Einstichstelle zu kleben und den Kleinen die Fingernägel kurz zu schneiden.
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“

Erste Hilfe gegen Vergiftungen bei Kindern
Berlin (ots) - Kleine Kinder stecken nicht selten gerne alles in den Mund - entsprechend häufig ist der Verdacht auf Vergiftungen. „Jeder verschluckte Fremdstoff gilt zunächst als Notfall bis geklärt ist, wie dramatisch der Einzelfall ist. Glücklicherweise ist es meist nur falscher Alarm“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Im Rahmen der Ersten Hilfe sollten verschluckte Gifte schnell so gut wie möglich verdünnt werden. Das Kind sollte Wasser, verdünnten Saft oder Tee trinken. Milch hingegen ist nicht empfehlenswert. „Auf keinen Fall Erbrechen auslösen“ warnt Schulz. „Erbrochenes kann in die Lunge gelangen, zudem kommen die Giftstoffe noch einmal mit den Schleimhäuten von Mund und Rachen in Kontakt.“
Aktivkohle kann Gifte im Darm binden und die Aufnahme in den Körper verhindern. Es müssen aber ausreichend große Mengen eingenommen werden: Pro Kilogramm Körpergewicht ist ein halbes bis ein Gramm Aktivkohle nötig. Für den Notfall sollten Eltern entsprechende Mengen Aktivkohle im Haus haben. Für Spülmittel-Vergiftungen sollte Entschäumer griffbereit sein. Beides gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Was im Einzelfall neben Verdünnen, Aktivkohle und eventuell der Anwendung von Entschäumer nötig ist, können Eltern bei einer Giftnotrufzentrale erfahren. Die Adresse der jeweils zuständigen Stelle können Eltern in jeder Apotheken erfragen.

47% der Krankheitskosten entstehen im Alter
Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entstanden im Jahr 2006 bei der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren Krankheitskosten von rund 111,1 Milliarden Euro. Damit entfielen 47% der gesamten Krankheitskosten in Deutschland auf ältere Menschen. Das zeigen die neuesten Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung, einem Rechensystem des Statistischen Bundesamtes, das die ökonomischen Konsequenzen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft abschätzt.
Über alle Altersgruppen hinweg summierten sich die Krankheitskosten im Jahr 2006 auf einen Betrag von rund 236,0 Milliarden Euro. Dazu zählen - bis auf die Investitionen im Gesundheitswesen - sämtliche Gesundheitsausgaben, die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, einer Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbunden waren. Die Krankheitskostenrechnung zeigt, wie sich der krankheitsbedingte Ressourcenverbrauch auf Krankheiten und die Bevölkerung nach Alter und Geschlecht verteilt. Danach wurde im Jahr 2006 mit rund 60,1 Milliarden Euro über die Hälfte der Krankheitskosten älterer Menschen durch nur vier Krankheitsgruppen verursacht: Die höchsten Kosten von 24,6 Milliarden Euro waren im Alter auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Mit Abstand folgten im Anschluss: Muskel-Skelett-Erkrankungen (13,1 Milliarden Euro), psychische und Verhaltensstörungen (12,7 Milliarden Euro) sowie Krankheiten des Verdauungssystems (9,8 Milliarden Euro).
Ausgeprägt war bei älteren Menschen auch der Anstieg der Krankheitskosten im Zeitverlauf: Von 2002, dem ersten Berichtsjahr der zweijährlich durchgeführten Statistik, bis zum Jahr 2006 nahmen die Krankheitskosten der 65-Jährigen und Älteren um 16,5 Milliarden Euro zu. Zum Vergleich: Insgesamt stiegen die Krankheitskosten in diesem Zeitraum um 17,2 Milliarden Euro. Da gleichzeitig auch die Zahl älterer Menschen in Deutschland zugenommen hat, fällt die Entwicklung der Pro-Kopf-Krankheitskosten moderater aus: Gegenüber 2002 stiegen die durchschnittlichen Pro-Kopf-Kosten im Alter von 65 Jahren und mehr um 4,0% auf 6.910,— Euro (+ 270,— Euro). In der Altersgruppe bis 65 Jahre erhöhten sie sich im Vergleich dazu um 3,5% auf 1.880,— Euro (+ 60,— Euro).
Für die hohen Krankheitskosten im Alter werden von Fachleuten verschiedene Gründe angeführt, wie zum Beispiel das verstärkte Auftreten von Mehrfacherkrankungen (Multimorbiditäten), Pflegebedürftigkeit und die intensivere Inanspruchnahme medizinischer und pharmazeutischer Angebote. Verschiedene Studien weisen zudem darauf hin, dass ein Großteil des Ressourcenverbrauchs im letzten Lebensjahr anfällt, unabhängig vom Lebensalter. Die hohen Krankheitskosten älterer Menschen lassen sich entsprechend durch die mit dem Alter steigenden Sterberaten erklären.

Kleinkinder besonders gefährdet
Salmonelleninfektion durch Kontakt mit Reptilien
Frankfurt am Main (ots) -
Schildkröten, Echsen, Schlangen und Krokodile, sind häufig mit Salmonellen infiziert. Das dokumentiert der Zoonosen-Bericht 2008 des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Berlin. Danach wurden die Krankheitserreger bei über 25% der untersuchten Tiere festgestellt.
„Die meisten Reptilien zeigen bei einer Salmonelleninfektion jedoch keine Krankheitssymptome. Sie scheiden die Bakterien unbemerkt aus und sind so eine Infektionsquelle für den Mensch,“ so die Vorsitzende des Arbeitskreises Zoonosen im Bundesverband Praktizierender Tierärzte, Anna Lam. „Die Erregerübertragung erfolgt über den Kot oder kotverschmutzte Gerätschaften“, erklärt die Tierärztin und Dipl. Agr. Biologin.
Beim Mensch können die Salmonellen eine schwere Magen-Darmerkrankung verursachen, die durch wässrigen bis blutigem Durchfall, Erbrechen und Fieber gekennzeichnet ist. Aber auch lebensgefährliche septikämische Krankheitsverläufe kommen vor. Dabei gelangen die Erreger oder von diesen produzierte Gifte ins Blut und schädigen den gesamten Organismus.
Bei Kleinkindern, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können durch von Reptilien ausgehende Salmonellosen einen besonders schweren Verlauf nehmen. Schildkröten oder Echsen eignen sich deshalb nicht für eine Haltung in Familien mit Kindern unter 5 Jahren oder Kindergärten. „Auch Reptilien in Streichelzoos können mit Salmonellen behaftet sein.“ warnt Lam. Bei Symptomen einer Magen-Darm-Erkrankung nach Kontakt mit Reptilien sollte der Arzt über den Tierkontakt informiert werden.
„Eine Behandlung der Reptilien gegen Salmonellen ist selten erfolgreich. Die einzige wirkungsvolle Möglichkeit, sich vor Ansteckung zu schützen, ist eine angemessene Hygiene beim Umgang mit Reptilien“ sagt Anna Lam und gibt einige Tipps, wie sich Salmonellen-Infektionen vermindern lassen:
- Während des Umgangs mit Reptilien nicht essen, trinken oder rauchen, da es dabei zu einer Keimübertragung kommen kann.
- Nach Reptilienkontakt oder Reinigungsarbeiten im Terrarium Hände gründlich mit Seife waschen und gegebenenfalls desinfizieren.
- Käfige oder Gegenstände aus Terrarien nicht im Küchenspülbecken, sondern in einem nicht für Lebensmittel genutzten Becken reinigen und anschließend desinfizieren.
- Freilauf für Reptilien in der Wohnung auf einen Bereich begrenzen, der nach dem Freigang gut gereinigt und desinfiziert werden kann.

Vagitherm® - Die „Wärmflasche“ von innen
bei Menstruationsbeschwerden
Vagitherm® wirkt natürlich gegen Menstruationsschmerzen
Eine Vielzahl von Frauen klagt über Schmerzen und Beschwerden, die im Zusammenhang mit der monatlichen Regelblutung stehen. Zu den Symptomen zählen neben Brustspannen und Depressionen vor allem auch Schmerzen im Unterleib, die durch das Verkrampfen der Uterusmuskulatur beim Abstoßen der Schleimhaut hervorgerufen werden.
Als Therapie wird im allgemeinen empfohlen, neben der Anwendung von krampflösenden Medikamenten warme Bäder zu nehmen oder eine Wärmflasche zu benutzen. Allerdings wird dabei ein Großteil der Wärme durch die Bauchdecke blockiert. Vagitherm® ist anders und es hilft auf ganz natürlich Art und Weise: Der kleine Wärmespender aus hautfreundlichem Spezialkunststoff wird in die Vagina eingeführt und wirkt so krampflösend auf die Gebärmutter. Durch seine intravaginale Anwendung bekämpft es den Schmerz unmittelbar dort wo er sitzt - nämlich im Inneren des Körpers. Also genau an der Stelle, wo die wohltuende Wärme am wirkungsvollsten ist.
So wird Vagitherm® genutzt
Vagitherm® ist ein ca. 10 cm großer schlanker Kunststoffkörper, der in die Vagina eingeführt wird. (Der maximale Durchmesser beträgt 3 cm.) Der hautfreundliche und wärmebeständige Kunststoff macht die Anwendung komfortabel und einfach. Die gewünschte Temperatur wird durch Erhitzen im Wasserbad erreicht. Nach Linderung der Beschwerden wird Vagitherm® mit dem kugelförmigen Zugbändel wie bei einem Tampon entfernt.
Freie Bewegung mit Vagitherm®
Das patent- und markengeschützte Vagitherm® kann problemlos wiederverwendet werden. Es entstehen damit nur die einmaligen Anschaffungskosten. Frauen können sich mit Vagitherm® frei bewegen, die wohltuende Wirkung ist jedoch umso größer, je mehr Ruhe sie sich während der Anwendung gönnen.
Vagitherm® revolutioniert die Wärmetherapie
bei Menstruationsbeschwerden

Erfahrungsberichte von Heilpraktikerin und Anwenderinnen bestätigen die wirkungsvolle Hilfe von Vagitherm® gegen krampfartige Regelschmerzen. Vagitherm® revolutioniert die Wärmetherapie gegen Beschwerden vor und während der Menstruation.
Mit knapp 35,— Euro schont dieses langlebige Produkt nicht nur die Betroffene, sondern auch den Geldbeutel. Vagitherm® ist in allen Apotheken unter der Pharmazentralnummer 4686023 erhältlich.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage http://www.vagitherm.de.

Doping auch für Freizeitsportler riskant
Berlin (ots) - Auch Freizeitsportler dopen sich und missbrauchen Arzneimittel, um Muskelmasse aufzubauen oder ihre Leistung zu steigern. Nach Schätzungen nehmen in Deutschland rund 200.000 Hobbyathleten Dopingmittel ein, die Dunkelziffer ist hoch. Die illegalen Dopingmittel werden vor allem über den Schwarzmarkt oder das Internet vertrieben. „Wer Dopingmittel einnimmt, schadet sich. Nicht alle Nebenwirkungen bilden sich zurück, wenn die Einnahme beendet wird“, so Professor Dr. Martin Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Freizeitsportler dopen sich vor allem mit hormonartigen Wirkstoffen wie Anabolika. Andere Arzneimittel wie wasserausschwemmende Diuretika sollen deren Nebenwirkungen abschwächen. Auch anscheinend harmlose Nahrungsergänzungsmittel zur Leistungssteigerung aus illegalen Quellen können mit Dopingmitteln verschnitten sein, ohne dass der Konsument dies weiß.
Schulz: „Doping schädigt die Gesundheit. Häufig wird von Akne und Haarausfall, von Dehnungsstreifen sowie Sehnen- und Muskelabrissen berichtet. Auch chronische Schmerzen und Sehnenentzündungen sind durch den Missbrauch möglich. Durch die hormonartigen Wirkungen können sich zum Beispiel bei Männern schmerzhafte Brüste entwickeln, bei Frauen kann sich die Vermännlichung als vermehrte Körperbehaarung zeigen.“

Richtige Schuhe: Gut zu Fuß -
Falsches Schuhwerk verursacht Rückenschmerzen
Viele Beschäftigte tragen am Arbeitsplatz ungeeignete Schuhe - Niedrige Absätze sind gesund und geben Halt
Köln (ots) -
Umknicken, Ausrutschen, Stolpern und Stürzen: Viele Unfälle am Arbeitsplatz werden durch unpassende Schuhe verursacht. Hinzu kommen Probleme wie Rückenbeschwerden oder schmerzhafte Druckstellen, die sich häufig erst über Jahre hinweg bemerkbar machen. Nur in den wenigsten Berufszweigen sind geeignete und sichere Schuhe vorgeschrieben. Dazu gehören vor allem die Industrie, das Bauwesen sowie der Garten- und Landschaftsbau. In den meisten Berufen obliegt es jedoch den Beschäftigten, sich um ihr Schuhwerk selbst zu kümmern - und die Kosten zu tragen. Die Folge: scheinbar günstige, aber nicht geeignete Modelle. Zudem treffen viele Arbeitnehmer aus modischen Aspekten, vermeintlicher Bequemlichkeit oder Nachlässigkeit die falsche Wahl.
Dabei ist der richtige gar nicht so schwierig. Dr. Ulrike Roth nennt ein paar Entscheidungshilfen: „Die Absätze sollten maximal zwei Zentimeter betragen“, rät die Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. „Höhere Absätze beeinträchtigen die Standfestigkeit und wirken sich negativ auf die Körperhaltung aus, weil sich das Gewicht auf den vorderen Fuß verlagert. Diese Haltung ist weder bequem noch gesund, da die veränderte Beckenstellung die Wirbelsäule falsch belastet.“ Zudem haben sich in vielen Branchen gedämpfte und mit Profil ausgestattete Sohlen bewährt, die auch auf nassem Boden nicht rutschen. Im Idealfall besitzt der Schuh außerdem ein anatomisch geformtes Fußbett, das den Fuß stützt und das Fußgewölbe entlastet. Vorteilhaft ist darüber hinaus eine regulierbare Spannweite, durch die der Schuh fest sitzt.
Auch für Beschäftigte im Büro wichtig: Wer seine Schuhe den ganzen Tag trägt, sollte darauf achten, dass die Füße nicht übermäßig schwitzen. Viele Hersteller bieten Modelle aus atmungsaktivem Material oder mit Löchern an, wodurch die Luft im Schuh zirkuliert. Socken aus funktionellem Gewebe - zum Beispiel Mikrofaser - unterstützen diesen Effekt. Ein Tipp der Arbeitsmedizinerin: „Neue Schuhe kauft man am besten am Nachmittag. Dann sind die Füße etwas breiter als morgens. Außerdem sollte man das neue Paar zuhause einlaufen, bevor man es bei der Arbeit trägt. Auf diese Weise verhindert man Druckstellen oder sogar Blasen.“

Missbrauch verändert das Gehirn
Warum Opfer von Gewalt im Kindesalter lebenslang leiden
Baierbrunn (ots) -
Gewalt und Missbrauch in der Kindheit können die Chemie des Gehirns für den Rest des Lebens verändern, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität Montreal (Kanada). Diese entdeckten bei Menschen, die als Kind missbraucht wurden und später Selbstmord begingen, deutliche Veränderungen. Nach Ansicht der Forscher beeinflussen Vernachlässigung und Gewalterlebnisse die Aktivität der Gene im Hippocampus, jener Gehirnregion, die für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig ist. Dies wirke sich vermutlich negativ auf die weitere Entwicklung des Kindes aus.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufigste Todesursache
Im vergangenen Jahr starben in Rheinland-Pfalz 42.165 Menschen, 22.181 Frauen und 19.984 Männer. Die Lebenserwartung der Frauen ist zwar deutlich höher als die der Männer - derzeit liegt sie nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems bei 81,6 gegenüber 76,5 Jahren. Dennoch sterben regelmäßig mehr Frauen als Männer, da insbesondere bei den älteren Jahrgängen, die natürlicherweise einem höheren Sterblichkeitsrisiko unterliegen, der Frauenanteil in der Bevölkerung größer ist.
Herz-Kreislauf-Leiden waren in 18.699 Fällen (44 Prozent) der mit Abstand am häufigsten zum Tode führende Krankheitszustand. Insbesondere ältere Menschen sind betroffen: So waren 86 Prozent der hieran Verstorbenen über 70 Jahre alt. Dies erklärt auch, warum weit mehr Frauen (10.752) als Männer (7.947) infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben; auch hier wirkt sich der erheblich größere Frauenanteil in der älteren Bevölkerung aus.
Zweithäufigste Todesursache waren die bösartigen Neubildungen (Krebs). Bei 10.913 Menschen (26 Prozent der Verstorbenen) führten die verschiedenen Formen dieser Krankheit zum Tode. An Neubildungen starben mehr Männer (5.903) als Frauen (5.010). Der Anteil der über 70-Jährigen lag bei dieser Todesursache mit 62 Prozent weit unter ihrem Anteil an allen Gestorbenen. Mehr als jeder zweite Krebssterbefall ging auf eine bösartige Neubildung der Verdauungsorgane (3.510) bzw. der Atmungsorgane (2.294) zurück.
An Krankheiten des Atmungssystems starben 3.191 Menschen (8 Prozent). Männer (1.697) waren etwas häufiger als Frauen (1.494) betroffen. Krankheiten des Verdauungssystems waren für 2.198 Verstorbene die Todesursache (5 Prozent). Hier waren die Frauen in der Überzahl (1.191 gegenüber 1.007). An einer Verletzung oder Vergiftung starben 1.361 Personen, davon 897 Männer und 464 Frauen. Darunter waren 484 Menschen (373 Männer und 111 Frauen), die freiwillig aus dem Leben schieden.
Die Zahlen stammen aus der Todesursachenstatistik. Die Grundlagen dieser Statistik bilden die offiziellen Todesbescheinigungen, auf denen die den Tod feststellenden Ärzte alle zum Tode führenden Ursachen vermerken. Aus der diesen Angaben wird dann im Statistischen Landesamt nach international festgelegten Regeln das zum Tod führende Grundleiden ermittelt. Die Ergebnisse der Todesursachenstatistik werden jährlich bereitgestellt.
Autor: Günter Ickler (Referat Bevölkerung, Erwerbstätigkeit, Soziale Leistungen, Gesundheit, Rechtspflege)

Achtung, Hitze!
Richtiges Verhalten schützt vor Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Problemen - Neuer „Reisebegleiter“ der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hilft Menschen im Notfall
Gütersloh (ots) -
Bei Sommer-Wetter mit dem Auto Richtung Süden - einfach nur Urlaub, Sonne, Strand genießen. Davon träumen viele Reiselustige. Es gibt jedoch Gefahren, auf die besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen im Urlaub achten sollten. Denn der Sonnenschein hebt zwar die Stimmung, birgt aber auch gesundheitliche Risiken. Umso wichtiger ist es, das persönliche Verhalten den heißen Temperaturen anzupassen, rät die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
„Im Sommer kommt es bei älteren Menschen oft zu Herz-Rhythmus-Störungen, die zu Schlaganfällen führen können. Vor allem Menschen über 60 Jahre bekommen dann Herzrasen, Luftnot, fühlen einen unregelmäßigen Herzschlag und sind plötzlich deutlich weniger leistungsfähig“, sagt Dr. med. Christian Dohmen, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Gerade Senioren sollten bei großer Wärme immer Getränke in Reichweite stehen haben und abends überprüfen, ob sie tatsächlich eine entsprechende Menge getrunken haben - mindestens 2 Liter Flüssigkeit (außer Kaffee, schwarzem Tee, und Alkohol). Wird regelmäßig viel Mineralwasser getrunken, sollten Patienten mit Bluthochdruck darauf achten, ein natriumarmes Wasser zu wählen.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft, Gefäßerkrankungen wie dem Schlaganfall vorzubeugen. In der Sommerhitze sollten fettarmes Essen, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Seefisch und nur eingeschränkt tierische Fette auf dem Speiseplan stehen. Wichtig ist außerdem, genügend Vitamin C, E und K sowie das Provitamin A über Obst und Gemüse, Joghurt, Nüsse und Olivenöl aufzunehmen.
Auch Sport und Bewegung haben positiven Einfluss auf erhöhte Blutdruck- und Blutfettwerte und senken das Schlaganfall-Risiko. „Jedoch sind die sportlichen Aktivitäten den sommerlichen Temperaturen anzupassen und körperliche Höchstleistungen zu vermeiden“, so Dohmen. Spaziergänge auf schattigen Waldplätzen, leichtes Wassertreten oder Radtouren in der kühlen Morgen- und Abendluft erfüllen ebenfalls ihren Zweck. Die Mittagszeit sollte für Ruhephasen genutzt werden.
Weitere Reisetipps: Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck sollten vor der Reise den Hausarzt aufsuchen. Auf Reisen sollten notwendige Medikamente im Handgepäck verstaut werden, falls plötzliche Beschwerden wie Bluthochdruck auftreten. Am Urlaubsort ist eine kühle und trockene Lagerung der Medikamente zu empfehlen.
Ratsam ist auch, die wichtigsten europäischen Notrufnummern in einer Reisebrieftasche mitzuführen, damit bei plötzlichem Auftreten der Schlaganfall-Symptome wie Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen sofort der Notruf abgesetzt werden kann.
Damit Menschen mit Herz-Kreislauf-Risiken für den Notfall gerüstet sind, hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe einen „persönlichen Reisebegleiter“ entwickelt. Das Dokument im Scheckkartenformat erfasst sowohl persönliche Daten, Informationen wie Blutgruppe, notwendige Medikamente als auch wichtige Notrufnummern. Somit kann Schlaganfall-Betroffenen auch im Urlaub schnell und ohne großen Zeitverlust geholfen werden.
Weitere Informationen zum Thema und eine Reisevorbereitungscheckliste für Schlaganfall-Betroffene und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen finden Sie unter http://www.schlaganfall-hilfe.de.
Schlaganfall am Steuer - was dann?
Als Beifahrer eines betroffenen Autofahrers können Sie den Betroffenen mit folgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen helfen: Versuchen Sie, den Wagen zum Stehen zu bringen. Verständigen Sie sofort den Notruf 112. In der Zwischenzeit Betroffene beruhigen und beengende Bekleidung lockern, vorhandene Zahnprothesen entfernen. Bewusstlose in die stabile Seitenlage bringen. Ansprechbare Personen mit leicht erhöhtem Oberkörper lagern. Bei Herz-Kreislauf-Stillstand Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage durchführen.

Wechsel der Krankenkasse lohnt
BIG ist Nr. 1 beim Beitragssatz
Berlin (ots) -
„Ab sofort ist BIG - Die Direktkrankenkasse mit einem Beitragssatz von 12,5% die günstigste unter allen bundesweit geöffneten Krankenkassen“, darauf weist Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender hin. Versicherte können durch einen Wechsel in 2008 noch bis zu 100,— Euro sparen.
Ab 2009 soll dann mit dem Gesundheitsfonds ein bundesweit einheitlicher Beitragssatz gelten. Dessen Höhe wird jedoch erst Ende dieses Jahres feststehen und mit 15,5% erheblich über dem aktuellen BIG-Satz liegen. „Dann werden wir prüfen, ob im Laufe des nächsten Jahres entstehende Überschüsse über Prämienzahlungen an die Versicherten zurückgegeben werden“, garantiert Neumann.
Weil die BIG seit ihrer Gründung 1996 dauerhaft niedrige Beitragssätze erhebt, hat sie gegenüber den teuren Kassen für eine Prämienzahlung eine sehr gute Ausgangsposition. Trotzdem wird die solide Haushaltspolitik ohne Schulden auch 2009 fortgesetzt und nur das zurückgezahlt, was tatsächlich an Überschüssen entsteht.
Über BIG - Die Direktkrankenkasse:
BIG ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenkasse. 1996 gegründet, hat die BIG heute bundesweit 270.000 Mitglieder, rund 380.000 Versicherte und einen Beitragssatz von 12,5%. BIG hat ihren Rechtssitz in Berlin und beschäftigt am operativen Standort in Dortmund 445 MitarbeiterInnen. Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.big-direkt.de/unternehmen.

Fettleber: Die unerkannte Gefahr -
Übergewicht gilt als eine der Hauptursachen

Erhöhtes Risiko für Diabetes und Herzinfarkt -
Viele Betroffenen sind beschwerdefrei
Köln (ots) -
Currywurst mit Pommes zum Mittag, Schokolade für den kleinen Hunger zwischendurch - und dann noch den ganzen Tag im Büro sitzen: Immer mehr Deutschen leiden aufgrund falscher Ernährung und mangelnder Bewegung unter Übergewicht. Damit einher geht in vielen Fällen eine oft erst spät erkannte Krankheit: die so genannte Fettleber. Früher galt sie als harmlos, heute wissen Ärzte, dass sie ernste gesundheitliche Probleme mit sich bringt: „Aus einer Fettleber entwickelt sich oft eine Fettleberentzündung oder sogar eine Leberzirrhose, die tödlich enden kann“, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin von TÜV Rheinland. „Außerdem haben Menschen mit einer Fettleber ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Herzinfarkt.“
Doch nicht nur Übergewicht kann zu einer Fettleber führen. Auch übermäßiger Alkoholkonsum sowie die Einnahme von bestimmten Medikamenten gelten als mögliche Risikofaktoren. „Meistens bleibt eine Fettleber allerdings lange Zeit unentdeckt, denn die Symptome - zum Beispiel Müdigkeit - sind häufig sehr unspezifisch“, warnt Dr. Roth. Weitere Anzeichen sind vor allem: ein Druckgefühl im Oberbauch, ein unangenehmes Gefühl beim Liegen auf der rechten Seite, Blähungen oder Übelkeit. Nicht selten sind die Betroffenen sogar völlig beschwerdefrei. Wer den Verdacht hat, er könne unter eine Fettleber leiden oder stark übergewichtig ist, sollte einen Arzt aufsuchen. Dieser kontrolliert, ob das Organ vergrößert ist und testet die Leberwerte im Blut.
Liegt tatsächlich eine Erkrankung vor, müssen die Ursachen behandelt werden. Betroffene sollten möglichst auf Alkohol verzichten, ihre Medikation durch den Hausarzt überprüfen lassen oder ihr Körpergewicht reduzieren. „Dafür eignet sich aber keinesfalls eine Hungerkur oder Nulldiät, da durch einen zu raschen Abbau der Speicherfette die Fette im Blut steigen, was wiederum die Leberverfettung fördert“, warnt die Arbeitsmedizinerin. Besser ist eine langfristige Umstellung auf eine kalorienarme und vollwertige Kost in Kombination mit mehr Bewegung. Sport und eine gesunde Ernährung sind zugleich auch die beste Vorsorge. Statt des panierten Schnitzels wählt man in der Kantine also lieber ein Gericht mit fettarmem Fleisch oder Fisch, einem frischen Salat oder viel Gemüse, nutzt die Mittagspause für einen Spaziergang und nimmt die Treppen statt des Aufzugs.

Einschlafdisziplin mit Langzeitwirkung
Wie Eltern ihren Kindern langfristig
das Durchschlafen erleichtern können
Baierbrunn (ots) -
Wie gut Fünf- und Sechsjährige in der Nacht durchschlafen, kann davon abhängen, wie sie im Alter von zwei, drei Jahren nachts beruhigt wurden, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine kanadische Studie hat gezeigt, dass Mitternachtssnacks etwa oder gemeinsames Kuscheln im Bett der Eltern die Kinder noch als Fünfjährige schwerer in den Schlaf finden lässt. Bleiben Mutter oder Vater lediglich am Bett des Kindes sitzen, bevor es einschlummert, beugt dies späteren Einschlafproblemen bei den Kleinen vor.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Grapefruits vertragen sich nicht mit allen Arzneimitteln
Berlin (ots) - Grapefruits oder Pampelmusen können mit einigen Medikamenten Wechselwirkungen eingehen. Grapefruitsaft kann Enzyme hemmen, die im Körper für den Abbau von vielen Arzneistoffen verantwortlich sind. Auf diesem Weg können Grapefruits die Wirkung verschiedener Arzneimittel verstärken und zu vermehrten Nebenwirkungen führen. Betroffen davon können häufig verordnete Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen und andere chronische Erkrankungen sein. „Patienten sollten in der Apotheke nachfragen, ob Wechselwirkungen ihrer Medikamente mit speziellen Lebensmitteln wie Grapefruits auftreten können und wie diese zu vermeiden sind“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Ist eine Wechselwirkung bekannt, empfehle ich, auf Grapefruitsaft zu verzichten. Bei Orangensaft wurden bislang keine vergleichbaren Wechselwirkungen beobachtet.“

Programmier-Störung
MP3-Player sollten bei Arbeiten am Herzschrittmacher
ausgeschaltet sein
Baierbrunn (ots) -
MP3-Player beeinträchtigen die Funktion von Herzschrittmachern normalerweise nicht, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf das Children´s Hospital Boston (USA). Wohl aber könnten Störungen auftreten, wenn sie sich beim Ablesen oder Programmieren der Taktgeber in unmittelbarer Nähe befinden. Experten raten daher, die Geräte während dieser Vorgänge auszuschalten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Brechdurchfall kann besonders
bei Kindern und Senioren gefährlich werden

Tipps vom Hausarzt, wie man mit Magen-Darm-Infekten
richtig umgeht
Baierbrunn (ots) -
Es ist eine Tatsache: Im Sommer steigen die Erkrankungszahlen von Brechdurchfall sprunghaft an. Kein Wunder, denn rund 200 verschiedene Viren und viele Bakterien können die unangenehmen bis zuweilen lebensbedrohlichen Magen-Darm-Infekte auslösen. Hauptproblem dabei ist, dass der Körper in kurzer Zeit große Mengen Flüssigkeit, Mineralstoffe und Eiweiß verliert. Dadurch geraten Stoffwechselabläufe durcheinander, der Erkrankte fühlt sich kraftlos, matt und müde. Da Kinder und Senioren weniger Wasserreserven im Körper besitzen, sind sie stärker gefährdet, schwer zu erkranken, berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin“ in seiner aktuellen Ausgabe. So kann derselbe Magen-Darm-Erreger, der bei einem gesunden 40-Jährigen nur leichten Durchfall auslöst, für dessen 80-jährige Mutter unter Umständen lebensbedrohlich werden oder beim zweijährigen Sohn eine Krankenhaus-Einweisung erfordern.
Besonders wichtig ist es deshalb, bei den Erkrankten sofort und nachdrücklich für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Hausarzt Dr. Michael G. Willems aus Hürth rät in dem Patientenmagazin zu leicht gezuckertem Tee oder süßen Getränken wie Limonade. Wasser und gelöste Stoffe gelangen nicht mehr problemlos in die Blutbahn, weil die Schleimhaut im Verdauungstrakt entzündet ist. Zucker in der Flüssigkeit erleichtert jedoch die Aufnahme „Mindestens 1,5 Liter pro Tag muss ein erwachsender Patient trinken - umso mehr, je mehr er von sich gibt“, so Willems. Bei einer Verschlimmerung der Symptome, ersten Anzeichen von Teilnahmslosigkeit oder Verwirrtheit sollte man besonders bei sehr jungen oder älteren Menschen unbedingt einen Arzt aufsuchen. Und was soll oder kann man essen? Willems rät: „Versuchen Sie nicht, normal zu essen. Alle fetthaltigen Speisen kann der Organismus jetzt nicht aufnehmen. Die Symptome würden sich nur verschlimmern. Auch Obst und Gemüse sind ungünstige. Wer etwas essen will, sollte es mit Salzstangen versuchen.“
Quelle: „HausArzt-PatientenMagazin“

Dem Urlaubsspeck an den Kragen:
„Runter damit und dann: Nie wieder fett!“
Neuestes Buch von Dr. Rolf Versen

„Runter damit und dann: Nie wieder fett.“ Neuestes Buch zum von Dr. Rolf Versen Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Quelle: „obs/SavoirVivre Verlag“
Düsseldorf (ots) - Mit der Neuerscheinung seines neuesten Buches mit dem Titel „Runter damit und dann: Nie wieder fett!“ bricht der bekannte Sachbuchautor Dr. Rolf Versen pünktlich zur beginnenden Sommerferienzeit mit der Tradition des lästigen JoJo-Effekts herkömmlicher Diät-Ratgeber. Stattdessen setzt der Autor auf das sogenannte „Mind-Switching-Verfahren“, der positiven Veränderung des Verhältnisses zur Ernährung und dem eigenen Körper. Keine bunten Kochrezepte, keine einseitige Ernährung, dafür jede Menge Aufklärung über den eigenen Körper und die Seele. Mit drastischen Worten wird eindringlich die unangenehme Wahrheit über zu viel Speck dargestellt. Die Folgen, wie Diabetes, Bluthochdruck, Rücken- und Gelenkprobleme werden aufgezeigt und dann vermittelt der Autor seine Selbsterfahrung, nimmt den abnehmwilligen Leser an die Hand und geht mit ihm auf die Reise. Am Ende ist der Schalter umgelegt (Mind-Switching), das Leben wieder lebenswert und man lernt, sich wieder selbst zu lieben. Ein nachhaltigkeitsorientiertes Abnehm-Buch mit fundierter Substanz ohne Augenwischerei.
Soeben erschienen im SavoirVivre-Verlag.
Weitere Infos unter www.niewiederfett.org.
ISBN 978-3-934590-03-8, Format 15 x 21,5 cm, Hartcover, 200 Seiten mit Illustrationen und Fotografien, Einzelpreis: 19,90 Euro zzgl. Porto und Verpackung, SavoirVivre-Verlagsbüro Düsseldorf, c/o. Kuntze & Partner GmbH, Burgmüllerstr. 28, 40235 Düsseldorf, c.lechner@kuntzeundpartner.de, Fon +49211-57724113, Fax +49211-57724115, Mobil +49172-5415325, Web: savoirvivreverlag.de, Email: bestellung@savoirvivreverlag.de, info@savoirvivreverlag.de, SavoirVivre Verlag, gegründet 1999. Ein kleiner aber feiner Verlag, der frischen Wind in die Buchlandschaft rund um Freizeit, Lifestyle und Ernährung bringt. Zum Beispiel mit interessanten Büchern wie: „Tour Auto - Tour Gourmet „, „Mallorca! Schlemmen, Träumen, Classic-Cars“ oder dem brandneuen Werk von Dr. Rolf Versen: „Runter damit und dann: Nie wieder fett!“
Mehr unter www.savoirvivreverlag.de.

Pflaster gegen Schmerzen nicht zerschneiden
Berlin (ots) - Schmerzpflaster sollten nicht zerschnitten werden. „Das Zerschneiden ist nur dann erlaubt, wenn es im Beipackzettel explizit erlaubt ist“, sagt Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Fehlt ein Hinweis auf eine Nichtteilbarkeit, so heißt das keinesfalls, dass das Teilen erlaubt ist.“ Alle Schmerzpflaster sind Betäubungsmittel und unterliegen damit der besonderen Verschreibungspflicht.
Durch das Teilen eines Pflasters kann die Dosierung ungenau und die Wirkung beeinträchtigt werden, zudem ist die fachgerechte Lagerung des unbenutzten Pflasterabschnitts heikel. Schulz: „Auf keinen Fall darf der flüssige oder halbfeste Inhalt des Pflasters auf die Haut gelangen, sonst kann es zu Vergiftungen sogar mit tödlichem Ausgang kommen.“ Werden geringere Dosierungen gewünscht, sollten unzerschnittene Pflaster mit einer geringeren Wirkstärke aufgeklebt werden. Verbrauchte Schmerzpflaster enthalten noch immer anteilige Mengen der Wirkstoffe Fentanyl oder Buprenorphin. Selbst kleinste Mengen dieser Wirkstoffe können insbesondere Kindern, die in unbeaufsichtigten Momenten ein Pflaster „ausprobieren“, gefährlich werden. Therapeutische Pflaster sollten daher immer sorgfältig und fachgerecht entsorgt werden.

Schweißflecken ade!
Botulinumtoxin Typ A ermöglicht einen schweißfreien Auftritt
Frankfurt (ots) -
Strahlend blauer Himmel und die Sonne lacht - das kann schweißtreibend werden! Jetzt im Sommer ist die Zeit, in der Probleme wie übermäßiges Schwitzen und die damit verbundenen Begleiterscheinungen schnell unangenehm auffallen. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund eine halbe Million Menschen an einer fokalen Hyperhidrose - einer übermäßigen Schweißproduktion in einem begrenzten Hautbezirk, z.B. an Handflächen, Fußsohlen oder Achseln. Das muss aber nicht sein, denn heute lässt sich störendes Schwitzen mittels Botulinumtoxin Typ A* erfolgreich in den Griff bekommen. Bei der Suche nach dem geeigneten Arzt kann die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V. (DGBT) mit ihrer Qualitätsoffensive, dem so genannten „Botox-TÜV“, helfen.
Schwitzen ist für die Betroffenen kein auf den Sommer beschränktes Thema. Sie leiden das ganze Jahr darunter, denn bei ihnen kommt es auch zu deutlich erhöhter Schweißbildung, ohne dass sie sich körperlich anstrengen oder besonderer Wärme ausgesetzt sind. Die Schweißdrüsen produzieren so viel Schweiß, dass unschöne Flecken, beispielsweise unter den Achseln, und unangenehmer Schweißgeruch zum Dauerzustand werden. Kein handelsübliches Deo kann helfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Das Martyrium beginnt meist in der Pubertät und begleitet die Betroffenen ein Leben lang, verbunden mit einem enormen Leidensdruck und einem Verlust an Lebensqualität. Zusätzlich kann es auch zu massiven Beeinträchtigungen der sozialen und beruflichen Situation kommen. Alltägliche Dinge wie beispielsweise Händeschütteln werden wegen der feuchten und sich unangenehm glitschig anfühlenden Hände zu einer unüberwindlichen Hürde. Da in vielen Berufen ein makelloses Äußeres zählt und mit Schwitzen häufig Nervosität und Unsicherheit assoziiert werden, können an Schweißflecken und feuchten Händen Berufswünsche sowie Karrieren scheitern.
Schluss mit der lästigen Schweißproduktion!
Neben einer lokalen Behandlung mit schweißhemmenden Substanzen in Salben- oder Lösungsform sowie chirurgischen Eingriffen lässt sich heute die Hyperhidrose auch mit Botulinumtoxin Typ A erfolgreich behandeln. Der Wirkstoff wird stark verdünnt in die betroffenen Körperstellen gespritzt und hemmt dort für etwa sechs Monate die Reizübertragung vom Nerv an die Schweißdrüse. Das Ergebnis: Weniger Schweiß und ein besseres Körpergefühl. Betroffene können sich in ihrem beruflichen wie privaten Alltag wieder freier, unbeschwerter und selbstsicherer bewegen. Selbstverständlich lassen sich auch in den Fällen gute Therapieergebnisse erzielen, in denen es um das so genannte „kosmetische Schwitzen“ geht. Besonders körper- und trendbewusste Menschen nutzen die schnelle und unkomplizierte Behandlungsmethode, um in Beruf, Freizeit und Sport ein stets gepflegtes Bild abzugeben. Warum einen wichtigen Geschäftstermin im durchgeschwitzten Hemd wahrnehmen oder im Fitnessstudio triefend auf dem Fahrrad sitzen? Egal, ob beim Treffen mit dem Chef, Kunden oder Freunden: das äußere Erscheinungsbild gewinnt in der heutigen Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung.
Angstschweiß unnötig
„Viele meiner Patienten fühlen sich nach der Behandlung viel besser. Sie bewegen sich wieder unbeschwert und selbstsicher in der Öffentlichkeit ohne sich ständig, über eine vermehrte Schweißproduktion an bestimmten Körperstellen Gedanken machen zu müssen“, erklärt Dr. Boris Sommer, 1. Vorsitzender der DGBT. Da für ein optimales Ergebnis der Behandlung die Ausbildung und Erfahrung des behandelnden Arztes das A und O sind, hat die DGBT die Qualitätsoffensive „Botox-TÜV“ gestartet. Hierdurch kann der Suchende u.a. wichtige Hinweise auf die Qualifikation des Behandlers finden, an den er sich angstfrei wenden kann.
Weitere Informationen rund um Botulinumtoxin Typ A, den „Botox-TÜV“ sowie eine Liste mit allen zertifizierten Ärzten sind auf der Website der Gesellschaft unter www.dgbt.de zu finden.
*Über Botulinumtoxin Typ A (BTX-A):
Botulinumtoxin ist ein natürliches Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Als verschreibungspflichtiger Wirkstoff wird es seit Jahrzehnten in der Nerven- und Kinderheilkunde sicher angewendet und hat sich dort in der Behandlung von neurologischen Bewegungsstörungen wie Spastiken und Dystonien bewährt. Seit 2003 ist BTX-A auch zur Behandlung von starker, fortbestehender primärer Hyperhidrose axilliaris, die störende Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens hat und mit einer topischen Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann, zugelassen.

Cashew-Nüsse gefährlich für Allergiker
Die Nüsse sind oft in Fertiglebensmitteln verborgen
Baierbrunn (ots) -
Cashew-Nüsse sind für Allergiker gefährlicher als Erdnüsse, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf den britischen Allergologen Andrew Clark von der Universität Cambridge. Er hatte die Reaktionen von 47 Kindern mit Cashewnuss-Allergie mit denen von 94 gleichaltrigen Erdnuss-Allergikern verglichen. Schwere Symptome wie Atemnot traten bei Cashew-Empfindlichen deutlich häufiger auf als in der Vergleichgruppe. Problem: Die Nüsse sind oft in Desserts, Süßigkeiten und Müsliriegeln versteckt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Gefährliche Urlaubsmitbringsel:
Vorsicht vor Haut-Parasiten
Präventionskampagne Haut warnt vor Leishmaniose und Borreliose
Berlin (ots) -
Ein juckender und nässender Hautausschlag kann auch ein ungewolltes Urlaubsmitbringsel von einer Fernreise sein. Nicht selten entpuppen sich diese Hauterkrankungen als Reaktion auf einen Parasiten. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. In tropischen Ländern sollten sich Urlauber insbesondere vor Sandfliegen schützen. Aber auch in heimischen Gebieten können im Sommer Parasiten wie Zecken Hautveränderungen hervorrufen.
„Einige Parasiten bleiben bis zu mehreren Jahren nach dem Urlaub unerkannt im Körper, bevor sie sich auf der Haut bemerkbar machen“, erklärt der Berliner Dermatologe Dr. Martin Miehe. Dies gelte vor allem für die so genannte Leishmaniose, die verstärkt in den tropischen, jedoch auch in den Mittelmeerländern vorkomme. Für die Infektion mit den Erregern reicht schon der Stich einer Sandfliege aus. An der Stichstelle bildet sich eine Hautrötung, die sich zum Teil erst sehr viel später zu einer Schwellung und anschließend zu einem schmerzlosen Geschwür, der Orientbeule, entwickelt. „Diese Beule heilt meist nach mehreren Monaten wieder von selbst ab und ist nicht lebensgefährlich“, so der Experte der Präventionskampagne Haut. „Allerdings können Narben bleiben, insbesondere im Gesicht.“ In einigen wenigen Fällen der Leishmaniose liegt jedoch eine schwerwiegende Erkrankung mit hohem Fieber vor, die zum Tod führen kann. Weltweit erkranken jährlich rund 400.000 Menschen neu an einer Leishmaniose. „Bei Hautveränderungen, die nach einem Aufenthalt in den Tropen beobachtet werden, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden“, rät Dr. Martin Miehe.
Sandfliegen fliegen in der Regel nicht höher als drei Meter über dem Boden. Um sich vor den Insekten zu schützen, ist es daher ratsam, in tropischen Ländern nicht zu campen. Das Hotelzimmer sollte oberhalb der ersten Etage liegen. Darüber hinaus sollte man nach Einbruch der Dunkelheit die Haut mit langer Kleidung bedecken und gegebenenfalls Mückenschutzmittel verwenden. Auch Moskitonetze und Fliegengitter können die unerwünschten Insekten abhalten.
Vorsicht vor Zecken
Doch auch in Deutschland sind Parasiten auf dem Vormarsch. So erkranken Schätzungen zufolge jährlich 60.000 Bundesbürger an Borreliose durch einen Zeckenbiss. Die Borrelien können beispielsweise Gelenkentzündungen oder Erkrankungen des zentralen Nervensystems hervorrufen. Einen Zeckenbiss erkennt man häufig an einer kleinen, schmerzlosen Hautrötung, die sich kreisförmig vergrößert und in der Mitte verblasst. Dennoch sind auch Fälle bekannt, bei denen sich Rötungen an einer anderen Körperstelle bilden. „Nach einem Aufenthalt im Freien, insbesondere in Parks, Wäldern und auf Wiesen ist es wichtig, die Haut nach Zecken abzusuchen. Meistens sitzen sie an den Grenzen zwischen Kleidung und unbedeckter Haut“, so der Experte Dr. Miehe.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen zur Präventionskampagne: www.2m2-haut.de.


Angriff auf die Familienplanung
Weichmacher in Kunststoffen bedrohen die Fruchtbarkeit
Baierbrunn (ots) -
Immer noch werden in Westeuropa jährlich rund eine Million Tonnen Phthalate als Weichmacher eingesetzt. Der an sich spröde Kunststoff PVC wird durch die Beimischung geschmeidig. Weichmacher stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu mindern. „Es gibt keine andere Umweltchemikalie, bei der so viele Menschen so nah an den Bereich schädlicher Wirkungen herankommen“, erklärt Professor Jürgen Angerer, Schadstoff-Experte von der Universität Erlangen-Nürnberg in der „Apotheken Umschau“. Phathalate bleiben nicht in den Kunststoffen, die sie weich machen. Sie schweben als Gase in der Luft und finden sich in Lebensmitteln. Vor allem auf diesem Weg nehmen wir sie auf. Ihre Abbauprodukte sind bei fast jedem Menschen im Urin nachweisbar. Aus einigen Produkten, wie zum Beispiel Spielzeug, Babyartikeln, Kosmetika, Farben und Lacken hat der Gesetzgeber einen Teil der Weichmacher verbannt. Ihre direkte Schädlichkeit ist bei Menschen aber schwer nachzuweisen. In Tierversuchen aber waren Ratten häufiger unfruchtbar oder bekamen weniger Nachwuchs, und ihre Spermienzahl nahm ab. Forscher befürchten, dass die Befunde auf den Menschen übertragbar sind und dass die Freisetzung von heute zu einem Gesundheitsproblem von morgen werden könnte.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Stillen ist ein Gesundbrunnen
Forscher finden heraus, dass auch die Gelenke
der Mütter gesünder bleiben
Baierbrunn (ots) -
Dass Stillen die beste Art ist, Babys zu ernähren und ihnen vielfachen Nutzen bringt, betonen Experten immer wieder. Aber auch die Mütter selbst profitieren davon. Wissenschaftler der Universität Malmö in Schweden fanden heraus, dass stillende Mütter später seltener an Rheumatoider Arthritis erkranken als Nichtstillende, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. 680 Mütter untersuchten die Forscher. Bei Frauen, die 13 Monate oder länger gestillt hatten, war das Arthritis-Risiko halb so hoch. Bei Frauen, die zwischen einem und zwölf Monaten die Brust gaben sank das Risiko um 25 Prozent.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Hüftgoldmedaillen vermeiden:
Gesunde Snacks für Olympia-Fans

Hamburg (ots) - Das nächste große Sportereignis wirft seine Schatten voraus: Wenn am 8. August 2008 die 29. Olympischen Sommerspiele in Peking beginnen, nehmen auch hierzulande Millionen Sportfans auf den Zuschauerrängen vor den Fernsehgeräten Platz, um ihren Sportstars beim Ringen um Medaillen zuzuschauen. Neben einer umfangreichen Dekoration in Landesfarben ist für die meisten die richtige Verpflegung wichtigste Grundlage, um die Spiele zu genießen. Nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) bilden Fernbedienung, Bratwurst, Chips und Bierkrug allerdings kein Dreamteam. „Natürlich bietet es sich gerade im Sommer an, zum Olympia-Gucken den Grill anzuwerfen. Aber es müssen ja nicht immer große Fleischberge auf dem Rost landen, es gibt auch Gemüsesorten wie Kartoffeln, Zucchini und Paprika, die sich gut zum Grillen eignen“, empfiehlt Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK.
Damit nach den 17 olympischen Wettkampftagen im (Medaillen-) Spiegel nicht auch noch eine Hüftgoldmedaille erscheint, kann man sich in Sachen gesunder Ernährung Einiges von den Olympia-Gastgebern in Peking abgucken. Denn die chinesische Küche setzt auf einen ausgewogenen Mix aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse. „Schaschlik-Spieße mit magerem Geflügelfleisch oder Meeresfrüchten, Paprika, Zwiebeln, Zucchini oder Aubergine sind zum Beispiel eine gute Alternative zum Schweinenackensteak“, so die Expertin.
Für einen richtigen Sport- und Grillabend ist für viele Fernseholympioniken Bier unverzichtbar. Die Ernährungsexpertin empfiehlt für den Genuss ohne Reue die alkoholfreie Variante: „Inzwischen gibt es eine sehr große Auswahl alkoholfreier Biere, sogar Hefeweizen gibt es inzwischen ohne Prozente. Diese haben nicht nur weniger Kalorien, sondern wirken sogar isotonisch und eignen sich daher hervorragend für Fernseh- und Freizeitsportler. Der Körper nimmt isotonische Getränke schneller auf und verwertet sie besser, da die Konzentration der gelösten Stoffe im alkoholfreien Bier mit der im Blut identisch ist“, erklärt Maike Schmidt. Allerdings ist die Bezeichnung irreführend, denn auch wenn alkoholfrei auf dem Etikett steht, kann der Gerstensaft bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Ebenfalls irreführend sein könnte der Begriff „light“, denn dies bedeutet nicht in jedem Fall, dass im Bier weniger Alkohol ist, sondern lediglich, dass es mindestens 40 Prozent weniger Kalorien als das „normale“ Bier hat. Wichtig ist, auch bei alkoholfreien und Light-Getränken auf die Gesamtkalorienbilanz zu achten, denn in größeren Mengen setzen natürlich auch diese an. Idealerweise sollte man auf jeden Fall öfter mal ein Glas Wasser trinken, ungesüßte Fruchtsaftschorlen oder Eistees.
Auch für den Fall, dass die Wetterlage kein günstiges Grillklima bietet, hat die Ernährungsexpertin ein paar Snack-Tipps für den gelungenen Fernsehsport parat: „Datteln mit magerem Schinken umwickelt, Gemüse und Dipp, Geflügelfrikadellen, gefüllte Tomaten und Käse-Weintrauben-Spieße lassen sich gut vorbereiten und portionieren.“ Maike Schmidt empfiehlt, sich vor dem Einschalten des Fernsehers eine vernünftige Portion Olympia-Snacks auf einem Teller vorzubereiten. Steht das Essen stattdessen in größeren Mengen auf dem Tisch, lauert gerade beim Fernsehgucken die Gefahr, unkontrolliert zuzugreifen: „Durch das Geschehen auf dem Bildschirm ist man abgelenkt, man achtet nicht auf sein Sättigungsgefühl und isst mehr als man eigentlich braucht“, so die Ökotrophologin.
Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, die zusätzlichen Kalorien mit Bewegung abzubauen. Statt Fernsehsport kann man sich von den Olympioniken inspirieren lassen und selbst mal die eine oder andere Disziplin ausprobieren. „Zwei Flaschen Bier und eine halbe Tüte Kartoffelchips schlagen allerdings schon mit etwa 560 Kalorien zu Buche. Um die wieder zu verbrennen, müsste ein 80 Kilo-Mann schon gute 100 Minuten Badminton spielen, eine 65-Kilo-Frau sogar zwei Stunden Brustschwimmen“, so die TK-Expertin.

Mit Pilzdiät abnehmen wie Butter in der Sonne
Köln (ots) - Schneller zu einer guten Figur in Bikini oder Badehose: Mit einer wohlüberlegten Pilzdiät fallen noch vor dem Urlaub überflüssige Pfunde. „Pilze sind die ideale Sommerdiät - kalorienarm und lecker“, sagt der Kölner Pilzforscher Prof. Dr. Dr. Jan I. Lelley. Rezeptbeispiele für eine ganze Woche finden sich in seinem neuesten Buch „Die Heilkraft der Pilze - Wer Pilze isst lebt länger“.
Täglich drei leckere Pilzmahlzeiten mit beachtlichen kulinarischen Werten verspricht Prof. Lelley mit seiner „Orthomentalen (wohlüberlegten) Pilzdiät“. Die schmackhaften Gerichte sind kalorienarm. Speisepilze, wie z.B. Champignon, Austernpilz, Kräuterseitling, Shii-take und Pfifferling, enthalten in 100 g nur 20 bis 40 kcal.
Durch den hohen Ballaststoffgehalt der Pilze werde das Sättigungsgefühl erzeugt und infolge ihres geringen Kaloriengehaltes das körpereigene Fett verbrannt, so der Pilzexperte. „Wer eine radikale Gewichtsreduktion erreichen und täglich nur 1.200 kcal verzehren will, kann drei Kilogramm gedünstete Champignons essen.“
Während der Pilzdiät sollte man täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Wasser trinken, rät der Mykologe. Als Ergänzungsgetränk habe sich der ShiiLing-Pilztee besonders bewährt, der aus Shii-take und Glänzenden Lackporling hergestellt wird. Prof. Lelley: „Zwei Tassen Pilztee morgens auf leeren Magen entschlacken wunderbar den Körper.“
Prof. Dr. Dr. h. c. Jan I. Lelley ist geschäftsführender Gesellschafter der Gesellschaft für angewandte Mykologie und Umweltstudien (GAMU). Infos zum Buch: „Die Heilkraft der Pilze: Wer Pilze isst, lebt länger“, 4. Auflage, 272 Seiten, Hardcover, 22,80 Euro, ISBN-Nr. 978-3-933969-78-1. Der ShiiLing-Pilztee ist bei der GAMU GmbH (http://www.gamu.de) erhältlich. Information: Tel. 02151-58940, E-Mail: info@gamu.de.

Fliegen mit Babybauch
Was werdende Mütter bei Flugreisen beachten müssen
Baierbrunn (ots) -
Flugreisen sind für Schwangere im Prinzip ohne Einschränkungen möglich. Ärzte raten teilweise davon ab, in den ersten drei Monaten zu fliegen. Das Risiko einer Fehlgeburt sei beim Fliegen erhöht. Dr. Klaus König, zweiter Bundesvorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte in Deutschland, beruhigt dagegen im Apothekenmagazin „Baby und Familie“: „Bei einer intakten Schwangerschaft gibt es keinen Grund, nicht zu fliegen“. Auch die erhöhte Strahlenbelastung beim Fliegen sei nur ein „theoretisch zu diskutierendes Risiko“, so Renate Huch, Gynäkologieprofessorin an der Universitätsklinik Zürich, die sich besonders mit fliegenden Schwangeren befasst hat. Ganz real jedoch ist die Gefahr einer Thrombose. Deshalb sollen Schwangere Kompressionstrümpfe tragen, sich bewusst öfter während des Flugs bewegen und ausreichend trinken. Den Gurt sollten sie weit unter dem Babybauch anziehen. In der späten Schwangerschaft verweigern manche Fluggesellschaften den Frauen die Mitreise. An besten erkundigen werdende Mütter sich vorher.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“


Tattoos und Piercings können krank machen
Präventionskampagne Haut warnt vor riskanter Körperkunst
Berlin (ots) - Tätowierungen und Piercings können gesundheitsschädlich sein. Darauf weisen die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut hin. Ein Tattoo auf dem Steißbein oder ein Bauchnabelpiercing mögen für manchen zwar schön aussehen, können die Haut und den Körper jedoch krank machen. Experten zufolge führen bis zu 30 Prozent der Piercings und Tattoos zu Komplikationen. Betroffene haben insbesondere mit allergischen Reaktionen, schmerzhaften Entzündungen oder lang anhaltenden Infektionen zu kämpfen.
„Bei Tätowierungen können die in den Farben enthaltenen Azo-Farbstoffe Auslöser für Erkrankungen sein.“ sagt der Dermatologe Dr. Bernhard Egger vom AOK Bundesverband. Beim Tätowieren werden Farbmittel mit Hilfe von Nadelstichen in die Haut eingestanzt. Damit die Färbung dauerhaft ist, werden die Farbpigmente in die mittlere Hautschicht eingebracht. Welche Folgen dies im gesamten Körper hat, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Aber auch ein Piercing kann zur Gefahr für die Haut werden. Denn häufig enthält der Schmuck Nickel, das bei Hautkontakt Allergien auslösen kann. Seit drei Jahren gelten in der Europäischen Union zwar Höchstgrenzen für Nickel, doch reicht es häufig schon aus, wenn lediglich die Oberflächenbeschichtung nickelfrei ist, um eine Kennzeichnung zu umgehen.
Anzeichen für eine Nickelallergie sind Rötungen, Jucken und Bläschenbildung. In diesem Fall sollte der Schmuck sofort entfernt werden. Studien zufolge leidet jeder zehnte Deutsche unter einer Nickelallergie. Häufig tritt bei Piercings jedoch auch eine Entzündung ein. „Gerade Piercings im Bereich von Nase und Mund haben ein deutliches Infektionsrisiko. Wer auf den Körperschmuck nicht verzichten will, muss auf sehr sorgfältige Hygiene achten“, sagt Dr. Egger. So sollte der Piercing-Schmuck während der Heilphase nach dem Stechen nur mit desinfizierten Fingern berührt oder gedreht werden. Auch Schwimmbäder, Solarien und Saunen sollten in dieser Zeit besser gemieden werden, rät der Experte der Präventionskampagne Haut.
In den Studios auf Hygiene achten
Das Risiko von Infektionen mit Keimen und Viren lässt sich auch durch strenge Hygienemaßnahmen in den Piercing- und Tattoo-Studios vermindern. So sollte der Behandlungsraum von den anderen Räumen abgetrennt und sauber sein. Die Piercer oder Tätowierer sollten ausführlich über Pflege, mögliche Risiken und Spätfolgen aufklären. Handschuhe und steril verpackte Einmalmaterialien bei Spritzen und Schmuck schützen vor einer möglichen Infektion. Ein verantwortungsbewusstes Studio zeichnet sich zudem dadurch aus, dass entsprechend der EU-Regelung kein Piercingschmuck verkauft wird, der den zulässigen Nickel-Höchstwert überschreitet.
Tätowierungen: Verordnung geplant
Im Gegensatz zu Kosmetika gibt es für die meisten Tätowierfarben keine gesetzlichen Vorschriften. Oft, so haben Forscher der Universität Regensburg herausgefunden, werden die gleichen Farben für industrielle Zwecke wie etwa Autolackierungen eingesetzt. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat aus diesem Grund eine Verordnung zu Tätowiermitteln erarbeitet, die noch in diesem Jahr in Kraft treten soll. Darin werden unter anderem gesundheitliche Anforderungen an die Tätowierfarben und Kennzeichnungspflichten für Hersteller vorgeschrieben. Zudem sieht die neue Verordnung ein Verbot für Tätowiermittel vor, die als Krebs erzeugend, Erbgut verändernd oder fortpflanzungsgefährdend gelten.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen zur Präventionskampagne: www.2m2-haut.de.

Hautkrebs unter der Lupe
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind ab sofort Kassenleistung
Baierbrunn (ots) -
Menschen ab 35 Jahren können nun alle zwei Jahre eine Früherkennungs-Untersuchung auf Hautkrebs vornehmen lassen. Die Kassen tragen ab sofort die Kosten. Auch die Praxisgebühr muss niemand bezahlen, der nur deswegen einen Dermatologen oder einen für diese Untersuchung befähigten Hausarzt aufsucht, berichtet die „Apotheken Umschau“. Hintergrund dieser Entscheidung ist die enorme Zunahme von Hautkrebs in den vergangenen Jahrzehnten. „Keine Generation hatte bisher ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die heute 35-Jährigen“, erklärt Professor Eckhard Breitbart von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. So hat sich etwa die Zahl des gefährlichen Melanoms („Schwarzer Hautkrebs“) seit den 80er Jahren mehr als verdreifacht. Früh erkannt, kann er vollständig geheilt werden. Hat er aber schon Tochtergeschwülste entwickelt, ist dies meistens das Todesurteil. Die Früherkennungs-Untersuchung ist so einfach wie effektiv: Die Haut wird vom Kopf bis zu den Füßen inspiziert. Auffällige Pigmentmale schaut sich der Arzt mit einer Speziallupe an.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Unteilbar
Warum Schmerzpflaster nicht zerschnitten werden dürfen

Baierbrunn (ots) - Schmerzpflaster sollten nicht zerschnitten werden, etwa um eine geringere Dosierung zu erreichen, heißt es in der „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Warnung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA. Gelangt der Wirkstoff-Inhalt des Pflasters direkt auf die Haut, kann es zu schweren, teils lebensbedrohlichen Vergiftungen kommen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Schimmelpilzreaktor
Sommertemperaturen machen die Biotonne zur Sporenschleuder
Baierbrunn (ots) -
Wer im Sommer die Biotonne öffnet, sollte nicht nur wegen unangenehmer Gerüche den Atem anhalten und auf Abstand achten. Es besteht auch die Gefahr, aufgewirbelte Schimmelpilzsporen einzuatmen, warnt die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Lungenstiftung. Die Sporen sind vor allem für Bronchitispatienten und bei schwereren Lungenerkrankungen wie Tuberkulose schädlich.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 6/2008

Ertrunkene: Sofort Wiederbelebung beginnen
Keine Zeit mit dem Versuch verlieren,
Wasser aus dem Körper zu entfernen
Baierbrunn (ots) -
Retten Helfer einen Ertrunkenen ans Land, sollen sie keine Zeit damit verlieren, Wasser aus dem Körper zu entfernen. Das Wichtigste ist dann, mit Herzdruckmassage und Beatmung zu beginnen. Bei kleinen Kindern unter zwei Jahren muss der Kopf zur Atemspende nicht überstreckt werden, erklärt das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Bei Kleinkindern wird die Atemspende auch in Mund und Nase zugleich gegeben. Auf 30 Herzdruckmassagen kommen zwei Beatmungen. Bei Babys bis zu etwa einem Jahr reicht der Druck zweier Finger auf das untere Drittel des Brustbeins, um das Herz zu massieren, bei älteren wird der Handballen genommen.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Chefsache
Urteil: Wer den Chefarzt bezahlt, muss auch von ihm behandelt werden
Baierbrunn (ots) -
Patienten, die für eine Behandlung durch den Chefarzt bezahlen, haben auch Anspruch darauf, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Aktenzeichen III ZR 144/7). Kann der Arzt eine Operation etwa wegen eines Urlaubs nicht selbst vornehmen, muss der Patient darüber so früh wie möglich informiert werden und die Möglichkeit erhalten, den Eingriff - wie ein gesetzlich Versicherter - ohne Zuzahlung vom diensthabenden Arzt vornehmen zu lassen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Sonnenschutzmittel - 60% der untersuchten Produkte
sind schlecht und sehr schlecht -
aber es gibt auch positive Ergebnisse

Eschen/FL (ots) - Der Sommeranfang und die Ferienzeit stehen vor der Tür. Pünktlich hierzu ist am 21. Juni der „Tag des Sonnenschutzes“. Dann wird es vor allem um die Notwendigkeit des richtigen Eincremens und des richtigen UV-Schutzes gehen. Das ist wichtig, besonders für Kinder. Wichtig ist jedoch nicht nur der richtige UV-Filter, sondern die gesamte Qualität der Sonnenschutzmittel, wie Untersuchungen und Ergebnisse auf www.kosmetikanalyse.com gezeigt haben.
Schon 2001 wurde von einem Forschungsteam der Universität Zürich festgestellt, dass fettlösliche, chemische UV-Filter hormon- und eiweissverändernd wirken können und sich im Körper einlagern. Selbst in Fischen wurden diese Substanzen ermittelt, die so in den Ernährungskreislauf einfliessen. Mittlerweile wurden die damaligen, aufsehenerregenden Studien von vielen Forschungsinstituten bestätigt. „Das Thema ist heute brisanter als je zuvor“, so Frau Dr. Margret Schlumpf von GREEN Tox / University of Zürich. „Wir stehen kurz vor der Veröffentlichung von Studienergebnissen, in denen diese UV-Filter in der Muttermilch nachgewiesen wurden“, so die Wissenschaftlerin.
Auf der Verbraucherschutzplattform www.kosmetikanalyse.com können im Internet detaillierte Produktinformationen hierzu eingesehen werden. Der Konsument kann seine eigenen Produkte auf kritische Inhaltsstoffe hin selbst analysieren. Nicht nur der UV-Schutz sollte im Vordergrund stehen, sondern vor allem auch die Verträglichkeit der Sonnenschutzmittel, gerade für die noch sehr empfindliche Kinderhaut.
Weitere Informationen im Internet unter http://www.kosmetikanalyse.com.

Arzneimittelfälschungen lukrativer als Kokain
Berlin (ots) - Arzneimittel zu fälschen ist für Kriminelle lukrativer als der Drogenhandel. So kostet auf dem Schwarzmarkt ein Kilogramm an Plagiaten des Lifestyle-Arzneimittels Viagra® durchschnittlich 90.000,— Euro. Ein Kilogramm Kokain kostet geschätzte 65.000,— Euro, Heroin 50.000,— Euro, Marihuana 8.000,— Euro und Ecstasy 1.300,— Euro. „Bei solchen Handelsspannen wundert es nicht, dass der internationale Schwarzmarkt mit gefälschten Arzneimitteln boomt“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Eine offene Flanke sind dabei dubiose Internetversender. Verbraucher können sich schützen, wenn sie ihre Arzneimittel nur bei einer niedergelassenen deutschen Apotheke beziehen.“ Im Februar waren bei einer Stichprobe verschiedener Internetversendern mehr als die Hälfte der geprüften Viagra-Präparate minderwertig.
Nach Angaben der Europäischen Kommission wurden an den EU-Grenzen im vergangenen Jahr 51 Prozent mehr gefälschte Arzneimittel abgefangen als 2006. Der Handel mit gefälschten Arzneimitteln wird in Deutschland mit Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren, in besonders schwerwiegenden Fällen bis zu zehn Jahren bestraft.

Tipps für weißere, gesunde Zähne
München (ots) - Wer gesunde, strahlende Zähne besitzt, hat es im beruflichen und privaten Leben oft einfacher. Ein schönes Lächeln stärkt das Selbstvertrauen und gilt häufig als „ Visitenkarte des Erfolges“. Daher wächst das Bewusstsein für schöne Zähne zunehmend. Aber mit welchen Maßnahmen kann man seine Zähne pflegen und deren natürliches Weiß erhalten?
Die Zahnfarbe ist von Natur aus individuell unterschiedlich, welches teilweise genetisch bedingt ist, aber auch von der Zahnpflege und Ernährung abhängen kann. Die Zahnfarbe setzt sich aus der Farbe des inneren Zahnbeins (Dentin) und der des äußeren Zahnschmelzes zusammen und kann viele verschiedene Nuancen haben.
Die bekanntesten, alltäglichen „Dunkelmacher“ für strahlend weiße Zähne sind Nikotin, Rotwein, Kaffee und schwarzer Tee. Gelegentlich können aber auch einige Nahrungsmittel (z.B. Johannisbeere, Sauerkirsche, Holunder) und bestimmte Medikamente Zahnverfärbungen hervorrufen. Trotz sorgfältiger Mundpflege lagern sich so häufig Farbstoffe dauerhaft und hartnäckig auf den Zähnen ab.
Mit Hilfe einer gezielten, modernen Mundhygiene bietet sich jedem Anwender die Möglichkeit, Prophylaxe zur Gesunderhaltung der Zähne zu betreiben und gleichzeitig etwas für die Zahnfarbe zu tun. Neben dem zweimal täglichen Zähneputzen gehört dazu auch der Zahnpflegekaugummi für zwischendurch.
Bewährt haben sich bei Zahnverfärbungen schonende Zahncremes, die reinigen und aufhellen, wie beispielsweise Colgate Sensation White, welche Micro-Reinigungskristalle enthält, die die Zähne gründlich reinigen und Verfärbungen wirksam entfernen. Bei täglicher Anwendung werden die Zähne laut Hersteller in nur 14 Tagen weißer. Mit entsprechenden Zahnbürsten, wie etwa der Colgate 360° Zahnbürste, kann die Mundpflege sinnvoll ergänzt werden. Die Zahnbürste beseitigt laut einer Studie bis zu 40 Prozent* mehr Plaque als herkömmliche Handzahnbürsten. „Wenn es unterwegs und nach einer Mahlzeit nicht möglich ist, die Zähne zu putzen, sind spezielle Zahnpflegekaugummis, beispielsweise Wrigley’s Extra Professional White mit Mikrogranulaten, eine gute Ergänzung zur Kariesvorsorge und zur Vorbeugung von Verfärbungen“, empfiehlt Professor Dr. Joachim Klimek von der Universität Gießen, „Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis fördern nach Mahlzeiten die Remineralisierung des Zahnschmelzes, aktivieren den Speichelfluss und helfen dabei, die Zähne weiß zu erhalten.“

Schlaganfall beeinträchtigt oft die Atmung
„Schlafapnoe-Syndrom“ erhöht das Sterberisiko drastisch
Baierbrunn (ots) -
Nach einem Schlaganfall entwickeln viele Menschen nächtliche Atemaussetzer. Dieses „Schlafapnoe-Syndrom“ erhöht das Sterberisiko um 75 Prozent, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“ unter Berufung auf eine schwedische Studie. Der Grund ist vermutlich, dass die Atemaussetzer Durchblutungsstörungen im Gehirn verursachen. Die Forscher raten Ärzten, bei Schlaganfall-Patienten nach einer Schlafapnoe zu fahnden und rechtzeitig eine Therapie einzuleiten.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Sex kann Kopfschmerzen und Verspannung lösen
Hamburg (ots) - Wer Kopfschmerzen als Ausrede für sexuelles Desinteresse nutzt, hat nicht immer die Wissenschaft auf seiner Seite. Die Kopfschmerzforschung unterscheidet zwar sogar verschiedene Typen des sexuellen Kopfschmerzes: Die „präorgastischen Kopfschmerzen“ nehmen mit der Erregung zu; die „orgastischen Kopfschmerzen“ setzen plötzlich mit dem Orgasmus ein und klingen erst in der Entspannungsphase ab. Doch auch das Gegenteil ist möglich. Es gibt Migränepatienten, die nach dem Sex eine Erleichterung ihrer Beschwerden verspüren. „Freilich ist der Zusammenhang nicht so simpel, dass man jedem Migränepatienten nun zu ‘heilsamer sexueller Aktivität’ raten könnte“, sagt der Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement in stern GESUND LEBEN. Der Experte ist Professor für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg.
Sexualität hat das doppelte Potential, so der Experte. Sie kann unangenehme und belastende Spannung erzeugen, und sie kann - im sexuellen Spiel und im Orgasmus - zu wohltuend erlösender Spannung führen. Prof. Clement berichtet von Herrn L., der wegen seiner Neigung zum frühzeitigen Samenerguss auf die Idee gekommen war in einer Art Zwei-Schritte-Programm vorzugehen. Beim zweiten Geschlechtsverkehr kam er nicht mehr so schnell zum Höhepunkt und setzte darauf, dass er dann auch seine Partnerin eher zum Orgasmus bringen könnte. Ungewollt lastete so auf ihm eine immense Erfolgserwartung, und wenn Herr L. mit zusammengebissenen Zähnen den Höhepunkt seiner Frau geradezu erarbeiten wollte, spürte er Kopfschmerz. Mit dem Eingeständnis, dass dies die Problemlösung eher verhinderte als ermöglichte, wurde sein Kopf wieder frei, so Clement. „Frei vom Orgasmusdruck. Und frei vom Kopfschmerz.“
Die vollständige Kolumne „Sex oder nie“ und mehr zum Thema finden Sie in der Ausgabe Juni/Juli der Zeitschrift stern GESUND LEBEN: „Kopfschmerz und Migräne - Wenn der Alltag zur Hölle wird.“ Das Magazin ist ab sofort im Zeitschriftenhandel zum Copypreis von 4,50 Euro erhältlich.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.stern.de/kopfschmerz.

Unfruchtbar durch Bakterium:
Neues Chlamydien-Screening vermeidet Spätfolgen

Genossenschaft der Frauenärzte fordert Aufklärung der Risikogruppe
Köln (ots) -
Sie zählt zu den häufigsten sexuell übertragenen Krankheiten, doch kaum jemand kennt sie: Von einer Chlamydien-Infektion sind etwa 1,1 Millionen Deutsche betroffen, jährlich infizieren sich rund 300.000 Menschen neu. Unbehandelt drohen Frauen Unterleibsentzündungen und Unfruchtbarkeit. Anlässlich der Etablierung des Screenings für Frauen bis 25 Jahre fordert die GenoGyn (Ärztliche Genossenschaft für die Praxis und für medizinisch-technische Dienstleistungen e.G.) verstärkte Aufklärung.
„Aids, Tripper und die HPV-Impfung werden in Schulen kommuniziert. Hier funktionieren Information und Aufklärung“, sagt Frauenärztin Dr. Caroline Hoppe von der GenoGyn. Bei den Chlamydien greift dieses System nicht. Acht von zehn jungen Mädchen haben, laut Studie der Ärztlichen Gesundheitsförderung der Frau, noch nie etwas von Chlamydien gehört. Das Bakterium wird insbesondere bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragen. Fatal: Etwa 80 Prozent der Infizierten haben keine oder nur leichte Beschwerden. Nur selten zeigen sich Symptome wie unklare Bauchschmerzen, Blutungen oder Ausfluss. Bleibt die Infektion unentdeckt, können als Spätfolgen Sterilität, chronische Unterbauchschmerzen und Schwangerschaftskomplikationen auftreten. Gefährdet sind vor allem junge Menschen, da sie zu der Risikogruppe gehören, die statistisch gesehen häufig ihre Sexualpartner wechseln.
Seit April 2008 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen ein jährliches Screening, in Form eines Urintests. Wird eine Infektion festgestellt, heilt diese meistens nach einer Antibiotika-Behandlung folgenlos aus; bereits eingetretene Schäden sind dagegen irreversibel.
Jetzt gelte es, die Patientinnen über dieses Angebot zu informieren, so Dr. Hoppe, denn längst nicht jede Frau gehe regelmäßig zum Frauenarzt. „Selbst Frauen, die mit Pille verhüten, lassen sich das Rezept oft vom Hausarzt geben oder versorgen sich auf Urlaubsreisen rezeptfrei mit der Pille.“ Der Appell der GenoGyn an die Frauen: „Lassen Sie sich beim nächsten Frauenarztbesuch über Chlamydien informieren. Politiker und Medienvertreter fordern wir auf, zur Aufklärung über Chlamydien beizutragen!“

Grübeln behindert die Genesung
Krebs: Die Seele hat mehr Einfluss auf die Heilung
als auf die Entstehung
Baierbrunn (ots) -
Erneut hat eine Studie die These untermauert, dass es keine Krebspersönlichkeit gibt. Holländische Forscher fanden, dass Menschen, die gefühlskalt oder ängstlich sind, kein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben. Krebspatienten aber vermuten recht häufig Stress oder ungelöste Konflikte als Auslöser ihrer Krankheit. „Einige entwickeln Schuldgefühle, andere fangen an, in ihrer Vergangenheit zu graben“, berichtet der Freiburger Psychoonkologe Professor Dr. Joachim Weis im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Das ist nicht gut“, so seine Erfahrung, „weil der Patient seine Kräfte voll für die Bewältigung des Tumorleidens braucht.“ Bewiesen sei, dass Depressionen die Aussichten verschlechtern. Dagegen habe sich bislang nicht bestätigt, dass Kämpfernaturen eher gesunden. Allerdings dürfte ihre Lebensqualität häufig besser sein, so der Psychoonkologe.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“


Luft im Bauch - Was hinter Dreimonatskoliken steckt
und was dagegen hilft
Baierbrunn (ots) - Viele Eltern erleben in den ersten drei Monaten eines Säuglings eine Phase, in dem er meistens gegen Abend untröstlich zu schreien beginnt, die Beinchen anzieht und bis zur Erschöpfung schreit. Der Kinderarzt beruhigt dann meistens: Es seien Dreimonatskoliken, anstrengend für Kind und Familie, aber zum Glück harmlos. Ob als Gründe Blähungen überwiegen oder ob sich das Kind von den Eindrücken und Reizen des Tages befreit, ist nicht geklärt, schreibt das Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, das Kind vor Blähungen zu schützen. Wenn Mütter stillen, können sie testen, ob es dem Baby besser geht, wenn sie auf Lebensmittel wie Bohnen, Linsen oder Kohl verzichten. Auch Vollmilch gilt in diesem Zusammenhang als blähend. Besser verträglich für das gestillte Kind sind Quark und Joghurtprodukte. Bekommt das Baby das Fläschchen, ist es wichtig, die Öffnung im Sauger so zu wählen, dass es möglichst wenig Luft schluckt. Manchmal hilft ein Ventilsauger aus der Apotheke. Vorbeugend gegen die Koliken wirken Tropfen mit Simeticon oder Tees mit Anis, Fenchel und Kümmel. Diese können auch dem Fläschchen zugemischt werden.
Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“

Spülmittel unter Verdacht
Versuche an Mäuse führten zu entzündlichen Darmerkrankungen
Baierbrunn (ots) -
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa könnten von Spülmittelrückständen mitverursacht sein. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie des Wiener Professors Christoph Gasche. Er schließt das aus Versuchen mit Mäusen. Der endgültige Nachweis lässt sich allerdings kaum erbringen, da vergleichbare Experimente mit Menschen nicht vertretbar sind. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa treten weltweit immer häufiger auf.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Studie: Biertrinker leben länger
Gerstensaft schützt vor Krankheiten und steigert die Intelligenz
Hamburg (ots) -
Das Geld für Praxisgebühren und teure Medikamente kann man sich in vielen Fällen getrost sparen und stattdessen lieber ein Sixpack im nächsten Getränkemarkt einkaufen. Denn Bier ist nach neuen wissenschaftlichen Untersuchungen fast schon ein Wundermittel gegen diverse Krankheiten - und es steigert sogar die Lebenserwartung und die Intelligenz. Aber natürlich muss es maßvoll genossen werden, denn die positive Wirkung schlägt sofort um, wenn man zu tief ins Glas schaut. „Männer sollten nicht mehr als einen Liter am Tag trinken, Frauen nur die Hälfte“, rät der Freisinger Professor Anton Piendl im Männer-Lifestylemagazin „Men’s Health“ (Ausgabe 6/2008, EVT 21.5.2008). Er und zahlreiche andere Experten haben die Wirkung des Gerstensaftes genau untersucht, und die Mediziner sind dabei zu überraschenden Erkenntnissen gekommen.
So wurde im Rahmen einer Studie der dänischen Forschungsgruppe des Nationalen Gesundheitsinstituts in Kopenhagen festgestellt, dass regelmäßiger und maßvoller Biergenuss die Lebenserwartung deutlich erhöhen kann. Das Risiko an einem Herzinfarkt zu erkranken, wird durch Hopfen und Malz sogar halbiert, denn wichtige Inhaltsstoffe des Biers schützen Zellen und Gefäße vor Fettablagerungen. Aber nicht nur das: Bier scheint sogar auch eine krebshemmende Wirkung zu haben. Dafür sorgt ein Hopfen-Bestandteil mit dem komplizierten Namen Xanthohumol. „Der Pflanzenstoff wirkte im Labor bis zu 100-mal stärker als vergleichbare Schutzstoffe, die in Rotwein, grünem Tee oder Soja vorkommen“, sagt der Neurologe Manfred Walzl von der Landesnervenklinik Graz in „Men’s Health“. In verschiedenen Studien griff Xanthohumol in allen Stufen der Krebsentstehung ein und blockierte sie. Weitere Krankheiten, vor denen Bier schützen kann, sind nach den Erkenntnissen der Experten unter anderem Thrombosen, Osteoporose, Magenprobleme und Nierensteine. Eine niederländische Untersuchung der Universität Rotterdam hat zudem herausgefunden, dass regelmäßiger Biergenuss sogar vor Altersdemenz schützt. Ein bis drei Gläser am Tag sind eine ideale Menge, um das Risiko einer Erkrankung um mehr als die Hälfte zu senken.
Bier beugt aber nicht nur dem Gedächtnisverlust im Alter vor. Nach einer Studie der Universität Tokio kann der Gerstensaft auch die Intelligenz deutlich erhöhen. Versuchsteilnehmer, die täglich einen Liter tranken, legten auf einer Intelligenz-Skala bis zu 3,3 Punkte zu. Bei der trockenen Kontrollgruppe veränderte sich dagegen nichts.
Der typische Männer-Spruch „Ich hab’ sie mir schön getrunken“ stimmt übrigens tatsächlich. Auch das hat eine Studie bewiesen. Schottische Psychologen fanden in einem Test mit 80 Studenten heraus, dass die Gesichter des anderen Geschlechts nach dem Genuss von ein paar Bieren um durchschnittlich 25 Prozent positiver bewertet wurden als vorher. Das liegt allerdings nicht am Hopfen oder Malz, sondern am Alkohol. Der Geist des Gerstensaftes erhöht nämlich die Aktivität in dem Teil des Gehirns, der für die Beurteilung von Gesichtern zuständig ist. Aber „Men’s Health“ warnt: Die Wirkung hält nicht bis zum nächsten Morgen an!

Jetzt an Reise-Impfungen denken -
auch im Mittelmeer-Raum!

Hepatitis - näher als man denkt?
München (ots) -
Am 19. Mai ist Welt-Hepatitis-Tag. Grund genug, um jetzt an Reise-Impfungen zu erinnern. Denn die Hepatitis A und B sind die häufigsten impfpräventablen Reiseerkrankungen. Eine Impfung gegen Hepatitis A und Hepatitis B gehört zur optimalen Urlaubsvorbereitung - und das nicht nur bei Fernreisen, sondern auch im Mittelmeer-Raum. Selbst im Fünf-Sterne-Hotel - die Hepatitis kann jeden erwischen!
Hepatitis A wird durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Wasser übertragen - wie beispielsweise Meeresfrüchte, eisgekühlte Drinks, Rohkost und Salat. Nach einer Inkubationszeit von bis zu 40 Tagen folgen Fieber, Unwohlsein, Übelkeit und schließlich Gelbsucht, eine Gelbfärbung von Haut und Augäpfeln. Die Gelbsucht entsteht, weil Gallenfarbstoffe aufgrund einer Schädigung der Leber nicht mehr aus dem Blut entfernt werden können und sich in Haut und Augen ablagern. Nach Ausheilen der Krankheit besteht eine lang anhaltende Immunität.
Die Hepatitis B wird durch Sexualkontakte und Blut übertragen. Nach einer langen Inkubationszeit beobachtet man bei manchen Menschen eine akute Krankheitsphase mit den Symptomen wie bei der Hepatitis A. Einige Patienten tragen das Virus dann das ganze Leben lang in sich. Bei diesem chronischen Verlauf vermehrt sich das Virus in der Leber und es kann zu Leberversagen kommen. Chronische Patienten haben außerdem ein hohes Risiko für Leberkrebs.
Im gesamten Mittelmeer-Raum - mit Ausnahme von Frankreich - besteht ein mittleres, also durchaus ernst zu nehmendes Risiko, sich mit Hepatitis B zu infizieren. Dasselbe gilt für Hepatitis A, wobei hier die Infektionsgefahr regional sogar hoch ist. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt allen Reisenden in Regionen mit hoher Prävalenz eine Impfung gegen Hepatitis A und Hepatitis B. Neben Mono-Impfstoffen schützt ein Kombinations-Impfstoff zuverlässig vor Infektionen mit Hepatitis A und Hepatitis B. Die Impfung sollte rechtzeitig vor dem Urlaub erfolgen. Bei Verwendung eines Kombinations-Impfstoffs umfasst die komplette Grundimmunisierung drei Injektionen, von denen die erste mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt erfolgen sollte. Eine Schutzwirkung ist in der Regel nach der zweiten Impfdosis vorhanden.
Krankenversicherungen übernehmen zunehmend
die Kosten für Reiseimpfungen

Seit letztem Jahr übernehmen viele gesetzliche Krankenkassen den Versicherten die Kosten für Reise-Impfungen. Neben der Hepatitis-Impfung sollte vor der Fahrt in den Urlaub auch der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Dies alles sind Standard-Impfungen in der Reisemedizin. Dazu kommen je nach Reiseland noch weitere Impfungen, beispielsweise gegen Typhus, oder bei Fernreisen evtl. auch die Malaria-Prophylaxe, über die man sich ärztlich aufklären lassen sollte.
Tagesaktuelle Informationen zu reisemedizinischen Themen und eine aktuelle Übersicht zur Erstattungssituation von Reise-Impfungen und Malaria-Prophylaxe finden Sie auch im Internet unter www.fit-for-travel.de.

Nicht mit dem Sonnenschutzmittel knausern
Eschborn (ots) - Wie man die Sonne genießen kann, ohne dabei seine Haut zu riskieren, erklärt Dr. Rüdiger Greiner in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2008. »Textiler Schutz ist immer am wichtigsten«, erläutert er. »Wer ein T-Shirt und eine leichte Bluse darüber trägt, ist schon zu 100 Prozent geschützt.«
Für alle unbedeckten Hautbereiche gilt: Reichlich Sonnenschutzmittel auftragen. Viele knausern damit jedoch. Greiner: »Ein Erwachsener braucht pro Tag etwa 45 Milliliter, also fast eine halbe Flasche Sonnenmilch für den ganzen Körper.« Die chemischen UV-Filtersubstanzen fangen die Strahlen ab und wandeln sie in harmlose Wärme um. Für empfindliche Menschen und Kinder gibt es außerdem mineralische UV-Filter. Sie bestehen aus kleinsten Partikeln, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Ihr Nachteil besteht allerdings darin, dass sie auf der Haut einen dünnen weißen Film hinterlassen, besonders bei sehr hohen Lichtschutzfaktoren. Doch auf die könne man laut Greiner in Mitteleuropa meist verzichten. Mehr als Faktor 25 muss es nicht sein. »Alles was darüber liegt, bringt keinen weiteren effektiven Schutz«, erklärt der Experte.
Einige Kosmetikhersteller bieten bereits Kombiprodukte an, die zusätzlich zur täglichen Feuchtigkeits- oder Antifalten-Pflege auch UV-Filter enthalten. Speziell für eine trockene Haut gibt es außerdem feuchtigkeitsspendende Sonnenschutz-Gel-Cremes. Die Apotheken beraten gern bei der Auswahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels für den jeweiligen Hauttyp.


Nordic-Walking sieht nur einfach aus
Warum man die populäre Fitness-Technik exakt erlernen soll
Baierbrunn (ots) -
Nordic Walking, das schnelle Gehen mit Stockeinsatz, erfordert eine gute Technik. „Ich empfehle jedem, der sich dafür interessiert, vorher einen Kurs zu machen“ rät deshalb Professor Klaus Bös, Leiter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe und 1. Vorsitzender des Deutschen Walking Instituts, in der „Apotheken Umschau“. Aus Büchern und Videos lasse sich zwar vieles lernen, „doch man muss schon äußerst bewegungsbegabt sein, um das theoretische Wissen richtig umzusetzen“, erklärt der Experte. Ein ausgebildeter Trainer erkennt falsche Bewegungsabläufe und korrigiert sie, bevor sie zur Gewohnheit werden. Wer beim Nordic Walking etwa die Stöcke falsch einsetzt, riskiert Schmerzen in Schultern und Ellenbogen.
Quelle: Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Neuer Bluttest erkennt Darmkrebs
Bonn (ots) - Ein neuer Bluttest scheint Tumoren des Dick- und Enddarms schon im Frühstadium nachweisen zu können. Das zeigt eine Studie, die Forscher des Universitätsklinikums Bonn und der US-amerikanischen John-Hopkins-Universität veröffentlicht haben. Ziel der Wissenschaftler ist eine einfache und kostengünstige Screening-Methode, die sich in Vorsorge-Untersuchungen flächendeckend einsetzen lässt. Darmkrebs ist weltweit die dritthäufigste Tumorerkrankung. Allein in Deutschland fordert sie jährlich 30.000 Opfer. Die Hälfte von ihnen ließe sich nach Schätzungen durch eine rechtzeitige Diagnose retten. Die Studie ist im Journal of Cellular Biochemistry erschienen (Band 104(1), Seite 286-294).
Ein guter Krebstest sollte möglichst immer dann Alarm schlagen, wenn tatsächlich ein Tumor vorliegt - ansonsten aber nicht. Die neue Methode kommt diesem Ideal zumindest nahe: Bei 27 Patienten mit Dickdarmkrebs lieferte sie in 24 Fällen die korrekte Diagnose; das entspricht einer Empfindlichkeit von 88,8 Prozent. Bei 127 Studienteilnehmern ohne Tumoren schlug der Test 21mal fälschlicherweise an - die Spezifität betrug also gut 84 Prozent. Für einen Bluttest ist das nicht schlecht; die Prostatakrebs-Diagnose anhand des PSA-Werts beispielsweise ist weit unzuverlässiger.
„Unser Ziel ist es, ein sicheres und kostengünstiges Verfahren für Massenscreenings zu entwickeln“, erklärt Dr. Gisela Walgenbach-Brünagel vom Universitätsklinikum Bonn. „Im Verdachtsfall würde sich dann zur Absicherung der Diagnose eine Darmspiegelung anschließen.“ Die Wissenschaftlerin will nun zusammen mit US-Kollegen Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit des Tests erhöhen. Momentan richtet sich dieser gegen ein einziges Protein, das im Blut von Darmkrebs-Patienten gehäuft vorkommt: Das „Dickdarmkrebs-spezifische Antigen“ (colon cancer-specific antigen, CCSA-2). Die Bonner Ärztin hat jedoch noch drei weitere CCSAs entdeckt. Ein Nachweisverfahren, das alle vier Proteine erfasst, könnte sowohl hoch empfindlich als auch sehr spezifisch sein. „Für ein endgültiges Urteil sind aber noch weitere Studien mit viel mehr Patienten nötig“, betont die Medizinerin.

Augen auf beim Brillenkauf:
netzoptiker.de bietet Markenbrillen zum kleinen Preis

Limburg (ots) - Designerbrillen mit bis zu 60% Preisvorteil: Beim Kauf des Gestells gibt es die Gläser geschenkt Deutschlands führender Online-Optiker setzt gleichermaßen auf Qualität, günstige Preise und große Auswahl
Eine gute Brille muss vor allem zwei Merkmale erfüllen: Sie sollte erstens unter medizinischem Aspekt eine optimale Sehhilfe darstellen und sich dabei zweitens dem Stil seines Trägers und der Mode anpassen. Das ist auch das Credo des Netzoptikers. Der führende Online-Optiker bietet unter www.netzoptiker.de mit über 500 Modellen die größte Auswahl an Brillen im Internet an und setzt dabei in besonderem Maße auf Qualität.
„Mit netzoptiker.de bieten wir eine echte Alternative zum herkömmlichen Optiker-Geschäft“, beschreibt Netzoptiker Dirk Meier seine Idee des Online-Brillenshops. „Dabei ist uns Qualität sehr wichtig. Eine Brille sollte sich niemand auf dem „Wühltisch“ kaufen.“, sagt Meier. Als gelernter Augenoptikermeister verbindet Dirk Meier deshalb immer den modischen Aspekt der Brille mit den gesundheitlichen Gesichtspunkten. „Die Gesundheit unserer Kunden liegt uns sehr am Herzen. Beispielsweise machen Entspiegelungsgrad der Gläser und Glasdicke einen erheblichen Unterschied im Sehergebnis und Tragekomfort aus. Je dünner die Gläser, desto leichter sitzen sie auf der Nase und beugen Druckstellen vor“, so der Augenoptiker.
Komplettbrillen gibt es bereits ab 19,— Euro inklusive angepasster Qualitätsgläser und Versand. Neben den Gestellen und Gläsern kann der Netzoptiker auch bei hochwertigen Labels günstigere Preise offerieren, als es Offline-Optikerläden möglich ist. Mit Armani, Fossil, Ralph Lauren, Ray Ban oder auch Yves Saint Laurent stehen den Kunden unter www.netzoptiker.de Topmarken zu Preisen zur Auswahl, für die man in anderen Geschäften gerade einmal ein Kassengestell bekommt. Mit seinem Konzept von Qualitätsbrillen zum günstigen Preis konnte Deutschlands größter Online-Brillenhändler immer mehr Kunden gewinnen, die dem Brillenkauf im Internet zuvor kritisch eingestellt waren.
Wie der Einkauf bei netzoptiker.de funktioniert: Um das passende Modell zum eigenen Gesicht und damit zur eigenen Persönlichkeit zu finden, bietet der Netzoptiker ein mehrstufiges Anprobeverfahren an. Im ersten Schritt lässt sich das in Frage kommende Modell in einer dreidimensionalen Ansicht auf dem Bildschirm darstellen, um einen ersten Eindruck von der Brille zu erhalten. Wer noch nicht sicher ist, lädt im nächsten Schritt das eigene Porträtfoto beim Netzoptiker hoch und setzt sich die neue Brille virtuell auf die Nase. So bekommt der Kunde einen ersten Eindruck, welches Gestell zu ihm passen könnte. Die letztendliche Entscheidung muss aber nicht per Computerbild getroffen werden. Bis zu drei verschiedene Modelle der Favoriten schickt der Netzoptiker zur persönlichen Anprobe nach Hause.
Über Netzoptiker: Beim Netzoptiker (www.netzoptiker.de) gibt es qualitativ hochwertige und modische Komplettbrillen bis zu 60 Prozent günstiger als beim preiswertesten deutschen Offline-Brillenladen. Zur Auswahl kann man das eigene Foto ins Netz laden und dann verschiedene Modelle virtuell an sich ausprobieren. Auf Wunsch erhält man drei Brillen nach Hause geschickt, um sich daraus sein Lieblingsmodell auszusuchen. Bei Bedarf leisten Fachkräfte eine telefonische Beratung.

Risikofaktor Migräne
Studien belegen: Besondere Form des Kopfschmerzes
erhöht Schlaganfallrisiko
Trier (ots) -
Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Erwachsene, Jugendliche und selbst Kinder. Studien haben nun ergeben, dass vor allem Frauen, die an einer Migräne mit Aura leiden, besonders gefährdet sind.
„Bei diesen Patientinnen wurde ein um 91 Prozent erhöhtes Schlaganfallrisiko festgestellt“, berichtet Dr. Matthias Maschke. Der Chefarzt der Neurologie und Neurophysiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) beruft sich hierbei auf eine Bostoner Untersuchung. Demnach führt eine Migräne ohne Aura nicht zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko. Eine zweite Studie bei an Migräne leidenden Männern ergab eine um 12 Prozent erhöhte Gefährdung, einen Schlaganfall zu erleiden.
Für Maschke, der auch Sprecher des kürzlich gegründeten Schlaganfallverbunds Trier-Saarburg ist, belegen diese Ergebnisse, dass auch bei jungen Menschen verstärkt Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Gefahren eines Schlaganfalls geleistet werden muss. „Dabei sind Herzrhythmusstörungen und Störungen der Blutgerinnung hauptsächliche Risikofaktoren für so genannte juvenile Schlaganfälle“, erläutert er. Frauen mit einer Migräne mit Aura rät der Mediziner eindringlich dazu, keine weiteren Risikofaktoren für Schlaganfälle zu entwickeln. Beispielhaft nennt er Bewegungsmangel, Übergewicht, das Rauchen, erhöhtes Cholesterin oder eine Erkrankung an Diabetes Mellitus. Sollten ein oder mehrere dieser Risikofaktoren bei den Patientinnen vorhanden sein, sei deren optimale Behandlung oder aber eine Änderung des eigenen Verhaltens anzuraten.
Eine Migräne mit Aura kündigt sich mit neurologischen Symptomen wie plötzlichem Flimmern vor den Augen, Halbseitenlähmungen, Sensibilitätsstörungen oder spontan auftretenden sprachlichen Beeinträchtigungen an. Mit dem Eintreten des eigentlichen Kopfschmerzes verschwinden diese Symptome zwar, doch das erhöhte Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, bleibt. „Gerade Frauen mit einer Migräne mit Aura sollten daher nicht rauchen, regelmäßig Ausdauersport betreiben und auf ihr Gewicht achten“, empfiehlt Maschke.

Schmerzpflaster nicht zerschneiden
Berlin (ots) - 8. Mai 2008 - Schmerzpflaster sollten nicht zerschnitten werden. „Das Zerschneiden ist auch dann nicht erlaubt, wenn im Beipackzettel Hinweise zur Teilbarkeit fehlen“, sagt Apotheker Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Durch das Teilen eines Pflaster kann die Dosierung ungenau werden, zudem ist die fachgerechte Lagerung des unbenutzten Pflasterabschnitts problematisch. Schulz: „Auf keinen Fall darf der flüssige oder halbfeste Inhalt eines Schmerzpflasters auf die Haut gelangen, sonst kann es zu schweren, ja lebensbedrohlichen Vergiftungen kommen.“ Werden niedrigere Dosierungen gewünscht, sollten Pflaster mit einer geringeren Wirkstärke aufgeklebt werden. Schmerzpflaster mit den Wirkstoffen Fentanyl oder Buprenorphin dürfen auch nie an andere Personen weiter gegeben werden.
Verbrauchte Schmerzpflaster enthalten noch große Mengen des Arzneistoffes. Auch kleine Mengen dieser Wirkstoffe können insbesondere Kindern, die in unbeaufsichtigten Momenten ein Pflaster „ausprobieren“, gefährlich werden. Diese arzneistoffhaltigen Pflaster sollten daher immer sorgfältig entsorgt werden.

Krebs durch Nachtarbeit
Nachts arbeitende Frauen erkranken häufiger an Krebs
Baierbrunn (ots) -
Wer nachts arbeitet, ist stärker krebsgefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Krebsbehörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich vorrangig mit nachts arbeitenden Frauen beschäftigte. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, stufen die Wissenschaftler das Krebsrisiko ebenso hoch ein wie durch Bleifarbe, UV-Strahlen oder polychlorierte Biphenyle (PCB). Wechselnder Schichtdienst bringe die innere Uhr durcheinander und sei daher gesundheitsschädlich.
Quelle Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kariöse Milchzähne müssen behandelt werden
Köln (ots) - Die gute Nachricht: Karies ist bei Kindern weiter auf dem Rückzug. Aber: Es kommt immer noch vor, dass eine unzureichende Pflege der Milchzähne oder häufiges Nuckeln gesüßter Getränke mit Saugerflaschen die Milchzähne angreifen. Ein möglicher Grund: Über ein Drittel der Deutschen glauben, dass Kinder schon ab dem vierten Lebensjahr eigenständig die Zähne putzen können. Ein folgenreicher Irrtum: „Es ist notwendig, bis in die Schulzeit hinein nachzuputzen, zu kontrollieren und vor allem zu motivieren“, so Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V.
Sind einzelne Zähne oder das Milchgebiss erst einmal kariös muss unbedingt ein Zahnarzt aufgesucht werden. Denn kariöse Milchzähne haben Auswirkungen auf die folgenden, bleibenden Zähne. Daher bieten Zahnärzte schon für Milchzähne Füllungen, Kronen und sogar Wurzelbehandlungen an.
Eine konsequente Zahnpflege von Geburt an hilft die Zähne gesund zu erhalten. Um Langzeitschäden zu vermeiden empfehlen Zahnärzte daher schon für Babys regelmäßige halbjährige Vorsorgeuntersuchungen. Wichtige Termine liegen im 6. bis 8. Lebensmonat nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne, im 16. bis 18. Monat nach dem Durchbruch der ersten Backenzähne und im 30. Monat, nachdem das Milchgebiss komplett ist.

Kulturphänomen Wechseljahre
Migrantinnen aus der Türkei leiden ungewöhnlich stark,
Asiatinnen wenig unter den Wechseljahren
Baierbrunn (ots) -
Türkischstämmige Frauen empfinden Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren weitaus intensiver als ihre deutschen Altersgenossinnen. Frauen aus dem asiatischen Raum dagegen leiden besonders wenig darunter. Die typischen Hitzewallungen plagen einer Berliner Studie zufolge knapp 15 Prozent deutscher Frauen, aber fast jede zweite Frau aus der Türkei (44,9%), berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei der Befragung durch Forscher um die Gesundheitswissenschaftlerin Professorin Theda Borde gaben Asiatinnen, die in der Bundesrepublik leben, nur zu knapp zehn Prozent an, unter Hitzewallungen zu leiden. Auch bei Schlafstörungen, Reizbarkeit und Erschöpfung klafften die Zahlen ähnlich auseinander. Alle Frauen verbinden mit den Wechseljahren das Gefühl von Altwerden, deutsche Frauen jedoch auch öfter mit einem neuen aktiven Lebensabschnitt. Asiatinnen zeigten sich mit ihrem Leben sehr zufrieden, spürten jedoch gesellschaftliche Vorurteile gegenüber alternden Frauen. Die türkischstämmigen Migrantinnen fühlen sich häufig nicht mehr gebraucht. Mit dem Ende der regelmäßigen Blutungen verknüpfen sie zusätzlich Einsamkeit und Tod.
Quelle Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Schwere Lungenentzündung
kann Urlaubsvergnügen trüben
Antibiotika-unempfindliche Pneumokokken auf dem Vormarsch
Mühltal (ots) -
Durchfall, Sonnenbrand und Mückenstiche - allseits bekannte Unannehmlichkeiten, die das Urlaubsvergnügen meist nicht lange trüben können - zum Glück gibt es wirksame Gegenmittel. Einer aktuellen Untersuchung zufolge droht im Urlaub eine weitere Gefahr: an einer Lungenentzündung zu erkranken, die auf gängige Antibiotika nicht anspricht. Die Ursache: Resistente Pneumokokken-Bakterien. In beliebten Urlaubsländern wie z.B. Spanien sind rund 30 Prozent der Erreger gegen Penicillin unempfindlich. Auch im kühlen Skandinavien breiten sich die widerstandsfähigen Bakterien aus. Einer Erkrankung kann durch eine Pneumokokken-Impfung wirksam vorgebeugt werden.
Pneumokokken sind weltweit verbreitete Erreger, die bei jedem zweiten Menschen die Schleimhäute des oberen Nasen-Rachen-Raumes besiedeln. Finden sie Schwächen im menschlichen Immunsystem, beispielsweise durch Alter oder eine chronische Erkrankung wie Asthma oder Diabetes, schlagen die Bakterien zu. Sie verbreiten sich im Organismus und können zu einer Vielzahl schwerer Erkrankungen wie z.B. Lungenentzündung führen. Diese sind nur mit Antibiotika behandelbar. Übermäßiger Einsatz kann jedoch dazu führen, dass die Erreger gegen das Antibiotikum unempfindlich werden. Spanien, Italien und Frankreich berichten über hohe Antibiotika-Resistenzraten der dort verbreiteten verschiedenen Bakterien-Stämme.
Zunehmende Antibiotikaresistenzen in Skandinavien
Auch in einigen Länder Nordeuropas wie Finnland und Schweden sind Antibiotika-unempfindliche Pneumokokken auf dem Vormarsch. Innerhalb von nur sieben Jahren hat sich die Zahl der resistenten Erreger in Finnland vervierfacht. In Deutschland führen Pneumokokken-Erkrankungen zu rund 12.000 Todesfällen im Jahr. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin auch hierzulande eine Pneumokokken-Impfung für Risikogruppen: Dazu zählen neben über 60-Jährigen vor allem Diabetiker, Asthmatiker und Personen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung.
Weitere Informationen rund um das Thema Impfen bei: Impfen Aktuell, Ober-Ramstädter-Straße 96, 64367 Mühltal, Internet: www.impfenaktuell.de, E-Mail: info@impfenaktuell.de, Ärztliche Telefonsprechstunde montags von 14.00 bis 17.00 Uhr, unter der Telefonnummer 06151-1369925.

Gut schlafen macht schön
Entscheidend ist nicht die Schlafdauer, sondern seine Qualität
Baierbrunn (ots) -
Den Schönheitsschlaf gibt es. Das bestätigt Schlafprofessor Jürgen Zulley von der Universität Regensburg im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Während wir schlafen, wird Wachstumshormon ausgeschüttet, das für die Regeneration der Haut sorgt“, erklärt er. Der Schub für das gute Aussehen spielt sich noch auf weiteren Ebenen ab: Die Muskulatur entspannt sich, das Gesicht wirkt nach dem Schlaf ausgeruht, und die Psyche erholt sich - man hat nach dem Schlaf eine positivere Ausstrahlung. „Entscheidend für die Entspannung ist nicht die Schlafdauer, sondern die Schlafqualität“, betont Zulley. Sein Rat: Abends nicht mehr schwer essen und auf Alkohol verzichten.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

In die Sauna ohne Insulinpumpe
Das Diabetiker-Medikament verträgt die hohe Temperatur nicht
Baierbrunn (ots) -
Diabetiker, die eine Insulinpumpe benutzen und gern in die Sauna gehen, müssen das kleine Hilfsgerät dabei ablegen. „Die hohen Temperaturen würden dem Insulin schaden“, begründet Dr. med. Gerhard W. Schmeisl, Diabetologe aus Bad Kissingen seine Empfehlung im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Mit einem abkoppelbaren Katheter kann die Pumpe bei Bedarf zur Insulingabe kurzfristig wieder angelegt werden. Schmeisl rät aber, auch den Katheter vor der Sauna zu entfernen. In ihm verbleibt ebenfalls Insulin, das in der Hitze unbrauchbar würde. Zwischen den Saunagängen sollten Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren, denn manchmal muss nachgespritzt werden. Die verstärkte Hautdurchblutung kann aber auch zu einem Blutzuckerabfall führen. Für diesen Fall sollen Diabetiker vor der Kabine Traubenzucker bereitlegen.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“


Gemeinsam essen ist gesünder!
Viele Neuigkeiten zum Thema „Besser ernähren“
jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN
Hamburg (ots) - 16. April 2008 - Aktuelle Studien beweisen: In Familien, die ihre Mahlzeiten häufig zusammen einnehmen, sind Übergewicht und Essstörungen seltener, berichtet die Zeitschrift ELTERN in ihrer Mai-Ausgabe, die heute erscheint. Die Gründe: In diesen Familien kommen nicht nur weniger Fertiggerichte auf den Teller, ernährungsbewusste Eltern können auch mehr Einfluss auf die Essgewohnheiten ihrer Kinder nehmen.
In ihrem Ernährungsteil „Besser essen“ weist ELTERN darauf hin, dass Fertiggerichte als schnelle Alternative zum Selberkochen dennoch okay sind, wenn man sie nicht zu häufig macht. Denn Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe kommen in Fertigmahlzeiten oft zu kurz. Die meisten enthalten außerdem zu viel Fett, Salz, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Eine lobenswerte Ausnahme ist das Unternehmen Frosta: Es verzichtet als einziger deutscher Hersteller von Tiefkühlkost auf sämtliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.
ELTERN empfiehlt, zu Fertiggerichten generell einen kleinen Salat oder rohes Gemüse zum Knabbern zu reichen. So können sie verhindern, was jetzt eine weitere Studie ergeben hat: Kinder, die von klein auf viele Fertigprodukte essen, mögen irgendwann den Geschmack frischer Lebensmittel nicht mehr.
Weniger kritisch dürfen Eltern im Umgang mit Tiefkühl-Gemüse und -Obst sein: Es ist oft noch vitaminreicher als frisches, weil es sofort nach der Ernte schockgefrostet wird. Die Vitamine bleiben so fast vollständig erhalten. Frisches Gemüse und auch Obst verlieren dagegen beim Transport und bei der Lagerung schnell an Vitaminen. Vor allem Vitamin C reagiert sehr empfindlich auf Licht und Wärme.

Bandscheibenvorfall -
in 90% der Fälle ist keine Operation nötig!

Hamburg (ots) - 16.4.2008. Ärzte greifen viel zu oft und viel zu schnell zum Chirurgenbesteck, berichtet die Gesundheitszeitschrift HEALTHY LIVING in ihrer aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel). Rund 57.000 Menschen pro Jahr werden in Deutschland wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert - dabei ist der Griff zum Skalpell nur in 10 Prozent der Fälle wirklich nötig. Und auch bei vielen anderen Diagnosen ist eine Heilung ohne Operation möglich: Moderne Therapien ersparen das Chirurgenbesteck.
Beispiel Bandscheibe: Operiert werden sollte nur, so die Gesundheitszeitschrift, wenn wichtige Nerven ausfallen, die Patienten also ihre Beine nicht mehr bewegen oder Blase und Darm nicht mehr kontrollieren können. In allen anderen Fällen sollte die „Therapie ohne Skalpell“ vorgezogen werden: Den heftigen Schmerz zu Beginn können Cortison und Schmerzmittel lindern. In der Folge muss der Patient die Bandscheibe durch gezielte Gymnastik mit Nährstoffen versorgen und Rückenmuskeltraining machen. Diese Übungen plus regelmäßige Bewegung helfen langfristig am erfolgreichsten gegen die Beschwerden.
Der Spezialist Prof. Joachim Grifka, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, rät deshalb in HEALTHY LIVING: nicht voreilig operieren, sondern zunächst sechs Wochen abwarten. Eine aktuelle Studie gibt ihm recht: Bandscheiben-Patienten mit und ohne Operation geht es nach zwei Jahren gleich gut!
Die Gesundheitszeitschrift berichtet in ihrer Mai-Ausgabe über viele weitere Fälle, in denen es moderne Therapie-Alternativen zu Operationen gibt, z.B. bei Bänderrissen, Mandel-, Gallen- und Schilddrüsen-Beschwerden.

Hoher Blutdruck verringert geistige Leistungsfähigkeit
Berlin/Münster (ots) - Je höher der Blutdruck, desto schlechter die kognitive Leistung. Das gilt sogar dann, wenn der erste (systolische) Blutdruckwert noch im normalen Bereich zwischen 130 und 139 liegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie der Universität Münster. „Mehr als 20 Prozent der kognitiven Einschränkungen sind auf behandelbare Risikofaktoren zurückzuführen“, fasst Projektleiter Professor Stefan Knecht die ersten Ergebnisse zusammen. Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht beeinflussten neben Bildung, Alter und Geschlecht das geistige Leistungsvermögen der Studienteilnehmer.
Mit der entsprechenden Behandlung und Lebensweise können Betroffene möglicherweise den kognitiven Abbau verzögern und im Alter länger geistig fit bleiben, folgern die Forscher. „Allerdings muss man schon früh aktiv werden, etwa ab dem 40. Lebensjahr“, sagt Knecht. Denn der Blutdruck wirkte sich vor allem bei den 40- bis 60-Jährigen auf die geistigen Fähigkeiten aus. In weiteren Studien wollen die Forscher klären, ob durch eine frühzeitige und rigorose medikamentöse Blutdruck-Einstellung die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert und erhalten werden kann.
Von welchen Faktoren die geistige Gesundheit abhängt und ob der Einzelne etwas dafür tun kann, damit das Gehirn flexibel bleibt, untersuchten die Wissenschaftler bei 377 Probanden im Alter von 44 bis 82 Jahren. Mit neuropsychologischen Tests wurden deren kognitive Fähigkeiten getestet und potenzielle Risikofaktoren wie Blutdruck, Body-Mass-Index, Blutzucker, Cholesterin, Bildungsgrad, Alkohol- und Nikotinkonsum dokumentiert. Anschließend berechneten die Forscher die statistischen Wechselbeziehungen zwischen geistiger Leistungsfähigkeit und potenziellen Risikofaktoren.

Weniger Frauen sterben am Brustkrebs
Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt heute bei 81 Prozent
Baierbrunn (ots) -
Der Kampf gegen den Brustkrebs zeigt Erfolge: „Die Zahl der Todesfälle im Alter zwischen 35 und 69 Jahren sinkt“, berichtet Professor Manfred Kaufmann, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am Universitätsklinikum Frankfurt in der „Apotheken Umschau“. Dabei wächst die Zahl der an Brustkrebs erkrankten Frauen seit 1980 stetig. Mittlerweile sind es nach einer Schätzung des Robert-Koch-Instituts in Berlin jährlich mehr als 57.000. Aber im Vergleich zur Vorgängergeneration hat sich für Frauen, die jünger als 50 sind, das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, halbiert. Für Patientinnen jenseits der 50 verringerte es sich um ein Drittel. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei 81 Prozent. Die Gefahr, einen Brusttumor zu bekommen, steigt mit dem Lebensalter an. Sie ist im Alter zwischen 60 und 70 am höchsten. Das Alter an sich wird - wie bei vielen anderen Krebsarten auch - als eine der Ursachen angesehen. Die weiblichen Geschlechtshormone, besonders das Östrogen, spielen bei der Entstehung eine wichtige Rolle, die aber nach wie vor nur unvollständig verstanden wird. Seit weniger Östrogene gegen Wechseljahresbeschwerden verordnet werden, zeigen Statistiken, dass die Zahl der Neuerkrankungen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren sinkt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Entlastung für die Beine
Kompressionsstrümpfe helfen Schwangeren
Bayreuth (ots) -
Schwangerschaft hört nicht beim Bauch auf. Der ganze Körper ist involviert und ihm wird Spitzenleistung abverlangt. Jetzt gilt es, ihn mit wirksamen und nebenwirkungsfreien Therapien zu unterstützen.

Medizinische Kompressionsstrümpfe (z.B. mediven) helfen bei müden, schweren Beinen in der Schwangerschaft und beugen Ödemen vor. Quelle: „obs/medi GmbH & Co. KG“
Therapie ohne Nebenwirkungen bei Venenproblemen Medizinische Kompressionsstrümpfe (z.B. von mediven®) können bei schweren und geschwollenen Beinen in der Schwangerschaft helfen. Neben Oberschenkelstrümpfen gibt es auch Strumpfhosen, die optisch von Nylons nicht zu unterscheiden sind. Die Strumpfhosen passen mit ihrem speziellen Leibteil über jeden Babybauch. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Die Strumpfhose wird im medizinischen Fachhandel (z.B. Sanitätshaus) angemessen. Sie ist atmungsaktiv, schwitzfrei und in vielen Farben erhältlich (z.B. mediven® elegance). Schwangere sind von der Zuzahlung befreit. Beim Abholen gibt es im Sanitätshaus Tipps und Hilfen für das richtige Anziehen.
Mehr Arbeit für den Kreislauf: Die Blutmenge steigt In der Schwangerschaft erhöht sich die Blutmenge um etwa 1,5 Liter. Die Venen müssen Höchstleistungen vollbringen, um das Blut aus den Beinen hoch zum Herzen zu pumpen. Hormonumstellung und Gewichtszunahme spielen eine weitere Rolle. Es kommt zur Lockerung des Bindegewebes, die Venen erweitern sich. Schließen Venenklappen nicht mehr richtig, kann das Blut in den Beinen versacken. Füße und Beine schwellen an und Venenprobleme wie Besenreiser oder Krampfadern können auftreten. Der Kompressionsstrumpf verengt den Venendurchmesser und der Blutrückfluss zum Herzen kommt wieder in Schwung. Spannungsgefühle und Schwellungen klingen ab.
Wissenswertes über Venen in der Schwangerschaft gibt es auch bei www.medi.de. Die kostenlosen Broschüren „Venengesund in der Schwangerschaft“ und ein Daumenkino können dort, unter der Hotline 0180-5003193 (14ct/min) oder per E-Mail medipost@medi.de angefordert werden.

Präventionskampagne Haut:
Kein Joghurt bei Sonnenbrand

Drei Haut-Mythen und was wirklich an ihnen dran ist
Berlin (ots) -
„Schokolade macht Pickel“, „Ohne Pflaster heilen Wunden schneller“, „Joghurt hilft bei Sonnenbrand“, wer kennt diese Volksweisheiten nicht, aber was stimmt wirklich? Die Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung schafft Klarheit.
„Schokolade macht Pickel“
Eins ist Fakt: Schokolade schmeckt! Aber dass durch sie Pickel entstehen, ist falsch! Ein Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und unreiner Haut ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Pickel entstehen durch verstopfte Hautporen und eine überschüssige Talgproduktion. Akne hat mit falscher Ernährung nichts zu tun. „Für Pickel ist eher der Hormonhaushalt verantwortlich“, sagt Dr. Beatrix Grohn vom BKK Bundesverband. „Allerdings kann sich ungesunde Ernährung wie zu viel Fett, Zucker und Alkohol sowie zu wenig Vitamine und Mineralstoffe negativ auf das Hautbild auswirken. Aber das ist nur ein Einflussfaktor auf eine gesunde Haut.“ Die Expertin der Präventionskampagne Haut rät daher neben einer gesunden Ernährung zu viel frischer Luft, ausreichend Schlaf und zur täglichen Pflege der Haut für einen frischen Teint. Stress, Rauchen und ausgiebige Sonnenbäder sollten dagegen vermieden werden.
„Ohne Pflaster heilen Wunden schneller“
Auch dieser Mythos stimmt nicht. „Eine echte Wundheilungsbeschleunigung gibt es nicht, weder an der frischen Luft, noch unter einem Pflaster“, so Dr. Grohn. „Wunden heilen bereits kurze Zeit nach Entstehen von selbst. Die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungsfunktionen sorgen im Normalfall für ein schnelles Abheilen.“ Bei kleinen Wunden ist ein Pflaster nicht zwingend notwendig. Allerdings schützen Wundauflagen vor physikalischen, chemischen und mechanischen Einflüssen von außen. Oft sind Wundschnellverbände antibakteriell beschichtet und verhindern somit eine weitere Infektion der Wunde. Größere Wunden, bzw. chronische, schlecht heilende Wunden, schließen sich sogar unter speziellen feuchten Wundverbänden besonders gut. Für eine schnelle Wundheilung ist ein starkes Immunsystem Grundvoraussetzung. Eine Impfung gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) ist zur Vorbeugung von Wundinfektionen ebenfalls sehr ratsam.
„Joghurt hilft bei Sonnenbrand“
Sicherlich kann Joghurt durch seine kühlende Wirkung kurzzeitig gegen die Schmerzen helfen, doch Vorsicht! Joghurt bei Sonnenbrand - das kann auch übel ausgehen. Die verbrannte Haut ist durch die Sonne sehr ausgetrocknet und anfällig. „Joghurt enthält keine heilungsfördernden Inhaltsstoffe“, erklärt Dr. Grohn. „Im Gegenteil, die darin vorhandenen Keime können eine Entzündung noch verstärken und sogar allergische Reaktionen hervorrufen.“ Besser: Ein Brand- und Wundgel mit kühlender Wirkung und zellerneuerndem Panthenol oder bei leichten Sonnenbränden ein gut verträgliches Aftersun Produkt verwenden. Oder noch besser: Intensive Sonnenbestrahlung meiden und mit angemessener Kleidung und Sonnenschutzcreme vorbeugen, damit erst gar kein Sonnenbrand entstehen kann.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m² Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen zur Präventionskampagne: www.2m2-haut.de.

Bei Diabetikern muss der Blutdruck runter
Eschborn (ots) - Für Diabetiker ist der hohe Blutdruck ein zweites hohes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Welche Möglichkeiten der Medizin zur Verfügung stehen, um einen erhöhten Wert zu senken, und was die Patienten für sich selbst tun können, berichtet die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2008.
Wer sich Auszeiten gönnt und auch einmal die Seele baumeln lässt, tut seinem Blutdruck Gutes. Denn Stress kann ihn in die Höhe treiben. Daneben können professionelle Entspannungstechniken wie Autogenes Training den Druck von der Seele und aus den Blutgefäßen nehmen. Eine obst- und gemüsereiche Mischkost und ein sparsamer Umgang mit Salz und fettreichen Speisen hilft ebenfalls in vielen Fällen, den Blutdruck zu senken. Körperliche Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten verstärken den positiven Effekt.
Manchmal lässt sich eine Behandlung mit Arzneimitteln nicht umgehen. Sie senken einen erhöhten Blutdruck auf unterschiedliche Weise, sodass Ärzte sie einzeln einsetzen, aber auch sinnvoll kombinieren. So vermindern die sogenannten Betablocker den Einfluss von Stressfaktoren auf das Herz und senken Herzfrequenz und Blutdruck. Harntreibende Arzneimittel, Diuretika genannt, fördern Wasser- und Salzausscheidung und nehmen so den Druck von den Gefäßwänden. Calciumantagonisten wirken hingegen auf die Gefäßmuskulatur und vermindern die Engstellung der Arterien.
Da ein erhöhter Blutdruck sich häufig schleichend und vollkommen unbemerkt einstellt, ist gerade für Menschen mit Diabetes die regelmäßige Blutdruckkontrolle ein Muss, zum Beispiel in der Apotheke.

Blaue Verwandschaft
Alle Blauäugigen haben denselben Ahnen
Baierbrunn (ots) -
Alle Menschen mit blauen Augen sind miteinander verwandt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei Hunderten untersuchter Menschen an der Universität Kopenhagen, Dänemark, stellten Genforscher die exakt gleiche Gen-Veränderung fest. Sie bewirkt, dass der braune Farbstoff Melanin kaum noch in die Iris gelangt, wodurch die Augen blau erscheinen. Ursprünglich hatten alle Menschen braune Augen mit einem hohen Melaninanteil. Irgendwann trat die Gen-Veränderung spontan auf. Seitdem breiten sich die Nachfahren des ersten Blauäugigen aus. Am stärksten sind sie in Skandinavien vertreten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Schöner Schmuck, kaputte Zähne
Was Piercings im und am Mund anrichten können
Baierbrunn (ots) -
Piercings an den Lippen und in der Zunge können zu Schäden an Zähnen und Zahnfleisch führen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler der israelischen Universität Tel Aviv untersuchten knapp 400 junge Leute von durchschnittlich 20 Jahren. 79 von ihnen trugen Schmuck im und am Mund. Bei jedem vierten (26,6 Prozent) der gepiercten Teilnehmer war es zu Zahnfleischschwund gekommen. Bei 13,9 Prozent wurden brüchige Zähne festgestellt. Fazit: Wer seine Zähne liebt, sollte auf derartige Hingucker verzichten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Brustkrebs:
Neue Hoffnung für Trägerinnen eines Risikogens

Im American Journal of Human Genetics ist die erste Arbeit zu moderaten Risikogenen, die das Erkrankungsrisiko von BRCA1/2 Mutationsträgern (den so genannten Brustkrebsgen) deutlich beeinflussen erschienen. Die Ergebnisse wurden maßgeblich von der Kölner Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. med. Rita Schmutzler, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Uniklinik Köln, erbracht. Die Kölner Forschergruppe hat eine DNA-Bank von 1.500 BRCA-Mutationsträger- innen in Deutschland aufgebaut
Das Ergebnis: In Familien mit nachgewiesener BRCA Mutation gibt es noch weitere (sog. niedrig penetrante) Risikogene, die den Ausbruch beziehungsweise das Alter bei Erkrankung maßgeblich beeinflussen. Dies konnte für das Gen FGFR2 nachgewiesen werden, welches bei Frauen mit einer BRCA2 Mutation zu einem deutlich früheren Erkrankungsalter führt.
Des Weiteren wurde beispielhaft gezeigt, dass FGFR2 mit einem weiteren Risikogen interagiert und somit ein Zusammenspiel dieser beiden Genvarianten das Risiko noch weiter erhöht.
Diese Untersuchungen belegen, dass es moderate Risikogene gibt, die miteinander agieren und vermutlich bei einem großen Teil der Brust- krebserkrankungen eine Rolle spielen. Frau Prof. Schmutzler, Leiterin des Schwerpunktes Familiärer Brust- und Eierstockkrebs an der Uniklinik Köln, ist zuversichtlich: „Nun eröffnet sich die Perspektive, dass wir das Erkrankungsrisiko der Genträgerinnen noch genauer definieren können und somit eine individuell passgenaue Prävention anbieten können.“
Das deutsche Konsortium für erblichen Brust- und Eierstockkrebs ist eines der größten in einem weltweiten Forschungsnetz, welches insgesamt 10.000 DNA-Proben untersucht. Dies ist eine einmalige internationale Zusammenarbeit im Bereich der Brustkrebsgenforschung.
Hintergrund: Die BRCA1/2 Gene sind die wichtigsten Risikogene für Brust- und Eierstockkrebs, die mit einem rund 80%igem bzw. 40%igem Lebensrisiko einher gehen, an Brust- bzw. Eierstockkrebs zu erkranken.
In Deutschland gibt es 12 spezialisierte universitäre Zentren für erblichen Brust- und Eierstockkrebs, die eng zusammenarbeiten und deren Arbeit seit über einem Jahrzehnt durch die Deutsche Krebshilfe gefördert wird. Diese waren alle an den Studien als Partner beteiligt. (idw)

Ein Tropfen genügt
Augentropfen wirken schon in kleinster Menge
Baierbrunn (ots) -
Auch wenn auf dem Beipackzettel von Augenmedikamenten unter „Dosierung“ steht: „1 bis 2 Tropfen“, genügt normalerweise ein einziger, möglichst kleiner Tropfen, um die medizinische Wirkung voll zu entfalten. Darauf weist die Arzneimittelinformationsstelle der Bayerischen Landesapothekerkammer in der „Apotheken Umschau“ hin. Mehr Flüssigkeit könne das Auge ohnehin nicht aufnehmen. Sind doch einmal zwei oder mehr Tropfen verordnet, muss deswegen ein zeitlicher Abstand von jeweils fünf bis zehn Minuten eingehalten werden. Zum Einträufeln zieht man das Unterlid herab und gibt den Tropfen in die entstehende Hauttasche.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Rotes Risiko
Krebsgefahr im „roten Fleisch“ von Rind,
Schwein und Wild erneut bestätigt
Baierbrunn (ots) -
Ob Steak, Schnitzel oder Wildbret: Wer häufig größere Mengen „rotes Fleisch“ auf den Speiseplan setzt, erhöht sein Krebsrisiko, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Die US-Wissenschaftlerin Amanda Cross und ihre Kollegen vom Nationalen Krebsinstitut der USA werteten Daten zu den Ernährungsgewohnheiten von mehr als einer halben Million Bürgern aus. In acht Jahren hatte sich bei 54.000 Teilnehmern eine Krebsgeschwulst entwickelt. Die Fleischgenießer waren davon überdurchschnittlich häufig betroffen. Das „weiße“ Fleisch von Geflügel gilt in dieser Hinsicht als die gesündere Variante. Die Forscher haben berechnet, dass sich mit weniger rotem Fleisch etwa jeder zehnte bösartige Tumor in Darm und Lunge verhindern ließe.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Gut geschult leichter atmen
Viele Asthma-Patienten wenden ihr Spray falsch an
Baierbrunn (ots) -
Auch wer schon längere Zeit ein Asthma-Spray verwendet, sollte sich beim Kauf des nächsten Inhalators in der Apotheke zeigen lassen, wie das Gerät richtig benutzt wird. Mehrere Studien haben gezeigt, dass sehr viele Asthmatiker die Geräte falsch bedienen. Sie nutzen dadurch die Möglichkeiten der Medikamente nur unzureichend aus. Die „Apotheken Umschau“ berichtet über eine Studie des Bundesverbandes Deutscher Apothekerverbände (ABDA), bei der 750 Patienten in 55 Apotheken zeigten, wie sie sich das Spray verabreichen. Ergebnis: Vier von fünf Anwender begingen mehr oder minder schwere Fehler, und zwar nicht nur Anfänger, sondern auch langjährige Anwender. Beratung über die korrekte Anwendung gibt es in jeder Apotheke. Darüber hinaus haben aber auch mehr als 4000 Apotheker an Fortbildungen zur pharmazeutischen Betreuung von Asthmatikern teilgenommen, sodass die Patienten bei ihnen eine gründliche Beratung über alle Aspekte ihrer Therapie erwarten können.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kieferpressen und Knirschen: Gefahr für die Zahnhälse
Knirschen und Kieferpressen oft Ursachen für freiliegende Zahnhälse - Prophylaxe durch besonders schonende Mund- und Zahnpflege

Etwa 25 Prozent der Erwachsenen leiden unter schmerzempfindlichen Zahnhälsen, meist an Schneidezähnen und vorderen Backenzähnen. Ursachen hierfür können mechanische Überbelastungen durch Kieferpressen und Knirschen sein. Bei diesem meist unbewusst oder im Schlaf stattfindenden Vorgang treten Beißkräfte auf, die bis zu 6-mal höher sind als beim Kauen. Betroffene sollten ihre Zähne schonend pflegen. Quelle: „obs/elmex Forschung“
Lörrach (ots) - Etwa 25 Prozent der Erwachsenen leiden unter schmerzempfindlichen Zahnhälsen, meist an Schneidezähnen und vorderen Backenzähnen. Ursachen hierfür können mechanische Überbelastungen durch Kieferpressen und Knirschen sein. Bei diesem meist unbewusst oder im Schlaf stattfindenden Vorgang treten Beißkräfte auf, die bis zu 6-mal höher sind als beim Kauen. Betroffene stehen meist beruflich unter hohem Druck oder sind regelmäßig Stress ausgesetzt. Die dauerhafte Überbelastung der Zahnkronen kann zu Schmelzauflockerungen und -aussprengungen am Zahnhals führen. Wer gleichzeitig mit zu harten Zahnbürsten und falscher Putztechnik die Zähne bürstet riskiert darüber hinaus so genannte keilförmige Defekte. Die Folgen: freiliegende Zahnhälse, sensible Zähne, Zahnhalskaries.
„Knirschen und Pressen kann zu starken Schmelzdeformationen führen“, bestätigt Dr. Katrin Bekes von der Universität Halle. „Betroffene sollten in Zusammenarbeit mit ihrem Zahnarzt schon vor dem Auftreten offensichtlicher Schmelzdefekte das Putzverhalten überprüfen und korrigieren, damit die überbelastete Zahnhartsubstanz nicht zusätzlich durch zu harte Zahnbürsten und zu starken Putzdruck geschädigt wird.“
Liegen bereits keilförmige Defekte vor, muss der freiliegende Zahnhals vor kariösen und mechanischen Angriffen geschützt werden. Eine professionelle Beratung bei der häuslichen Mundhygiene hilft Patienten, eine geeignete Putztechnik zu erlernen und die richtigen Mittel zur schonenden Zahnpflege auszuwählen. Außerdem sollten Betroffene Zahnbürsten mit besonders weichen Borsten verwenden und bei der Zahnpasta auf einen wirksamen Kariesschutz und sanfte Putzkörper achten. „Fluoride spielen eine entscheidende Rolle in der Prophylaxe bei freiliegenden Zahnhälsen und keilförmigen Defekten“, unterstreicht Bärbel Kiene, elmex Forschung. „Sie unterstützen den Verschluss der offenen Reizleiterkanälchen und verbessern nachweislich die Mineralisation des Dentins. Damit machen sie den Zahnhals gegen Karies resistenter.“

Wiederholungstäter Scharlach
Unterschiedliche Erregerstämme
können die Krankheit mehrfach auslösen
Baierbrunn (ots) -
Nach einer durchgestandenen Scharlach-Erkrankung sind Kinder nicht grundsätzlich immun dagegen. Scharlach und bakterielle Halsentzündung werden von A-Streptokokken verursacht. „Von ihnen gibt es eine ganze Familie. Nach einer Ansteckung wird man nicht immun gegen alle Erreger“, erklärt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Deshalb sei eine erneute Ansteckung, auch im kurzen Abstand, nicht ungewöhnlich. Busse: „Von Scharlach spricht man allerdings nur, wenn zusätzlich zu der Entzündung im Rachen und an den Mandeln ein feinfleckiger Ausschlag im Leisten- und Halsbereich auftritt.“ Es solle immer ein Abstrich gemacht und auf Streptokokken untersucht werden. Eine Antibiotikabehandlung ist nur sinnvoll, wenn tatsächlich diese Erreger die Ursache sind.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Birkenalarm
Allergie-Experten erwarten in diesem April
besonders starken Pollenflug
Baierbrunn (ots) -
Auf Birkenpollen empfindliche Allergiker sollen sich in diesem April gut wappnen: Allergie-Experten erwarten einen besonders starken Pollenflug, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf den Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA). Da die Birke in der Regel alle zwei Jahre besonders viele Pollen ausschüttet und 2007 ein schwaches Jahr war, sei 2008 wieder mit einer stärkeren Belastung zu rechnen. Birkenpollen gehören zu den wichtigsten Auslösern von Heuschnupfen und allergischem Asthma. Im April erreicht der Pollenflug seinen Höhepunkt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Öfter Durchfall mit Säureblocker
Magenschützende Medikamente erleichtern Bakterien den Angriff
Baierbrunn (ots) -
Schmerzmedikamente können die Magenschleimhäute angreifen. Wer sie etwa wegen chronischer Gelenkerkrankungen regelmäßig einnimmt, muss den Magen deshalb zusätzlich mit einem Säureblocker schützen. Auf Reisen kann dies zu einen stark erhöhten Risiko von Durchfallerkrankungen führen. „Wegen der Säure-Blockade werden viele Bakterien aus Nahrungsmitteln im Magen nicht mehr abgetötet“, erklärt Dr. Burkhard Rieke, Facharzt für Innere Medizin und Tropenmedizin aus Düsseldorf in der „Apotheken Umschau“. Das Risiko, sich eine Reisediarrhö einzufangen, ist für diese Patienten acht- bis zehnfach erhöht. Wer auf die Medikamente nicht verzichten kann, sollte deshalb besonders auf einwandfreie Speisen achten. Besonders wichtig ist dies für Patienten, die noch unter weiteren Erkrankungen, wie Diabetes und Herzbeschwerden leiden. Ihnen können starke Durchfälle besonders gefährlich werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Rückenschmerzen vorbeugen

Bayreuth (ots) - Der Rücken braucht starke Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren und Schmerzen vermeiden. Wer sich nicht bewegt, vernachlässigt seine Rückenmuskulatur und so eine gesunde Haltung. Die Muskeln erschlaffen oder verkürzen sich, es kommt zu Fehlstellungen. Wenn Wirbel blockieren, sind Nervenreizungen und Rückenschmerzen die Folge.
Locker bleiben

Rückenbandagen gibt es frei verkäuflich im Sanitätshaus. Sie können auch bei Notwendigkeit vom Arzt verschrieben werden. Die Zuzahlung beträgt dann maximal 10,— Euro. Surftipp: www.medi.de. Quelle: „obs/medi GmbH & Co. KG“
Langes Sitzen oder auch die innere Anspannung kann zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Positionswechsel und Dehnübungen im bewegungsarmen Büroalltag helfen, genauso wie Entspannungsbäder, Massagen oder Rückenschule.
Entlasten und richtig belasten
Wer überflüssige Pfunde vermeidet oder abbaut, entlastet sich und seinen Rücken. Richtig belasten heißt auch rückenfreundliches Heben und Tragen von Lasten, wie z.B. Einkäufe im Rucksack anstatt einseitig im Korb nach Hause tragen. Bewusst Haltung annehmen kann bei Rückenschmerzen große Wirkung zeigen.
Ausgleich schaffen
Wer lange sitzt oder steht und dadurch eine falsche Körperhaltung einnimmt, kann mit Sport einen gesunden Ausgleich schaffen. Sportarten mit einem ruhigen, rhythmischen Bewegungsablauf sind dafür ideal. Das können Gymnastik, Rad fahren, Schwimmen oder Nordic Walking sein. Im vielen Fitnessstudios gibt es Muskelaufbautraining unter Anleitung von Physiotherapeuten.
Wenn Rückenschmerzen von der Bewegung abhalten Eine Rückenbandage (z.B. Lumbamed® plus) stabilisiert und massiert den Lendenwirbelbereich. Sie aktiviert den Stoffwechsel und baut Muskelverspannungen ab. Schonhaltungen werden aufgegeben, Rückenschmerzen verhindert oder minimiert. Wenn dann Bewegung wieder Spaß macht, beugt eine aktive und gestärkte Rückenmuskulatur neuen Schmerzen vor. Moderne Rückenbandagen (z.B. Lumbamed®) können wie ein Gürtel mit Klettverschluss unsichtbar unter der Alltagskleidung getragen werden. Sie verrutschen nicht und durch ihre Aussparungen in der Leiste stört auch nichts im Sitzen. Das atmungsaktive Material sorgt auch im Sommer für ein schwitzfreies, angenehmes Hautklima. Alle Informationen zu Rücken- und Gelenkbandagen gibt es im Internet bei www.medi.de.


„Ich meinte, ich würde blind werden“
Sehstörungen gehören zu den Leitsymptomen beim Schlaganfall
Ingelheim (ots) -
Friedrich Müller ist mitten in einem Kunden-Beratungsgespräch, als er plötzlich Probleme beim Sehen hat: Vor seinen Augen flimmert es, außerdem sieht er Doppelbilder, die wandern und sich verschieben. Dass diese Beschwerden auf einen Schlaganfall hindeuten, ahnt der damals 39-Jährige nicht.
Die Sehbahnen und das verzweigte System der Augenbewegungssteuerung erstrecken sich im Gehirn über weitläufige Areale. Daher sind sie von einem Gefäßverschluss, der in etwa 80% der Fälle Schlaganfall-Ursache ist, relativ häufig betroffen. „Visuelle Störungen treten bei etwa 20 bis 40% der Patienten auf“, so Dr. Jürgen Marx, Oberarzt der Schlaganfall-Abteilung an der Universitäts-Klinik Mainz. Damit zählen Sehstörungen neben halbseitigen Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühl und Sprachstörungen zu den Leitsymptomen beim Schlaganfall.
Sehstörungen - ein vielfältiger Symptomkomplex
Sehstörungen können sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Besonders häufig kommt es zu einer einäugigen Blindheit, zu Gesichtsfeldausfällen und dem Sehen von Doppelbildern. „Das war wie ein Flimmern - zuerst auf dem einen Auge, dann auch auf dem anderen. Außerdem konnte ich alles nur sehr unscharf erkennen. Zeitweise habe ich Zacken im Bild gesehen. Am nächsten Tag sah ich auch Doppelbilder, die wanderten und sich verschoben“, erinnert sich Friedrich Müller. Auch bei Wolfram B. hat sich der Schlaganfall durch Sehstörungen bemerkbar gemacht. Die Beschwerden haben ihm große Angst bereitet: „Ich meinte, ich würde blind werden.“
Sehstörungen - ein ernstzunehmendes und häufig frühes Warnzeichen
Eine beeinträchtigte Sehfähigkeit kann schon längere Zeit vor dem eigentlichen Schlaganfall auftreten. Wichtig ist, dass Betroffene ihre Beschwerden richtig deuten, ernst nehmen und umgehend die Notrufnummer 112 wählen. Ist ein Blutgerinnsel Ursache, kann im Krankenhaus eine medikamentöse Lyse-Therapie durchgeführt werden, um die Hirndurchblutung wiederherzustellen. Am effektivsten ist diese Therapie, wenn sie innerhalb der ersten drei Stunden nach Symptombeginn einsetzt. Um also Folgebeeinträchtigungen gar nicht erst auftreten zu lassen, ist schnelles Handeln im Notfall unbedingt erforderlich. Denn beim Schlaganfall gilt: Zeit ist Hirn.

Schwieriger Plattfuß
Im höheren Alter muss ein zu flaches Fußgewölbe
meist operiert werden
Baierbrunn (ots) -
Wenn bei über 50-Jährigen noch ein „Plattfuß“ auftritt, ist die Ursache meist komplizierter als bei dem sonst eher von Kindern bekannten Fußproblem. Dies überrasche selbst noch viele Ärzte, sagt der Orthopäde Professor Dr. Johannes Hamel im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Verantwortlich sei nicht eine Muskel- oder Bindegewebsschwäche. „Meist ist die hintere Schienenbeinsehne gerissen“, erklärt der Experte. Anfangs macht sich die Läsion durch Schmerzen bemerkbar, erst allmählich verändert der Fuß auch seine Form. Die Behandlung besteht dann in einer Operation, bei der die Sehne repariert und der Fußknochen korrigiert wird. Bei nicht mehr mobilen Patienten bietet eine Schiene vom Orthopädietechniker Hilfe.
Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Sommerzeit stört die innere Uhr
Expertenrat: Vorhänge auf, um die Morgensonne
als Wachmacher zu nutzen
Baierbrunn (ots) -
Am Sonntag müssen wir uns wieder umstellen: Mit der Sommerzeit dämmert es eine Stunde später. In eine Studie des Chronobiologen Professor Till Roenneberg von der Universität München, der dazu 55.000 Fragebogen auswertete, kam heraus, dass unsere innere Uhr durch die Zeitverschiebung doch empfindlicher gestört wird, als bisher angenommen wurde, berichtet die „Apotheken Umschau“. Ein Tipp, wie das erste Aufwachen nach der Umstellung angenehmer wird: Die Schlafzimmervorhänge offen lassen, um die Morgensonne als Wachmacher zu nutzen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Kopfweh vom Essen
Glutamat: Manchmal natürlicher Bestandteil,
oft hoch dosierter Geschmacksverstärker
Baierbrunn (ots) -
Der Aromastoff Glutamat verstärkt den Geschmack von Lebensmitteln. Doch manche Menschen vertragen ihn nicht. Sie reagieren nach dem Essen mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder Licht- und Lärmempfindlichkeit. Die Beschwerden können einer Migräne ähneln, aber auch einer Allergie mit Gesichtsrötung, Kribbeln im Nacken und Herzrasen. Doch diese Art der Unverträglichkeit ist keine Allergie. Ein Test beim Arzt kann klären, ob Glutamat Verursacher der Beschwerden ist. „Als Therapie hilft nur, so gut es geht, auf glutamathaltige Lebensmittel zu verzichten“, lautet der Rat von Professor Udo Rabast, Präsident des Bundesverbands Deutscher Ernährungsmediziner, in der „Apotheken Umschau“. Ein Problem: Gluatmat kommt auch natürlicherweise in Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Parmesankäse, Bohnen, Tomaten, Möhren, Makrelen, Lachs, Kabeljau und Fleisch vom Rind, Schwein, Huhn und Lamm. Die Lebensmittelindustrie nutzt Glutamat intensiv in Fertiglebensmitteln, Konserven und Soßen. Absolut tabu sind für Empfindliche Würzmittel wie Fondor oder Hefeextrakt. Sie bestehen zum Teil bis zu 50 Prozent aus Glutamat.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Weltneuheit aus Deutschland:
Sichere Implantate dank gezüchtetem Knochen -
neues Verfahren macht Operation überflüssig

Düsseldorf (ots) - Wenn es um die „dritten Zähne“ geht, entscheiden sich immer mehr Menschen für Zahnimplantate, Experten rechnen mit einem Wachstum von 20 Prozent pro Jahr. In vielen Fällen steht vor dem Einsatz der Implantate jedoch ein Aufbau des von Parodontitis zerstörten Kieferknochens. Bislang wurden hierfür durch eine Operation gewonnenes Knochmaterial aus Kiefer bzw. Becken oder synthetische Knochenersatzmaterialien verwendet. Jetzt berichtet das amerikanische „Journal of Periodontology“ von einem schonenden Verfahren zum erfolgreichen Kieferaufbau mit gezüchteten Knochen. Entwickelt wurde die Methode von zwei deutschen Zahnärzten in Zusammenarbeit mit der staatlichen Universität Ohio in Columbus.
Für den Aufbau mit körpereigenen Knochen (autologe Augumentation) als Vorbereitung für den Einsatz von Implantaten ist die operative Entnahme von Knochenmaterialien entweder aus der Kiefer- oder der Beckenregion notwendig, letztere unter Vollnarkose. Dieser Eingriff ist wie jede Operation belastend und nicht risikofrei, insbesondere für ältere Patienten. Die Nutzung von Fremdmaterialien (homologe Augumentation) birgt dagegen immer die Gefahr von Abstoßungsreaktionen.
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet die amerikanische Fachzeitschrift Journal of Periodontology über eine Fallstudie, bei der die Düsseldorfer Zahnärzte Prof. Zafiropoulos und Dr. Christian Beaumont eigens gezüchtetes Knochenmaterial erfolgreich zum Kieferaufbau verwendet haben, um anschließend Implantate einzusetzen.
Dieses Verfahren ist besonders schonend für die Patienten: Ihnen wird lediglich unter örtlicher Betäubung eine kleine Menge Knochenhaut entnommen, aus der dann in einem Reinraumlabor neues knochenbildendes Gewebe gezüchtet wird. Die so gewonnenen knochenbildenden Zellen werden in ein biologisch abbaubares Grundgerüst (so genannte Trägervliese) eingebracht, in dem die Zellen in allen Richtungen weiter wachsen können - zu der Form, die der Zahnarzt benötigt.
Prof. Zafiropoulos, der an der Universität Mainz lehrt, hat das Verfahren mit seinem Kollegen Dr.. Beaumont in ihrer Praxis „Blaues Haus“ in Düsseldorf erprobt. Sein Fazit: „Die Verwendung von gezüchtetem Knochen ist eine vollwertige, schonende und risikoarme Alternative zu den bisherigen Verfahren. Die Knochenhöhe nach der Operation war wie geplant signifikant erhöht, vor allem kam es weder in der Folge der Augumentation noch nach dem Einsatz der Implantate es zu Entzündungen oder sonstigen Komplikationen.“
Die Fallstudie wurde wissenschaftlich begleitet von Dimitris N. Tatakis vom College of Dentristy der Ohio State University. Originaltext und Quelle: Use of Engineered Bone for Sinus Augmentation, Christian Beaumont, Roswitha J. Schmidt, Dimitris N. Tatakis, and Gregory-George Zafiropoulos, Journal of Periodontology, 2008, Vol. 79, No. 3, Pages 541-548, (doi:10.1902/jop.2008.070255).

Jedes zweite Kind hat eine Allergie -
wirksamer Schutz durch Gemüse
Hamburg (ots) - Kinder, die in den ersten Lebensjahren viel Gemüse essen, erkranken später deutlich seltener an allergischem Asthma. Nach einem Bericht der Gesundheitszeitschrift VITAL (Ausgabe 4/2008, EVT 26.3.2008) haben Wissenschaftler der Universität Kreta in einer Studie mit 460 Kindern herausgefunden, dass bereits 40 Gramm Tomaten, Auberginen, Gurken, grüne Bohnen oder Zucchini täglich für einen wirksamen Schutz ausreichen. Allergien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer wahren Epidemie entwickelt. In Deutschland ist bereits jedes zweite Kind erkrankt. Allergisches Asthma ist besonders gefährlich - und wird oftmals durch den übertriebenen Einsatz von Reinigungsmitteln, Lufterfrischern oder auch Möbelpolituren hervorgerufen. Rund 15 Prozent der Erkrankungen gehen laut VITAL auf Raum- und Reinigungssprays zurück.
Auch Erwachsene sind immer häufiger von Allergien betroffen. „Wir müssen davon ausgehen, dass bei uns im Jahr 2010 jeder zweite Erwachsene an einer Allergie leidet“, warnt der Allergologe Professor Torsten Zuberbier in VITAL. Der Mediziner ist Sprecher des Allergiezentrums an der Berliner Charité und Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung. Zuberbiers Prognose wird durch langjährige Studien bestätigt. Danach haben schon heute bis zu 35 Prozent der Deutschen eine Atemwegsallergie.
Die Auslöser der Erkrankung sind häufig nur schwierig zu orten, insbesondere wenn es sich um so genannte Kreuzallergien handelt. So läuft etwa bei immer mehr Birkenpollen-Allergikern die Nase auch außerhalb der Birkenblüte, was die behandelnden Ärzte bislang vor ein Rätsel stellte. Nun wurde herausgefunden, dass ein Soja-Eiweiß dem Birkenpollenallergen ähnelt. Die Betroffenen sollten darum Soja-Produkte wie Tofu strikt meiden. Ähnliche Kreuzallergien gibt es häufig auch durch Erd- und Haselnüsse, Äpfel, Sellerie und Hülsenfrüchte.
Besonders fatal ist nach den Erkenntnissen von Professor Zuberbier, dass nur etwa zehn Prozent der Allergiker richtig therapiert werden. „Ein unbehandelter allergischer Schnupfen führt bei 40 Prozent zu allergischem Asthma“, sagt der Experte. „Die Leistungsfähigkeit sinkt dann um bis zu 30 Prozent.“ Dabei ist die richtige Behandlung der Erkrankten häufig gar nicht so schwierig. „Es gibt sehr schonende Antihistaminika. Moderne Nasensprays zum Beispiel enthalten Kortison-Abkömmlinge, die nach einwöchigem Gebrauch im Blut nur noch zu 0,1 Prozent nachweisbar sind“, betont der Allergologe.

Zu tief gespritzt
Was Diabetiker beachten sollen,
die aus Versehen in den Muskel gespritzt haben
Baierbrunn (ots) -
Insulinpflichtige Diabetiker müssen sich mehrmals täglich eine Spritze in das Unterhautfettgewebe geben. Mit einer zu langen Nadel kann das Medikament aber versehentlich in einen Muskel gespritzt werden. Das ist meistens nicht nur schmerzhaft, sondern verändert die Wirkung erheblich, schreibt die Diabetesberaterin Stella Braun, Burghausen, im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Über den stärker durchbluteten Muskel gelangt das Insulin schneller in den Kreislauf und wirkt dadurch früher und kürzer. Wichtig ist, die richtige Nadellänge zu wählen. Vor allem schlanke Menschen sollen immer eine Hautfalte bilden, mit der sie das Fettgewebe vom Muskel abheben und dort hinein spritzen. Am Oberarm ist besondere Vorsicht geboten, weil dort das Unterhautfettgewebe dünn ist.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Online-Test zeigt familiäres Darmkrebsrisiko
Hamburg (ots) - Weit über 70.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Besonders hoch ist das Erkrankungs-Risiko, wenn es bereits andere Darmkrebs-Patienten in der Familie gibt. In Deutschland leben etwa fünf Millionen Menschen, die aufgrund einer solchen familiären Vorbelastung zu einer Risikogruppe gehören und deshalb häufiger und früher an Darmkrebs erkranken. Bei etwa fünf Prozent der Darmkrebsfälle ist die Erkrankung sogar genetisch bedingt. Rechtzeitig erkannt, kann der Krebs gut behandelt werden. Die Techniker Krankenkasse bietet auf ihrer Internetseite unter www.tk-online.de/darmkrebs einen kurzen Online-Test an, mit dem das individuelle Risiko getestet werden kann, und gibt Auskunft, in welchen Fällen ein Gastroenterologe oder Humangenetiker hinzugezogen werden sollte.
Monica Burkhardt, Gesundheitsexpertin bei der TK: „Darmkrebs ist in Deutschland die zweithäufigste Krebsdiagnose, betroffen sind größtenteils Männer und Frauen ab 50. Deshalb wird ab diesem Alter die Früherkennung empfohlen. Menschen, bei denen es bereits Darmkrebsfälle in der Familie gibt, sollten jedoch deutlich früher damit beginnen.“
Darmkrebs befällt meist den Dick- und Enddarm. Auf der Innenseite der Darmrohr-Schleimhaut bilden sich gutartige Wucherungen, die bei den meisten Betroffenen keine Beschwerden verursachen. In neun von zehn Fällen entsteht der Darmkrebs aber aus diesen zunächst gutartigen Tumoren. Oftmals bleiben der Darmkrebs bzw. die Vorstufen dazu unentdeckt, da die Beschwerden erst auftreten, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Dann kann es für eine vollständige Heilung jedoch bereits zu spät sein.
Neben einer regelmäßigen Vorsorge sollte man auf Warnsignale achten, die auf eine Darmkrebserkrankung hinweisen können. Dazu gehören veränderte Stuhlgewohnheiten mit Durchfall oder Verstopfung, Blut- und Schleimabgang mit entsprechenden Auflagerungen auf dem Stuhl, unklare Bauchschmerzen sowie Leistungsminderung und Gewichtsabnahme durch unbemerkten Blutverlust im Darm. Diese Symptome können auch andere Ursachen haben, die nichts mit Krebs zu tun haben, sollten aber mit dem Arzt abgeklärt werden.


Hundeallergie vererbt sich
Haustiere: Allergikerfamilien sollten verzichten,
bei Gesunden entwickeln Kinder einen Schutz
Baierbrunn (ots) -
Ob ein Hund als Haustier das spätere Allergierisiko der Kinder erhöht, hängt davon ab, ob bereits Allergien in der Familie vorkommen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie des Bremer Instituts für Präventionsforschung und Sozialmedizin. Dr. Hermann Pohlabeln und sein Team befragten mehr als 3.000 Mütter kurz nach der Entbindung zu Haustieren und Allergien in der Familie. Zwei Jahre später erkundigten sie sich nach allergischen Reaktionen bei ihren Kindern. Ergebnis: In Familien ohne Allergien senkte ein Hund das Risiko für Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen von zehn auf sechs Prozent. In Allergikerfamilien stieg das Risiko dagegen. Fazit: Vorbelastete Familien sollten kein Haustier halten.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Allergien auf dem Vormarsch
Eschborn (ots) - Die Saison fast aller bedeutsamen allergieauslösenden Pflanzen in Mitteleuropa beginnt in den letzten Jahren früher. „Eine wichtige Rolle spielt hierbei sicherlich die Erderwärmung“, sagt Professor Dr. med. Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden in der „Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Allergie“. „Die Erhöhung der Durchschnittstemperatur vor allem in den Wintermonaten führt zu einer wesentlich früheren Freisetzung der Pollen aus den Pflanzen.“
Darüber hinaus besitzen einige Pollen heutzutage ein stärkeres allergisches Potenzial als noch vor einigen Jahren. „Es gibt bestimmte Umweltschadstoffe, von denen bekannt ist, dass sie Pollen aggressiver machen und die entzündungsauslösenden Eigenschaften von Pollen an den Atemwegsschleimhäuten erhöhen“, weiß Klimek. Vor allem Feinstäube und Dieselrußpartikel zählt er dazu.
Der Arzt rät daher allen Allergikern, ihre Krankheit ernst zu nehmen und konsequent zu behandeln. In vielen Fällen helfen sogenannte Antihistaminika, die es als Tabletten und Tropfen aber auch als Nasenspray und Augentropfen rezeptfrei in Apotheken gibt. Gegen allergisches Asthma kann der behandelnde Allergologe zum Beispiel auch kortikoidhaltige Bronchialsprays verordnen. „Eine dauerhafte Besserung oder sogar Heilung kann durch die spezifische Immuntherapie erzielt werden“, erklärt Klimek. Diese auch Hyposensibilisierung genannte Behandlung empfiehlt er frühzeitig jedem Allergiker.

Nase frei mit der Apotheke
Eschborn (ots) - Was die Nasenatmung blockieren kann und wie man diese Störungen in den Griff bekommt, berichtet die „Neue Apotheken Jllustrierte“ in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2008. Sie sprach exklusiv mit Professor Dr. Rainer K. Weber von der HNO-Klinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe.
Akute Infekte, chronische Entzündungen aber auch Allergien können die Nasenschleimhäute anschwellen lassen. „Die entzündlichen Ursachen lassen sich meist gut mit Medikamenten behandeln“, informiert Weber. Kurzfristig helfen zum Beispiel Nasentropfen mit abschwellenden Wirkstoffen. Sie sollten jedoch nicht länger als sieben Tage hintereinander verwendet werden. Zur Linderung der Beschwerden bei einer trockenen Nasenschleimhaut eignen sich Nasensprays mit Meer- oder Kochsalz, aber auch Nasenspülungen mit speziellen mineralischen Lösungen. Auch für Allergiker gibt es spezielle Arzneimittel, die die Nase wieder frei machen.
Eine weitere häufige Ursache stellen strukturelle Veränderungen in der Nase dar. „Diese lassen sich natürlich nicht mehr mit Medikamenten behandeln“, schränkt Weber ein. „Es gibt jedoch mechanische Hilfsmittel, die die Nasenflügel anheben und wieder für mehr Luft sorgen. Diesen sogenannten Nasenschmetterling kann sich jeder selbst in die Nase einsetzen.“ Eine andere Möglichkeit bieten spezielle Pflaster, die die Nasenflügel von außen anheben und so mehr Luft durchlassen. Beides gibt es rezeptfrei in der Apotheke.

Kaffeepause für Mama
Risiko für Fehlgeburten erhöht:
Schwangere sollten mit Kaffee vorsichtig sein
Baierbrunn (ots) -
Eine amerikanische Studie ergab jetzt Hinweise, dass zu viel Kaffee das Risiko für eine Fehlgeburt verdoppeln kann. „Auch frühere Studien haben bereits gezeigt, dass viel Koffein die Schwangerschaft negativ beeinflusst“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Deshalb ihr Rat an werdende Mütter: „Halten Sie sich bei Kaffee zurück. Ein bis zwei Tassen sind in Ordnung, eine dritte sollte nicht unbedingt sein.“
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Trockengelegt - Babyhaut in Gefahr
Falsche Pflege und zu warme Raumluft
Baierbrunn (ots) -
Bei jedem zweiten Kind stellen Ärzte mittlerweile eine zu trockene Haut fest - Tendenz steigend. Das mag daran liegen, dass Eltern und Ärzte genauer hinschauen. Aber vermutlich sind auch zu warme und trockene Raumluft und übertriebene Hygiene mit verantwortlich, heißt es im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Babyhaut reagiert anfangs empfindlich auf äußere Reize. Erst nach und nach baut sie ihren Schutzschild auf. Deshalb sollen Babys nur einmal die Woche in die Badewanne. Häufigeres Baden entzieht der noch dünnen Hornschicht die wenige Feuchtigkeit, die sie binden kann. Für die tägliche Hygiene reicht es, die Haut mit einem feuchten Waschlappen zu reinigen. Für das Bad verwendet man am besten körperwarmes Wasser, dem man einen Schuss Babyöl zugibt. Trockene Haut bedeutet noch keine Neurodermitis. Juckende Ausschläge und gelbliche und erst recht nässende Verschorfungen auf der Kopfhaut sind aber Warnzeichen, die dem Kinderarzt gezeigt werden sollten.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Mama darf mit
Wann Krankenkassen bei Kindern eine Begleitperson
in der Klinik bezahlen
Baierbrunn (ots) -
Kinder dürfen bei einem Krankenhausaufenthalt auf Kosten der Kasse von einer Vertrauensperson, meistens Mutter oder Vater, begleitet werden, wenn eine „medizinische Notwendigkeit“ vorliegt. Diese ist immer gegeben, wenn das Kind jünger als neun Jahre alt ist, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die „Initiative GKinD“. Bei Notaufnahmen, lebensgefährlichen Erkrankungen und in bestimmten anderen Fällen können auch ältere Kinder begleitet werden. Zur Sicherheit sollte vorher eine Zustimmung der Krankenkasse eingeholt werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Sodbrennen: Wenn der Magen drückt
Auf die Ernährung achten - Nach dem Essen hilft ein Spaziergang -
Zum Schlafen den Oberkörper hochlagern
Köln (ots) -
Der Vormittag verlief stressig, dann die schnelle Mahlzeit in der Kantine - und am Nachmittag drückt der Magen. Hinter dem Brustbein treten brennende Schmerzen auf und im Mund bleibt ein saurer Geschmack: Sodbrennen. Fast jeder Zweite kennt die Beschwerden, wenn der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht optimal funktioniert, so dass saurer Speisebrei aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt und dort die ungeschützte Schleimhaut reizt. „Gelegentliches Sodbrennen ist ungefährlich“, erläutert Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Tritt es jedoch mehrmals pro Woche auf, sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn Sodbrennen kann eine Speiseröhrenentzündung nach sich ziehen, aus der sich sogar unter Umständen Speiseröhrenkrebs entwickeln kann.“
Auslöser für Sodbrennen sind zum Beispiel Kaffee, Nikotin, Alkohol, Zitrusfrüchte, Schokolade und Tomaten. Außerdem belasten üppige Mahlzeiten, fettes Essen, stark gewürzte oder gebratene Speisen und hastiges Herunterschlingen der Mahlzeiten den Magen. Auch Übergewicht und Stress wirken sich negativ aus. Manchmal sind darüber hinaus organische Ursachen schuld.
Bei organischen Ursachen kann nur der Arzt helfen. Die anderen Auslöser kann man oft selbst ausschalten. Besonders wichtig ist es dabei, auf die Ernährung zu achten. Besonders am Arbeitplatz gilt: Schnelle, hektische Speisen am Schreibtisch sollten Tabu sein. Stattdessen lieber den Arbeitsplatz verlassen und in Ruhe leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen, die gründlich gekaut werden. Fleisch oder Wurst sollten nur 2- bis 3-mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Außerdem gilt: Mehrere kleine Speisen über den Tag verteilt sind besser als drei große. Nach dem Essen regt ein Spaziergang die Verdauung an. Nach dem Essen sollte hingegen Sport vermieden werden, weil bei Anstrengung mit vollem Magen ebenfalls Sodbrennen droht. Und noch ein Tipp für die Nacht: Wer nachts Probleme hat, kann den Oberkörper durch Verstellen des Lattenrostes oder ein zusätzliches Kissen hochlagern. Das verhindert ein Zurückfließen der Magensäure.

Keine Angst vor Knochenmarkspende

Foto: WW-press
WW-press. Immer wieder liest man von der Suche nach Knochenmarkspendern, damit sonst unheilbar an Blutkrebs Erkrankte eine Überlebenschance bekommen. Doch viele Menschen haben Angst, mit einer Knochenmarkspende die eigene Gesundheit zu gefährden. Dabei ist diese lebensrettende Spende völlig harmlos. Knochenmark wird oft mit Rückenmark verwechselt. Das empfindliche Rückenmark innerhalb der Wirbelsäule bleibt aber bei einer Knochenmarkspende gänzlich unangetastet! Dr. Angy Etou, Neurochirurgin am XCell-Center in Köln: „Das Knochenmark wird aus dem schwammartigen Gewebe des Knochens entnommen. Meist aus dem größten Knochen, den wir haben, dem Beckenknochen.“ Dafür bedarf es keiner aufwändigen Operation! Nach einer örtlichen Betäubung, von der der Spender nur einen winzigen Einstich spürt, gelangt eine kräftige Kanüle - ohne dass der Spender es merkt - in den Knochen. Dann fließt bis zu einem Viertel Liter rötliches Mark von ganz allein in sterile Glasröhrchen. Etou: „Aus der mit Blut gemischten Flüssigkeit werden im Labor die allein wirksamen adulten Stammzellen herausgefiltert und anschließend transplantiert, das heißt: übertragen.“ Für die Übertragung von Mensch zu Mensch ist es natürlich wichtig, dass die Gewebe sehr ähnlich sind, damit es nicht zu Abwehrreaktionen des Empfängers kommt. Dieses Problem besteht allerdings dann nicht, wenn man zur Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, multiple Sklerose, Arthrose, ALS, Parkinson sowie Folgen eines Schlag- oder Herzanfalls körpereigene Stammzellen aus dem eigenen Knochenmark des Patienten einsetzt. Seit mehr als einem Jahr wird dies mit erstaunlichen Erfolgen im XCell-Center im Kölner Eduardus-Krankenhaus durchgeführt, dem ersten für diese Methode behördlich zertifizierten Behandlungszentrum in Europa. Weitere Informationen unter www.xcell-center.de im Internet.

Schon wieder erkältet?
Wie Sie den Kampf Ihres Kindes
gegen häufige Infekte unterstützen können
Baierbrunn (ots) -
Kinder, die in eine Krippe oder in den Kindergarten gehen, bringen einen Infekt nach dem anderen heim. „Zirka zwölf Infekte im Jahr sind die Regel“, beruhigt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt aus Berlin, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Zwei- bis Vierjährige erwischt es besonders oft. Ihre Abwehr lernt noch, sich gegen die Erreger zu wehren. Auch wenn die häufigen Infekte kein Grund zur Besorgnis sind, können Sie das Immunsystem des Kindes fördern. Eine natürliche Methode, die den Kleinen auch viel Spaß macht, sind Wasseranwendungen nach Kneipp. „Schon Babys können Sie sanft an das Kneippen heranführen“, bestätigt Ursula Uhlemayr, Dozentin für Naturheilkunde aus Burgberg im Allgäu. Bei ganz Kleinen beginnt man zum Beispiel mit sanften Waschungen, körperwarm beginnend und dann kälter werdend. Wichtig: Auf den kalten Reiz sollte immer die Wiedererwärmung folgen. Für Kinder ab zwei Jahren eignen sich schon Wassertreten, Teilgüsse oder Wechselbäder. Sehr einfach in der Anwendung sind zum Beispiel wechselnde Fußbäder: drei Minuten warm, zehn bis fünfzehn Sekunden kalt. Die Kälte- und Wärmereize regen die Durchblutung an und stärken die Abwehrkräfte.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Präventionskampagne Haut:
Vorsicht beim Besuch im Solarium

Auch künstliche UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen
Berlin (ots) -
Solarien und Sonnenstudios sollten so selten wie möglich genutzt werden. Dies empfehlen die Träger der Präventionskampagne Haut. Insbesondere Minderjährige und helle Hauttypen sollten die künstliche Sonne meiden, da ihre Haut besonders empfindlich ist gegen die intensive Strahlung auf der Sonnenbank. Wer den Gang ins Solarium dennoch nicht missen will, sollte einige Hinweise beachten.
„Je jünger und heller die Haut ist, desto problematischer ist der Besuch im Solarium“, sagt Professor Swen Malte John, Experte der Präventionskampagne Haut. Personen, die zudem mehr als 40 Pigmentflecken haben, zu Sommersprossen neigen oder eine genetische Veranlagung zu Hautkrebs besitzen, sollten sich ebenfalls nicht auf die Sonnenbank legen. „Die UV-Strahlung im Solarium kann unter Umständen sogar schädlicher sein als die natürliche“, so der Experte. „Vor allem die intensive UVA-Strahlung dringt bis tief in die Lederhaut ein, wo sie die Haut bis zu sechsmal schneller altern lässt. Die Strahlung kann sogar Hautkrebs verursachen.“
UV-Überempfindlichkeit durch Kosmetika und Medikamente
Unterschätzt wird ebenso, dass die Haut die Kombination von Medikamenten oder Kosmetika mit künstlicher Bestrahlung in manchen Fällen schlecht verträgt. „Bestimmte Stoffe, die in Parfums, Cremes, aber auch in Medikamenten vorkommen, erhöhen die Lichtempfindlichkeit. Dazu zählen zum Beispiel einige Beruhigungs- und Entwässerungsmittel, Antibiotika und Duftstoffe wie Moschus. Sie können heftige Entzündungen oder Sonnenbrände hervorrufen“, sagt Professor John. Daher sollten vor dem Gang ins Sonnenstudio alle Kosmetika entfernt werden. Wer Medikamente einnimmt, sollte sich zudem vom Arzt oder Apotheker beraten lassen, ob diese lichtempfindlicher machen. Zeichen für Unverträglichkeiten sind starke Rötungen wie beim Sonnenbrand, aber auch Schwellungen und Nässen nach der Bestrahlung. In diesem Fall muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Solariumbräune schützt zudem nicht vor dem natürlichen UV-Licht. Eine Umfrage der Präventionskampagne Haut ergab kürzlich, dass fast 40 Prozent der befragten Personen dies nicht wussten. Die UVA-Strahlung lagert das in der Haut vorhandene Pigment lediglich um, bildet es jedoch nicht neu. „Auch wenn man durch die Sonnenbank vorgebräunt ist, in der natürlichen Sonne muss man sich so schützen, als wäre man blass“, rät Hautexperte John.
Anforderungen an Solarien
Die Präventionskampagne empfiehlt darüber hinaus, nur Solarien aufzusuchen, die zertifiziert sind und die Anforderungen der Strahlenschutzkommission erfüllen. Geschultes Personal, die nötigen hygienischen Voraussetzungen und gut sichtbare Informationen zum sicheren Gebrauch der Sonnenbänke sind obligatorisch. Weitere Informationen können bei der Strahlenschutzkommission unter www.ssk.de heruntergeladen werden.
Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 120 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen zur Präventionskampagne: www.2m2-haut.de.


Gestern schick, heute peinlich

Wer seine Tattoos wieder loswerden will,
muss erneut leiden und zahlen
Baierbrunn (ots) -
Sich eine Tätowierung stechen zu lassen ist nicht ganz billig. Das Entfernen wird meist noch teurer - und für ein kosmetisch befriedigendes Ergebnis gibt es keine Garantie. Obwohl spezielle Laser die Körperkunst immer besser beseitigen, widerstehen einige Tattoos der Prozedur hartnäckig. Die Farben Schwarz und Blau lösen sich gut. Weiß, Gelb und Grün aber bereiten oft Probleme: „Da kann es manchmal unerwünschte Farbveränderungen geben“, sagt Dr. Maja Hofmann, Oberärztin an der Berliner Charité, in der „Apotheken Umschau“. Die Prozedur des Laserns wird dann lang und entsprechend teuer. Bis ein Tattoo restlos entfernt ist, sind unter Umständen zwölf Sitzungen oder mehr im Abstand von drei bis vier Wochen erforderlich. Ein Trost für Menschen, die den Fehlgriff rückgängig machen wollen: „Medizinisch ist der Eingriff im Prinzip unbedenklich“, beteuert Dr. Hofmann. Mit dem Lasern soll man aber nur erfahrene Dermatologen betrauen. Sollte das Tattoo eine bestimmte Art von Muttermalen überdecken, kann nur er beurteilen, ob es dort gelasert werden darf. Schlimmstenfalls könnte ein unerkannter Hautkrebs bestrahlt werden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Husten und Hinken
Die häufigsten Alterskrankheiten:
Männer bekommen Bronchitis, Frauen Arthrose
Baierbrunn (ots) -
Nicht das Herz und nicht der Krebs sind es, die den meisten Menschen das Alter verleiden, sondern Lunge und Gelenke. Eine chronische Bronchitis ist die häufigste Erkrankung von Männern jenseits der 75, bei den Frauen ist es der Gelenkverschleiß, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Stark unter Druck gerät mit den Jahren das Gehirn: Jeder dritte über 65-Jährige muss mit Depressionen rechnen, jeder zehnte Achtzigjährige wird dement, und das Schlaganfallrisiko steigt stark an. 80-jährige Frauen haben zu etwa 20 Prozent Osteoporose, etwa ein Viertel eine Blasenschwäche. Jeder achte über 75-Jährige leidet an Brustenge (Angina Pectoris) und hat damit ein hohes Herzinfarktrisiko.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Diabetiker brauchen keine „Extrawurst“
Ernährungsberaterin: Spezielle Diabetiker-Lebensmittel
sind meist unnötig
Baierbrunn (ots) -
Diätprodukte mit dem Aufdruck „für Diabetiker geeignet“ sind in der Regel überflüssig und werden von den meisten Kunden missverstanden. Nicht nur Zuckerkranke, sondern auch Abnehmwillige greifen gern zu diesen Angeboten „und langen zu, im Glauben, davon beliebig viel essen zu können“, beklagt Dr. Astrid Tombek, leitende Ernährungsberaterin am Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Diese Produkte hätten aber in der Regel genauso viele Kalorien wie andere Lebensmittel. Tombek: „Die Folge: Übergewichtige nehmen mehr Kalorien zu sich, als sie wollten.“ Diabetiker bräuchten ohnehin keine „Extrawurst“, so die Ernährungsexpertin. Sie könnten essen, wie andere auch. Viel wichtiger als spezielle Produkte sei für Diabetiker, dass sie die Kohlenhydrat- oder Fettangaben auf den Lebensmitteln beachteten.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Apotheker informieren: Pollen aus dem Weg gehen
Berlin (ots) - 27. Februar 2008 - Heuschnupfen belastet jetzt viele Deutsche und kann in jedem Lebensalter auftreten. „Heuschnupfen sollte unbedingt behandelt werden, denn unbehandelt kann er sich im Lauf der Jahre zu einem Asthma entwickeln“, sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Um die Wirkung der Heuschnupfenmedikamente zu unterstützen, sollte man den in der Luft umherfliegenden Pollen soweit möglich aus dem Weg gehen. Da sich Pollen in der Kleidung und in den Haaren verfangen, sollte man sich vor dem Schlafengehen die Haare waschen. So kann vermieden werden, dass die Pollen in die Bettwäsche gelangen. Damit möglichst wenig Pollen ins Schlafzimmer geraten, sollte man sich hier nicht umziehen und bei geschlossenem Fenster schlafen. Idealerweise sollte nach einem Regenschauer gelüftet werden, dann ist die Luft fast pollenfrei. Gardinen und Teppiche sind Pollenfänger. Sie sollten soweit möglich entfernt werden. Ist dies nicht möglich, sollten die Gardinen häufig gewaschen und die Teppiche häufig gesaugt werden. Bei warmem, trockenem und windigem Wetter fliegen besonders viele Pollen in der Luft. Soweit möglich, sollte man dann das Freie meiden.

Flexibel vernetzt - Nervenzellen verbinden sich ständig neu
Baierbrunn (ots) - Die Nervenzellen des Gehirns bilden kein statisches Netz, sondern können sich je nach Anforderung ständig neu ordnen. Das fanden, laut einem Bericht der „Apotheken Umschau“, Hirnforscher aus Pittsburgh (USA) heraus. Sie beobachteten, dass zum Beispiel ein Geruchsreiz bestimmte Nerven dazu veranlasst, sich unverzüglich zu verbinden. Dadurch sei es dem Gehirn möglich, sich auf einzelne Reize zu konzentrieren und störende Einflüsse auszublenden.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“


Heilende Kräfte der Stammzellen

Europaweit ist das XCell-Center in Köln das erste Institut, das alle gesetzlichen Voraussetzungen zur kompletten Durchführung von Therapien mit körpereigenen adulten Stammzellen erfüllt. Foto: WW-press
WW-press - Stammzellen sind in den vergangenen Wochen mächtig in die Diskussion geraten. Dazu muss man wissen, dass es zwei Sorten von Stammzellen gibt: Die embryonalen und die adulten Stammzellen. Die embryonalen werden - wie der Name schon sagt - aus ungeborenem Leben gewonnen. Das ist ethisch stark umstritten. Aber die Wissenschaft erhofft sich, mit diesen zellularen Alleskönnern, aus denen der Körper mit all seinen Organen entsteht, völlig neue Wege in der Medizin beschreiten zu können. Bis hin zum Züchten von „Ersatzteil-Organen“. Da diese Zellen sich sehr schnell vermehren und extrem teilungsfreudig sind, besteht aber bei einer Behandlung mit embryonalen Stammzellen ein erhöhtes Krebsrisiko. Diese Therapie ist in Deutschland verboten. Ganz anders bei den adulten (erwachsenen) Stammzellen. Adulte Stammzellen haben wir ein Leben lang in unserem Körper. Sie stecken hauptsächlich im Knochenmark, produzieren Blut und sind auch dafür verantwortlich, dass Verletzungen des Körpergewebes geheilt werden können. Dabei sorgen diese adulten Stammzellen dafür, dass nach einer Leberoperation zum Beispiel neue Leberzellen, nach einer Herzoperation neue Herzzellen und, wenn man sich in den Finger geschnitten hat, neue Hautzellen gebildet werden. Stammzellen können also die unterschiedlichsten Eigenschaften entwickeln. Ein erhöhtes Krebsrisiko besteht bei der Behandlung mit adulten Stammzellen nicht. Die berühmte Knochenmarkspende und Transplantation bei Leukämie-Erkrankungen ist nichts anderes als eine Behandlung mit adulten Stammzellen aus dem Knochenmark des Spenders, damit der Blutkrebskranke wieder selbst gesunde Blutzellen produzieren kann. Nahezu auf der ganzen Welt forschen Mediziner, um herauszufinden, wie man mit diesen Alleskönnern kranken Menschen helfen kann. So auch in Köln im XCell-Center, in dem weltweit führend schon seit geraumer Zeit mit erstaunlichem Erfolg regelmäßig Stammzellen-Therapien durchgeführt werden. (Weitere Infos: www.xcell-center.de)

Neue OP für Diabetikerfüße
Beseitigung von Engstellen kann Nervenschmerzen
bei Zuckerkranken lindern
Baierbrunn (ots) -
Viele Diabetiker leiden unter starken Nervenschmerzen, vor allem in Beinen und Füßen. Der Grund ist, dass die erhöhten Zuckerwerte im Blut die Nerven schädigen. Bei einem Teil der Betroffenen spielt noch eine andere Ursache eine Rolle: Die Nerven passieren in der Region zwischen Knie und Fußknöchel verschiedene Engstellen. Geraten sie hier unter Druck, verstärkt das die Schmerzen. Hilfe verspricht eine neue Operationsmethode, bei der die Engstellen beseitigt werden, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Dr. Martin Raghunath, Chefarzt der Plastischen, Hand- und Mikrochirurgie am Caritas-Krankenhaus Lenbach, hat die neue Operationsmethode aus den USA nach Deutschland gebracht. Er rät zu dem Eingriff, wenn andere Therapien nicht helfen und wenn eine Untersuchung bestätigt hat, dass Engstellen den Nerven unter Druck setzen. Weil Studien fehlen, gibt es allerdings noch keine offiziellen Empfehlungen für den Eingriff.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Garnelen ja, aber nicht zu oft
Warum man sich die leckeren Schalentiere
nur wohldosiert gönnen sollte
Baierbrunn (ots) -
So ein Pech: Schalen- und Krustentiere wie Krabben und Garnelen enthalten reichlich Cholesterin und gefährden deshalb potentiell die Blutgefäße. „Allerdings liefern sie, im Gegensatz zu Fleisch, auch ungesättigte Fettsäuren, die die Gefäße schützen“, erklärt Dr. Astrid Tombek, leitende Ernährungsberaterin des Diabetes Zentrums Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Daraus schließt sie: „Mit einer Portion Garnelen fährt man also immer noch besser als mit einer Fleischmahlzeit.“ Nur solle man sie nicht allzu oft und nicht allzu viele davon essen.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Operation Schönheit
Fast eine halbe Million Deutsche begeben sich jährlich
für das Aussehen unters Messer
Baierbrunn (ots) -
Schönheitsoperationen werden immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Auf rund 470.000 im Jahr schätzt Dr. Joachim Graf von Finckenstein, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) die Zahl derartiger Eingriffe für Deutschland. Nach Erkenntnissen seiner Organisation liebäugelt jede zweite Frau damit, sich per Skalpell verschönern zu lassen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Spitzenreiter unter den Eingriffen sind Fettabsaugungen, gefolgt von Korrekturen an den Augenlidern und Brustoperationen. Aber: „Eine Schönheitsoperation ist keine Beauty-Behandlung“, warnt Professor Werner Mang, Chefarzt der Bodenseeklinik in Lindau. Er hat jüngst die Aufklärungskampagne „Vorsicht Schönheitschirurgie!“ gestartet. Die Komplikationsrate von etwa einem Prozent bedeute immerhin, dass bei rund 5.000 Operationen im Jahr etwas schief laufe. Die beste Garantie für eine geringe Komplikationsrate ist ein erfahrener Operateur. Der ist für Patienten aber oft nicht leicht zu erkennen, denn „Schönheitschirurg“ oder „Ästhetischer Chirurg“ darf sich im Prinzip jeder approbierte Arzt nennen. Ein ausgewiesener Spezialist ist jedoch (neben einigen wenigen Fachärzten spezieller Gebiete) nur der „Facharzt für Plastische (und Ästhetische) Chirurgie“ mit sechsjähriger Facharzt-Ausbildung. Er hat unter Aufsicht mindestens 600 entsprechende Operationen durchgeführt.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Planvoll in die Elternzeit
Zwei Wochen nach der Geburt muss die Firma wissen,
wie lange Sie wegbleiben
Baierbrunn (ots) -
Frauen, die nach der Geburt eines Babys in ihren Beruf zurückkehren wollen, tun gut daran, sich rechtzeitig zu Experten in eigener Sache zu machen. Viele Chefs sind bei der Planung keine Hilfe; auch sie kennen sich mit Mutterschutz, Elternzeit und Teilzeitansprüchen nicht immer aus. Eigenes Know-How ist deshalb immer ein Vorteil. Die wichtigste Frage: Wie lange gehe ich in Elternzeit, sollten Schwangere schon vor der Geburt entscheiden, rät das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Spätestens zwei Wochen danach muss der Arbeitgeber schriftlich informiert sein. Meist ist es einfacher, die Elternzeit zu verlängern, als sie zu verkürzen. Denn viele Firmen stellen eine Schwangerschaftsvertretung ein, deren Vertrag eher ausgedehnt als vorzeitig beendet werden kann.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Epidemiologe sieht klaren Zusammenhang
von AKW und Leukämie bei Kleinkindern

Hamburg (ots) - Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, Wolfgang Hoffmann, hat vor einer Verharmlosung der Leukämiegefahr im Umkreis deutscher Atomkraftwerke gewarnt. „Ich kenne wenige epidemiologische Studien, die einen so klaren Befund haben wie diese“, sagte Hoffmann dem Greenpeace Magazin über die im Dezember veröffentlichte KiKK-Studie des Mainzer Kinderkrebsregisters. Die Untersuchung hatte ein erhöhtes Leukämierisiko von Kleinkindern in der Nähe von AKW ergeben, die Autoren und zahlreiche Politiker hatten aber einen kausalen Zusammenhang zurückgewiesen. „Vielleicht möchten sie nicht in den Verdacht geraten, Panik zu schüren. Aber mir erscheint die derzeitige Interpretation voreingenommen.“
„Es ist aus epidemiologischer Sicht völlig unwahrscheinlich, dass die Erhöhung an einem bisher unbekannten Faktor liegt, der mit den AKW nichts zu tun hat“, erklärte Hoffmann, Professor für Community Medicine an der Universität Greifswald und Mitglied im Expertengremium, das die umstrittene Studie begleitet hat. „Wenn jetzt einige sagen, das liegt vielleicht an den häufigen Bergwanderungen mancher Familien, an der Nähe zu Kirchtürmen, Flüssen etc., erscheint mir das etwas willkürlich und an den Haaren herbeigezogen.“
Über die Untersuchung, die derzeit von der Strahlenschutzkommission geprüft wird, sagte Hoffmann, es sei „die größte, genaueste und längste Studie, die man in Deutschland zu diesem Thema machen kann.“ Sie sei „gewissermaßen die definitive Untersuchung“, auch weltweit gebe es „keine andere, die eine solche Aussagekraft hat“.
Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass ein Nachweis „unmittelbarer Kausalität“, wie bei Vorlage der Studie von etlichen Politikern verlangt, überhaupt „nur in Ausnahmefällen“ gelingen könne. Sie werde auch „nur bei ganz bestimmten Themen“ gefordert, „und die Atomkraft ist so eine“. Prof. Hoffmann: „Hätte die Studie keinen Zusammenhang zwischen der Leukämie und AKW-Standorten gefunden, dann hätten viele der jetzigen Kritiker vermutlich das Ergebnis sehr viel bereitwilliger akzeptiert, anstatt nur auf die verbliebenen Unsicherheiten zu verweisen.“

Schutzimpfung gegen Grippe auch jetzt noch sinnvoll
Berlin (ots) - 21. Feb. 2008 - Die Grippewelle hat Deutschland erreicht, aktuell ist vor allem der Südwesten betroffen. „Wer noch nicht gegen Grippe geimpft ist, sollte dies schnellstmöglich nachholen“, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Es ist derzeit genügend Impfstoff in den Apotheken vorrätig.“
Besonders wichtig ist die Grippeimpfung für Menschen über 60 Jahre und bei vielen chronischen Erkrankungen. Auch Menschen, bei denen eine Abwehrschwäche bekannt ist, sollten sich impfen lassen. Wichtig ist die Influenza-Impfung für alle Beschäftigten in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, wie Krankenhäusern, Altenheimen, Arztpraxen und Erziehungseinrichtungen. Nach einer Grippeimpfung braucht das Immunsystem ein bis zwei Wochen, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. Wegen der sich ständig ändernden Eigenschaften der Grippeviren muss die Impfung jährlich wiederholt werden.
Die Grippeschutzimpfung ist die effektivste und kostengünstigste Vorsorgemaßnahme gegen Virusgrippe. Die Kosten für die Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen und in der Regel auch von den Privatkassen übernommen. Praxisgebühr ist für diese Vorsorgemaßnahme nicht zu zahlen.

Prostatakrebs: Neue Trends in der Diagnostik
Königstein/Taunus (ots) - Je früher ein Prostatakrebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden. Die gängigen Tests zur Früherkennung mittels „PSA-Wert“ bringen allerdings nicht immer Klarheit. Darüber berichtet die Zeitschrift „Naturarzt - Ihr Gesundheitsratgeber“ in ihrer März-Ausgabe.
Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) gehörte lange zum Standard in der Diagnose des Prostatakarzinoms. Über die Bewertung des PSA-Wertes wird jedoch seit Jahren gestritten. Vor einigen Jahren wurde er aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen herausgenommen.
PSA ist ein Eiweißstoff, den die Prostata produziert. Er ist aber nicht nur bei Prostatakrebs erhöht, sondern auch bei jeder anderen Prostataerkrankung, wie z.B. der gutartigen Prostatavergrößerung sowie bei Prostataentzündungen. Auch Ejakulationen und Fahrradfahren erhöhen den PSA-Wert. Der Wert steigt auch bei gestörter Blasenentleerung mit Neigung zum Harnrückhalt - was für viele der Patienten ja durchaus typisch ist.
Im Unterschied zu früher, als man stets von einer PSA-Norm „unter 4“ gesprochen hat, werden heute altersspezifische Normen erhoben. Bei Patienten unter 70 bzw. 60 Jahren liegen die oberen Normgrenzen niedriger. Für Prostatakrebs spricht ein zügiger Anstieg des PSA-Wertes. Auch zweistellige PSA-Werte, vor allem wenn sie noch Steigerungstendenz zeigen, sind immer suspekt.
Seit einiger Zeit kann der Gesamt-PSA-Wert unterteilt werden in sogenanntes komplexiertes und freies PSA. Vor allem letzteres ist stark erniedrigt bei Prostatakrebs und entzündlichen Prostataerkrankungen. Aus dem Quotienten freies PSA (fPSA) zu Gesamt-PSA (tPSA) können Rückschlüsse auf mögliche Bös- oder Gutartigkeit des Befundes gezogen werden. Bei Drüsen mit einer Größe über 40 cm³ liefert der Quotient jedoch oft keine verlässlichen Ergebnisse mehr.
Seit kurzem wird ein neuartiger Urintest unter dem Namen PCA3 angeboten. PCA3 bedeutet Prostata Cancer Gene 3, es wird im Urin bestimmt. Im Unterschied zu PSA steigt dieser Wert nur bei Prostatakrebs an, nicht bei der gutartigen Vergrößerung oder Entzündungen. Fachleute stufen diesen Test in geeigneten Fällen - z.B. bei ansteigenden PSA-Werten ohne besondere Organvergrößerung - als eine sinnvolle zusätzliche Diagnosemöglichkeit ein. Die Kosten des Tests werden derzeit allerdings nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Der Preis für Selbstzahler beträgt circa 330,— Euro.

Vorsorge rettet Augenlicht
Diabetiker sollen auch ohne Beschwerden regelmäßig zum Augenarzt
Baierbrunn (ots) -
Alle sechs bis zwölf Monate sollten Diabetiker vorsorglich ihre Augen kontrollieren lassen. Auch bei guter Zuckereinstellung kann es zu Problemen in der Netzhaut kommen. Aber je gewissenhafter Zuckerkranke bei Ernährung und Therapie sind, um so weniger Sorgen müssen sie sich machen. Grund für die Augenprobleme sind Schäden an kleinsten Blutgefäßen, die der Augenarzt gut erkennen und behandeln kann. „Viele gehen aber zu spät zum Augenarzt, wenn kaum noch etwas zu retten ist“, beklagt Professor Dr. med. Klaus Riedel, leitender Arzt der Augenklinik Herzog Carl Theodor in München Nymphenburg im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Wird die Diabetes-Therapie einmal geändert, sollten Patienten sogar in kürzeren Abständen zur Untersuchung gehen. „Nicht nur zu hohe, sondern auch zu niedrige Blutzuckerwerte können die Netzh
aut schädigen“, so Riedel.
Quelle: Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“

Bei Schlaflosigkeit gelassen bleiben
Hamburg (ots) - 19. Februar 2008 - Nicht nur unser Körper verändert sich im Laufe der Jahre, auch unser Schlaf. „Die Schlafarchitektur, also die Verteilung der Schlafstadien, wird instabiler“, erklärt Professor Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums Regensburg, jetzt in BRIGITTE WOMAN (die neue Ausgabe 3/07 ist ab morgen im Handel).
So nehmen zum Beispiel die Tiefschlafphasen, in denen unser Immunsystem auf Hochtouren arbeitet und das Gehirn neue Zellen aufbaut, kontinuierlich ab: Von 19 Prozent bei jungen Erwachsenen auf nur noch 3 Prozent bei den 36- bis 50-Jährigen. „Das ist völlig normal, eine natürliche Umstellung und keine Krankheit“, betont Zulley. Allen, die nachts häufig wach liegen, rät der Schlafforscher, möglichst gelassen zu bleiben. Und nicht wie viele der 20 Millionen Deutschen, die an Schlafstörungen leiden, zu Schlafmitteln zu greifen.

Hartnäckiger Winterblutdruck
Bluthochdruck ist im Winter schwieriger zu behandeln
Baierbrunn (ots) -
Im Winter sprechen Patienten schlechter auf die Behandlung eines arteriellen Bluthochdrucks an als im Sommer. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, fanden dies Wissenschaftler der Georgetown-Universität in Washington (USA) heraus, die die Behandlungsdaten von rund 440.000 ehemaligen Soldaten mit Bluthochdruck überprüften. Dabei zeigte sich, dass die Blutdruckwerte im Sommer stets besser waren als im Winter. Sie vermuten, dass an den Ernährungsgewohnheiten liegt: Menschen essen im Winter fettreicher und bewegen sich weniger.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Das Heil-Geheimnis der Pflanzen
Die 30 wirksamsten Frauen-Kräuter
Hamburg (ots) -
Die Heilkraft der Kräuter ist seit Jahrtausenden bekannt und wird auch heute gerne eingesetzt. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (3/2008, EVT: 20. Februar) berichtet, vertrauen 80 Prozent der deutschen Frauen auf die Pflanzenmedizin. Deren Wirkung wird heutzutage mit modernsten Methoden systematisch untersucht. „Ziel einer modernen Phytotherapie muss es sein, die alte Heilkunst auf eine rationale und nachvollziehbare Basis zu stellen,“ sagt Prof. Dr. Theo Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie an der Uni Frankfurt. Derzeit sind von den weltweit 2000 Heilpflanzen gerade mal 10 Prozent erforscht. Doch neue Erkenntnisse und Forschungsresultate gibt es besonders für Frauen.
So kann laut einer Studie der Schmerzklinik Kiel das Extrakt der Pestwurz Migräneattacken um 58 Prozent reduzieren. Hintergrund: Der Inhaltsstoff Petasin wirkt stark krampflösend. Bei hormonell bedingter Migräne empfiehlt sich dagegen Frauenwurzel. Die darin enthaltenen Alkaloide und Seifenstoffe greifen ausgleichend in den Hormonhaushalt ein und helfen vor allem jüngeren Frauen. Da die Inhaltsstoffe bei falscher Dosierung schaden können, wird Frauenwurzel heute vor allem als homöopathisches Mittel eingesetzt. Gegen Wechseljahresbeschwerden hilft wiederum Rotklee, dessen hormonähnliche Isoflavone den Östrogenmangel lindern. Zusätzlich fördert Rotklee den Kollagenaufbau in den oberen Hautschichten und glättet Falten. Die Einnahme sollte allerdings immer mit dem Frauenarzt abgestimmt werden.
Ob Kreislaufprobleme oder Gallenleiden, Schlafstörungen oder Völlegefühl, - gegen nahezu alle Frauenbeschwerden ist ein Kraut gewachsen. In einem großen Pflanzen-Abc von Ackerschachtelhalm (wirkt gegen Harnwegsinfekte) bis Zaubernuss (gegen Hautprobleme) informiert VITAL über Heilkräfte und Anwendung der 30 wirksamsten Frauen-Kräuter, die meist je nach Bedarf als Tee, Kompressen oder als Badezusatz eingesetzt werden.
Quelle: VITAL

Hundemalaria in 2008 wieder auf dem Vormarsch
Durch rechtzeitige Prävention Krankheiten verhindern

Eier legende Auwaldzecke. Das Weibchen legt ca. 3.000 Eier. Wenn es mit den Erregern der Hundemalaria infiziert ist, sind auch ihre Eier mit den Erregern infiziert. Alle Zecken, die sich aus den Eiern entwickeln, können die Hundemalaria bei ihrer nächsten Blutmahlzeit übertragen. Hierin liegt die große Gefahr der Verbreitung. Quelle: „obs/bpt/www.zeckenfilm.de“
Frankfurt/Main (ots) - Kaum hat das Jahr begonnen, so werden von Tierärzten wieder schwere Infektionen der Babesiose gemeldet, die auch häufig als Hundemalaria bezeichnet wird. Diese Krankheit wird von der Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) übertragen. Der bisherige milde Winter begünstigt ihre Ausbreitung und das Infektionsrisiko für Hunde. Bis vor einigen Jahren galt die Hundemalaria als Reisekrankheit, die durch Urlaubsreisen oder durch Importhunde nach Deutschland eingeschleppt wurde. Heute beträgt die Zahl der mit dieser gefährlichen Krankheit infizierten Hunde pro Jahr einige tausend Fälle in Deutschland. Aufgrund der Gefährlichkeit dieser Krankheit und der steigenden Fallzahlen empfiehlt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) deshalb allen Hundehaltern, ihre Tiere rechtzeitig vor der beginnenden „Zeckensaison“ vor den gefährlichen Zecken präventiv zu schützen. Hierzu verfügt der Tierarzt über wirksame Medikamente mit Zweifachwirkung, die sowohl die Zecken vom Hund abschrecken als auch in kurzer Zeit abtöten.
Erreger der Hundemalaria werden bei der Blutmahlzeit übertragen
Bei der Hundemalaria, einer der menschlichen Malaria sehr ähnlichen Infektionskrankheit, werden die roten Blutkörperchen des Hundes zerstört. Der Verlauf der Krankheit ist meist akut, unbehandelt in der Regel tödlich. Immer häufiger, so sagte Professor Ingo Nolte, Direktor der Klinik für Kleintiere der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf dem bpt-Pressesymposium, müssen Tierärzte neben der Babesiose bei Hunden auch andere schwere, durch die Erreger von Zecken und Mücken übertragene Krankheiten therapieren. Beispiele hierfür sind die Ehrlichiose, die Hepatozoonose und eine schwächere Form der Babesiose, die durch die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) übertragen wird. Neben Zecken übertragen auch Mücken schwere Infektionskrankheiten, wie die Herzwurmkrankheit oder die Leishmaniose. Sie ist auch für den Menschen gefährlich.
Prävention gegen Erregerübertragung
Um den Hund wirkungsvoller als bisher vor Zecken und Mücken zu schützen, wurde eine gemeinsame Leitlinie des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte, der Bundestierärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin und der DVG Fachgruppe Parasitologie und parasitäre Krankheiten unter Federführung von Professor Eberhard Schein, Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin, erarbeitet, die den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung bei der Prävention gegen die Übertragung gefährlicher Erreger berücksichtigt. So empfiehlt die Leitlinie insbesondere Medikamente mit zweifacher Wirkung beim Hund einzusetzen, die sowohl die Zecken und Mücken abschrecken als auch schnell abtöten. Medikamente mit Zweifachwirkung, so sagte Professor Heinz Mehlhorn, Direktor des Instituts für Zoomorphologie, Zellbiologie und Parasitologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auf dem bpt-Pressesymposium, seien grundsätzlich der beste Schutz. Denn wenn keine Zecke oder Mücke auf den Hund kommt, kann sie ihn auch nicht stechen und ihre Erreger übertragen.
Die zur Abwehr von Zecken und Mücken eingesetzten Medikamente mit zweifacher Wirkung, wie das Permethrin, werden auch zur Behandlung von Säuglingen ab dem 3. Lebensmonat und bei Kleinkindern mit Köpfläusen und Krätze (Skabies) sowohl vom Robert-Koch-Institut, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.


Stress-Pickel

Warum die Haut unter seelischen Belastungen leidet
Baierbrunn (ots) -
Die Haut gilt als Spiegel der Seele. Auf Stress reagiert sie oft mit Rötungen und Entzündungen, auch Pickel blühen auf. Warum das so ist, fanden Forscher der Universität Kalifornien im Versuch mit Mäusen heraus, berichtet die „Apotheken Umschau“. Bei den Tieren nahm unter Stress die Menge keimtötender Substanzen in der oberen Hautschicht deutlich ab. Aufregung und Ärger schwächen demnach den Schutzschild der Haut.
Quellen: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Gefährliche Behutsamkeit
Bei Babypflege auf keinen Fall mit dem Föhn den Po trocknen
Baierbrunn (ots) -
Falsch verstandene Behutsamkeit bei der Pflege von Babys empfindlichem Po: Manche Eltern greifen beim Trocknen zum Föhn. Die heiße Luft entzieht der Haut jedoch viel Feuchtigkeit und macht sie noch empfindlicher. „Außerdem verbrennen sich immer wieder Kinder daran“, berichtet der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Noch fataler, wenn die Kleinen plötzlich Druck verspüren: „Sie können gar einen Stromschlag bekommen, wenn sie plötzlich pinkeln und der Strahl in das eingeschaltete Gerät trifft“, schreibt Busse. Ein weiches Handtuch, mit dem die empfindliche Haut behutsam abgetupft wird, ist das Richtige für den Babypo. Wichtig: Die Hautfalten sorgfältig trocknen.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

20 Prozent mehr Fehltage wegen Ess-Störungen
Hamburg (ots) - Immer mehr Menschen leiden unter so schweren Ess-Störungen, dass sie deshalb nicht arbeiten können. Wie aktuelle Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen, verursachten Ess-Störungen im vergangenen Jahr allein bei den TK-Versicherten rund 54.000 Fehltage - 20 Prozent mehr als noch zwei Jahre zuvor. Bezogen auf die deutsche Bevölkerung schlugen Ess-Störungen im vergangenen Jahr mit fast 600.000 Krankheitstagen zu Buche. Hundert Menschen müssten 27 Jahre lang arbeiten, um diese Fehltage nachzuholen.
Nicht nur die Zahl der an Magersucht oder Bulimie erkrankten Menschen ist gestiegen, die Betroffenen sind davon auch deutlich länger außer Gefecht gesetzt: 75 Tage war ein Magersucht- oder Bulimiekranker 2007 durchschnittlich krankgeschrieben - elf Tage länger als noch zwei Jahre zuvor.
„Diese Zahlen sind alarmierend“, sagt TK-Ernährungsexpertin Maike Schmidt. „Die Tatsache, dass jeder zweite Deutsche zu dick ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf der Gegenseite fast jedes zehnte Mädchen unter 18 Jahren zu dünn ist“, so Schmidt. Rund 1,9 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes deutlich untergewichtig - besonders häufig betroffen sind junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren. Jeder dritte Magersüchtige gilt als chronisch krank, jeder zehnte stirbt daran.
„Ess-Störungen können in der Pubertät so plötzlich und unerwartet auftreten wie Pickel. Wenn Teenager ständig auf die Waage steigen, um ihr Gewicht zu kontrollieren, kann dies der Anfang einer langen Leidensgeschichte sein“, sagt TK-Ernährungsexpertin Maike Schmidt. Obwohl sie häufig in diesem Lebensalter ihren Anfang nehmen, seien Ess-Störungen keine pubertäre Phase, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Schmidt: „Im schlimmsten Fall ist die Gewichtsabnahme so drastisch, dass lebensbedrohliche körperliche Schäden entstehen. Durch die Mangelernährung kommt es zu Kreislaufstörungen und extrem niedrigem Blutdruck. Herzstillstand und Nierenversagen können die Folge sein.“

Erkältungs-Erste-Hilfe-Set fürs Büro
Eschborn (ots) - Mit einem kleinen Erkältungs-Erste-Hilfe-Set fürs Büro kommt man trotz Schnupfen gut über den Arbeitstag. Was hinein gehört, erklärt die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2008.
Zwei bis fünfmal leidet ein Erwachsener jedes Jahr an einer Erkältung. Medikamente aus der Apotheke lindern die Symptome. Die immer wiederkehrende Streitfrage, ob Präparaten mit nur einem Wirkstoff oder aber einem Kombipräparat gegen gleich alle möglichen Erkältungsbeschwerden der Vorzug zu geben ist, klärt der Schnupfenpatient am besten persönlich in der Apotheke. Ein paar Tipps vorab: Reagiert die Nase auf die Heizungsluft mit Trockenheit, dann helfen Sprays mit isotonisierter Meersalz- oder Kochsalzlösung. Sie unterstützen die Schleimhaut in ihrer natürlichen Schutzfunktion bei der Abwehr von Krankheitserregern. Daneben verhindern Lutschpastillen aus Isländisch Moos oder Salzen, aber auch Bonbons, die Salbei oder Eukalyptus enthalten, ein Austrocknen der Rachenschleimhaut. Sie lindern auch einen durch Trockenheit ausgelösten Reizhusten. Bei Halsentzündungen helfen Lutschtabletten mit antientzündlichen und desinfizierenden Wirkstoffen. Zusätzliche schmerzbetäubende Arzneistoffe befreien von Halsschmerzen.
Natürlich möchte niemand seine Viren an die Kollegen weiterreichen. Die Gefahr kann man bereits durch häufigeres Händewaschen vermindern. Aber auch einzeln verpackte Hygienetücher leisten hier gute Dienste.

Handy stört Blutzuckermessung
Eschborn (ots) - Eigentlich ist Blutzuckermessen kinderleicht. Doch hinter der einfachen Handhabung der modernen Blutzuckermessgeräte steckt eine hochempfindliche Technik. Was Diabetiker beachten müssen, um zuverlässige Werte zu erhalten, erläutert die »Neue Apotheken Jllustrierte« in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2008.
Vor der Blutentnahme die Hände nur mit warmem Wasser waschen und gut trocknen. Bereits geringe Rückstände von Zucker, Schmutz, Seife oder Wasser können die Ergebnisse verfälschen. Auf Desinfektionsmittel kann man hier verzichten. Die Blutentnahme selbst ist weniger schmerzhaft, wenn man nicht direkt in die Fingerkuppe, sondern seitlich einsticht. Kräftiges Drücken zur Blutgewinnung sollte man vermeiden, denn auf diese Weise könnte Gewebeflüssigkeit den Blutstropfen verdünnen. Das würde zu falschen Werten führen.
Damit elektromagnetische Felder die Geräteelektronik nicht stören, sollte man das Blutzuckermessgerät während des Messvorgangs nicht direkt neben dem Handy ablegen. Auch die Blutzuckermessstreifen mögen eine sorgsame Aufbewahrung. Geldbeutel und Hosentaschen eignen sich dazu nicht, denn die empfindliche Messzone der Streifen reagiert auf Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen mit ungenauen Messergebnissen. Am sichersten verwahrt man sie in ihrem Originaldöschen mit fest verschlossenem Deckel, in dem sich als Schutz gegen Luftfeuchtigkeit ein Trockenmittel befindet. Treten Unsicherheiten oder Probleme im Umgang mit den sensiblen Geräten auf, helfen unter anderem die Apotheken mit Rat und Tat weiter.

„Billigarbeit in der Pflege ist nicht legal“
Berlin/Hannover (ots) - „Europa-Forum“
thematisierte Europäisierung der Pflege und Schwarzarbeit

Die Pflegebranche blickt einem wichtigen Termin entgegen: 2009 oder spätestens 2011 kann die Bundesregierung die bestehende Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit aufheben. Konkret heißt das: Dann dürfen osteuropäische Arbeitnehmer uneingeschränkt in Deutschland arbeiten. Was bedeutet das, insbesondere für das jetzt schon gravierende Problem der illegalen Beschäftigung in der Pflege? Dazu positionierten sich die Referenten des gestrigen „Europa-Forums“ der „Altenpflege+Propflege 2008“ in Hannover eindeutig.
„Schwarzarbeit ist illegal und wird bekämpft, denn sie verursacht Steuer- und Sozialversicherungsausfälle. Aber auch Billigarbeit ist nicht legal“, stellte Dr. Günther Schauenberg klar. Der Leiter des Bereichs „Internationale Beziehungen“ der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit stellte die momentan diskutierten legalen Beschäftigungskonstellationen vor. „Wenn jemand zu Dumpinglöhnen arbeiten muss, fällt das ebenfalls unter den Begriff Schwarzarbeit“, stellte der Referent fest. „Denn auch diese so genannten Billigarbeitsverhältnisse werfen zahlreiche Probleme auf - von Steuerausfällen bis zu Notsituationen in den Familien, wenn die Hilfe wegen Krankheit ausfällt. Auch sie werden von der zuständigen Behörde verfolgt.“
In seiner Eröffnungsrede brachte es Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter e.V. (bpa) und des europäischen Dachverbands ECHO, mit drei Fragen an die Politik auf den Punkt: „Kommt die Arbeitnehmerfreizügigkeit 2009 oder 2011? Was gedenkt die Regierung gegen die sich ausbreitende Schwarzarbeit zu unternehmen? Inwieweit werden die vom bpa gemachten Vorschläge berücksichtigt? Unserer Ansicht nach sollten Familien den finanziellen Aufwand für Haushaltshilfen steuerlich geltend machen können; darüber hinaus sollten gegebenenfalls finanzschwache Haushalte direkt unterstützt werden.“
Klare Worte zu Billig-Pflegeangeboten kamen auch von Seiten der Politik. „24 Stunden, sieben Tage die Woche, für 1.000,— Euro und ohne soziale Absicherung - das ist Ausbeutung“, sagte Kajo Wasserhövel, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. „Wir sind gegen Schwarzarbeit. Wir müssen dafür vielmehr dafür sorgen, dass Arbeitsplätze qualitativ hochwertig sind. Dazu muss Deutschland seine Hausaufgaben machen.“ Für ihn ist im Kampf gegen Schwarzarbeit mehr Information das Mittel der Wahl. Sein Ministerium brauche weitere Bündnispartner, die sich eindeutig gegen illegale Beschäftigung aussprechen, appellierte er. Darüber hinaus warnte der Politikvertreter vor der Illusion, dass durch ein Legalisieren von illegalen Beschäftigungsverhältnissen die Probleme gelöst werden könnten.
Gemeinsam mit anderen arbeite sein Ministerium momentan an Vorschlägen, um Familien, die Hilfe für pflegebedürftige Angehörige benötigen, zu unterstützen. Zusätzlich zur bestehenden Regelung der steuerlichen Absetzbarkeit gebe es aktuell Überlegungen, im Pflegebereich weitere Impulse zu setzen, informierte Staatssekretär Wasserhövel.
Andere Nationen haben den Pflege-Arbeitsmarkt bereits geöffnet. So beschloss die italienische Regierung 2006, alle Arbeitsverhältnisse zu legalisieren. Für Dr. Piero Calandriello, ECHO-Repräsentant für Italien und Gesprächspartner in der Forums-Diskussion, ist das keine Option. Aktuell gebe es 500.000 legale nicht-italienische Pflegekräfte und 400.000 Illegale, die ohne jegliche Autorisierung und unter sehr schlechten Bedingungen arbeiten, berichtete er. „Das kann keine Lösung sein“, so Calandriello. „Schwarzarbeit gibt es immer noch und die Regierung wird dem Bedarf weiterhin nicht gerecht.“
Zum Abschluss des Europa-Forums „Pflege grenzenlos in Europa - ausländische Pflegekräfte zwischen Schwarzarbeit und Arbeitnehmerfreizügigkeit 2009“ plädierte bpa-Präsident Bernd Meurer dafür, die bevorstehenden Öffnung des Pflege-Arbeitsmarkt nicht nur negativ zu sehen: „Die ‘europäische Herausforderung in der Pflege’ ist Anlass zu Befürchtungen, eröffnet jedoch auch Chancen. Tatsache ist: Mit der Überalterung der Gesellschaft wächst der Pflegebedarf und ein Personalmangel entsteht. Ein Plus an Pflegekräften könnte dem entgegenwirken und einen Beitrag dazu leisten, den Bedarf zu decken. Arbeitgeber sollten die Arbeitnehmerfreizügigkeit als Chance begreifen: Wenn Pflegekräfte aus osteuropäischen Staaten eine EU-Arbeitsgenehmigung bekommen, dürfen Pflegeanbieter sie als qualifizierte Pflegekraft oder als Haushaltshilfe regulär beschäftigen.“

Schnupfen je nach Auslöser unterschiedlich behandeln
Berlin (ots) - 13. Februar 2008 - Wenn jetzt die Nase läuft, kommen eine Erkältung oder ein Heuschnupfen als Ursache in Frage. Einerseits kursieren im Winter verstärkt Erkältungsviren, die durch Tröpfcheninfektionen übertragen werden. Ein Erkältungsschnupfen dauert etwa eine Woche lang, das Sekret ist teilweise zähflüssig. Andererseits fliegen durch die milde Witterung bereits die ersten Pollen, insbesondere Erlen- oder Haselpollen. Heuschnupfen bleibt als allergische Reaktion so lange bestehen, wie die auslösenden Pollen eingeatmet werden. Typisch ist ein wässriger Fließschnupfen.
Schnupfen wird je nach Auslöser mit unterschiedlichen Nasensprays behandelt. Einige Nasensprays gegen Erkältungsschnupfen verengen die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. „Sie sollten nicht länger als fünf Tage lang angewendet werden, pro Tag nicht mehr als drei Sprühstöße“, sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Nasensprays gegen Heuschnupfen enthalten antiallergische Wirkstoffe und können längerfristig angewendet werden. Unkonservierte Nasensprays sind nach der erstmaligen Anwendung nur begrenzt haltbar. Gegen Heuschnupfen gibt es weitere Darreichungsformen, etwa Augentropfen oder Tabletten.

Schreien bis zur Ohnmacht
Affektkrampf beim Kleinkind:
Dramatisches Bild, und doch meist harmlos
Baierbrunn (ots) -
Kleinkinder können sich in eine richtige Ohnmacht schreien, etwa nach einem heftigen Schreck, vor Schmerz oder sogar aus Wut. Sie halten dann die Luft an und sind kurzzeitig bewusstlos. „Das wird als Affektkrampf bezeichnet, ist aber harmlos und hat mit echten Krampfanfällen nichts zu tun“, beruhigt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Sobald das Kind bewusstlos ist, setzt die automatische Atmung wieder ein und es wacht auf. Dann ist es Zeit zum Trösten. Nur wenn eine solche Bewusstlosigkeit anders verlaufe, so Busse, müsse ein Kinderarzt entscheiden, ob noch spezielle Untersuchungen nötig sind.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“


Das Ende der Stille -
Sehr gute Hörerfolge mit dem künstlichen Innenohr
Baierbrunn (ots) -
Cochlea-Implantate ermöglichen stark Hörgeschädigten mittlerweile so gutes Hören, dass Experten zunehmend zu einem frühzeitigen Einsatz raten. In einer Operation platzieren die HNO-Chirurgen Elektroden in der Schnecke des Innenohres. Sie gibt von außen weitergeleitete Töne an den Hörnerven weiter. Zur Zeit bekommen rund 1.200 Patienten pro Jahr diese Hörhilfe. Aber für bis zu 5.000 Deutsche wäre sie jährlich angebracht, sagt Joachim Müller-Deile von der Universitäts-HNO-Klinik Kiel in der „Apotheken Umschau“. Hören mit dem Implantat unterscheidet sich zwar immer noch stark von natürlichen Höreindrücken. Haben sich die Patienten aber erst einmal an den Ersatz gewöhnt, können sie Gesprächen wieder folgen, telefonieren und Umweltgeräusche richtig einordnen. Einige genießen sogar wieder Musik. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn der Einsatz erfolgt, bevor jemand ganz taub ist. Keine Zeit verlieren darf man bei taub geborenen Kindern, sagt Joachim Müller von der Universität Würzburg: „Sie sollten so früh wie möglich mit Chochlea-Implantaten versorgt sein. Dann haben sie gute Chancen auf einen normalen Spracherwerb.“
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Zeit ist Hirn
Warum es so wichtig ist, bei Schlaganfall-Verdacht schnell zu handeln
Baierbrunn (ots) -
Die meisten Behinderungen entstehen in Deutschland als Folge eines Schlaganfalls. Bettlägerigkeit für den Rest des Lebens, ausgeprägte Geh- und Sprachstörungen könnten aber deutlich seltener werden, wenn vom Schlaganfall getroffene Menschen innerhalb der ersten drei Stunden nach dem Ereignis ein gut ausgerüstetes Krankenhaus erreichen. Im Übergangsgebiet zwischen dem gesunden Gehirn und dem Bereich, in dem es zu einem Sauerstoffmangel oder einer Einblutung gekommen ist, kann durch rechtzeitige Therapie viel gerettet werden, denn die dortigen Nervenzellen kämpfen ums Überleben. „Sie haben zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel, zumindest eine Zeitlang“, erklärt Professor Ulrich Dirnagl, Neurologe am Berliner Universitätsklinikum Charité in der „Apotheken Umschau“. Je nach Ursache des Schlaganfalls werden die Ärzte versuchen, die Blutversorgung wieder zu verbessern, eine Blutung zu stoppen und Schwellungen abzubauen, so dass nur mittelbar betroffene Hirnareale nicht auch noch irreparable Schäden erleiden. Die meist kleinen Schadenszentren, die unwiederbringlich untergehen, kann das Gehirn oft kompensieren. Dazu dienen Rehabilitationsmaßnahmen, die schon beginnen sollten, sobald die unmittelbare Gefahr für den Patienten gebannt ist.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Mehr Sex, besseres Sperma
Neue Studie stellt bisherige Empfehlungen infrage
Baierbrunn (ots) -
Paaren mit Kinderwunsch wurde bisher zu mehrtägigen Sexpausen geraten. Die „Apotheken Umschau“ berichtet nun über eine australische Studie, welche das Gegenteil zu beweisen scheint: Ein Team der Universität Sydney untersuchte die Samenflüssigkeit von 42 Männern nach dreitägiger Enthaltsamkeit sowie nach einer Woche mit täglichen Ejakulationen. Bei 37 Teilnehmern hatte sich die Spermaqualität im zweiten Fall deutlich verbessert.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Nichtraucherkampagne Rauchfrei 2008
AOK hilft Rauchern beim Aufhören
Bonn (ots) -
Es ist wieder soweit: Die größte Nichtraucheraktion in Deutschland startet. Und die AOK ist erneut dabei und unterstützt Raucherinnen und Raucher auf ihrem Weg in die Rauchfreiheit und damit zu mehr Lebensjahren in Gesundheit.
In allen AOK-Geschäftsstellen gibt es die Teilnahmeunterlagen zum Wettbewerb „Rauchfrei 2008“ ebenso wie kostenlose Broschüren mit nützlichen Tipps zum erfolgreichen Rauchstopp. Im Internet unter www.aok.de/ich-werde-nichtraucher beantworten erfahrene AOK-Experten im Ratgeberforum alle Fragen zum Ausstieg; zudem unterstützen sich die Forumsteilnehmer gegenseitig auf ihrem Weg zum Nichtraucher. AOK-Versicherten steht ein spezielles Internet-Nichtrauchertraining zur Verfügung, welches ca. zwei Monate lang mit Briefen per Mail Hilfestellung beim Rauchstopp und in der ersten Zeit als Nichtraucher gibt.
„Wer jetzt draußen vor der Tür rauchen muss, auch dem kann unser Internet-Training helfen, endlich von der Zigarette loszukommen“, sagte Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.
Bei „Rauchfrei 2008“ verpflichten sich die Teilnehmer, ab dem 1. Mai vier Wochen lang auf das Rauchen zu verzichten. Jugendliche und Erwachsene, die es geschafft haben, können ebenso wie ihre Helfer insgesamt 10.000,— Euro gewinnen. Aber jeder Einzelne gewinnt sowieso Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden.
In Deutschland wird die bundesweit größte Nichtraucher-Kampagne vom Deutschen Krebsforschungszentrum im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchgeführt und von der Weltgesundheitsorganisation unterstützt.

Überfördert - Immer mehr Vorschulkinder
stecken in Förder- und Therapiemaßnahmen

Baierbrunn (ots) - „30 Prozent der Kinder eines Geburtsjahrganges erhalten heute bereits im Vorschulalter Förder- und Therapiemaßnahmen. Diese Rate ist viel zu hoch“, erklärt der Ulmer Professor Dr. Harald Bode, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Auch der Chefarzt am Kinderneurologischen Zentrum der Rheinischen Kliniken Bonn, Dr. med. Helmut Hollmann, beobachtet diese Tendenz: „Kinder kommen heute nicht mehr mit der Selbstverständlichkeit zur Welt wie früher. Ein Kind zu bekommen wird von Anfang an zu einem Planungsvorgang.“ Folge: Bei vielen Eltern ist die Unsicherheit sehr groß, welche Fähigkeiten ein Kind in einem bestimmten Alter normalerweise haben sollte. Hollmann: „Förderbehandlungen machen Sinn - aber nur, wenn ihnen eine klare Diagnose vorausgegangen ist.“ Nicht jedes Kind, das sich im Vergleich zu anderen langsamer entwickelt, braucht Förderung.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Den Kater zähmen
Gegen Alkoholkopfschmerzen besser ASS
und kein Paracetamol nehmen
Baierbrunn (ots) -
Wer nach einer durchzechten Nacht den Kater-Kopfschmerz bekämpfen muss, soll zu Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen greifen. Paracetamol ist nicht zu empfehlen, rät die „Apotheken Umschau“. Das Mittel belastet die Leber zusätzlich - diese muss im Kater ohnehin Schwerstarbeit leisten. Um die angekratzte Magenschleimhaut zu entlasten, sollten die Kopfschmerzmittel aber mit einem Säureschutz kombiniert werden. Hier helfen Mittel wie Hydrotalcit, Algeldrat und Magaldrat. Bei Brechreiz und Übelkeit tun Präparate gut, die Ingwer oder Extrakte aus der Bitteren Schleifenblume enthalten. Zur homöopathischen Behandlung eignen sich dem Apothekerblatt zufolge Nux vomica D 12 Globuli.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Neurodermitis, Ekzeme & Co. -
Gesunde Haut: Silber sei Dank!

Hamburg (ots) - Binamed® weist verbesserte Heilprozesse
durch Silberwäsche nach - Antibakterieller Effekt lindert Juckreiz
und andere Krankheitssymptome

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Neurodermitis, etwa acht Millionen plagen sich mit Ekzemen und anderen hartnäckigen Hauterkrankungen herum. Eine schnell spürbare und nachhaltige Linderung der damit verbundenen Krankheitssymptome wie Jucken, Schuppen oder Nässen der Haut kann durch das Tragen von Textilien aus medizinischem Silber erreicht werden. Dies wurde in einer klinischen Studie der angesehenen PsoriSol-Klinik für Dermatologie & Allergologie unter Verwendung von Binamed®-Silbertextilien nachgewiesen.
In der modernen Wundversorgung hat das medizinische Silber längst seinen Siegeszug angetreten: Auf Pflastern und Verbänden sorgt es dafür, dass Bakterien und Keime zerstört und an der Vermehrung gehindert werden. Eine deutlich bessere und schnellere Ausheilung von Wunden ist die Folge. Dieser heilsame Effekt wird jetzt auch zur Behandlung von Neurodermitis, Ekzemen und anderen Hauterkrankungen genutzt.
Spezialist Professor Dr. med. Ulrich Amon von der PsoriSol-Klinik für Dermatologie & Allergologie in Hersbruck untersuchte an 125 Patienten mit unterschiedlichen Hauterkrankungen die Wirkung und Akzeptanz von Silbertextilien der Marke Binamed®. Ihr „hoher“ bis „sehr hoher“ Anteil am Therapieerfolg bei atopischer Dermatitis sowie bei Hand- und Fußekzemen konnte dabei in deutlich über 80 Prozent aller Fälle nachgewiesen werden, und zwar durch eine deutlich reduzierte Rötung, Schuppung, Nässen und Kratzexkoriationen der Haut innerhalb kurzer Zeit.
Ausschlaggebend für die positive Wirkung von Silberwäsche ist ein enger und direkter Kontakt mit der Haut. Die äußerst fein gestrickten und fast vollständig nahtlosen Shirts, Hosen, Socken und Handschuhe von Binamed® erfüllen diese Voraussetzung perfekt. Für seine ausgefeilte Technik, den hauchdünnen Metallfaden bei der Verarbeitung so zu stricken, dass dadurch nahezu 100% Silber mit der Haut in Kontakt gebracht werden, hat das Unternehmen aus Bayreuth bereits einen Patentantrag gestellt.
Im Unterschied zu anderen Herstellern verarbeitet Binamed® das medizinische Silber als Polyamid-Faden, mit dem das Edelmetall durch einen Galvanisierungsprozess fest und gleichmäßig verbunden ist. Bei sachgemäßer Pflege (keine chemische Reinigung, kein Weichspüler) sind die Textilien auch noch nach über 150 Waschvorgängen (40 bis 60 Grad) voll funktionsfähig und perfekt in Form.
Das aktuelle Binamed®-Produktsortiment umfasst neben Shirts und Hosen für Kinder (Größen 68 - 164) und Erwachsene (Größen XS bis XL) auch Stulpen für Arme und Beine, Handschuhe und Fäustlinge sowie Socken und Füßlinge. Sie können über die Internet-Adresse www.innomedo.de bestellt werden.

Soja für Babys problematisch
Erhöhte Blutwerte pflanzlicher Hormone und gesteigertes Allergierisiko
Baierbrunn (ots) -
Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Säuglingsnahrung auf Sojabasis bekommen. Ausnahmen gelten nur bei der sehr seltenen angeborenen Milchzucker-Unverträglichkeit und bei Galaktosämie, erklärt der Vorsitzende der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Professor Dr. Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Pflanzliche Hormone (Phytoöstrogene) aus der Sojabohne könnten das empfindliche Hormongleichgewicht des kindlichen Organismus stören. Eine Langzeitstudie habe außerdem gezeigt, dass junge Erwachsene, die als Säuglinge Soja erhalten hatten, doppelt so häufig mit antiallergischen und antiasthmatischen Medikamenten behandelt werden mussten.
Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“

Ist Übergewicht ansteckend?
Bakterien und Viren beeinflussen das Körpergewicht
Baierbrunn (ots) -
Viele Dicke beherbergen unter ihren Darmbakterien Arten, die ihnen „helfen“, die Nahrung besonders effektiv zu verdauen. Schlanke hingegen besitzen oft Darm-Mikroben, die schlechte Futterverwerter sind. Darmbakterien an sich sind normaler Bestandteil der Verdauung - dass es dick machende und schlank erhaltende gibt, ist eine neue Erkenntnis von Wissenschaftlern der Washington University School of Medicine in St. Louis (USA), berichtet die „Apotheken Umschau“. Nachdem die Forscher bei Schlanken und Übergewichtigen eine unterschiedliche Darmflora entdeckt hatten, konnten sie in Tierversuchen nachweisen, dass davon tatsächlich die Gewichtsentwicklung beeinflusst wird. Andere Wissenschaftler in Baton Rouge, USA, fanden heraus, dass Dicke häufiger mit einer bestimmten Variante des Adenovirus infiziert sind als Normalgewichtige. Sie haben bereits in Labortests nachgewiesen, dass solche Viren Fettzellen reifen lassen. Adenoviren sind von Mensch zu Mensch übertragbar - Ansteckung ist damit grundsätzlich denkbar. Doch bevor aus der Entdeckung der Viren und Bakterien als Mitverursacher von Übergewicht Konsequenzen für Betroffene gezogen werden können, ist noch viel Forschung nötig. Vorerst bleibt es bei der Empfehlung: Das tun, was man selbst ändern kann: mehr Bewegung und weniger essen.
Quelle: Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“

Natürlich viel trinken
München (ots) - Umfragen zeigen, dass etwa die Hälfte der Deutschen weniger als zwei Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Wer zu wenig trinkt, kann schnell Mangelerscheinungen erleiden, zu denen beispielsweise Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Krämpfe und schlaffe Haut gehören können. Die Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. greift diese Tatsachen auf, um eine breite Öffentlichkeit aufzuklären, wie wichtig es ist, ausreichend zu trinken und welche Möglichkeiten man hat, mit den richtigen Getränken auf den Geschmack zu kommen, um sein Tagespensum einzuhalten.
Wasser ist ein essentieller Baustein unseres Lebens. Der Mensch besteht zu etwa 2/3 aus Wasser. Unsere Körperzellen benötigen ein Leben lang genügend Wasser um richtig funktionieren zu können. Das Wasser dient vor allem dazu, Nährstoffe und andere wasserlösliche Substanzen im Körper zu transportieren und die Abbauprodukte des Stoffwechsels über den Harn auszuscheiden. Mit Hilfe von Wasser lässt sich auch die Körpertemperatur regeln. Vor allem im Gehirn, Blut, in der Leber und der Muskulatur macht sich ein Wassermangel rasch bemerkbar: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach.
Die Faustregel für einen Erwachsenen lautet, täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Viele Menschen beachten diese Regel nicht und vergessen das Trinken.
Richtiges Trinkve